SCL-Volleyball

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Starker Auftakt reicht SCL nicht
0:3-Niederlage beim SV BW Aasee / Aus der HAZ vom 17.1.17 / Text D.Herrmann

Gegen ein Spitzenteam der 3. Liga West haben die Frauen des SC Langenhagen eine weitere Niederlage einstecken müssen. Beim SV Blau-Weiß Aasee entschied der Tabellenletzte den ersten Satz für sich, verlor die Partie aber mit 1:3 (25:16, 17:25, 15:25, 23:25).

SCL-Coach Clas-Ole Widderich musste die Fahrt nach Münster mit einem Rumpfkader antreten. Neben Sina Maria König als Zuspielerin stand nur noch Lina Hüller trotz Trainingsrückstand als Einwechselspielerin zur Verfügung. Der Auftakt war für die Gäste indes vielversprechend. Der unter anderem mit drei 18-Jährigen und der 17 Jahre alten Lea Gregor angetretene SCL fand gut in die Partie; Frauke Schmidt zeigte in der Mitte im Angriff und beim Block eine starke Leistung. „Das war ziemlich souverän“, sagte Widderich zur Führung seiner Mannschaft.

An die bis dahin überzeugende Vorstellung knüpften die Langenhagenerinnen im zweiten Durchgang jedoch nicht an – sie gerieten gleich klar in Rückstand. „Uns sind wieder Fehler unterlaufen, die wir auch in den Spielen davor gemacht haben“, sagte Widderich. „Ich weiß nicht, warum wir nach dem guten Beginn den nächsten Satz so abgeben.“ Das SCL-Team kämpfte sich aber noch einmal zurück ins Spiel. Der vierte Satz war bis zum Schluss offen. Da hat uns dann auch das Quäntchen Glück gefehlt“, sagte Widderich.

Die Langenhagenerin Viola Dreppenstedt scheitert am Cloppenburger Block mit Irene Wessel (links) und Nina Deepen (rechts).Foto: Plümer
Wieder nichts
Volleyballerinnen des SC Langenhagen verlieren auch den Auftakt in das neue Jahr

Von Dirk Herrmann / Aus der HAZ vom 10.1.17

 

Es will einfach nicht klappen mit dem Erlebnis, das für die Frauen des SC Langenhagen die Wende einleiten soll. Das Team von Trainer Clas-Ole Widderich bleibt als Letzter der 3. Liga West tief im Keller stecken, es ging beim ersten Auftritt im neuen Jahr so weiter wie es im alten aufgehört hat. Mit einer Niederlage, einem 0:3 (21:25, 24:26, 17:25) in eigener Halle gegen den TV Cloppenburg und der Frage, was man eigentlich noch tun kann, damit es irgendwann besser wird.

Man nimmt sich ganz viel vor, aber plötzlich geht nicht mehr viel – so war es auch in dieser Partie wieder. „Bis zum Spielbeginn sind wir guter Dinge gewesen. Tags zuvor haben wir noch drei Stunden zusammengesessen und sind alles noch einmal durchgegangen“, berichtete Widderich von seiner Besprechung mit Ko-Trainer Sven Thiemann, die „rund drei Stunden“ gedauert habe. Dann geht das Spiel los, und die Langenhagenerinnen sind noch nicht an dem Punkt, an dem sich die Gäste befanden, die gleich das Kommando übernehmen wollten.

5:18 stand es im ersten Satz aus SCL-Sicht, was im Grunde mehr als eine Vorentscheidung war. Umso bemerkenswerter, dass sich Widderichs Team immerhin noch bis auf vier Punkte herankämpfen konnte. „Wenn wir mitfighten, dann machen wir es auch gut“, sagte der Trainer. Im zweiten Abschnitt schien seine Mannschaft in der Partie zu sein. Jetzt galt das nicht nur für Frauke Schmidt, die in der Mitte „absolut auf der Höhe“ war (Widderich). Der SCL spielte von Anfang an gut mit und hatte beim Stand von 22:21 gute Aussichten, für den Ausgleich zu sorgen. Es blieb bei den Aussichten.

