Top Bericht des Vorsitzenden
In seinem Rechenschaftsbericht zur SCL-Jahreshauptversammlung 2014 beleuchtet Vorsitzender Christian Schneider auch die Problemstellungen der nächsten Jahre. Am schwierigsten und teuer dürften die anstehenden Aufgaben bei der unbedingt notwendigen Unterhaltung der Gebäude und Plätze der SCL-Sportanlage werden.
Liebe Vereinsmitglieder, liebe Gäste,
es ist vollbracht. Nach Fußball, Schwimmen und zuletzt Turnen sind wieder alle Abteilungen mit einer Führung betreut. Ich bin dafür sehr dankbar – wichtiger aber ist, dass auch ihr, als Mitglieder, eure Dankbarkeit und Wertschätzung gegenüber den Abteilungsleitern Ausdruck verleiht.
Uns nehmen sie viel Arbeit ab und geben uns die Zeit, die wir in unsere Kernaufgaben als geschäftsführenden Vorstand stecken können.
Das Wesentliche zu unserer Arbeit aus dem letzten Jahr entnehmt ihr bitte dem Berichtsheft. Wir möchten heute ein umfangreiches Programm für den Verein im Jahr 2014 vorstellen. Wir sind froh, dass unsere Abteilungen - mit ihren Abteilungsleitern - unseren Weg für die Gemeinschaft mitgehen. Alle zeigten ein hohes Maß an Kostenverantwortung. Natürlich muss diese Verantwortung auch bei den Mitgliedern unseres Vereins weiter wachsen. Ob es das Flutlicht ist, das unnötig brennt, die Kabinentür offen ist, obwohl geheizt wird, die Duschen dauerhaft laufen oder am helllichten Tage in der Sporthalle die Festbeleuchtung an ist. Vieles wird sich in den nächsten Jahren genau um diese Verantwortung des Einzelnen drehen, wenn es gilt die Energiekosten für den Verein erträglich zu halten. Aber auch die Kosten für Sportgeräte können mit Eurer Hilfe den tatsächlichen Anforderungen angepasst werden. Ich hab mir mal den Spaß erlaubt 30 Minuten auf den Heizungen unserer Sporthalle nach Bällen zu angeln. Das Ergebnis waren Sportgeräte im Wert von 300 €. Natürlich ist das erst mal eine kleine Summe – aber es würde der Gemeinschaft mehr helfen, wenn wir dieses Geld in unseren Reinigungsumfang der Halle stecken könnten. Und genau das ist es, was im Kopf eines jeden einzelnen Mitgliedes fest verankert sein muss. Die Verantwortung für alle Ressourcen liegt bei jedem Mitglied!
Diese Verantwortung werden wir vom Vorstand weiter bei Euch einfordern, denn wir alle brauchen in den nächsten Jahren jeden Cent für die Sanierung des Clubheims, für die Anlage und natürlich auch für die Bewältigung der Aufgaben aus dem Pflege- und Nutzungsvertrag. Nur so können wir zum Beispiel beim Pflegevertrag eine, für den Verein sinnvolle, Vertrags Änderungen mit der Stadt verhandeln. Sind all diese zuvor genannten Aufgaben erledigt, geht unsere Sporthalle ins 15. Jahr. Und wenn dort die ersten großen Investitionen anstehen, müssen wir in der Lage sein diese zu tätigen. Jetzt aber zu den Sanierungsplänen im Detail: Beginnen werden wir in 2014 mit der Dachsanierung der Geschäftsstelle und der Einliegerwohnung. Die geschätzten Kosten liegen hier bei ca. 14.000 €. Im Anschluss planen wir die Dachneueindeckung der Jugendräume, sofern die zur Verfügung stehenden Mittel es zulassen. Die Kosten dafür betragen ca. 12.000 €. Im Mai diesen Jahres soll dann die Grundsanierung des Rasenplatzes 1 beginnen. Geschätzte Kosten dafür ca. 20.000 €. Das Gesamtpaket umfasst also, ohne die zu erwartenden Zuschüsse, rund 46.000 €. Das wird auch in diesem Jahr für den Verein eine Herausforderung, aber wer sich auf der Anlage oder auch hier im Clubheim umsieht, wird verstehen warum diese Maßnahmen an erster Stelle stehen. Die Prognosen für dieses Jahr lassen es sogar zu, dass auch die Renovierung und Umgestaltung dieser Jugendräume schon im Sommer möglich sein