SCL-Triathlet gewinnt Team-Wertung beim Steelman-Run

Am 2.11.2015 fand bei herlichem Herbstwetter der 2. Steelman-Run auf der Bult statt. Bei dem Hindernisrennen stehen die Strecken 9km oder 18km mit etlichen Hindernissen zur Verfügung.  

Neu ist die Teamwertung, bei der 3 Athleten gemeinsam mit einer Fahne durchs Ziel müssen. SCL-Triathlet Francisco Cabanillas Garcia startete in der Team-Wertung mit seinem Laufteam: The Spanish Corredores. Sie gewinnen mit Einzelzeiten von 1:45:56h und einer summierten Teamzeit von 5:17:45h die Teamwertung der Langstrecke mit einem ordentlichen Vorsprung von etwa 8 MInuten vor dem zweitplatzierten Team. Wir gratulieren!

 

Persönlicher Rennbericht von Francisco:

 

Ein herrlicher, sonniger Tag lockte mich und mein Team von den „the spanish corredores“ zur Pferderennbahn um ein Hindernisrennen zu absolvieren. Letztes Jahr hatte ich diesen Wettkampf bereits absolviert, allerdings als reines Fun-Event. (1 Runde – 9km) Als wir uns im März für diesen Wettkampf angemeldet haben, hatten wir aber schon ein klares Ziel vor Augen. Wir wollen die Teamwertung für den 18km steelman, die es dieses Jahr zum ersten Mal gab, gewinnen. Wir haben uns jetzt nicht speziell auf diesen Wettkampf vorbereitet, waren allerdings durch unser Training im Deister etwas abgehärtet. Um die Teamwertung zu gewinnen, gab es Regeln, die erfüllt werden mussten. Eine Regel besagt, dass drei Teammitglieder in einem Zeitraum von 1 Minuten ins Ziel laufen müssen. Eine weitere war, dass jedes Team eine Flagge während des Wettkampfes bei sich führen musste und damit ins Ziel laufen muss. Die Vorbereitungen für den steelman begannen etwa drei Wochen vorher. Nachdem wir nun die genaue Anzahl Starter hatten, besorgte ich uns vier günstige Laufshirts und pimpte diese mit Hilfe von bedruckter Transferfolie, die meine Frau auf die Shirts bügelte. Weiterhin nähte uns meine Nichte eine Flagge. Wir waren bereit um an den Start zu gehen. Die Renntaktik, die wir vorher abgesprochen hatten, sah folgendermaßen aus: - Wir laufen alle gemeinsam in der ersten Welle (Schnellstarter) los und versuchen uns an die Vorderen ranzuhängen. Sollte einer sich stark genug fühlen, soll er durchziehen und versuchen aufs Treppchen zu kommen.

Der Start erfolgte aus den Startgittern, aus denen bei Pferderennen die Pferde starten. Wir starteten mit etwa 100 Läufer um Punkt 11 Uhr. Es ging auf die 9 km Rundstrecke mit ca. 21 Hindernissen. Die ersten Meter liefen wir in einem grossen Pulk, der sich aber nach ca. 200 Metern beim “MUDDYHOLE“ (Matsch-Hindernis) schon etwas lichtete. Nach dem zweiten Hindernis “TIRED’O’TIRES“ (Reifen-Hindernis) wurden es wieder weniger Läufer, die vor mir waren. Es ging auf die “FUNKY BEACH“, der Sandrennbahn mit fünf “Zäunen“ unter die durchgeklettert werden musste. Ich fühlte mich gut und war unglaublich fit, so dass ich noch weitere Läufer überholte und schließe an der Spitze meines Teams lag. Ich befand mich insgesamt an zehnter Stelle (wir liefen in der ersten Runde mit den 9km Läufer zusammen und man konnte nicht erkennen, wer wie viele Runden läuft!) Es ging nun darum den “STEELCASTLE“ zu bezwingen. Hier mussten wir Hangeln und Balancieren. Anschliessend ging es zum „lebenden“ Hindernis – der „FOOTBALL LINE“ (ein Football Team, welchem ausgewichen werden musste) und schließlich zum “BEAM CABINET“, einem Hindernis aus einer Holzkonstruktion, über welche geklettert und gesprungen werden musste.Von hier ging es zum “BALANCE WEB“. Man müsste an einem Netz aus Seilen raufklettern um anschließend über einen Balken auf den anderen, der beiden Container zu kommen. Anschließend krochen wir durch Rohre “TUBBY TUBES“ und bestiegen den “KILIMANDSCHARO“ (Pyramide aus Strohballen), um nach den “TWIN BARRIER“ (Pferdesprunghindernisse) schließlich beim “KEG ATTACK 2.0“ anzukommen. Hier mussten wir uns ein Bierfaß schnappen und dieses auf einem etwa 100m Rundkurs mit Hindernissen an seinen Ursprungsort zu bringen. Jetzt war aber wieder laufen angesagt. Eine Strecke von etwa 1 km ohne Hindernisse. Ich konnte zwei meiner Mitstreiter einholen und befand mich auf einem guten Weg, bis dann mein persönlich schwerstes Hindernis wartete – die “WOODEN WALL“. Es galt zwei, etwas über 2m, Holzwände zu erklimmen. Aufgrund meiner Körpergröße kam ich aber oben nicht ran, um mich dann hochzuziehen. Ich musste mir einen anderen Weg suchen und versuchte es, in dem ich mich mit meinen Füßen seitlich zwischen den Holzbrettern einklinkte.Mit Erfolg, allerdings auch mit zu viel Zeitverlust. Ich wurde von meinen beiden Mitstreitern wieder eingeholt bzw. überholt. Aber nun wurde erstmal wieder gelaufen. Es ging nach oben, auf den “Müllberg“, um anschließend auf der “WILD WATER SLIDE“ runterzurutschen.
Am Fuße des Berges erwarteten mich die “3YELLOWALLS“ des LAC Langenhagen, bei denen man rüber, drunter und durch musste. Etwas über die Hälfte der ersten Runde waren geschafft und ich hatte beim Laufen wieder Boden auf meine beiden vor mir liegenden Mitstreiter gemacht. Ich befand mich noch unter den TOP10. Ich lief auf Waldwegen weiter bis zu einem mit Reifen gefüllten Container “BEASTY BOX“, welcher überquert werden musste. Das anschließend “STAGE LIFTING“ (Hebebühne die man besteigen musste) und den “FLATBED CRAWL“ (VW Transporter, auf denen man erst übersteigen musste und beim nächsten drunter klettern musste) konnte ich gut meistern. Es wurde wieder gelaufen, mit kleineren Barrieren, die übersprungen wurden, bis ich am “WATER GULLY“ ankam. Hier galt es den kleinen Kanal zu überqueren. Leider ging mir das Wasser bis zu den Achselhöhlen, weshalb ich mit nassen Klamotten, die letzten 2km der ersten Runde antreten musste. Es ging weiter zum “CLIMB’N CARRY“. Hier sollte ein 20kg schwerer Sandsack etwa 100m getragen werden, wobei man auf halber Strecke mit ihm unter einem LKW kriechen musste. Weiter ging es zu den “WOOD’N ROLL“. Hier waren grosse Holzkabeltrommeln aufgebaut über die man zunächst klettern musste um anschließend unter sie hindurch zu kriechen. Zu guter Letzt wartete noch ein mit einem Gitter überdachter Container mit Wasser auf mich “UNDER PRESSURE“. Hier musste man durch das eiskalte Wasser robben, wo man wiederum nass wurde. Mit nassen Klamotten, machte ich mich nun in Richtung Rennbahn um den letzten km der ersten Runde zu absolvieren. Auf der Rennbahn, auf der die Pferde normalerweise laufen ging es Richtung Ziel. Mit meiner bis dato gelaufenen Zeit hätte es vielleicht für ein Platz auf dem Treppchen gereicht (1 Runde – 9km), doch leider hatte ich ja noch eine zweite Runde vor mir. Es waren 5 Läufer bereits auf der zweiten Runde. Ich musste mich beeilen um die Chance auf einen Platz auf dem Treppchen zu wahren.
Auf ging es in die zweite Runde. Die gleiche Strecke, die gleichen Hindernisse, aber zu viele Läufer auf der Strecke. Die Ernüchterung kam am “STEELCASTLE“. Eine Riesenschlange vor dem Hindernis. Man ließ mich vor, allerdings verlor ich den Anschluss an die Spitze. Die Motivation ging dann schließlich am “BEAM CABINET“ verloren. Wieder ein Riesengedränge vor dem Hindernis, bis ich mich dann entschloss es auszulassen. Die Aussicht auf einen der ersten drei Plätze war weg. Ich lief also in meinem Tempo weiter und absolvierte alle weiteren Hindernisse. Drei Läufer überholten mich schließlich noch, um dann mit knapp unter 01:30 im Zielbereich anzukommen. Dies wäre in der Gesamtwertung Platz 9 gewesen. Nun war der Teamgeist gefragt. Ich wartete im Zielbereich auf meine Teamkameraden, um letztendlich doch aufs Siegertreppchen zu gelangen. Nummer zwei kam bei 01:36 in den Zielbereich, aber Nummer drei war noch nicht in Sichtweite. Wir warteten noch einige Minuten und ich machte mich auf dem Weg zurück, um unseren dritten Mann einzusammeln. In etwa 500m vorm Ziel hatten ich und wir liefen gemeinsam Richtung Zielbereich, wo unser zweiter Teamkamerad wartete. Gemeinsam liefen wir durch die Zielgerade in einer Zeit von 01:45. Platz 1 in der Teamwertung. Mission erfüllt.
 