Nun war der Gegner auch kein schlechter. Vor allem dessen Aufschläge seien phasenweise sehr stark gewesen, meinte Widderich. „So stark, dass man hätte denken können, wir müssten die Annahme noch üben. Aber wir machen ja seit Wochen fast nichts anderes.“ Im dritten Satz hatte der SCL nach kurzer Zeit schon zwei Auszeiten genommen, 1:11 stand es da. Der Rest blieb ein Hinterherlaufen.

Punkte haben die Frauen des SC Langenhagen in zwölf Spielen in der 3. Liga West geholt. Auf ihren ersten Sieg in dieser Saison warten sie noch.

Nichts mehr zu verlieren
1:3 gegen Tuspo Weende – Volleyballerinnen des SC Langenhagen geben auch das elfte Saisonspiel in der 3. Liga West ab
Von Dirk Herrmann aus der HAZ vom 12.12.16
Die Langenhagenerin Kira Neumann (Mitte) hat es am Netz mit zwei Weenderinnen zu tun. Foto: Plümer
 

Im Anschluss an ihr letztes Spiel in diesem Jahr gab es von der Mannschaft des SCL ein paar Geschenke. Blumen für Sabrina Smeikal, die verletzt auf der Bank sitzende Kapitänin, dazu einen Gutschein für eine Soletherme, den auch die Trainer Clas-Ole Widderich und Sven Thiemann nebst einer Flasche Wein bekamen. Außerdem bedankten sich die Langenhagener Drittliga-Frauen wieder bei ihrem Publikum für die Unterstützung. Was sie bei der Partie gegen Tuspo Weende aber vergessen hatten, das war, sich selbst zu beschenken. Mit drei Punkten, die nach der 1:3 (22:25, 25:21, 12:25, 15:25)-Pleite wieder einmal der Gegner einstecken konnte. Auf die Frage, für welche Therme der Gutschein denn sei, antwortete der Trainer: „Ich habe noch gar nicht geschaut, aber der Wein ist auch erstmal wichtiger.“

Es hat auch im elften Saisonspiel erneut nicht geklappt, für einen Mutmacher zu sorgen, der sich nun in die vierwöchige Pause bis zum nächsten Heimspiel gegen den TV Cloppenburg am 8. Januar mitnehmen ließe. Stattdessen gab es die Gewissheit, dass sich die Wende nicht einfach erzwingen lässt, so sehr man sie sich auch wünscht und im Training dafür rackert. Gegen Tuspo zeigten die Langenhagenerinnen zumindest in den ersten beiden Sätzen, dass sie es können. Im ersten kamen sie nach einem 13:19-Rückstand wieder heran, wehrten zwei Satzbälle ab, ehe die Gäste den dritten verwerteten. Und im zweiten setzte sich der SCL auf 17:7 ab, musste dann noch einmal kurz zittern, ehe ein erfolgreicher Block die Entscheidung brachte.

Was dann aber folgte, machte einmal mehr deutlich, dass es sich vor allem um eine Kopfsache handelt, warum der SCL sieglos auf dem letzten Tabellenplatz steht. Die Körpersprache hatte noch Selbstvertrauen ausgedrückt, als es in den dritten Abschnitt ging. Doch es zeigte sich, wie schnell der SCL momentan aus der Bahn zu werfen ist, von einem ebenso um den Klassenerhalt kämpfenden Gegner, der nicht einmal Überdurchschnittliches abliefern muss, um das Spiel an sich zu reißen. Zwölf Langenhagener Punkte in diesem Durchgang sind indiskutabel. Und es passte ins Bild, dass von den 15 Zählern im vierten Satz zehn aus Weender Fehlern resultierten.

Die Gäste aus dem Göttinger Stadtteil nahmen nach Spielschluss ihr Maskottchen in die Mitte und posierten nach ihrem dritten Saisonsieg glücklich für ein Jubelbild, für das beim SCL nun im nächsten Jahr ein neuer Anlauf genommen werden muss. Inzwischen brauchen die Langenhagenerinnen schon drei perfekte Spieltage, um überhaupt erst einmal den Rückstand zu den Nichtabstiegsplätzen wettmachen zu können. Mit anderen Worten: In der zweiten Saisonhälfte haben sie nicht mehr viel zu verlieren.

