SCL-Volleyball

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Der SCL lässt die nächste Chance aus
1:3-Niederlage beim TV Cloppenburg / Langenhagens Volleyballerinnen weiter Schlusslicht
Von Dirk Herrmann / Aus der HAZ vom 6.12.16

Es ist sehr viel gesprochen worden beim SC Langenhagen in den vergangenen Tagen über die sportliche Situation, wo doch ein einziges Bild mitunter so viel mehr erklären kann. Zum Beispiel das Bild unmittelbar nach Spielschluss in Cloppenburg. Der Tabellenletzte der 3. Volleyball-Liga West hatte gerade mit 1:3 (15:25, 20:25, 25:23, 23:25) verloren, es war die zehnte Pleite in der zehnten Partie für die Langenhagenerinnen, von denen die eine oder andere anschließend erschöpft auf dem Hallenboden lag und es nicht glauben mochte. Die Leistung war okay, auch der zuletzt bröckelnde Zusammenhalt hat nach den jüngsten Gesprächen wieder gestimmt – aber es will einfach nicht klappen mit dem ersten Saisonsieg.

Für Clas-Ole Widderich waren die ersten Momente nach dem vorletzten Auftritt in der Hinrunde ebenso nicht leicht. Weniger aus dem Grund, dass eine weitere Chance vertan worden ist, die eigene Lage im Abstiegskampf ein wenig zu verbessern. Noch dazu gegen einen Gegner, für den es selbst um den Klassenerhalt geht. Der SCL-Coach musste vielmehr überlegen, wie er seine Mannschaft schnell wieder aufbauen kann für die Aufgabe daheim gegen Tuspo Weende. Das letzte Spiel des Jahres ist für die SCL-Frauen nun ein Hoffnungsspiel.

„Ich kann keiner Spielerin einen Vorwurf machen“, sagte Widderich. „Alle haben sich reingehängt und um jeden Ball gekämpft.“ Und viele Dinge seien auch besser gelaufen als zuletzt. Der Umstand, dass die Bedeutung dieser Partie jedem bewusst gewesen sei, habe aber auch wieder zu Fehlern geführt. „Dann passieren grobe Schnitzer bei Sachen, die wir im Training tausendmal geübt haben.“

Und auf der anderen Seite des Netzes stand ein Gegner, der natürlich ebenso wusste, worum es geht, wenn das Schlusslicht zu Gast ist und man sich selbst mit einem Erfolg ein wenig Luft verschaffen kann. So begannen die Cloppenburgerinnen auch, spielten stark und gewannen die ersten zwei Sätze. Im dritten Durchgang aber konnte der SCL den Druck erhöhen, brachte seine Angriffe über außen durch, holte Big Points und verkürzte. Und als Carina Hasemann im vierten Abschnitt gegen ihren ehemaligen Club mit einer Aufschlagserie für eine 16:10-Führung gesorgt hatte, war wieder alles drin. Doch es reichte erneut nicht.

Am Wochenende ist Saisonhalbzeit; die Spiele für eine Kurskorrektur werden weniger. „Man muss der Wahrheit ins Auge sehen, wir dürfen uns aber nicht hängen lassen“, sagt Widderich.

Punkt für den ASV Senden: Die Langenhagenerin Kira Neumann (rechts) bekommt ihre Hand nicht mehr rechtzeitig herunter – und berührt das Netz. Foto:Plümer
Ein Schritt nach vorn für den SCL
Von Dirk Herrmann /
Aus der Nordhannoverschen Zeitung vom 22.11.16
Die Hinrunde nähert sich dem Ende, und beim SC Langenhagen fehlt immer noch das Ergebnis, das man nicht weiter erklären muss, um es als gut zu bezeichnen. Nach dem achten Saisonspiel, das in eigener Halle gegen den ASV Senden mit 2:3 (19:25, 25:21, 26:24, 19:25, 10:15) verloren ging, bleibt es dabei, die Niederlagen des SCL danach einzuteilen, ob sie völlig verdient gewesen sind oder ob sie zuversichtlich machen. Tenor nach dieser Partie: Der erste Sieg ist nicht mehr fern.

Als die Gäste zum vierten Mal in den fünf Duellen seit April 2015 in der Aufstiegsrelegation und der Punktrunde gewonnen hatten, weil sie in den entscheidenden Phasen erfahrener wirkten, hörte sich Clas-Ole Widderich im Publikum um. „Ein Spiel zum Mitgehen“ sei es gewesen, habe man ihm gesagt, und der SCL-Coach konnte sich dieser Meinung nur anschließen. „Körperlich sind alle an ihre Grenzen gegangen“, betonte er. „Ich finde kein Haar in der Suppe, auch wenn ein Heimsieg besser ausgesehen hätte.“

Die Langenhagenerinnen rackerten, sie hielten dagegen, was im zweiten Satz dazu führte, dass sie einen 2:10-Rückstand noch erfolgreich drehten. Zuvor hatte der ASV erkennen lassen, warum die Mannschaft in dieser Spielzeit bereits fünfmal keinen einzigen Satz abgegeben hatte. In dieser Phase aber waren die Sendenerinnen schlagbar, für den SCL bestand im vierten Durchgang die Möglichkeit, die Begegnung für sich zu entscheiden.