FAZIT

Wieder mal ein tolles Rennen, mit Verbesserungspotential. Die Schwere der Hindernisse wurde zum Vorjahr deutlich angehoben, was mir wiederum gut gefallen hat. Negativ aufgefallen, wie im letzten Jahr, waren die Warteschlangen vor den Hindernissen. Für einen fairen Wettkampf müssen die Hindernisse anders gestaltet werden, um Schlangenbildung zu vermeiden oder die Startzeiten der Wellen müssen überdacht werden. Mir persönlich hat es sehr viel Spaß gemacht und die ramponierten Beine, so wie der aufgeschlagene Ellenbogen, verheilen bis zum nächsten Wettkampf bestimmt.
Für mich eine klare Empfehlung, wenn das Wetter mitspielt.

SCL-Triathlet beim Ironman Rügen und Marathon

Michael Feustel hat angekündigt in diesem Jahr nichts zu machen. Nur den Ironman 70.3 Rügen in einer Zeit von 5:35:23h bei extrem schlechten Witterungsbedingungen. Die Split Zeiten: Swim 50:02min. - Bike 2:44:20h - Run 1:51:16h. Ein paar Wochen später finisht er beim Essen-Marathon in 3:27:33h. Er wird damit 19. seiner Altersklasse M50 und landet auf dem 522. Rang.

 

Persönlicher Rennbericht vom Ironman Rügen:

 

Ich habe mich beim Ironman 70.3 „Strandräuber“ Rügen angemeldet, weil ich gern einmal einen Triathlon Wettkampf mit Schwimmen in der Ostsee machen wollte. Im vergangen Jahr waren die Wetter Bedingungen so extrem, dass ein Duathlon veranstaltet werden musste. In diesem Jahr waren die Wetterbedingungen etwas besser. Als ich am Morgen aufgestanden war und zum Fenster rausschaute gab es Nieselregen. Nach dem Frühstück ging es für mich erst einmal 2km zu Fuß zur Wechselzone, um das am Vortag mit Regenschutz versehene Rad zum Wettkampf vorzubereiten. Von da aus ging es nochmals ca. 1,5km zum Schwimmstart. Wie bereits am Vortag war die Ostsee alles andere als ruhig. Es herrschte Ostwind, so dass die ersten 500m gegen die Wellen geschwommen werden mussten. Aufgrund des starken Windes wurde der Start links neben die Seebrücke verlegt, da auf der eigentlich geplanten rechten Seite die Gefahr bestand, dass wir Athleten gegen die Seebrücke gedrückt würden.  Zum Anziehen des Neos war glücklicherweise ein Zelt vorhanden. Kurz vor dem Start hörte der Regen auf. Schon beim Einschwimmen war mir ziemlich mulmig wegen der doch recht starken Wellen. Pünktlich wurde das Rennen gestartet. Pro Startgruppe starteten maximal 100 Triathleten, so dass durch einen Landstart genügend Platz zur Verfügung stand. Wegen der starken Wellen war es für mich als nicht so guten Schwimmer ziemlich kraftraubend voran zu kommen. Nach jeweils 10 Kraulzügen musste ich zur Orientierung und sauberen Atmung ebenso viele Brustzüge ausführen. Nach ca. 200m hatte ich das Gefühl, dass ich überhaupt nicht vorankommen würde und wollte schon umkehren. Nach einem Blick in meine unmittelbare Umgebung sah ich allerdings auch andere Triathleten. Zur Orientierung schaute ich nach rechts zur Seebrücke und konnte feststellen, dass ich doch langsam vorankam. In diesem Moment dachte ich nicht mehr ans Umkehren. Je weiter ich ins offene Meer kam, desto länger wurden die Wellen und ich konnte durchgehend Kraul schwimmen. Nach 500m war die erste Wendeboje und es ging nun 900m parallel zum Ufer mit dem Wind schräg von hinten, anschließend 500m zurück zum Ufer. Dabei kam der Wind schräg von der Seite, so dass das Halten der Richtung recht schwierig war und ich sicherlich einige zusätzliche Meter geschwommen bin. Nach dem Schwimmausstieg mussten wir ca. 500m bis zur Wechselzone laufen, der Weg dorthin war mit Teppich aber sehr gut präpariert. Für das Radfahren habe ich mir aufgrund der niedrigen Temperaturen und des starken Windes eine Jacke übergezogen. Obwohl der Regen aufgehört hatte, waren die Straßen noch komplett nass. Das Radfahren war anspruchsvoller als erwartet, da der Wind doch relativ stark wehte und die Radstrecke recht wellig war. Die Radstrecke musste 2x gefahren werden. Die Streckenführung und das Profil haben mir persönlich sehr gut gefallen. Die Laufstrecke war sehr anspruchsvoll, es mussten 2,5 Runden gelaufen werden. Pro volle Runde gab es 2 sehr intensive und relativ lange Anstiege (bis zu ca. 150m 20% Steigung). Die vielen Zuschauer in der Stadt haben mich immer wieder motiviert. Auch wenn das ein recht anspruchsvoller Wettkampf für mich war, habe ich eine sehr positive Erinnerung. Der Wettkampf war sehr gut organisiert und die Streckenführung hat mir gut gefallen, es hat Spaß gemacht. Ach ja, Quallen habe ich nicht gesehen, denen war es wohl auch zu kalt und zu windig. J  

 

SCL Triathleten beim Radrennen der Ruderer, Brelinger Berg

Bei Bilderbuchwetter fand am 03.10.2015 das Vierer-Zeitfahren der Ruderer am Brelinger Berg statt. Was beim Autorennen die Formel 1 ist, ist beim Radsport das Vierer-Zeitfahren. Mit von der Partie: Arne Schiereck, Stammgast mit dem Team 24h-Brelinger-Berg. Dirk Bockisch (SCL) startet mit dem Radsportteam der RSG Gronau (Günter, Martin, Ete und Dirk). Beim Warmfahren wird der belgische Kreisel probiert. Dann geht es auf die Piste: 3 mal um den Berg, 51km, alle 30 Sekunden startet ein Team. Nach der 2. Runde verliert die RSG Gronau ihren 4.Mann. Das heißt durchhalten und alle müssen nun durchkommen. Am Ende steht für die RSG der 26. Rang in der Liste: 1:19:05h in 38 kmh Durchschnittstempo. Arnes Team ist deutlich schneller und erreicht Rang 14 in 1:14:57h. Insgesamt starten 56 Teams beim Rennen um Arnes Hausberg. Perfekt organisiertes Radrennen mit hohem Spaßfaktor und lustigen Spezialaus-wertungen. Dank an die Ruderer von Angaria!

Berlin-Marathon mit Triathletin Diana Ringwelsky

Am 28.09.2015 fand der Berlin-Marathon statt. Für die Triathlon Abteilung geht Diana Ringwelsky an den Start. Sie läuft die 42km in 4:17:55h bei herrlichen Laufbedingungen in der Hauptstadt. Insgesamt liegt Sie auf Rang 4030 und in der Altersklasse auf Rang: 784. Wir Gratulieren!

 

SCL-Triathlet finisht Ironman Alcudia

Am 26.09.2015 fand der Ironman Mallorca, Alcudia statt. Mit dabei is Thomas Cieciel vom SCL-Triathlon. Er startet zum ersten Mal auf der vollen Ironman Distanz (Swim: 3,8km - Bike: 180km - Run: 42km) und hat sich gründlich vorbereitet. Beim Schwimmen verliert Thomas seine Uhr. Er schwimmt die 3,8km in 1:04:44 h. Schon mal ein guter Anfang. Dann geht es aufs Rad in Richtung Berge, rauf nach Kloster Luc. Auf dem Rad benötigt er am Ende 6:20:15h. Thomas kann aufgrund von Magenproblemen keine Aero-Position halten. Der abschließende Marathon verlangt ihm alles ab: 5:23:51h. Am Ende stehen 13:09:43h und Rang: 1425, Altersklasse 177. Gratulation!!!

Persönlicher Rennbericht:  IRON(DIXI)MAN Mallorca 2015

 

Der Ironman Mallorca 2015 startete erstmals mit einem Rolling Start wo sich die Teilnehmer je nach Leistung selbständig in eine bestimmte Zielzeit einordnen konnten. Dies sollte das Schwimmen ohne die üblichen Bremsen, die generell weit vorne Starten und den Verkehr dann aufhalten, gewährleisten. Der Startschuss fiel und es ging zügig in das kühle Nass. Das Ufer fällt nur sehr flach ab, weshalb man erstmal gefühlt einen halben Kilometer durch das Wasser stampfen muss. Nachdem man endlich schwimmen konnte merkte ich schnell, dass ich mich scheinbar direkt in einem Pulk befand in dem es, wie es mir erschien, um Leben und Tod ging. Die Athleten hämmerten und prügelten aufeinander ein, als ginge es dabei gar nicht um das Schwimmen…Auch ich bekam recht schnell einen Schlag durchs Gesicht wobei die Uhr des Athleten meine rechte Wange aufkratze…Na super dachte ich mir – klappt ja hervorragend mit dem Rolling Start!

Kurze Zeit später bekam ich einige weitere Schläge, u. a. auch gegen meine Garmin Uhr. Als ich etwa nach 500m der Strecke nachsehen wollte wie viel Zeit mittlerweile vergangen war traute ich meinen Augen nicht – meine Uhr war weg! Augenblicklich hörte ich auf zu schwimmen und starrte fassungslos meinen Arm an. Prompt wurde ich von einem Athleten überschwommen und kam dadurch irgendwie wieder zur Besinnung…Ich konnte nicht fassen, was mir da gerade passiert ist….Gedanken flogen mir durch den Kopf und Selbstzweifel machten sich breit. Da ich mein gesamtes Training herzfrequenzbasiert ausgeübt habe und für alle Disziplinen und speziell die Bergetappen auf dem Rad bestimmte Pulsvorgaben hatte, war mir in diesem Augenblick nicht klar ob ich nach dem Schwimmen weitermachen würde. Plötzlich erinnerte ich mich an ein Gespräch mit unserm Ironman-Senior Reimund Schultz dem Ähnliches in Frankfurt wiederfahren war. Reimund hörte auf seinen Körper und machte dennoch ein super Rennen. Ich fasste wieder Mut und schwamm weiter – danke Reimund! Mein angestrebtes Tempo konnte ich auf Grund der Teilnehmerdichte jedoch nicht halten und zu guter Letzt folgte ich an der ersten Boje einigen Athleten ohne auf den Kurs zu achten. Als ich hochsah, erkannte ich, dass wir in etwa 100m vom eigentlichen Kurs entfernt waren. Es ging nun im Gedränge Richtung Strand wo ein kurzer Landgang auf uns wartete bevor es dann auf die zweite Streckenhälfte ging.  An der letzten Wendeboje  wurde mir dann noch die Brille vom Kopf gerissen  und ich konnte diese gerade noch so vor dem Versinken retten – jetzt war ich endgültig sauer! Ich beschloss nun den Terminator-Modus einzuschalten und meinen Schwimmplatz mittels körperlicher Gewalt um jeden Preis zu verteidigen - Das klappte sehr gut und ich konnte nach 1:04 endlich aus dem Wasser klettern.