 
 Clas-Ole Widderich versucht indes, nicht nur in den Auszeiten, alles.Foto: Plümer
Der SCL lässt die nächste Chance aus
1:3-Niederlage beim TV Cloppenburg / Langenhagens Volleyballerinnen weiter Schlusslicht
Von Dirk Herrmann / Aus der HAZ vom 6.12.16

Es ist sehr viel gesprochen worden beim SC Langenhagen in den vergangenen Tagen über die sportliche Situation, wo doch ein einziges Bild mitunter so viel mehr erklären kann. Zum Beispiel das Bild unmittelbar nach Spielschluss in Cloppenburg. Der Tabellenletzte der 3. Volleyball-Liga West hatte gerade mit 1:3 (15:25, 20:25, 25:23, 23:25) verloren, es war die zehnte Pleite in der zehnten Partie für die Langenhagenerinnen, von denen die eine oder andere anschließend erschöpft auf dem Hallenboden lag und es nicht glauben mochte. Die Leistung war okay, auch der zuletzt bröckelnde Zusammenhalt hat nach den jüngsten Gesprächen wieder gestimmt – aber es will einfach nicht klappen mit dem ersten Saisonsieg.

Für Clas-Ole Widderich waren die ersten Momente nach dem vorletzten Auftritt in der Hinrunde ebenso nicht leicht. Weniger aus dem Grund, dass eine weitere Chance vertan worden ist, die eigene Lage im Abstiegskampf ein wenig zu verbessern. Noch dazu gegen einen Gegner, für den es selbst um den Klassenerhalt geht. Der SCL-Coach musste vielmehr überlegen, wie er seine Mannschaft schnell wieder aufbauen kann für die Aufgabe daheim gegen Tuspo Weende. Das letzte Spiel des Jahres ist für die SCL-Frauen nun ein Hoffnungsspiel.

„Ich kann keiner Spielerin einen Vorwurf machen“, sagte Widderich. „Alle haben sich reingehängt und um jeden Ball gekämpft.“ Und viele Dinge seien auch besser gelaufen als zuletzt. Der Umstand, dass die Bedeutung dieser Partie jedem bewusst gewesen sei, habe aber auch wieder zu Fehlern geführt. „Dann passieren grobe Schnitzer bei Sachen, die wir im Training tausendmal geübt haben.“

Und auf der anderen Seite des Netzes stand ein Gegner, der natürlich ebenso wusste, worum es geht, wenn das Schlusslicht zu Gast ist und man sich selbst mit einem Erfolg ein wenig Luft verschaffen kann. So begannen die Cloppenburgerinnen auch, spielten stark und gewannen die ersten zwei Sätze. Im dritten Durchgang aber konnte der SCL den Druck erhöhen, brachte seine Angriffe über außen durch, holte Big Points und verkürzte. Und als Carina Hasemann im vierten Abschnitt gegen ihren ehemaligen Club mit einer Aufschlagserie für eine 16:10-Führung gesorgt hatte, war wieder alles drin. Doch es reichte erneut nicht.

Am Wochenende ist Saisonhalbzeit; die Spiele für eine Kurskorrektur werden weniger. „Man muss der Wahrheit ins Auge sehen, wir dürfen uns aber nicht hängen lassen“, sagt Widderich.

Punkt für den ASV Senden: Die Langenhagenerin Kira Neumann (rechts) bekommt ihre Hand nicht mehr rechtzeitig herunter – und berührt das Netz. Foto:Plümer
Ein Schritt nach vorn für den SCL
Von Dirk Herrmann /
Aus der Nordhannoverschen Zeitung vom 22.11.16
Die Hinrunde nähert sich dem Ende, und beim SC Langenhagen fehlt immer noch das Ergebnis, das man nicht weiter erklären muss, um es als gut zu bezeichnen. Nach dem achten Saisonspiel, das in eigener Halle gegen den ASV Senden mit 2:3 (19:25, 25:21, 26:24, 19:25, 10:15) verloren ging, bleibt es dabei, die Niederlagen des SCL danach einzuteilen, ob sie völlig verdient gewesen sind oder ob sie zuversichtlich machen. Tenor nach dieser Partie: Der erste Sieg ist nicht mehr fern.

