SCL-Volleyball

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SCL will mit Insider Huke eine harte Nuss knacken

Langenhagens Co-Trainer bereitet Team auf Heimspiel gegen seinen Ex-Klub Tuspo Weende vor / Kieosavath vor Debüt als Libero

Sven Thiemann Foto: Privat

Aus der HAZ Langenhagen v.22.9.18 / Von Dirk Herrmann

Volleyball. Seiner ersten Auswärtsniederlage will der SC Langenhagen den ersten Heimsieg in der Frauen-Regionalliga folgen lassen. Im Hinblick auf die Saisonpremiere in der SCL-Halle (Sonntag, 16 Uhr) hat Co-Trainer Philipp Huke in dieser Woche die Vorbereitung auf die Partie gegen den Tuspo Weende federführend übernommen – und das aus gutem Grund. Vor seiner Rückkehr nach Langenhagen ist Huke selbst zwei Jahre lang bei dem Göttinger Klub als Coach tätig gewesen, er kennt den Verein und die Spielweise der Tuspo-Frauen also ziemlich gut.

Da dürfte dem SCL anders als beim 1:3 in Oldenburg zum Auftakt diesmal doch nicht viel passieren? „Wäre schön, wenn es so einfach wäre“, sagt Langenhagens Trainer Sven Thiemann. „Auch wenn sich in Weende personell manches verändert hat, wird das für uns eine harte Nuss. Tuspo ist immerhin Drittligaabsteiger.“ Ob die Gäste des SCL, zu deren Aufgebot nur noch fünf Spielerinnen aus dem Kader des vergangenen Volleyballjahres gehören, bereits gut in Form sind, bleibt abzuwarten. Für Tuspo ist die morgige Partie das erste Punktspiel in der neuen Saison.

Ohne Zählbares, aber mit den nötigen Erkenntnissen, woran es jetzt noch etwas mehr zu arbeiten gilt, war der SCL am Sonnabend aus Oldenburg zurückgekehrt. „Die Abstimmung auf dem Feld – das war unser Problem“, sagt Thiemann und hofft, dass es morgen diesbezüglich schon besser laufen wird.

Verzichten muss er auf Maria Kamanovsky (Urlaub). Für die Liberoposition steht ihm dagegen erstmals Alyssa Kieosavath zur Verfügung. Ob die Mindenerin wie am vergangenen Wochenende zu weiteren Einsätzen im Jugendteam ihres Heimatvereins kommen und dem SCL dadurch fehlen wird, ist laut Thiemann noch offen.

Zwischen Hunger, B-Lizenz, Umbruch und Oldenburg

Mehrere erfahrene Spielerinnen haben den SC Langenhagen verlassen, dafür muss der neue Trainer Sven Thiemann vornehmlich jüngere Kräfte integrieren

Das Trainerduo Philipp Huke (links) und Sven Thiemann nimmt die Zugänge Jana Krieger, Xenia Rybakov und Alyssa Khieosavath in die Mitte. Foto: Privat

Aus der HAZ Langenhagen v.8.9.18  Von Dirk Herrmann

 

Volleyball. Geht es nach Sven Thiemann, dann könnte es jetzt losgehen, auch wenn es noch manches zu tun gibt hinsichtlich der am 15. September beginnenden Saison in der Frauen-Regionalliga Nordwest. „Wir sind riesig hungrig darauf“, sagt der 44-Jährige, der beim SC Langenhagen fortan das sportliche Sagen hat. Zusammen mit dem aus Weende zum SCL zurückgekehrten Philipp Huke als Co-Trainer will der Misburger dafür sorgen, dass die Langenhagenerinnen nach dem Umzug des bisherigen Chefcoachs Clas-Ole Widderich in die USA auch im zweiten Jahr nach dem Abstieg als Letzter der 3. Liga West wieder eine gute Rolle spielen.

Trainer lässt Kontakte spielen

Mit kleineren Pausen arbeitet Thiemann beim Tabellenvierten der vergangenen Regionalligasaison bereits seit Mitte Mai daran, personell einen „großen Umbruch“ hinzubekommen. Dabei hat er auch seine Kontakte spielen lassen und in der Vorbereitung mit Marcel Fode einen guten Freund zu einer Trainingseinheit eingeladen. Es könne ja nicht verkehrt sein, wenn „Leute, die noch mehr Ahnung von Volleyball haben“, ihr Wissen mit einbrächten, sagt Thiemann. Fode, der in der vergangenen Spielzeit als Libero mit den Grizzlys Giesen in die 1. Liga aufgestiegen ist, den Verein inzwischen aber verlassen hat, kam gern vorbei und gab wertvolle Tipps.