 

Ich lief in die Wechselzone und machte mich für das Radfahren fertig. Die Radstrecke ist wirklich schön und durch die vielen Hügel/Berge auch anspruchsvoll. Ich freute mich auf das Radfahren! Ich fuhr behutsam los und die ersten Kilometer fühlten sich gut an. Als ich jedoch in die Aero-Haltung ging, bemerkte ich schnell einen Schmerz in der Bauchregion – ich hatte das Gefühl, als würde mit meinem Bauch etwas nicht stimmen. Der Schmerz ließ nicht nach und das schöne Gefühl, durch die tolle Landschaft Mallorcas fahren zu dürfen, verpuffte abrupt. Ich fuhr nun Oberlenker und verpflegte mich das erste Mal. Für die angepeilte Strecke hatte ich mir im Vorfeld eine bestimmte Menge Energiegeele in einer Radflasche mit etwas Wasser angerührt. Als ich die erste Portion trank und mit Wasser nachspülte kam reflexartig alles wieder hoch und ich fing an zu spucken. Ich versuchte es erneut und wieder wehrte sich mein Körper gegen jegliche Kohlehydratzufuhr – dies  änderte sich auch nicht im Verlauf des Radfahrens. Klares Wasser mit einem Schuss Iso vertrug ich jedoch ganz gut. Ich fuhr trotzdem sehr defensiv, so dass mich unzählige Triathleten überholen – auch zwei 10-15-Mann starke Gruppen rauschten an mir vorbei und erweckten bei mir den Eindruck als sei das Windschattenverbot zwischenzeitlich aufgehoben worden. Hatte ich da vielleicht etwas nicht mitbekommen…?  Dank der Oberlenkerhaltung tat mir irgendwann alles nur noch weh und auch meine Bauchkrämpfe wurden immer schlimmer und schlimmer. Den Aufstieg zum Kloster Lluc fuhr ich eher gemütlich hoch, da ich mir bereits jetzt schon Sorgen um meinen Energiehaushalt und den damit verbundenen schweren Marathon machte. Das sollte aber nicht meine größte Sorge werden, wie es sich später herausstellte. Ab und an fragte ich andere Teilnehmer nach der Uhrzeit um wenigstens halbwegs zu wissen, wo ich mich gerade befand. Meine Uhr, mein Ein und Alles war ja weg und so hatte ich zu keinem Zeitpunkt eine Ahnung  wie schnell ich mich mit welcher Herzfrequenz  wo befand.

Als die Radstrecke endlich zu Ende ging war ich heilfroh und freute mich bereits auf das Laufen. Endlich runter vom Fahrrad und wieder in die aufrechte Position gehen zu können, erschien mir wie ein Segen. Ich stieg ab und rannte in Richtung Fahrradständer. Schon auf den ersten Metern zu Fuß war mir klar, dass ich schleunigst aufs Klo musste. Ich zog mich zügig um und ging (an rennen war nicht zu denken) in Richtung der Dixi-Toiletten. Ich verbrachte alleine 10min dort und habe mich ernsthaft gefragt, ob ein Marathon bei den Magen-Darmbeschwerden überhaupt sinnvoll und möglich sei. Mittelweile zeigte das Thermometer 29 Grad Celsius und die Sonne brannte erbarmungslos auf die Athleten nieder – auch im Dixi war es nicht mehr so schön. Ich fasste schließlich den Entschluss es zumindest zu versuchen. Die Laufstrecke besteht aus 4,5 Runden à 9km wovon etwa jeweils 3km an der Strandpromenade gelaufen werden. Ich rannte los, aber schon nach etwa 2km musste ich wieder gehen weil der Druck/Schmerz in der Magengegend, verursacht durch die Erschütterungen beim Laufen, unerträglich war. Zum Glück waren alle 3km Verpflegungspunkte die auch über einige Dixi´s verfügten. Ich ging  den letzten Kilometer und begab mich ohne Umwege sofort wieder ins Dixi. An der Verpflegungsstelle nahm ich mir einen Becher Iso und versuchte diesen zu trinken…Alles kam wieder hoch. Ich kippte den Becher bis auf einen Schluck aus und mischte es mit Wasser – dies behielt ich drin. Leider wiederholte sich dieses Schauspiel über die gesamte Länge des Marathons. In Summe besuchte ich an JEDER Verpflegungsstelle das Dixi (in Summe 14 Mal) auf und konnte bis ins Ziel keinerlei Zucker in Form von Gel etc. zu mir nehmen. Der Marathon war mit 5:23h der Horror und mental die größte Herausforderung meines Lebens, zumal die Laufstrecke direkt an unserm Hotel verlief und ich mich jedes Mal davon abhalten musste mich nicht ins Bett zu legen. Das „YOU ARE AN IRONMAN“ im Ziel habe ich vor lauter Aufregung/Erleichterung und der Tatsache es doch noch geschafft zu haben nicht einmal mitbekommen.

Lehrter Einzelzeitfahren

Rampenstart, Quelle: Lehrter SV

Am 19.09.2015 fand das Lehrter Einzelzeitfahren statt. Bei widrigen Bedingungen begeben sich 62 überwiegend Triathleten an den Start. Die üblichen Verdächtigen sind mir dabei, so auch zum ersten Mal SCL-Triathlet Dirk Bockisch. Leider regnet es in Strömen und ist lausig kalt (13°C).  Nach einer Einweisung bei den Lehrtern geht es im geschlossenen Vernad aufs Feld. Gestartet wird das Einzelzeitfahren von einer Rampe im Abstand von 30 Sekunden. Es ist alles vertreten. Vom einfachsten Rad bis zum teuersten Carbonrenner. Über die umgestülpte Wasserkisten betreten die Helden mit ihren Rädern die Rampe. Aufsteigen, einklicken.....der Starter zählt runter. Los: Nur nicht gleich stürzen und Vollgas. Wasser von oben und mit Dreck vermischt von unten. 3,5 Runden über die Felder. Die Kurven sind bei Nässe extrem schwierig anzufahren. Leider hat es auch Stürze gegeben. Das Tempo zwischen 29kmh und 42kmh gehalten. Am Ende steht die Zeit von 34:10Min. für 20 km in der Liste. Das reicht für Rang 36 bei den Herren. In der Altersklasse der 4. Rang. In Lehrte geibt es noch die Besonderheit der bereinigten Liste. In der bereinigten Liste werden hoch wissenschaftliche Faktoren umgerechnet: Geschlecht, Alter, Rad ....Dann kommt der eigentliche Sieger heraus: Karl Lampe, 80 Jahre, Laufclub Burgwedel. 80 jährige beim Einzelzeitfahren bei strömenden Regen? Nach dem Rennen gab es die warme Dusche und ein schönes Grillfest mit Siegerehrung. Prädikat empfehlenswert, tolle Veranstaltung!

SCL-Triathlet startet bei den Wikingern in Aarhus

Am 13.09.2015 startet Karsten Hohensee auf der Mitteldistanz (Swim: 1km - Bike: 90km - Run: 21km) beim Ironman in Aarhus. Er finisht in einer hervorragenden Zeit von 5:05:25 h.

Damit wird er 158. in der Gesamtplatzierung. In der Altersklasse AKM40 liegt er auf Rang 19.

Er schwimmt eine Zeit von 17:01 min.. Auf dem Rad benötigt er 2:52:10h und läuft anschließend den Halbmarathon in 1:46:31h. Wir gratulieren!!!

 

Persönlicher Rennbericht:

 