Als die Gäste zum vierten Mal in den fünf Duellen seit April 2015 in der Aufstiegsrelegation und der Punktrunde gewonnen hatten, weil sie in den entscheidenden Phasen erfahrener wirkten, hörte sich Clas-Ole Widderich im Publikum um. „Ein Spiel zum Mitgehen“ sei es gewesen, habe man ihm gesagt, und der SCL-Coach konnte sich dieser Meinung nur anschließen. „Körperlich sind alle an ihre Grenzen gegangen“, betonte er. „Ich finde kein Haar in der Suppe, auch wenn ein Heimsieg besser ausgesehen hätte.“

Die Langenhagenerinnen rackerten, sie hielten dagegen, was im zweiten Satz dazu führte, dass sie einen 2:10-Rückstand noch erfolgreich drehten. Zuvor hatte der ASV erkennen lassen, warum die Mannschaft in dieser Spielzeit bereits fünfmal keinen einzigen Satz abgegeben hatte. In dieser Phase aber waren die Sendenerinnen schlagbar, für den SCL bestand im vierten Durchgang die Möglichkeit, die Begegnung für sich zu entscheiden.

Neben Kira Neumann und Sina Maria König, die im Zuspiel überzeugten, macht beim Vorletzten auch die neue Besetzung auf der Liberoposition Hoffnung. Bisher musste da Annika Schnalke oft allein Verantwortung übernehmen, jetzt lieferte auch Neuzugang Magdalena Dudek bei ihrem Debüt Argumente, dass es für den SCL noch rechtzeitig aufwärts gehen kann. „Beide haben wahnsinnig gearbeitet“, sagte Widderich. Gegen den ASV, der in diesem Spiel vor allem mit starken Aufschlägen wieder auf Kurs kam, hat es noch nicht gereicht. Trotzdem war es ein Schritt nach vorn.

Überzeugt, dass es bald voran geht

Nicht aufgeben – das ist bei den Damen des SC Langenhagen keine Durchhalteparole. Beim sieglosen Vorletzten der 3. Liga West sind alle davon überzeugt, dass es wieder aufwärts gehen wird. „Man muss sich mal das Training angucken“, sagt SCL-Coach Clas-Ole Widderich. „Da fragt sich jeder, warum wir das nicht auch im Spiel bis zum Ende so durchziehen.“

Der ASV Senden tritt morgen (16 Uhr) in der Sporthalle Leibnizstraße an. Und die Hoffnung ist groß, dass zum Glauben an sich selbst noch ein neuer Impuls hinzukommt – mittlerweile ist Neuzugang Magdalena Dudek spielberechtigt. Die Bearbeitung des schon vor drei Wochen gestellten Antrags zur Freigabe für die 27-jährige Polin ist nun endlich erledigt – morgen wird sie ihr Debüt beim SCL geben.

Widderich kommt die Verstärkung auf der Liberoposition sehr gelegen, um Annika Schnalke entlasten zu können. Die 18-Jährige gehört in dieser Spielzeit bislang zu den stärksten Langenhagenerinnen, muss aber auch immer viel Verantwortung tragen.dh

GfL hat bei den Big Points mehr Glück

Aus der Nordhannoverschen Zeitung vom 4.10.16 / Text von Dirk Herrmann /Foto:Bork

Um jeden Ball gekämpft, taktisch fast alles ausgeschöpft, was möglich war – und doch musste nach diesem Spiel im Grunde wieder von einer Niederlage gesprochen werden. Auch wenn bei den Damen des SC Langenhagen niemandem danach gewesen ist, sich dahingehend zu äußern, dass da gerade gegen die GfL Hannover etwas verloren gegangen ist. Viel lieber wollten beim Drittligisten nach dem 2:3 (25:15, 25:23, 22:25, 20:25, 12:15) im Derby alle etwas anderes hören und davon reden. Nämlich darüber, dass jetzt der erste Punkt auf dem Konto ist.

