70.3 IRONMAN in Luxembourg mit SCL-Triathlet Karsten Hohensee

Karsten Hohensee in Luxembourg

Am 20.06.2015 startet Karsten Hohensee seinen Saisonhöhepunkt. Er finisht den Mitteldistanztriathlon (Swim 2km - Bike 90km - Run 21 km) in einer Zeit von 4:58:49 h. Er wird damit in der Altersklasse der 76. und erringt den 457. Gesamtrang.

 

Persönlicher Rennbericht von Karsten:

 

Der IRONMAN 70.3 Luxembourg fand dieses Jahr erst in der dritten Auflage mit 1640 Startern statt. Die Location in Remich im Dreiländereck Lux/Frankreich/Deutschland ist mitten zwischen den Weinbergen und der Mosel (Ihr seht meine Prioritäten bei der Wettkampfwahl) wunderbar gelegen. Aufgrund des Schiffsverkehrs und der Strömung in der Mosel startet der
Wettkampf sehr ungewöhnlich erst ab 13h (die Mosel wird abgeriegelt), meine Startgruppe gar erst um 14.15h, d.h. am Race Day ist ausschlafen, ausgiebig frühstücken und auch noch ein leichtes Mittagessen drin. Wetterlage: 18Grad, bedeckt, trocken - perfekt also. Die Mosel (> 20 Grad warm) bei Remich ist nicht sehr breit, die Startgruppe M40-45 relativ groß und da man auf der rechten Flußseite hin und auf der gegenüberliegenden Seite zurück schwimmen musste, gab es eine schöne Waschmaschine auf den ersten 400m (inkl. untertauchen, drüberschwimmen etc.). Auf dem Hinweg wurde auf der Luxemburger, auf dem Rückweg auf der deutschen Seite der Mosel, die die Grenze zwischen den Ländern markiert,  geschwommen. Nicht der letzte Grenzübertritt an diesem Renntag. Frisch aus dem Wasser nach ca. 30min (Schwimmstrecke wohl ein wenig kurz) ging es in die nahe Wechselzone, dort
verlief ausnahmsweise mal alles reibungslos und nach 32min saß ich schon auf dem Rad. Die Radstrecke verläuft zunächst gut 35km flach an der Mosel entlang, so dass ein schönes Warmfahren möglich war. Die Straße breit und gut zum Überholen, auch rechts fahren habe ich jetzt gelernt, also keine Zwischenfälle oder böse Wettkampfrichter. Das Profil ändert sich aber zwischen KM 35 und 75 spürbar. Auf diesen 40km verstecken sich über 800hm,
schön verteilt ohne einen Hammerberg, aber ein ständiges auf und ab und vorallem - 3 lange Anstiege über mehrere KM mit wenig Steigung, so dass man sich die ganze Zeit fragt, weshalb hier bei maximaler Anstrengung nur 20 km/h auf der Uhr stehen. Insgesamt ein Glück, dass es trocken war, denn es warteten auch einige Haarnadelkurven und 90 Grad Wechsel direkt in oder nach steilen Abfahrten, so dass man von einer technisch anspruchsvollen Strecke sprechen kann. Landschaftlich toll, die Strecke zu 100% gesperrt,
da gibt es wenig zu meckern. Einen kleinen Abstecher nach Frankreich macht man dann auch noch (den könnten sich die Veranstalter sparen, die Straßen dort sind zT. katastrophal) und kommt über das weltberühmte Kaff Schengen (dem dortigen Abkommen verdanken wir, dass wir weder beim Schwimmen zwischen Lux und D, noch auf dem Rad zwischen Lux und FRA einen Reisepass vorzeigen mussten) zurück nach Remich in T2. Mit dem Radsplit von 2:38h war ich auch einigermaßen zufrieden, aber schon da deutete sich an, dass meine Beine zwar keinen ganz schlechten, aber auch keinen Supertag erwischt hatten; ich war schon ganz schön angeschossen. Der Wechsel funkionierte dann wieder reibungslos, so dass ich nach 3:12h auf der Laufstrecke ankam. Schnell mal hochgerechnet: es brauchte also einen Halbmarathon unter 1:48h, um sub5 zu bleiben. Das musste doch machbar sein, dachte ich und lief los. Herrlich, meine Beine hatten mich offenbar nur getäuscht, das lief ja
göttlich, ich flog quasi an den Zuschauern vorbei auf die 5 km Runde, die 4 mal zu laufen war. Sauber dachte ich so bei mir, heute endlich mal einen vernünftigen Laufsplit hinlegen, völlig euphorisiert ob meiner bevorstehenden Großleistung und die sub5 vor Augen hämmerte ich die Kilometer nur so weg...na ja...bis KM 3. Da musste ich einen Gang zurückschalten, ab KM 5 noch einen und bei KM 10 gings mir schon so schlecht, dass ich sogar die 1:48h  abgeschrieben hatte. Also mal 2 -3 KM im 5.30er eingelegt - davon und von den Mengen an Cola und Red Bull wurden die Beine allerdings auch nicht besser - und dann auf den letzten 5 KM noch mal zusammengerissen und wenigstens einen 5 er Schnitt auf der Gesamtstrecke
hingezimmert. Da war aber nix mehr vorhanden, keine Koordination, kein Tempogefühl, keine Dynamik, das war 85kg Lebendgewicht hinschleppen, ganz schlimm. Aber egal. Nach meinen Berechnungen bei KM 18 musste ich den 5 er Schnitt nur irgendwie halten, dann war das Ziel unter 5h wenigstens noch knapp zu retten. Dankbar nahm ich das vierte Bändchen in Empfang, lief auf den schwarzenTeppich, holte unter fast unmenschlichen Qualen nochmal auf den letzten 200m einen einigermaßen als Laufstil zu erkennenden aufrechten Gang raus und überquerte nach 4:58.48h mit einen HM Zeit von 1:45h glücklich die Ziellinie.