Thiemann selbst ist im Frauen-Volleyball nun alles andere als unerfahren. Vor seinem Einstieg bei der Ersten als Widderichs Co-Trainer coachte er beim SCL auch schon das zweite und dritte Frauenteam. Neben dem Aufwärmen für den Punktspielstart beim Oldenburger TB am nächsten Wochenende und für das erste Heimspiel am
23. September gegen Tuspo Weende stehen für ihn und Huke zurzeit außerdem Trainerlehrgänge auf dem Programm wie jüngst in Bremen anlässlich des Frauen-Länderspiels zwischen Deutschland und den Niederlanden. Thiemann und Huke, der zudem beim Nordwestdeutschen Volleyballverband als Landestrainer Beach beschäftigt ist, wollen die B-Lizenz erwerben.

Zwischen 15 und 22 Jahren

Daheim in der Sporthalle an der Leibnizstraße formt das Trainerduo derweil den neuen SCL-Kader. Mit Sonngrit Böhme, Magdalena Dudek, Carina Hasemann, Svenja Sei­fried und Christina Kornblum gehören mehrere erfahrene Spielerinnen nicht mehr zum Aufgebot, und die Neuen sind noch jung: Xenia Rybakov (TSV Stelingen), Alyssa Khieosavath (1. VC Minden), Jana Krieger (SV Union Lohne) und Luise Winkler (MTV Salzgitter) haben sich dem Regionalligisten angeschlossen – vier Spielerinnen im Alter zwischen 15 und 22 Jahren.

Klar, dass es zuletzt bei einem Turnier in Minden (zwei Siege, zwei Niederlagen) und im Trainingsspiel gegen Zweitligist SF Aligse (0:3) vornehmlich noch darum gegangen sei, sich auch auf dem Feld näher kennenzulernen, wie Thiemann betont. „Das alles muss wachsen, es geht nicht von heute auf morgen“, sagt er. „Momentan arbeiten wir daran, dass es nicht nur im Training klappt, sondern auch in Drucksituationen.“ Wie es diesbezüglich weiter vorangeht, wird er an diesem Wochenende beim OTB-Cup in Oldenburg beobachten können.

DANKE für alles Ole !

Die Saison der 1.Volleyball-Damen in der Regionalliga ist vorbei, der letzte Spieltag gespielt und der gemeinsame Abend beendet. Nun heißt es DANKE sagen und auch Abschied nehmen von Trainer Clas-Ole Widderich, der im April beruflich in die USA (Florida) übersiedelt.
Wir müssen Ole mit einem weinenden und einem lachenden Auge verabschieden. Er hat Sensationelles für uns und den ganzen Verein geleistet. Sein Weg führte mit uns von der Oberliga bis in die 3 Liga und er war immer mit Herzblut und vollem Engagement dabei. Das lachende Auge haben wir, weil wir alle nun das geilste Urlaubsziel haben und wir ihn vielleicht ja sogar einfach mit einer Mannschftsfahrt überraschen. Wir werden Dich vermissen und freuen uns jetzt schon, wenn ihr in 3 Jahren wieder hier seid !

Ebenfalls wollen wir auf diesem Wege nochmal allen Helfern, Sponsoren, Fans und Familienangehörigen danken, denn ohne Euch wäre das alles nicht möglich. Ohne Euch könnten wir zum Beispiel keine leckeren Waffeln in der Halle verkaufen oder essen, ohne Euch würde einfach das alles nicht so funktionieren und so toll sein, wie es ist!

Wir hoffen, dass ihr alle nächste Saison wieder mit dabei seid! Wir freuen uns jetzt schon auf euch !

SCL verzichtet auf die Relegation

Aus der HAZ Langenhagen v.19.3.18 / Von Dirk Herrmann
Volleyball. Aus dem erhofften Heimsieg als Abschiedsgeschenk zum Saisonausklang ist für den SC Langenhagen nichts geworden. Das Frauen-Team des scheidenden Trainers Clas-Ole Widderich, der ab Anfang April in Florida leben und arbeiten wird, musste gegen den Vizemeister der Regionalliga Nordwest, den VfL Lintorf, eine 1:3 (20:25, 21:25, 25:20, 23:25)-Niederlage hinnehmen, durch die der SCL in der Tabelle noch hinter den VC Osnabrück auf den vierten Platz abgerutscht ist. „Vielleicht war der Druck, für mich noch einmal ein schönes Spiel abzuliefern, doch etwas zu groß“, meinte Widderich.