Für Clas-Ole Widderich ist es ein Zähler, den sich seine Mannschaft verdient hat. Aus seiner Sicht wäre auch nicht viel dagegen zu sagen gewesen, hätte sie sich nach einer 8:6-Führung im Tiebreak des besten ihrer bisher drei Saisonspiele auch noch den zweiten Punkt gesichert. Den holte sich indes der ohne das ehemalige SCL-Duo Inga Thiele und Hanna Viemann angereiste Lokalrivale. Auch das nicht unverdient, wie Widderich zugab. „Die GfL hat im Spielverlauf klug umgestellt und uns immer mehr gefordert“, räumte er ein. Dazu hätten die Gäste „bei den Big Points mehr Glück“ gehabt.

Kombinationssicher und variabel starteten die Langenhagenerinnen in die Partie, holten im ersten Satz zehn Punkte mehr – insgesamt waren es 104:103 Zähler zum Schluss – und gewannen auch den zweiten. Antonia Namneck auf der Diagonalen, Kira Neumann als Zuspielerin und Sabrina Smeikal in der Mitte – sie erwiesen sich als wichtige Stützen in der Aufstellung. Und eine starke Bank besaß der SCL ebenso. Wenn es darum ging, die Mitspielerinnen auf dem Feld anzufeuern ebenso wie nach den Wechseln.

Doch vor vollen Rängen in der SCL-Halle fand die GfL spätestens ab dem dritten Satz, mit fast einer halben Stunde Spielzeit der längste, immer besser in die Partie. Hinzu kam, dass dem Gastgeber im folgenden Durchgang anzumerken war, bis dahin schon viel Kraft aufgewendet zu haben. Die Gäste drehten das Spiel. „Es war ganz eng“, sagte Widderich. „Bei uns muss sich niemand einen Vorwurf machen.“dh

Unsicher zur nächsten Niederlage 

Aus der Nordhannoverschen Zeitung vom 27.9.16 / Text von Dirk Herrmann

Kein Durchkommen: Die Langenhagenerin Viola Dreppenstedt (Mitte) scheitert am Aaseer Block mit Pia Kramer (links) und Malin Schäfer. Foto: Vosshage

Es passt noch nicht alles zusammen beim SC Langenhagen zu Beginn seiner zweiten Saison in der 3. Liga West. Wie vor einem Jahr beim 1:3 gegen den VC Nienburg ging für das Damenteam von Trainer Clas-Ole Widderich das erste Heimspiel erneut verloren, mit dem Unterschied, dass das 22:25, 25:18, 22:25, 20:25 gegen den SV Blau-Weiß Aasee nun die zweite Niederlage im zweiten Spiel gewesen ist. Davon muss einem zwar noch nicht angst und bange werden für den Rest dieser Spielzeit. In die nächste Partie geht es jetzt aber auch nicht mehr völlig ohne Druck – und dann kommt mit der GfL Hannover ausgerechnet der Lokalrivale in die SCL-Halle.

Rechnet man die Sätze vom Duell mit dem Aufsteiger aus Münster zusammen, dann hat der SCL mit 89:93 Punkten verloren. Ein Unterschied von vier Zählern also, was alles andere als viel ist. Schönreden darf man sich so ein Ergebnis trotzdem nicht – Widderich tat das auch nicht. „Die Fehler vom ersten Spiel in Bad Laer konnten wir abstellen“, sagte er. „Aber diesmal haben wir andere Fehler gemacht. Jede Spielerin, und Fehler, die wir sonst nicht machen.“ Es sei noch Unsicherheit zu spüren, sagte der Trainer, die wohl erst im Verlauf der nächsten Partien verschwinden werde.

Das neu zusammengesetzte SCL-Team dürfte dann aber ebenso auf engagierte Gegner wie den SV Blau-Weiß treffen, dessen Stärke in diesem Spiel vor allem die Aufschläge gewesen sind. „Die waren wahnsinnig gut“, gestand Widderich. Mitunter gelang es den Langenhagenerinnen, sich von diesem Druck zu befreien. Insbesondere im zweiten Satz brachte die Einwechslung von Melanie Falldorf Ruhe ins eigene Spiel. Die Gäste spielten indes auch variabel und gaben oft die passende Antwort, wenn es den Anschein hatte, der SCL könnte die Begegnung besser in den Griff bekommen.