Neben Kira Neumann und Sina Maria König, die im Zuspiel überzeugten, macht beim Vorletzten auch die neue Besetzung auf der Liberoposition Hoffnung. Bisher musste da Annika Schnalke oft allein Verantwortung übernehmen, jetzt lieferte auch Neuzugang Magdalena Dudek bei ihrem Debüt Argumente, dass es für den SCL noch rechtzeitig aufwärts gehen kann. „Beide haben wahnsinnig gearbeitet“, sagte Widderich. Gegen den ASV, der in diesem Spiel vor allem mit starken Aufschlägen wieder auf Kurs kam, hat es noch nicht gereicht. Trotzdem war es ein Schritt nach vorn.

Ein Schritt nach vorn für den SCL
Volleyball: Damen, 3. Liga West – 2:3 gegen den ASV Senden – Liberas arbeiten wahnsinnig
Von Dirk Herrmann / Aus der Nordhannoverschen Zeitung vom 22.11.16
Punkt für den ASV Senden: Die Langenhagenerin Kira Neumann (rechts) bekommt ihre Hand nicht mehr rechtzeitig herunter – und berührt das Netz.Plümer

Die Hinrunde nähert sich dem Ende, und beim SC Langenhagen fehlt immer noch das Ergebnis, das man nicht weiter erklären muss, um es als gut zu bezeichnen. Nach dem achten Saisonspiel, das in eigener Halle gegen den ASV Senden mit 2:3 (19:25, 25:21, 26:24, 19:25, 10:15) verloren ging, bleibt es dabei, die Niederlagen des SCL danach einzuteilen, ob sie völlig verdient gewesen sind oder ob sie zuversichtlich machen. Tenor nach dieser Partie: Der erste Sieg ist nicht mehr fern.

Als die Gäste zum vierten Mal in den fünf Duellen seit April 2015 in der Aufstiegsrelegation und der Punktrunde gewonnen hatten, weil sie in den entscheidenden Phasen erfahrener wirkten, hörte sich Clas-Ole Widderich im Publikum um. „Ein Spiel zum Mitgehen“ sei es gewesen, habe man ihm gesagt, und der SCL-Coach konnte sich dieser Meinung nur anschließen. „Körperlich sind alle an ihre Grenzen gegangen“, betonte er. „Ich finde kein Haar in der Suppe, auch wenn ein Heimsieg besser ausgesehen hätte.“

Die Langenhagenerinnen rackerten, sie hielten dagegen, was im zweiten Satz dazu führte, dass sie einen 2:10-Rückstand noch erfolgreich drehten. Zuvor hatte der ASV erkennen lassen, warum die Mannschaft in dieser Spielzeit bereits fünfmal keinen einzigen Satz abgegeben hatte. In dieser Phase aber waren die Sendenerinnen schlagbar, für den SCL bestand im vierten Durchgang die Möglichkeit, die Begegnung für sich zu entscheiden.

Neben Kira Neumann und Sina Maria König, die im Zuspiel überzeugten, macht beim Vorletzten auch die neue Besetzung auf der Liberoposition Hoffnung. Bisher musste da Annika Schnalke oft allein Verantwortung übernehmen, jetzt lieferte auch Neuzugang Magdalena Dudek bei ihrem Debüt Argumente, dass es für den SCL noch rechtzeitig aufwärts gehen kann. „Beide haben wahnsinnig gearbeitet“, sagte Widderich. Gegen den ASV, der in diesem Spiel vor allem mit starken Aufschlägen wieder auf Kurs kam, hat es noch nicht gereicht. Trotzdem war es ein Schritt nach vorn.

Überzeugt, dass es bald voran geht

Nicht aufgeben – das ist bei den Damen des SC Langenhagen keine Durchhalteparole. Beim sieglosen Vorletzten der 3. Liga West sind alle davon überzeugt, dass es wieder aufwärts gehen wird. „Man muss sich mal das Training angucken“, sagt SCL-Coach Clas-Ole Widderich. „Da fragt sich jeder, warum wir das nicht auch im Spiel bis zum Ende so durchziehen.“

Der ASV Senden tritt morgen (16 Uhr) in der Sporthalle Leibnizstraße an. Und die Hoffnung ist groß, dass zum Glauben an sich selbst noch ein neuer Impuls hinzukommt – mittlerweile ist Neuzugang Magdalena Dudek spielberechtigt. Die Bearbeitung des schon vor drei Wochen gestellten Antrags zur Freigabe für die 27-jährige Polin ist nun endlich erledigt – morgen wird sie ihr Debüt beim SCL geben.