Der Ironman 70.3 Aarhus an der dänischen Ostküste ist Mitte September nichts für Schönwetter-Athleten. Das war mir bei der Anmeldung schon klar; dass es aber so hart kommen würde, hatte ich nicht erwartet. Für den Wettkampftag waren Dauerregen, 15Grad und böiger Wind aus Südost angesagt. Schon beim Abholen der Wettkampfunterlagen am Vortag wurde uns eröffnet, dass die Schwimmstrecke in der Ostsee wegen der hohen Wellen und des Windes, der am nächsten Morgen noch auffrischen sollte, auf 1.000m verkürzt
wurde. Wegen der Strömung allerdings sei das Wasser mit 18 Grad relativ warm und (fast) frei von Quallen. Wie schön. Dafür wurde vor Ort mehrfach darauf hingewiesen, man möge doch Reifen mit Profil aufziehen, da die Radstrecke Kopfsteinpflaster enthält und viele Kieselsteine vom Fahrbahnrand, so dass aus den Vorjahren überdurchschnittlich viele Ausfälle wegen Platten festzustellen waren. Wie versprochen regnete es am
Wettkampfmorgen aus allen Eimern. Schon vor dem Hotel in der Innenstadt von Aarhus wehte ein strammer Wind. Als ich an dem Morgen das Meer in der Bucht von Aarhus sah, konnte ich mich erstmal entspannen. Duathlon also. Never ever würde man Menschen für einen Spaßwettkampf in diese Wellenhölle schicken, die Brecher rollten schön auf den Strand, das gemeine war, dass es in der Mitte zur ersten Boje nochmal eine zweite Front gab, wo die
Wellen (mangels Schutz der Kaimauer) vom offenen Meer her nochmal höher aufbauten, brachen und in weiße Gischt aufgingen. Umso überraschter war ich, als der Sprecher nur lapidar verkündete: "Perfect conditions to seperate the strong from the weak or as we say in Denmark: the boys from the men...". Schöner Scherz. Wir bereiteten uns im strömenden Regen weiter vor. Weil es auch kalt war, zogen wir den Neo schon 1h vor geplanter
Startzeit an. Also nur, um uns bis zur Durchsage, dass nicht geschwommen wird, warm zu halten. Die Zeit verging. Die erste Startgruppe sammelte sich (ich war in der letzen Startgruppe 4), dann die Durchsage: 10min until Start of the race. Ok sagte ich mir (jetzt schon nervöser), die schicken also die ersten rein, merken, dass es nicht geht und brechen ab. Sogar die Begleitboote waren zT. vom Strand aus nicht mehr zu sehen und verschwanden hinter den Wellen, die Kajaks wurden gar nicht erst ins Wasser gelassen,
die Jungs auf den Surfbrettern (liegend) wurden immer wieder runtergespült. Wo ist die dt. DLRG oder der TÜV oder sonstwas, was hier für Abbruch sorgt? Das alles ließ die Dänen völlig kalt. Und da fast ausschließlich Dänen, Schweden, Norweger und ähnlich hartgesottene Nord-Osteuropäer am Start waren, regte sich auch niemand auf.  Ich bin ganz ehrlich: ich hatte Angst und wäre die erste Startgruppe nicht so freudig schreiend wie Wickie und
die starken Männer auf Beutezug in die Wellen gesprungen und losgeschwommen, hätte ich meine 7 Sachen gepackt und wäre geflohen. Der schnellste Schwimmer kam nach 13min wie ne kranke Kegelrobbe wieder an den Strand gespült. Ok dachte ich: es gibt also eine Überlebenschance. Ab ging die 2. und 3. Startgruppe. Immer dasselbe. Komisch war nur, dass 8 - 10 Leute nach den ersten Wellen wieder zurück ans Ufer getrabt kamen oder sich
in das Rettungsboot schleppen ließen. Hmmm. Für die war das Rennen schnell
wieder vorbei. Dann waren wir dran. Ich taxierte die Strömung, den Wellengang etc. und da wir in einer breiten Bucht mit ca. 200 Leuten in der Startgruppe waren, hatte jeder viel Platz. Startschuß und ab, waten ca. 30 Meter, dann über die Wellen springen, alles gut...dann hüfttief reinhauen und losschimmen. Geht doch. Für genau 3 Züge. Dann fasste mein rechter Arm ins Leere, ich guckte nach vorne, da war nur Himmel, kein Wasser. Aha: du bist oben auf der Welle. gefühlt stürzte ich metertief kopfüber runter, dann tauchen, wieder 3 Züge. Wieder Welle usw. Zwischendurch Brustschläge zur Orientierung und zum Durchatmen. Leichte Panik stieg auf. So können auch 1000m lang werden und man merkte sofort, dass das viel Kraft kostet. Rechts und links von mir zappeltend die anderen, einige riefen um Hilfe
oder "Rescue" und wurden rausgezogen, ein Festhalten an Boot oder Surfbrett ging nicht, die waren also sofort aus dem Rennen. Die Wasserrettung machte aber einen tollen Job, ich hatte immer Sichtkontakt zu Helfern, die auch mich spotteten und abcheckten, ob es ein Problem gibt. Als mich 2 kurz hintereinander rollende Wellen trafen und ich ordentlich Wasser geschluckt hatte, kam ich mit einem lauten Japsen an die Oberfläche. Das hörte der
Surfer 20m neben mir und checkte mich sofort ab. Schwimmen war das nicht, eher strukturiertes Ertrinken. Dann die Boje, die Wellen änderten die Richtung von "frontal" auf "rechts". Kacke, auch nicht besser, aber nur ein kurzes Stück zur zweiten Boje, dann hatten wir die Wellen von hinten. Auch nicht superangenehm, aber jetzt konnte man sie wenigstens absurfen, was ganz gut ging. Ich wurde irgendwie in Richtung Schwimmziel gespült, an
einen Rhythmus oder gar Tempogefühl oder sowas war nicht ansatzweise zu denken. Ich war einfach irgendwann da. 16.30min Schwimmzeit (17.01min an der Zeitnahme am Strand) ist natürlich langsam. Dass ich damit aber als 8. aus der Startgruppe aller 40-44-jährigen aus dem Wasser kam, zeigt, dass alle zu kämpfen hatten und dass Zeiten an diesem Tag sekundär waren. Der Regen hielt an, machte nur kleine Pausen. Also dicke Jacke und Handschuhe an. Die Radstrecke ist schwierig und alles andere als schnell, wenn es nass
ist und der Wind bläst. Viele Kurven, Abfahrten in Kurven, kleinere Steigungen etc. Hier war also Trumpf, durchzukommen, nicht zu unterkühlen und keine Steine aufzusammeln, was mir alles einigermaßen gelang. 2.52h für die 90KM ist auch nicht wirklich schnell, aber erstaunlicherweise dafür mit Krämpfen belohnt worden. Landschaftlich muss das sehr schön gewesen sein, viele kleine Landstrassen, Seen, Hügel, Wälder etc. - man sah nur nichts
durch die Suppe und mein Visier verschaffte mir dazu noch einen ordentlichen Blindflug. Als ich nach 60KM in der Verpflegungsstation mal hochklappte, fiel mir erst auf, dass es gar nicht neblig war, sondern die Scheibe komplett beschlagen. Also Visier rauf (aerodynamisch natürlich vollblöd aber besser als vollblind) auf den Helm und weiter. Einige Stürze und viele flickende Triathleten später ging es in T2 und auf die Laufstrecke, die dann sehr stimmungsvoll und abwechslungsreich war. Meine Krämpfe in den Oberschenkeln setzten sich fort und so waren die 2 konstanten Steigungen in die Altstadt rauf und zurück zum Zielbereich nicht wirklich förderlich für einen runden Lauf, aber das war jetzt eh schon egal. Bei jeder Tempoverschärfung oder Steigung wurde ich mit einem Krampf belohnt, was bei 2 Steigungen pro Runde und 4 Runden relativ oft der Fall war. Also bummelte ich dahin, genoß die wirklich gute Stimmung und trudelte nach 5.05h mit einer HM Zeit von 1.46h ins Ziel. Trotzdem es der härteste 70.3 dieses Jahr mit den schlechtesten Splits war, ist es doch die beste Platzierung geworden: 19. in der AK und 159 offen. Wer eine echte Herausforderung und eine großartige Stadt im Norden sucht, ist in Aarhus genau richtig. Für das Schwimmen ein leeres Faß Faxe organisieren und treiben lassen, auf dem Rad einen Wikingerhelm mit Hörnern (was historisch falsch ist, wie wir alle wissen) aufsetzen und beim Laufen
ein Rentierfell gegen die Kälte umbinden. Dann fällt man auch als Germane kaum auf.

Triathleten beim Maschsee-Triathlon

Am 05.09.2015 wurde der Maschsee Triathlon gestartet. Leider bei sehr böigem Wind und Regen. Die Außentemperaturen waren auch deutlich kühler als in den vergangenen Wochen.  Zunächst wurde die Volksdistanz (Swim: 500m - Bike: 20 km - Run: 5 km) ausgetragen.

Auf der Volksdistanz starten 4 SCLer: Patrick Schmidt erreicht das Ziel in 1:15:12h in der ersten Startgruppe finisht auf Rang 80, AK 14.. Seine Split-Zeiten: Swim 7:48min. - Bike 39:09min. - Run 24:17min.. Altmeister Raimund Schultz gewinnt zum wiederholten Mal seine Altersklasse in 1:17:46h. Damit erreicht er den 113. Gesamtrang und wird erster seiner Altersklasse TM60. Die Split-Zeiten von Raimund: Swim: 7:53min. - Bike: 35:15 min. - Run: 29:13 min.. Randolf Bieritz startet ebenfalls für den SCL. Er finisht in 1:24:30h auf Gesamtrang 215. Seine Split-Zeiten: Swim:11:25min. - Bike40:17min. - Run: 28:18min.

 

Olympische Distanz (Swim: 1,5km - Bike: 40km - Run: 10km): Michael Feustel wagt sich in seinen Ruhejahr an die Olympische Distanz und erreicht das Ziel in 2:39:57h auf dem Rang 115. Er wird 3. seiner Altersklasse. Die Split-Zeiten: Swim: 33:45min. - Bike: 1:11:51h - Run: 49:13h. Raimund Schultz startet an diesem Tag zum 2. Mal und gewinnt wieder die Altersklasse in 2:47:49h. Das ist der 170. Gesamtrang. Seine Split-Zeiten lauten: Swim: 25:20min. - Bike: 1:13:38h - Run: 1:02:12h.

 

Der Maschsee-Triathlon ist eine der größten Triathlon Veranstaltungen Niedersachsens. Es starten etwa 1500 Triathleten. Für den SCL erfolgreich: 4 Starter und 3 mal Altersklassensiege. Wir gratulieren !!!

Ironman Raimund auf dem Weg nach Hawaii

Finish beim Riesenbecker-Triathlon

Auf der Suche nach einem Ersatzwettkampf für den ausgefallenen Triathlon Nordhorn startet Dirk Bockisch am 30.08.2015 beim Riesenbecker Triathlon in Nordrhein Westfalen. Der Triathlon besteht im wesentlichen aus einer Olympischen Distanz (Swim: 1,5km - Bike: 40km - Run: 10km) und einer Volksdistanz an einem wunderschönen See (Torfmoorsee). Auf der OD erreicht Dirk Bockisch den 44. Gesamtrang; Herren: 35. Rang; AK M50 7. Rang in 2:28:14h. Die Split-Zeiten: Swim 30:20 min. - Bike: 1:10:07h - Run 47:47 min..