könnte. Unabhängig aber vom Ergebnis, stehen diese Arbeiten auf jeden Fall in 2015 an. Der weitere grobe Zeitplan für die folgenden Maßnahmen ist natürlich von Eurem Votum abhängig. Wenn wir als geschäftsführender Vorstand weiterhin das Vertrauen für diesen Weg von Euch erhalten, sehen wir in den folgenden Jahren die Priorität bei einer eigenen Heizungsanlage für den Kabinentrakt, der Sanierung des Daches über den Kabinen der Herren und am Ende eine Grundsanierung aller Umkleiden auf der Sportanlage. Zu all diesen notwendigen Sanierungen stehen aber noch Verhandlungen und Überprüfungen der Wirtschaftlichkeit aus. Diese werden in den nächsten Jahren von uns abgearbeitet. Soviel zu den finanziell aufwendigen Projekten, die wir angehen wollen. 2 Weiteren Handlungsbedarf haben wir bei unserer Satzung. Viele Punkte benötigen eine Überarbeitung. Hierzu mein Aufruf an Euch: Wer an der neuen Satzung mitarbeiten möchte, meldet sich bitte bis zum 01. März bei Klaus Klemp oder mir. Der weitere Ablauf ist dann wie folgt geplant: Bis zu den Sommerferien - Anfang August - erarbeitet die „Satzungs“- Gruppe eine vorlagefähige, neue Satzung. Ab September bekommt dann jedes Mitglied die Möglichkeit der Einsichtnahme, damit auf der nächsten JHV die Satzung ohne wesentliche Nacharbeiten zur Abstimmung kommen kann. Die Notwendigkeit einer Satzungsänderung ergibt sich aus vielen rechtlichen Veränderungen. Zudem werden Haftungs- und Datenschutzfragen nicht behandelt. Aber auch unser Selbstverständnis und unsere Ausrichtung sollten sich in der neuen Satzung widerspiegeln. Eine weitere Neuerung möchten wir bei den Ehrungen einführen. Die Verbundenheit zu unserem Verein, aber auch die Leistungsfähigkeit bei den sportlichen Erfolgen, drückt sich in einer hohen Anzahl an Ehrungen aus. Da in den nächsten Jahren nochmals eine Steigerung dieser Ehrungen absehbar ist, möchten wir diese aufwerten. Angedacht ist eine separate Veranstaltung, welche jeweils kurz vor der JHV stattfinden soll. Dieser Wunsch wird auch von unserem Ehrenrat getragen. Wir tun natürlich alles dafür, dass für die Auszeichnungen der Treue und der sportlichen Leistungen ein würdiger Rahmen gefunden wird. Abschließend noch ein paar Worte an unseren Bürgermeister Friedhelm Fischer, an die Politik und an Michaela Henjes vom Sportring: Es gibt zwei Punkte die uns wirklich am Herzen liegen: Zum Einen das neue Schwimmbad Wir verfolgen, als Verein, natürlich mit Interesse, aber auch mit Sorgen, die Entwicklungen. Alle handeln hier sicher mit Bedacht, aber bitte vergessen Sie dabei nicht den Schwimmsport. Lassen Sie ihn bei wichtigen Entscheidungen zur Wirtschaftlichkeit nicht einfach hinten runter fallen. Mit dem was bislang bekannt ist – gerade was die Bahnzeiten angeht - kann der Schwimmsport in Langenhagen nicht leben. 3 Belohnen Sie uns auch dafür, dass wir der Stadt und seinen Bewohnern über Jahre hinweg ein funktionierendes Hallen- und Freibad in Godshorn erhalten haben. Viele Kinder hoffen auf Ihren und Euren bedingungslosen Einsatz – damit eine Stadt mit Schwimmtradition nicht untergeht. Der zweite Punkt sind die Schulhallen in den Sommerferien. Wir haben für die Oster- und Herbstferien ein funktionierendes System, bei dem der Sportring mit Thomas Drewitz für die Vereine, aber auch für die Schulen, hervorragende Arbeit leistet. Geben Sie den Vereinen die Möglichkeit dieses System auch auf die Sommerferien zu erweitern. Wir können, als Vereine, jederzeit mit dem Sportring über einen vernünftigen Ablauf verhandeln. Gehen Sie dieses „Risiko“ gerne mal für ein Jahr ein - ich bin mir sicher es würde Reibungslos funktionieren.
Vielen Dank!