Widderich kommt die Verstärkung auf der Liberoposition sehr gelegen, um Annika Schnalke entlasten zu können. Die 18-Jährige gehört in dieser Spielzeit bislang zu den stärksten Langenhagenerinnen, muss aber auch immer viel Verantwortung tragen.dh

GfL hat bei den Big Points mehr Glück

Aus der Nordhannoverschen Zeitung vom 4.10.16 / Text von Dirk Herrmann /Foto:Bork

Um jeden Ball gekämpft, taktisch fast alles ausgeschöpft, was möglich war – und doch musste nach diesem Spiel im Grunde wieder von einer Niederlage gesprochen werden. Auch wenn bei den Damen des SC Langenhagen niemandem danach gewesen ist, sich dahingehend zu äußern, dass da gerade gegen die GfL Hannover etwas verloren gegangen ist. Viel lieber wollten beim Drittligisten nach dem 2:3 (25:15, 25:23, 22:25, 20:25, 12:15) im Derby alle etwas anderes hören und davon reden. Nämlich darüber, dass jetzt der erste Punkt auf dem Konto ist.

Für Clas-Ole Widderich ist es ein Zähler, den sich seine Mannschaft verdient hat. Aus seiner Sicht wäre auch nicht viel dagegen zu sagen gewesen, hätte sie sich nach einer 8:6-Führung im Tiebreak des besten ihrer bisher drei Saisonspiele auch noch den zweiten Punkt gesichert. Den holte sich indes der ohne das ehemalige SCL-Duo Inga Thiele und Hanna Viemann angereiste Lokalrivale. Auch das nicht unverdient, wie Widderich zugab. „Die GfL hat im Spielverlauf klug umgestellt und uns immer mehr gefordert“, räumte er ein. Dazu hätten die Gäste „bei den Big Points mehr Glück“ gehabt.

Kombinationssicher und variabel starteten die Langenhagenerinnen in die Partie, holten im ersten Satz zehn Punkte mehr – insgesamt waren es 104:103 Zähler zum Schluss – und gewannen auch den zweiten. Antonia Namneck auf der Diagonalen, Kira Neumann als Zuspielerin und Sabrina Smeikal in der Mitte – sie erwiesen sich als wichtige Stützen in der Aufstellung. Und eine starke Bank besaß der SCL ebenso. Wenn es darum ging, die Mitspielerinnen auf dem Feld anzufeuern ebenso wie nach den Wechseln.

Doch vor vollen Rängen in der SCL-Halle fand die GfL spätestens ab dem dritten Satz, mit fast einer halben Stunde Spielzeit der längste, immer besser in die Partie. Hinzu kam, dass dem Gastgeber im folgenden Durchgang anzumerken war, bis dahin schon viel Kraft aufgewendet zu haben. Die Gäste drehten das Spiel. „Es war ganz eng“, sagte Widderich. „Bei uns muss sich niemand einen Vorwurf machen.“dh

Unsicher zur nächsten Niederlage 

Aus der Nordhannoverschen Zeitung vom 27.9.16 / Text von Dirk Herrmann

Kein Durchkommen: Die Langenhagenerin Viola Dreppenstedt (Mitte) scheitert am Aaseer Block mit Pia Kramer (links) und Malin Schäfer. Foto: Vosshage

Es passt noch nicht alles zusammen beim SC Langenhagen zu Beginn seiner zweiten Saison in der 3. Liga West. Wie vor einem Jahr beim 1:3 gegen den VC Nienburg ging für das Damenteam von Trainer Clas-Ole Widderich das erste Heimspiel erneut verloren, mit dem Unterschied, dass das 22:25, 25:18, 22:25, 20:25 gegen den SV Blau-Weiß Aasee nun die zweite Niederlage im zweiten Spiel gewesen ist. Davon muss einem zwar noch nicht angst und bange werden für den Rest dieser Spielzeit. In die nächste Partie geht es jetzt aber auch nicht mehr völlig ohne Druck – und dann kommt mit der GfL Hannover ausgerechnet der Lokalrivale in die SCL-Halle.

Rechnet man die Sätze vom Duell mit dem Aufsteiger aus Münster zusammen, dann hat der SCL mit 89:93 Punkten verloren. Ein Unterschied von vier Zählern also, was alles andere als viel ist. Schönreden darf man sich so ein Ergebnis trotzdem nicht – Widderich tat das auch nicht. „Die Fehler vom ersten Spiel in Bad Laer konnten wir abstellen“, sagte er. „Aber diesmal haben wir andere Fehler gemacht. Jede Spielerin, und Fehler, die wir sonst nicht machen.“ Es sei noch Unsicherheit zu spüren, sagte der Trainer, die wohl erst im Verlauf der nächsten Partien verschwinden werde.

Das neu zusammengesetzte SCL-Team dürfte dann aber ebenso auf engagierte Gegner wie den SV Blau-Weiß treffen, dessen Stärke in diesem Spiel vor allem die Aufschläge gewesen sind. „Die waren wahnsinnig gut“, gestand Widderich. Mitunter gelang es den Langenhagenerinnen, sich von diesem Druck zu befreien. Insbesondere im zweiten Satz brachte die Einwechslung von Melanie Falldorf Ruhe ins eigene Spiel. Die Gäste spielten indes auch variabel und gaben oft die passende Antwort, wenn es den Anschein hatte, der SCL könnte die Begegnung besser in den Griff bekommen.