SCL-Volleyball

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SCL-Frauen bleiben oben dran
Aus der HAZ Langenhagen vom 16.1.18 / Von Dirk Herrmann

Volleyball. Die Partie beim Oldenburger TB war gerade zu Ende, da machte sich bei den Frauen des SC Langenhagen schon Vorfreude breit. Im Gegensatz zu den vergangenen Auswärtsspielen in der Regionalliga Nordwest hatten sie für das Verfolgerduell wieder eine Videokamera eingepackt. „Es wird viel Spaß machen, sich das alles noch einmal anzusehen“, sagte Co-Trainer Sven Thiemann. Klar, denn nach drei Pleiten in fremden Hallen festigte der SCL mit einem 3:0 (25:19, 29:27, 25:17)-Sieg in Oldenburg den dritten Platz.

Thiemann sprach von einer „guten Vorstellung“, von einer „Teamleistung“, die nach erfolgreichem ersten Satz zunächst im zweiten Durchgang sichtbar wurde, als die Gäste zwei Satzbälle für den OTB abwehren konnten und auch diesen Abschnitt noch für sich entschieden. Im dritten Satz holten sie nach verschlafenem Beginn sogar einen 5:13-Rückstand auf. Ce­line Braun sowie Christina Kornblum kamen in die Partie – und es lief wieder. „Die Wechsel haben gezogen“, sagte der Co-Trainer.

Frische Kräfte auf der Bank, eine überzeugende Paulina Dutkewicz-Ras in der Mitte und viel Druck in den Aufschlägen – das waren unverzichtbare Zutaten für den Erfolg gegen einen Gegner, der in kaum einer Phase lockerließ. „Wir bleiben oben dran“, sagte Thiemann mit Blick auf die Tabelle. „Die Mannschaften vor uns müssen erst einmal nachziehen.“

Das Resultat stimmt

Zum Jubeln schön: Die Langenhagenerinnen Lena Bernhard, Kira Neumann und Sabrina Smeikal-Möller (von links) feiern einen Punktgewinn und wenig später den Sieg gegen den TV Schledehausen. Foto: Plümer

Aus der HAZ Langenhagen vom 7.11.17 / Von Dirk Herrmann

Von der Tabellenspitze in der Regionalliga Nordwest lassen sich die Frauen des SC Langenhagen nicht verdrängen – auch nicht nach einem Auftritt, der aus Sicht von Clas-Ole Widderich weniger überzeugend war als die bisherigen. „Es war kein schönes Spiel, aber ein schönes Ergebnis“, sagte er nach dem Heimspiel gegen den TV Schledehausen, das hinsichtlich des Resultates kaum Wünsche offen ließ: Die Lan­genhagenerinnen konnten sich in der SCL-Halle mit 3:0 (25:10, 25:20, 25:18) klar durchsetzen.

Der erste Satz war aus Langenhagener Sicht noch nahezu fehlerlos und bereits nach 17 Minuten beendet. „Danach haben wir uns zu viele Eigenfehler erlaubt. Auch der Mannschaft hat man angemerkt, dass sie mit sich nicht zufrieden gewesen ist“, sagte Widderich. „Es lief nicht so, wie wir uns das vorstellen. Und trotzdem haben wir das Spiel nie aus der Hand gegeben.“ In schwächeren Phasen des SCL gelang es den Gästen nicht, daraus Kapital zu schlagen.

Auf dem Weg zum sechsten Sieg im sechsten Spiel steigerten sich die Langenhagenerinnen wieder. Kira Neumann stach mit ihren druckvollen Aufschlägen hervor, Sina-Maria König überzeugte im Zuspiel, als es Widderich darum ging, „wieder Ruhe und Kreativität ins Spiel“ zu bekommen. Alles vor den Augen der auf der Tribüne sitzenden Spielerinnen vom MTV 48 Hildesheim, bei denen es für den SCL am übernächsten Wochenende ins Topduell geht. „Unsere Qualitäten haben wir diesmal vor ihnen versteckt“, sagte Widderich augenzwinkernd.

SCL-Frauen bauen ihre Serie aus
Aus der HAZ Langenhagen vom 30.10.17 / Von Dirk Herrmann

Volleyball. Mit seinem fünften Sieg im fünften Spiel hat der SC Langenhagen in der Regionalliga Nordwest der Frauen die Tabellenführung verteidigt. Das 3:1 (25:16, 20:25, 25:21, 25:21) beim SV Union Lohne sei der verdiente Lohn für „harte Arbeit“ gewesen, resümierte SCL-Trainer Clas-Ole Widderich zufrieden. Union sei sehr stark gewesen, „ist im Grunde aber auch mit dem Gegner gewachsen.“

Damit verteilte er also ein indirektes Lob an seine eigenen Schützlinge, die er allerdings in den einzelnen Sätzen stets zunächst in Rückstand geraten sah. „Wir verpassen immer den Beginn“, sagte Widderich. „Die Lohnerinnen haben taktisch kluge Sachen gemacht. Aber die Moral ist super bei uns, man merkt den Ehrgeiz“, fügte der Coach hinzu. Lediglich im zweiten Durchgang klappte es nicht mit der Wende, obwohl es den Gästen „in Nullkommanichts“ (Widderich) gelungen war, einen 2:12-Rückstand zwischenzeitlich aufzuholen.

Der SCL fand anschließend schnell wieder in die Partie, nicht zuletzt dank der starken Aufschläge von Alexandra Selivanov und Paulina Dutkiewicz-Ras. Selivanov und Christina Kornblum brachten zudem Stabilität in die Annahme. Auch im Block kamen die Langenhagenerinnen vor allem dank Dutkiewicz-Ras immer wieder zu Punktgewinnen. „Wir haben viele Antworten gefunden“, lobte Widderich das variable Spiel des Spitzenreiters. dh

Glücks-Cent hilft mit beim Auftaktsieg

Was man bei einem Spaziergang vor dem ersten Saisonspiel so alles finden kann. Zum Beispiel einen Glücks-Cent. „Der lag vor der Halle und wurde dann erst einmal in die Hosentasche gesteckt“, sagte Trainer Clas-Ole Widderich. Scheint geholfen zu haben, denn beim SC Spelle-Venhaus, nicht gerade ihr Lieblingsgegner in der Vergangenheit, sind die Frauen des SC Langenhagen in der Regionalliga Nordwest mit einem 3:1 (22:25, 25:23, 27:25, 25:23)-Erfolg in die Spielzeit gestartet.

„Wenn ich mich richtig erinnere, haben wir gegen diesen Gegner noch nie gewonnen“, sagte Widderich. Vor allem angesichts der personellen Voraussetzungen hatte er diesmal ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. „Krankheitsbedingt gab es kurzfristig drei Absagen, sechs Spielerinnen haben insgesamt gefehlt. Bei der Abfahrt waren wir nur noch zu acht, berichtete der Trainer. „Aber die Mannschaft hat sich dann richtig reingekniet.“

Es lief längst nicht alles rund bei den Langenhagenerinnen, die mehrmals einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Etwa im vierten Durchgang, als es zeitweise schon sechs Zähler Abstand waren. Unter anderem über die starke Mitte mit Frauke Schmidt und Paulina Dutkiewicz-Ras habe die Mannschaft aber immer wieder Akzente setzen können. „Und die letzten Punkte in den Sätzen haben wir immer fehlerfrei gespielt“, sagte Widderich.