Mit leeren Händen stand der 44-Jährige zum Abschluss trotzdem nicht da. „Das Spielerische war ja an diesem Tag nicht das Wichtigste. Die Mannschaft hat mir auf andere Weise noch ein tolles Geschenk gemacht – das ist superlieb“, sagte der Trainer. In seiner neuen Heimat kann er sich bald auf einen Hubschrauber-Rundflug freuen, für den er und seine Frau einen Gutschein bekommen haben. „Wir sehen dann von oben, wo genau in Tampa wir wohnen.“

Unterdessen verzichtet der SCL hinsichtlich der Relegation auf die Möglichkeit, als Nachrücker zu melden, sollten andere Clubs von ihrem Aufstiegsrecht keinen Gebrauch machen. „Personell steht ein großer Umbruch bevor, und die Kosten in der 3. Liga spielen ja auch immer eine Rolle“, sagte Widderich.

Leistungssteigerung durch Gummibärchen

SCL-Frauen bleiben oben dran
Aus der HAZ Langenhagen vom 16.1.18 / Von Dirk Herrmann

Volleyball. Die Partie beim Oldenburger TB war gerade zu Ende, da machte sich bei den Frauen des SC Langenhagen schon Vorfreude breit. Im Gegensatz zu den vergangenen Auswärtsspielen in der Regionalliga Nordwest hatten sie für das Verfolgerduell wieder eine Videokamera eingepackt. „Es wird viel Spaß machen, sich das alles noch einmal anzusehen“, sagte Co-Trainer Sven Thiemann. Klar, denn nach drei Pleiten in fremden Hallen festigte der SCL mit einem 3:0 (25:19, 29:27, 25:17)-Sieg in Oldenburg den dritten Platz.

Thiemann sprach von einer „guten Vorstellung“, von einer „Teamleistung“, die nach erfolgreichem ersten Satz zunächst im zweiten Durchgang sichtbar wurde, als die Gäste zwei Satzbälle für den OTB abwehren konnten und auch diesen Abschnitt noch für sich entschieden. Im dritten Satz holten sie nach verschlafenem Beginn sogar einen 5:13-Rückstand auf. Ce­line Braun sowie Christina Kornblum kamen in die Partie – und es lief wieder. „Die Wechsel haben gezogen“, sagte der Co-Trainer.

Frische Kräfte auf der Bank, eine überzeugende Paulina Dutkewicz-Ras in der Mitte und viel Druck in den Aufschlägen – das waren unverzichtbare Zutaten für den Erfolg gegen einen Gegner, der in kaum einer Phase lockerließ. „Wir bleiben oben dran“, sagte Thiemann mit Blick auf die Tabelle. „Die Mannschaften vor uns müssen erst einmal nachziehen.“

Das Resultat stimmt

Zum Jubeln schön: Die Langenhagenerinnen Lena Bernhard, Kira Neumann und Sabrina Smeikal-Möller (von links) feiern einen Punktgewinn und wenig später den Sieg gegen den TV Schledehausen. Foto: Plümer

Aus der HAZ Langenhagen vom 7.11.17 / Von Dirk Herrmann

Von der Tabellenspitze in der Regionalliga Nordwest lassen sich die Frauen des SC Langenhagen nicht verdrängen – auch nicht nach einem Auftritt, der aus Sicht von Clas-Ole Widderich weniger überzeugend war als die bisherigen. „Es war kein schönes Spiel, aber ein schönes Ergebnis“, sagte er nach dem Heimspiel gegen den TV Schledehausen, das hinsichtlich des Resultates kaum Wünsche offen ließ: Die Lan­genhagenerinnen konnten sich in der SCL-Halle mit 3:0 (25:10, 25:20, 25:18) klar durchsetzen.

Der erste Satz war aus Langenhagener Sicht noch nahezu fehlerlos und bereits nach 17 Minuten beendet. „Danach haben wir uns zu viele Eigenfehler erlaubt. Auch der Mannschaft hat man angemerkt, dass sie mit sich nicht zufrieden gewesen ist“, sagte Widderich. „Es lief nicht so, wie wir uns das vorstellen. Und trotzdem haben wir das Spiel nie aus der Hand gegeben.“ In schwächeren Phasen des SCL gelang es den Gästen nicht, daraus Kapital zu schlagen.