 

Persönlicher Rennbericht: Im Torfmoorsee ruhig aus der letzen Reihe gestartet. Ordentlich geschwommen und PBZ erreicht! In 29min. aus dem Wasser, Neo-Wechsel, rauf aufs neu gebrauchte Rad: Testfahrt! Der erste Streckenteil ist kurvig und schmal. Lieber abwarten Riegel essen. Dann mal eben Dr. Aschwer (http://www.hermannaschwer.de/) 2mal überholt. Der Doc startet M65 und ist topfit. Dann endlich die gerade Straße mit super Bedingungen zum Überholen. Reingetreten was der Göpel hergibt und viele überholt, aber vorsichtig auf den noch vom Gewitter nassen Straßen. Zweiter Wechsel: Klappt gut, die Wechselzone ist groß und kein Gedränge. Beim Laufen habe ich diesmal Socken verwendet, wegen der Blasen beim letzten Triathlon. Dann der 10km Lauf bei schwüler Luft um die 30°C. Nix für Bestzeiten. Jede Versorgungsstelle angelaufen und getrunken. Der Plan unter 2:30h zu finishen ist aufgegangen. Super Wettkampf, gute Organisation, sehr schöner See und jede Menge Nordhorner räumen die ersten Plätze ab.

SCL-Triathleten starten in Wilhelmshaven (Landesliga)

Der Abschlusswettkampf der Landesliga fand am 8.08.2015 in Wilhelmshaven statt. Es handelt sich um eine Sprintdistanz (Swim: 750m - Bike: 20km - Run: 5km). Die Startgemeinschaft TriTeam SCL_FSH startet mit Unterzahl, d. h. die 4 Starter müssen ein Streichergebnis ausbügeln, welches in die Teamwertung eingeht. Dennoch hat im Team-Ergebnis das TriTeam mit dem besten Ergebnis: Rang 23 abgeschlossen. Bester Athlet ist Karsten Hohensee auf dem Gesamtplatz 80 in 1:10:59h. Auf Rang 81 folgt sofort Volker Fortströer in 1:11:04h. Mit einem hauchdünnen Abstand von 5 Sekunden. Sascha von der Hellen hat mit Verletzungsproblemen zu kämpfen, ist dennoch angetreten und erreicht Platz 87 in 1:11:23 und damit 19 Sekunden hinter Volker. Mathias Flakowski gibt sich mit 1:17: 38h zufrieden. Das Team hat alles gegeben und ist mit dem Rang 23 von 38 sehr zufrieden. Der Wettkampf in Nordhorn wurde abgesagt, aufgrund von Straßenbauarbeiten.

Name Rang Landesliga Gesamtzeit Swim: Bike: Run:
Sascha von der Hellen 87. 1:11:23h 13:42min. 38:01 h 19:39min.
Karsten Hohensee 80. 1:10:59h 12:09min. 37:18 h 21:30min.
Volker Fortströer 81. 1:11:04h 12:35min. 38:38 h 19:50min.
Mathias Flakowski 164. 1:17:38h 12:23min. 41:08 h 24:06min.
 
 
 

SCL bei der Triathlon Landesliga in Stuhr

Das TriTeam vom SCL stellt sich am Sonntag, 26.07.2015 der Olympischen Distanz (Swim 1,5km - Bike 40km - Run 10km). Nachdem am Sonnabend wegen Sturmböen und Gewittern der Wolfsburg-Triathlon abgesagt wurde, erwies sich das Wetter als am Sonntag als Triathlet. Die Wechselzone ist in diesem Jahr eher eine Feuchtwiese und der Zielbereich sehr matschig vom Unwetter am Vortag, dafür ist die Seetemperatur mit 21,8°C gerade so, dass bei der Olympischen Distanz im Neoprenanzug geschwommen werden durfte. Die Lufttemperatur war morgens noch frisch und die Strecke eher sehr windig, jedoch ohne Sturmböen. Also gute Bedingungen für das TriTeam SCL_FSH, das wieder mit den unermüdlichen 5 Startern  angetreten ist. Der See ist recht kurzweilig zu schwimmen, mit einem kleinen Landgang 2 Runden im Zick-Zack-Kurs um die Bojen. Anschließend aufs Rad, Stefan Berrisch (FSH) fährt auch ohne Zeitfahrrad eine gute Radzeit gegen den Wind und ist  beim Laufen vorn.  Ein guter Schwimmer und ebenfalls ein guter Radfahrer ist Thomas Cieciel. Karsten Hohensee  und Volker Fortströer sind ambitioniert in den ersten Startgruppen unterwegs. Dirk Bockisch startet als Senior TM50 als letzter in der 4. Startwelle und rollt das Feld von hinten auf. Mit nur 5 Startern ist mit Rang 25 das beste Team-Ergebnis der Saison erreicht worden. Der Silbersee-Triathlon in Stuhr ist mit ca. 1000 Startern eine der größten Triathlon Veranstaltungen Norddeutschland und eine sehr schöne dazu.....

 

Die Landesliga-Ergebnisse im einzelnen:

Name Rang Landesliga Rang AK Gesamtzeit Swim: Bike: Run:
Stefan Berrisch 99. 19. TM30 2:19:19h 29:04min. 1:06:56h 39:44min.
Thomas Cieciel 106. 20. TM30 2:19:35h 24:48min. 1:06:18h 44:17min.
Karsten Hohensee 124. 15. TM40 2:21:09h 24:56min. 1:07:04h 44:56min.
Volker Fortströer 128. 20. TM35 2:21:30h 24:52min. 1:08:53h 42:33min.
Dirk Bockisch 200. 22. TM50 2:32:53h 31:22min. 1:11:32h 44:34min.

SCL-Triathleten beim 13. Braunschweig-Triathlon

Am 19.Juli finishen Bärbel Stielow und Karsten Hohensee in Braunschweig auf der Sprint-Distanz (Swim 750m - Bike 20km - Run 5km). Bärbel Stielow erreicht das Ziel auf dem 41. Platz und gewinnt ihre Altersklasse TW60 in 1:49:56h (Split: Swim 19:33min.-Bike 55:43min. - Run 34:39min.). Die Männer vertritt Karsten Hohensee. Er kommt auf dem 40. Platz an. Damit Rang 3 seiner Altersklasse TM40 in 1:18:41h (Split: Swim 13:00min. - Bike 43:19min. - Run 22:22min.).

 

Persönlicher Rennbericht von Bärbel:

 

Bärbel Stielow   1. Platz Landesmeisterschaft, Carsten Hohensee  3. Platz Landesmeisterschaft

 

Wettkampfbedingungen waren alles andere als gut. Nach dem kalten Wetter, Hagel und Wind in Bokeloh jetzt wieder Regen, Kälte .... aber die Bedingungen sind ja für alle gleich! Viele der angemeldeten Teilnehmer sind erst gar nicht an den Start gegangen......! Ich hoffe, dass ich bei meinem nächsten Wettkampf mit meinem neuen Rad mal richtig Gas geben kann.....!
Jan Raphael, Profitriathlet hatte sich kurzfristig entschlossen, auch an den Start zu gehen.
Ich war bei dem Regen schon mit 34 km/h z u d e m Zeitpunkt gut unterwegs, da kommt Jan mit gefühlten 60 km/h an mir vorbeigerauscht. Da sieht man erst einmal, was die Spitze für Leistung bringt.
Das Triathlon Team Braunschweig stellt mit seinem jungen Organisationsteam immer wieder
einen tollen Wettkampf auf die Beine. Für Nachwuchs ist dort im Verein auch gesorgt. Ganz viele kleine Kinder wuseln dort schon herum in ihren Regenklamotten und werden vielleicht die zukünftigen Helfer im Triathlonsport sein.....!

 

SCL-Triathleten gewinnen Altwarmbüchen ihre Altersklassen

Volksdistanz:

 

Am 12.07.2015 findet der 3. Altwarmbüchener Triathlon statt. Marietta Finke startet auf der Volksdistanz (Swim 750m - Bike 20km - Run 5km). Leider fällt der Sonnenschein für die Triathleten aus. Es regnet und die Straßem sind nass und rutschig. Das heißt: Vorsichtig fahren! Marietta Finke ist zum 3. Mal am Start der Volksdistanz und finisht in 1:30:01 h auf dem 34. Gesamtrang. Ihre Split Zeiten lauten: Swim: 18:17min. - Bike: 40:59min. - Run: 30:43 min.. Sie ist bei allen Veranstaltungen am Start gewesen und gewinnt zum 3. Mal ihre Altersklasse.

 

Olympische Distanz:

 

Vor den Triathleten auf der Volksdistanz gehen die SCLer Francisco Cabanillas und Dirk Bockisch auf der Olympischen Distanz (Swim: 1,5km - Bike: 40km - Run: 10km) ins Wasser. Kaum sind die Triathleten aus dem Wasser fängt es an zu regnen. Schlecht zum Rennradfahren: Wasser von oben und von unten. Als erster kommt Francisco aus dem Wasser und fährt einen Vorsprung heraus. Das Streckenprofil ist wellig. Die Straßen sind ordentlich gesperrt und die Streckenposten machen einen guten Job. Unglaublich, es gibt tatsächlich viele Fans an der Strecke, die die Athleten anfeuern, selbst bei dem Regen. Bei Kilometer 20 überholt Dirk, Francisco. Auf der Laufstrecke ist der Vorsprung aber schnell verbraucht. Francisco Cabanillas erreicht das Ziel 5 Minuten vor Dirk Bockisch und spielt seine Laufstärke auf der 10km-Strecke am See voll aus. Francisco Cabanillas finisht in 2:22:47h auf dem 33. Gesamtrang. 3. Platz der Altersklasse mit den Split Zeiten: Swim 30:48min. - Bike 1:12:14h - Run 39:44 min.. Dirk Bockisch rennt in 2:27:12h ins Ziel. Er liegt damit auf dem 38. Gesamtrang und wird ebenfalls 3. der Altersklasse. Die Split-Zeiten: Swim 32:24min. - Bike 1:10:17h - Run 44:30min..

