SCL-Volleyball

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Auftakt in der 3.Liga mißlingt

Es ist nichts geworden mit dem Ergebnis, das sich beim SC Langenhagen zur Premiere in der Drittklassigkeit alle gewünscht haben. Man hat nach einer 1:3 (17:25, 20:25, 25:22, 21:25)-Niederlage zum Saisonauftakt aber auch schon weitaus enttäuschtere Mannschaften gesehen als das Aufstiegsteam von Trainer Clas-Ole Widderich nach dem Heimspiel gegen den VC Nienburg. Die Halle war voll, es herrschte gute Stimmung auf den Zuschauerrängen, und es blieb der Eindruck, dass auch die Langenhagener Spielerinnen nicht unzufrieden nach Hause gingen. Nach dem Motto: Einen Satz haben wir gewonnen, aber das war erst der Anfang.

Klar, ein Erfolg gegen das Team des früheren SCL-Coaches Thomas Plathner gleich zum Start wäre perfekt gewesen und hätte viel Selbstvertrauen gegeben. „Schon ein fünfter Satz hätte uns gutgetan“, meinte Widderich. Und weit entfernt war der SCL davon auch nicht. „Im vierten Satz haben wir bis zum 21:18 immer geführt. Wahrscheinlich waren wir dann zu locker, da müssen wir abgeklärter werden“, sagte der Trainer. In dieser Phase hätten die Nienburgerinnen vor allem „von unseren Fehlern profitiert“, nicht von aktiven Punkten.

Das erste Punktspiel als Neuling sei noch von viel Nervosität geprägt gewesen. „Es lief noch nicht rund“, sagte Widderich und sprach in diesem Zusammenhang auch von einem „Riesenbock“ im zweiten Satz, als eine „falsche Aufstellung“ aufgeschrieben worden sei und die Spielerinnen dadurch auf anderen Positionen als geplant agieren mussten. „Dadurch hatten wir ein Rotationsproblem. Aber es ist halt passiert, daraus muss man jetzt lernen.“ Der VC Nienburg könnte diesbezüglich ein gutes Beispiel sein. 2013 aufgestiegen, ging es für den Club erst mit drei sowie im Jahr darauf mit zwei Niederlagen los. In beiden Spielzeiten sprangen am Ende noch der siebte Platz und der Klassenerhalt heraus.

(Artikel aus der Nordhannoverschen Zeitung / Text: Herrmann / Foto: Plümer)