Auf dem Weg zum sechsten Sieg im sechsten Spiel steigerten sich die Langenhagenerinnen wieder. Kira Neumann stach mit ihren druckvollen Aufschlägen hervor, Sina-Maria König überzeugte im Zuspiel, als es Widderich darum ging, „wieder Ruhe und Kreativität ins Spiel“ zu bekommen. Alles vor den Augen der auf der Tribüne sitzenden Spielerinnen vom MTV 48 Hildesheim, bei denen es für den SCL am übernächsten Wochenende ins Topduell geht. „Unsere Qualitäten haben wir diesmal vor ihnen versteckt“, sagte Widderich augenzwinkernd.

SCL-Frauen bauen ihre Serie aus
Aus der HAZ Langenhagen vom 30.10.17 / Von Dirk Herrmann

Volleyball. Mit seinem fünften Sieg im fünften Spiel hat der SC Langenhagen in der Regionalliga Nordwest der Frauen die Tabellenführung verteidigt. Das 3:1 (25:16, 20:25, 25:21, 25:21) beim SV Union Lohne sei der verdiente Lohn für „harte Arbeit“ gewesen, resümierte SCL-Trainer Clas-Ole Widderich zufrieden. Union sei sehr stark gewesen, „ist im Grunde aber auch mit dem Gegner gewachsen.“

Damit verteilte er also ein indirektes Lob an seine eigenen Schützlinge, die er allerdings in den einzelnen Sätzen stets zunächst in Rückstand geraten sah. „Wir verpassen immer den Beginn“, sagte Widderich. „Die Lohnerinnen haben taktisch kluge Sachen gemacht. Aber die Moral ist super bei uns, man merkt den Ehrgeiz“, fügte der Coach hinzu. Lediglich im zweiten Durchgang klappte es nicht mit der Wende, obwohl es den Gästen „in Nullkommanichts“ (Widderich) gelungen war, einen 2:12-Rückstand zwischenzeitlich aufzuholen.

Der SCL fand anschließend schnell wieder in die Partie, nicht zuletzt dank der starken Aufschläge von Alexandra Selivanov und Paulina Dutkiewicz-Ras. Selivanov und Christina Kornblum brachten zudem Stabilität in die Annahme. Auch im Block kamen die Langenhagenerinnen vor allem dank Dutkiewicz-Ras immer wieder zu Punktgewinnen. „Wir haben viele Antworten gefunden“, lobte Widderich das variable Spiel des Spitzenreiters. dh

Glücks-Cent hilft mit beim Auftaktsieg

Was man bei einem Spaziergang vor dem ersten Saisonspiel so alles finden kann. Zum Beispiel einen Glücks-Cent. „Der lag vor der Halle und wurde dann erst einmal in die Hosentasche gesteckt“, sagte Trainer Clas-Ole Widderich. Scheint geholfen zu haben, denn beim SC Spelle-Venhaus, nicht gerade ihr Lieblingsgegner in der Vergangenheit, sind die Frauen des SC Langenhagen in der Regionalliga Nordwest mit einem 3:1 (22:25, 25:23, 27:25, 25:23)-Erfolg in die Spielzeit gestartet.

„Wenn ich mich richtig erinnere, haben wir gegen diesen Gegner noch nie gewonnen“, sagte Widderich. Vor allem angesichts der personellen Voraussetzungen hatte er diesmal ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. „Krankheitsbedingt gab es kurzfristig drei Absagen, sechs Spielerinnen haben insgesamt gefehlt. Bei der Abfahrt waren wir nur noch zu acht, berichtete der Trainer. „Aber die Mannschaft hat sich dann richtig reingekniet.“

Es lief längst nicht alles rund bei den Langenhagenerinnen, die mehrmals einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Etwa im vierten Durchgang, als es zeitweise schon sechs Zähler Abstand waren. Unter anderem über die starke Mitte mit Frauke Schmidt und Paulina Dutkiewicz-Ras habe die Mannschaft aber immer wieder Akzente setzen können. „Und die letzten Punkte in den Sätzen haben wir immer fehlerfrei gespielt“, sagte Widderich.