 

Fazit: 1 mal 1. Rang AK, 2 mal 3. Rang AK bei 3 Startern! Ein schöner Wettkampf mit viel Engagement der Ehrenamtlichen in der Nachbarschaft. Weiter so....

Raimund Schultz auf dem 3. Rang AK beim Ironman Frankfurt

Am 05.07.2015 fiel der Startschuss am Waldsee für den Ironman Frankfurt. Die Hitze von etwa 35°C macht den Athleten zu schaffen. Beim 3,8km Schwimmen ist zunächst Neoprenverbot. Anschließend geht es auf die 180 km lange Radstrecke. Hier kühlt zumindest noch der Fahrtwind. Beim 42 kmMarathonlauf sind Temperaturen über 30°C absolut mörderisch.

Dennoch schaffen es die Profis Jan Frodeno und Daniela Ryf Streckenrekorde zu absolvieren.

Frodeno siegt vor Kienle mit gehörigen Abstand und einem Start-Ziel Sieg. Bei den Frauen ist Daniela Ryf (Schweiz) die überragende Größe. Auf dem 2. Platz liegt die gebürtige Hannoveranerin Julia Gayer.

Für den SCL startet auch in diesem Jahr unser Age-Grouper Raimund Schulz in der Altersklasse TM60-64. Raimund Schultz erreicht das Ziel in 11:57:21h. Er liegt damit auf dem 3. Platz der Altersklasse bei der Europameisterschaft auf der Langdistanz.

Die Split-Zeiten im einzelnen: Swim-1:10:15h; Bike-5:40:45h; Run-4:56:34h.

Weiter so...

 

Wie versprochen hier der persönliche Rennbericht:
 
Frankfurt 05.07.2015  IRONMAN EUROPEAN CHAMPION CHIP Ich war wie immer dabei. Diesmal allerdings bei meinen Bedingungen. Ich habe mich über den Wetterbericht und das Neoverbot zum Unverständnis der meisten um mich herum gefreut. Um 06.50 kurz nach den Profis startete die 1. Welle mit 600 Triathleten ich war dabei. Bei Hawaiianischen 26,8 Grad Wassertemperatur ging es los. Das übliche Gehaue und Gesteche umgehe ich seit einigen Rennen indem ich mich ziemlich weit abseits orientiere. 2013 riss der Steg meiner Schwimmbrille nach einem Tritt in Frankfurt ich bin ohne weitergeschwommen. Blaues Auge 2013 Hawaii war dann der Gipfel. Nun geht es mir besser an der Seite zu schwimmen. Ich habe dadurch nichts verloren. 1:10 mit großem Abstand in der 60iger als 1. aus dem Wasser ging es aufs Rad. Die Temperatur lag schon bei knapp 30 Grad. Beim Fahren merkt man die Temperatur nicht so deutlich und das ist die Gefahr. Ich habe getrunken und die Flaschen regelmäßig getauscht und bin so in guten 5:40 vom Rad gestiegen. Keine Pannen keine Maleschen alles bestens.
Nun ging es ans Laufen, ist im Moment nicht meine Stärke wie es mal war.
Die Abstände der Verpflegungspunkte wurden verkürzt auf 1,5 km. Das war gut so an jeder Station habe ich 3 Becher alles mögliche außer Cola zu mir genommen, 3 Becher in den Körper 2 Becher auf die Birne 1Becher Eis in die Mütze und natürlich die Kälte Dusche. Kurz vor der nächsten Station fühlte ich schon wieder den Durst......gleiche Prozedere.
so kam ich nach 42,195km ins Ziel. Von uns 53 gestarteten 60igern kamen nur 20 ins Ziel. Ich bin happy dabeigewesen zu sein.
ich habe 2013 und 2014 den Titel geholt, nun gestattet Ihr mir hoffentlich Mal Bronze. Bei 53 gestarteten 60igern, so viel wie nie gibt es natürlich auch mehr Slots für Hawaii nähmlich 2. Der Sieger Johannes Dietrich ist 70.3 Weltmeister in Pölten geworden und war somit schon qualifiziert. Damit wäre ich als 3. direkt qualifiziert.
nun saß ich bei der Siegerehrung so vor mich hin und dachte " das Nächste IRONMAN Rennen ist dein 40igstes "
Warum Jubiläum nicht auf Hawaii? So habe ich meinen Slot angenommen und werde wohl nächst Woche die Reise klar machen. Freue mich auf mein " Wohnzimmer " und werde wie immer alles geben. 
Alles in Allem: es gibt über Organsation und Rennen nichts zu meckern. Das einzige worüber mal nachgedacht werden sollte ist die Gier. 3000 und mehr Teilnehmer sind zuviel um ein vernünftiges  windschattenfreies Rennen zu gewährleisten. Ein Kurt Denk ( Vorvorgänger des jetzigen Europamacher ) hat gesagt 2200 Teilnehmer sind das obere Limit. Davon sehe ich heute nichts mehr. Das stört mich.
 
Herzlichst Euer Raimund
Raimund Schultz wird 3.

SCL-Triathlet beim Ironman in Nizza

Am 28.06.2015 startet Uwe Parl beim Ironman in Nizza (Swim 3,8km - Bike 180km - Run 42km) bei sommerlichen Temperaturen.

 

Mit einer Gesamtzeit von 14:04:32h liegt er damit auf dem 314. Altersklassenrang und dem 1888. Gesamtrang.

 

Uwes persönlicher Rennbericht diesmal als Download, wegen des Umfanges:

Ironman France.pdf
PDF-Dokument [172.8 KB]

Seepark-Triathlon Bad Bodenteich

Der Triathlon Bad Bodenteich wurde in diesem Jahr aufgrund eines technischen Defektes einer Bio-Gasanlage und austretender Gülle zum Duathlon. Dirk Bockisch kommt das entgegen, da Laufen und Rad seine stärkeren Disziplinen sind. Er erreicht das Ziel bei sommerlichen Temperaturen und wenig Wind in 1:29:44h. Die Split Zeiten auf der Volksduathlon Strecke lauten: Run 2,6km; 10:44min.-Bike 30km; 55:15min.- Run 5,2km; 23:45min.. Dirk Bockisch liegt damit auf dem 19. Gesamtrang und auf dem 3. Platz der Altersklasse TM50. Leider ist das zunächst der letzte Triathlon in Bad Bodenteich. Wir werden das schöne reichhaltige Obstbuffett sehr vermissen.

Peiner-Triathlon, Volksdistanz und Deutsche Meisterschaften der Altersklassen auf der Olympischen Distanz

Am Sonntag dem 21.06.2015 fand der Triathlon in Peine statt. Ausgetragen wird der Wettkampf zunächst auf der Volks- oder Jedermanndistanz über 500m - Schwimmen, 20km - Radfahren und 5km Laufen. Der Start mit Neoprenanzug ist in diesem Jahr kein Thema, da die Temperaturen in der Vorwoche deutlich zurückgegangen sind. Diana Ringwelski startet erfolgreich im Schwimmen durch mit einer selbst gemessenen Zeit von etwa 10 Minuten (Wintertraining hilft!). Leider hat die Technik die genauen Split-Zeiten nur bei einigen Athleten übertragen. Diana Ringwelski benötigt 1:18:12h und belegt für den SCL einen hervorragenden Platz 15 im ambitionierten Frauenfeld in Peine. Mit dieser Leistung sichert sie sich Platz 2. der Altersklasse und landet auf dem Treppchen.

 

Nach dem Volkstriathlon werden die Deutschen Meisterschaften der Altersklassen auf der Olympischen Distanz (Swim 1,5km - Bike 40km - Run 10km) ausgetragen. Pro Startgruppe gehen 100 Athleten ins Wasser. Das entspannt die übliche Klopperei an den Bojen deutlich und es wird ordentlich geschwommen. Auf dem Rad ist das Windschattenverbot kein Thema, da das Feld sehr deutlich entzerrt ist. Dirk Bockisch hat sich dieses Rennen als Testwettkampf für die olympische Distanz ausgewählt.  Nach Monaten solidem Training erreicht er das Ziel in 2:37:23h. Auch hier sind leider die genauen Split Zeiten verlorengegangen. Selbst gestoppt sind es etwa: Swim 31:16min. - Bike 1:18h - Run 46:48min.. Damit erreicht er den Rang 204 und wird in der 49. in der Altersklasse TM50.

 

Der Peiner Triathlon steht für eine hervorragende Organisation durch die Tri-Speedys-Peine.

70.3 IRONMAN in Luxembourg mit SCL-Triathlet Karsten Hohensee

Karsten Hohensee in Luxembourg

Am 20.06.2015 startet Karsten Hohensee seinen Saisonhöhepunkt. Er finisht den Mitteldistanztriathlon (Swim 2km - Bike 90km - Run 21 km) in einer Zeit von 4:58:49 h. Er wird damit in der Altersklasse der 76. und erringt den 457. Gesamtrang.

 

Persönlicher Rennbericht von Karsten:

 

Der IRONMAN 70.3 Luxembourg fand dieses Jahr erst in der dritten Auflage mit 1640 Startern statt. Die Location in Remich im Dreiländereck Lux/Frankreich/Deutschland ist mitten zwischen den Weinbergen und der Mosel (Ihr seht meine Prioritäten bei der Wettkampfwahl) wunderbar gelegen. Aufgrund des Schiffsverkehrs und der Strömung in der Mosel startet der
Wettkampf sehr ungewöhnlich erst ab 13h (die Mosel wird abgeriegelt), meine Startgruppe gar erst um 14.15h, d.h. am Race Day ist ausschlafen, ausgiebig frühstücken und auch noch ein leichtes Mittagessen drin. Wetterlage: 18Grad, bedeckt, trocken - perfekt also. Die Mosel (> 20 Grad warm) bei Remich ist nicht sehr breit, die Startgruppe M40-45 relativ groß und da man auf der rechten Flußseite hin und auf der gegenüberliegenden Seite zurück schwimmen musste, gab es eine schöne Waschmaschine auf den ersten 400m (inkl. untertauchen, drüberschwimmen etc.). Auf dem Hinweg wurde auf der Luxemburger, auf dem Rückweg auf der deutschen Seite der Mosel, die die Grenze zwischen den Ländern markiert,  geschwommen. Nicht der letzte Grenzübertritt an diesem Renntag. Frisch aus dem Wasser nach ca. 30min (Schwimmstrecke wohl ein wenig kurz) ging es in die nahe Wechselzone, dort
verlief ausnahmsweise mal alles reibungslos und nach 32min saß ich schon auf dem Rad. Die Radstrecke verläuft zunächst gut 35km flach an der Mosel entlang, so dass ein schönes Warmfahren möglich war. Die Straße breit und gut zum Überholen, auch rechts fahren habe ich jetzt gelernt, also keine Zwischenfälle oder böse Wettkampfrichter. Das Profil ändert sich aber zwischen KM 35 und 75 spürbar. Auf diesen 40km verstecken sich über 800hm,
schön verteilt ohne einen Hammerberg, aber ein ständiges auf und ab und vorallem - 3 lange Anstiege über mehrere KM mit wenig Steigung, so dass man sich die ganze Zeit fragt, weshalb hier bei maximaler Anstrengung nur 20 km/h auf der Uhr stehen. Insgesamt ein Glück, dass es trocken war, denn es warteten auch einige Haarnadelkurven und 90 Grad Wechsel direkt in oder nach steilen Abfahrten, so dass man von einer technisch anspruchsvollen Strecke sprechen kann. Landschaftlich toll, die Strecke zu 100% gesperrt,
da gibt es wenig zu meckern. Einen kleinen Abstecher nach Frankreich macht man dann auch noch (den könnten sich die Veranstalter sparen, die Straßen dort sind zT. katastrophal) und kommt über das weltberühmte Kaff Schengen (dem dortigen Abkommen verdanken wir, dass wir weder beim Schwimmen zwischen Lux und D, noch auf dem Rad zwischen Lux und FRA einen Reisepass vorzeigen mussten) zurück nach Remich in T2. Mit dem Radsplit von 2:38h war ich auch einigermaßen zufrieden, aber schon da deutete sich an, dass meine Beine zwar keinen ganz schlechten, aber auch keinen Supertag erwischt hatten; ich war schon ganz schön angeschossen. Der Wechsel funkionierte dann wieder reibungslos, so dass ich nach 3:12h auf der Laufstrecke ankam. Schnell mal hochgerechnet: es brauchte also einen Halbmarathon unter 1:48h, um sub5 zu bleiben. Das musste doch machbar sein, dachte ich und lief los. Herrlich, meine Beine hatten mich offenbar nur getäuscht, das lief ja
göttlich, ich flog quasi an den Zuschauern vorbei auf die 5 km Runde, die 4 mal zu laufen war. Sauber dachte ich so bei mir, heute endlich mal einen vernünftigen Laufsplit hinlegen, völlig euphorisiert ob meiner bevorstehenden Großleistung und die sub5 vor Augen hämmerte ich die Kilometer nur so weg...na ja...bis KM 3. Da musste ich einen Gang zurückschalten, ab KM 5 noch einen und bei KM 10 gings mir schon so schlecht, dass ich sogar die 1:48h  abgeschrieben hatte. Also mal 2 -3 KM im 5.30er eingelegt - davon und von den Mengen an Cola und Red Bull wurden die Beine allerdings auch nicht besser - und dann auf den letzten 5 KM noch mal zusammengerissen und wenigstens einen 5 er Schnitt auf der Gesamtstrecke
hingezimmert. Da war aber nix mehr vorhanden, keine Koordination, kein Tempogefühl, keine Dynamik, das war 85kg Lebendgewicht hinschleppen, ganz schlimm. Aber egal. Nach meinen Berechnungen bei KM 18 musste ich den 5 er Schnitt nur irgendwie halten, dann war das Ziel unter 5h wenigstens noch knapp zu retten. Dankbar nahm ich das vierte Bändchen in Empfang, lief auf den schwarzenTeppich, holte unter fast unmenschlichen Qualen nochmal auf den letzten 200m einen einigermaßen als Laufstil zu erkennenden aufrechten Gang raus und überquerte nach 4:58.48h mit einen HM Zeit von 1:45h glücklich die Ziellinie.

SCL-Triathlet finisht IRONMAN-Kraichgau

Dr. Michael Feustel ist am Wochenende in Bad Schönborn/Kraichgau gestartet (5150, Olymp. Distanz; Swim 1,5km - Bike 40km - Run 10km). Veranstalter war dieses Jahr das erste Mal "IRONMAN". Michael erreichte den 8. Platz seiner AK M55. Schwimmzeit: 0:32:19 h, Rad: 1:23:46 h, Laufen: 0:53:37. Er finisht damit in 2:55:16h.  Mit seiner Schwimm- und Radzeit ist er sehr zufrieden, musste aber bei sonnigen und heißen 30 Grad auf der Laufstrecke etwas zurücktreten.

SCL-Triathleten beim Wasserstadt-Limmer-Triathlon,                     3. Landesliga Wettkampf für das TriTeam SCL_FSH

Sprinttriathlon:

 

Am Samstag, 06.06.2015 startet das TriTeam SCL_FSH mit vollzähliger Mannschaft beim 3. Landesliga-Wettkampf der Saison. Beim Wasserstadt-Limmer Triathlon wird eine Sprintdistanz ausgetragen: Swim 750m - Bike 20 km - Run 5 km. Das Wetter hat diesmal ein Einsehen mit den Triathleten und zeigt sich von der besten Seite. Durch die angestiegenen Temperaturen liegt das Stichkanalwasser bei angenehmen 19°C. Es stört nur die große Anzahl der anderen Schwimmer, die für den einen oder anderen Tritt oder Schlag sorgen und die Wasserpflanzen. Bei diesem Heimwettkampf traten 7 Triathleten (6 SCL, 1 FSH) an, die diesmal zeigen konnten, dass sich das lange Training gelohnt hat. Der Start wird wegen der Freigabe der Strecke um 30 Minuten verzögert. Nach dem Schwimmen geht es auf dem flachen Kurs der Radstrecke richtig zur Sache. Es werden schnelle Zeiten gefahren und die Starter lassen sich nur durch SCL-Triathleten Arne Schiereck aufhalten, der verletzungsbedingt sich als ambitionierter Helfer betätigt und die Radfahrer vor dem 2. Wechsel stoppt. Die Laufrunde durch das Limmerbrunnen-Wäldchen wird 2 mal gelaufen, anschließend geht es zum Ziel. Das TriTeam wird angeführt durch Sascha von der Hellen gefolgt von Thomas Cieciel. Folker Fortströer, Francisco Cabanillas und Dirk Bockisch kommen in die Wertung. Uwe Parl nutzt den Triathlon als Trainingseinheit für die Langdistanz in Nizza.  Raimund Schultz gewinnt den 2. Platz seiner Altersklasse TM60.

Im Zieleinlauf sind alle vom Sprecher Jürgen Stielow empfangen worden.

 

Mitteldistanz:

 

Am Sonntag, 07.06.2015 wird die Mittel- und Langdistanz ausgetragen. Auf der Mtteldistanz (Swim 2km - Bike 90km - Run 21km) ist der unermüdliche Triathlet Raimund Schultz. Trotz Doppelstart am Wochenende gewinnt er seine Altersklasse TM60 in 5:22:44h. Seine Split Zeiten:

Swim 31:06min. - Bike 2:44:46h - Run 2:06:51h. Erst vor ein paar Wochen hat er beim Ironman Lanzarote den 3. Platz AK belegt. Stefan Berrisch (FSH) aus dem TriTeam ist ebenfalls auf der Mitteldistanz unterwegs. Er finisht in einer Gesamtzeit von 5:14:56h (Split: Swim 34:41min. - Bike 2:44:54h - Run 1:52:20h).

Name                   Gesamtzeit Rang LL/OW Swim:        Bike: Run:
Sascha von der Hellen 1:07:02 h 123 13:06 min. 36:41 min. 17:13 min.
Thomas Cieciel 1:07:30 h 137 11:41 min. 36:22 min. 19:26 min.
Volker Fortströer 1:10:04 h 193 12:19 min. 39:10 min. 18:34 min.
Francisco Cabanillas 1:11:14 h 208 14:43 min. 39:37 min. 16:54 min.
Dirk Bockisch 1:12:59 h 228 15:19 min. 38:35 min. 19:05 min.
Uwe Parl 1:14:04 h 246 13:23 min. 40:18 min. 20:22 min.
Raimund Schultz 1:15:08 h 263 12:40 min. 39:20 min. 23:07 min.

Startgemeinschaft trotzt Extrembedingungen beim Landesliga-Wettkampf in Bokeloh

Der 2. Landesliga-Wettkampf in Bokeloh steht für die Startgemeinschaft TriTeam SCL_FSH unter keinem guten Stern. Von den gemeldeten 8 Startern sind 3 krankheits- und verletzungsbedingt nicht angetreten. Somit sind die verbliebenen 5 Starter in der Situation alles daran zu setzen auf jeden Fall zu finishen, damit ein weiteres Streichergebnis (Weyhe) vermieden wird.

 

Zu der ungünstigen Meldesituation erwiesen sich die Wetterbedingungen als sehr extrem.  Der Wettkampf wurde maßgeblich durch Sturmböen, Regen und sehr niedrige Außentemperaturen (9 Grad bis 13 Grad) geprägt. Damit sind die Straßen nass und rutschig. Auch beim Laufen auf dem freien Feld bekommt man es mit dem starken Wind zu tun.

 

Die Starter vom TriTeam sind für die stürmischen Verhältnisse gut durchgekommen. Kein Streichergebnis, trotz Radsturz von Karsten Hohensee! Im Landesliga Ranking steht die Mannschaft damit auf Rang 32.

 

Am härtesten hat es auch Bärbel Stielow erwischt. Ihre Startgruppe hatte mit ordentlichen Regen, Starkwind und teils ein wenig Hagel auf der Radstrecke zu tun. Sie gewinnt ihre Altersklasse W60 in der offenen Wertung  in 1:48:28h.

Name                   Gesamtzeit Rang LL/OW Swim:        Bike: Run:
Karsten Hohensee  1:14:52 h 125 11:28 min. 41:17 Min. 22:07 min.
Thomas Cieciel 1:16:43 h 199 11:36 min. 42:49 min. 22:18 min.
Volker Fortströer 1:19:12 h 216 12:07 min. 45:10 min. 21:54 min.
Francisco Cabanillas 1:24:43 h 269 14:43 min. 50:15 min. 19:45 min.
Dirk Bockisch 1:25:56 h 373 15:03 min. 48:26 min. 22:27 min.
Barbara Stielow 1:48:28 h 490 16:50 min. 56:24 min. 35:14 min.

SCL Triathlet finisht St. Pölten

Karsten Hohensee finisht den IRONMAN, St. Pölten in 5:11:38h. Er erreicht damit Platz 681 von ca. 2500 Athleten. In der Altersklasse wird er 123.. Die Split-Zeiten: Swim 33:26 min. - Bike 2:45:06 h - Run 1:44:52 h.
 
Hier der Bericht von Karsten beim 70.3-IRONMAN (Swim:2km - Bike:90km - Run 21km):
 
Der Ironman Austria 70.3 St. Pölten ist angeblich der größte 70.3 in Europa mit insgesamt 2.500 Athleten. Race-Day Morning begann frisch: Luft 15, Wasser 17 Grad, bedeckt und Nieselregen. Also genau mein Wetter! Die Age-Group 40 - 44 hatte gut 450 Teilnehmer und wurde um 7.25h auf die Reise geschickt. Die übliche Klopperei auf den ersten 200m blieb aus, es ging recht gesittet zur ersten Boje - ich hatte mich relativ weit vorne eingereiht und musste diesmal nicht sprinten, konnte also gleich einen schönen Rhythmus anschlagen und den ersten See nach 1.100m in gut 16.30min wieder verlassen. In St. Pölten wird in 2 Seen geschwommen, so dass ein ca. 250m langer Landgang über eine Brücke in den zweiten See anstand. Dort angekommen wieder reingeworfen und die restlichen 800m abgehakt. Der Auftakt war damit nach 33.26min inkl. Laufeinheit erledigt. Bis hierhin lief noch alles nach Plan, doch dann ging der Mist schon los: in T1 erstmal 3 x am Wechselsack vorbeigerannt und dann wegen der leicht steifen Fingerchen vom kalten Wasser den Helm nicht geschlossen bekommen, nach ca. 10 Versuchen und einigen Flüchen schnappte das Teil endlich zu (Danke Casco! der kommt gleich in den Müll) und es konnte aufs Rad gehen. Eins muss man den Niederösterreichern ja lassen: schön ist die Wachau! Raus aus St. Pölten und direkt auf die vollgesperrte Autobahn Richtung Wien. Ca. 20km ist dieses Teilstück lang - und schnell. Sauberer Belag, kaum Wind, keine Berge und 2 Spuren ganz für uns, das lief gut an. Nach 10km wollte ich mir dann mal einen Schluck aus meiner Gel-Flasche gönnen; der Schluck  ging gut, aber das Einrasten in den Halter nicht - schwupp - schon war die Flasche weg. Hätte einer der scharfen Wettkampfrichter das gesehen, wäre ich direkt wegen Littering rausgeflogen. So war ich nur ohne Gels unterwegs. Na ja, wenigstens hatte ich noch einen Power Bar Caramel Schokoriegel, den ich etwas später dann auch noch gut brauchen konnte. Die Radstrecke war auf diesem Stück voll mit Athleten, so dass man eigentlich als zügiger Radfahrer permanent überholen musste. Auf der Autobahn war das platzmäßig auch kein Problem: nach 20km ging es aber auf eine kleinere Bundesstrasse (wunderschön zwischen den Weinbergen, an der Donau entlang), die auch nur rechts zu befahren war. Also fuhren wir quasi permanent in der zweiten Reihe zum Überholen; ein Einscheren nach rechts war nicht möglich, da fuhr ein Band von Athleten in mehr oder weniger regulärem Abstand von 10m. Teilweise war man sogar gezwungen, eine 3. Reihe aufzumachen; Seitenabstand einhalten nicht möglich. Überholvorgänge in 20Sek. abschliessen? Schwierig. Also weiter ballern und darauf hoffen, dass der Verkehr weniger wird. Wirklich unfair ist da niemand gefahren, gelutscht hat auch keiner, so weit ich das sehen konnte. Klar fährt man auch mal kurz in der verbotenen Zone, das haben die vor und hinter mir auch machen müssen. Ist das ein Vorteil? Sicher. Regelkonform? Nicht zu 100%. Wenn man alleine auf der Strecke wäre, müsste man aber auch weniger ausweichen oder in den Abfahrten bremsen. Das alte Thema halt. Na ja. Ich liege also bei km40 wie immer im Halbdelirium auf dem Lenker, da pfeift mir doch so ein Referee mir nichts dir nichts mit seiner Trillerpfeife ins linke Ohr. Jeder Motorradfahrer weiss, dass die großen Boxer von BMW niedertourig echt leise sind. Dieses Duo auf der 1150 GS hatte sich von hinten an mich rangeschlichen und meinte nun offenbar, jemanden aus der Gruppe rausziehen zu müssen. Und das war diesmal ich. Wenn ich nicht schon einen Tinnitus hätte: nach dem Anpfiff wäre es so weit gewesen. Ein Pfiff und folgender Anschiß folgte: "Föf mönätes Pöhnallti, blooo Kart" (Dt.: Fünf Minuten Strafe, blaue Karte). Schnell noch die Startnummer aufgeschrieben und weg waren sie. Nun ja. Diskutieren bringt ja sowieso nix, so ganz unrecht hatten sie auch nicht, denn Rechtsfahrgebot war nicht wirklich eingehalten und beim Überholen habe ich mich auch nicht direkt vor den Überholten gesetzt, damit der sich dann innerhalb von 20sek. auf 10m zurückfallen lässt. Habe ich jemanden am Hinterrad gehangen? Auf keinen Fall. Außerdem hat der Schiri immer recht, ich hatte also diesmal Pech. Tja, dann erstmal gefrustet und bockig ein paar KM aufrecht auf dem Lenker gefahren und den o.g. Power Bar reingehauen. Als die Gruppe dann weg weg, die Straße frei und die Laune wieder etwas besser wurde, stand dann auch der Anstieg nach Gansbach an. Etwas steiler und länger als der Nienstedter, also nichts, was wirklich Angst macht. Die insgesamt 1050hm (@Arne und Thomas: auch Ironman zählt nur die Meter rauf, fragt meine Beine!) auf der Strecke hat man an den kleinen giftigen Anstiegen mehr gemerkt, als bei dem langen gleichmäßigen Stück. Oben angekommen stand dann auch das "Pöhnallti Zelt". Also reingefahren und dort angemeldet: blaue Karte, 5 min Strafe. Dann startete die nette junge Dame ihre Stoppuhr und zählte von 5 min runter. Tja. Dann hat man mitten im Rennen mal ein bißchen Zeit zum Entspannen. Also erstmal Dehnen, Flaschen umsortieren, was trinken, Uhr checken und den Jungs zuwinken,  die da an einem vorbeiradeln. Ein Blick zur Dame: noch 4.30min - WAS? - kann nicht sein. Gefühlte 200 Leute sind in der Zeit an uns vorbeigefahren, bis es weiter ging. Die letzten 30km waren im Wesentlichen Abfahrt nach St. Pölten, da ging alles glatt. Jetzt war ich allerdings nicht mehr im Plan: 2.45h für die 90KM, abzüglich der 5min Penalty = 2.40h. Na ja, da hatte ich mit 5 - 8min weniger gerechnet. Wechsel in T2 dann ausnahmsweise mal glatt und die ersten KM Laufen nach meiner 5-Wochen Laufpause vor dem Wettkampf erstaunlich locker. Tempo um die 4.30/km auch ok. Die Laufstrecke verläuft ganz wunderbar erst an der Traisen entlang, dann in das Regierungsviertel der Stadt St. Pölten und anschließend in die Innenstadt und zurück zum Stadion, wo die Finish Line war. Die erste Runde ging dann auch alles super, doch dann wurde es echt zäh und der Schnitt ging runter, da fehlte eben doch die Substanz. Am Ende 1.44h für die 21km, damit war ich für die Umstände ganz zufrieden. Meine Endzeit inkl. 5min Strafe: 5.11.38h, mein Ziel sub5 wäre also auch ohne Zeitstrafe schwer erreichbar gewesen, aber was machen schon die paar Minuten!
 
Insgesamt ein schöner Wettkampf in einer tollen Landschaft - für mich als Weisswein-Liebhaber natürlich ganz besonders. Schwimmen in 2 Seen ist auch mal was Anderes, die Radstrecke ist für uns Flachlandtiroler auch nicht zu hart und die Organisation von Ironman tadellos. Ich denke, ich habe da für nächstes Jahr noch eine Rechnung offen, in St. Pölten!
Karsten Hohensee rockt die Autobahn