SCL-Triathlet finisht IRONMAN-Kraichgau

Dr. Michael Feustel ist am Wochenende in Bad Schönborn/Kraichgau gestartet (5150, Olymp. Distanz; Swim 1,5km - Bike 40km - Run 10km). Veranstalter war dieses Jahr das erste Mal "IRONMAN". Michael erreichte den 8. Platz seiner AK M55. Schwimmzeit: 0:32:19 h, Rad: 1:23:46 h, Laufen: 0:53:37. Er finisht damit in 2:55:16h.  Mit seiner Schwimm- und Radzeit ist er sehr zufrieden, musste aber bei sonnigen und heißen 30 Grad auf der Laufstrecke etwas zurücktreten.

SCL-Triathleten beim Wasserstadt-Limmer-Triathlon,                     3. Landesliga Wettkampf für das TriTeam SCL_FSH

Sprinttriathlon:

 

Am Samstag, 06.06.2015 startet das TriTeam SCL_FSH mit vollzähliger Mannschaft beim 3. Landesliga-Wettkampf der Saison. Beim Wasserstadt-Limmer Triathlon wird eine Sprintdistanz ausgetragen: Swim 750m - Bike 20 km - Run 5 km. Das Wetter hat diesmal ein Einsehen mit den Triathleten und zeigt sich von der besten Seite. Durch die angestiegenen Temperaturen liegt das Stichkanalwasser bei angenehmen 19°C. Es stört nur die große Anzahl der anderen Schwimmer, die für den einen oder anderen Tritt oder Schlag sorgen und die Wasserpflanzen. Bei diesem Heimwettkampf traten 7 Triathleten (6 SCL, 1 FSH) an, die diesmal zeigen konnten, dass sich das lange Training gelohnt hat. Der Start wird wegen der Freigabe der Strecke um 30 Minuten verzögert. Nach dem Schwimmen geht es auf dem flachen Kurs der Radstrecke richtig zur Sache. Es werden schnelle Zeiten gefahren und die Starter lassen sich nur durch SCL-Triathleten Arne Schiereck aufhalten, der verletzungsbedingt sich als ambitionierter Helfer betätigt und die Radfahrer vor dem 2. Wechsel stoppt. Die Laufrunde durch das Limmerbrunnen-Wäldchen wird 2 mal gelaufen, anschließend geht es zum Ziel. Das TriTeam wird angeführt durch Sascha von der Hellen gefolgt von Thomas Cieciel. Folker Fortströer, Francisco Cabanillas und Dirk Bockisch kommen in die Wertung. Uwe Parl nutzt den Triathlon als Trainingseinheit für die Langdistanz in Nizza.  Raimund Schultz gewinnt den 2. Platz seiner Altersklasse TM60.

Im Zieleinlauf sind alle vom Sprecher Jürgen Stielow empfangen worden.

 

Mitteldistanz:

 

Am Sonntag, 07.06.2015 wird die Mittel- und Langdistanz ausgetragen. Auf der Mtteldistanz (Swim 2km - Bike 90km - Run 21km) ist der unermüdliche Triathlet Raimund Schultz. Trotz Doppelstart am Wochenende gewinnt er seine Altersklasse TM60 in 5:22:44h. Seine Split Zeiten:

Swim 31:06min. - Bike 2:44:46h - Run 2:06:51h. Erst vor ein paar Wochen hat er beim Ironman Lanzarote den 3. Platz AK belegt. Stefan Berrisch (FSH) aus dem TriTeam ist ebenfalls auf der Mitteldistanz unterwegs. Er finisht in einer Gesamtzeit von 5:14:56h (Split: Swim 34:41min. - Bike 2:44:54h - Run 1:52:20h).

Name                   Gesamtzeit Rang LL/OW Swim:        Bike: Run:
Sascha von der Hellen 1:07:02 h 123 13:06 min. 36:41 min. 17:13 min.
Thomas Cieciel 1:07:30 h 137 11:41 min. 36:22 min. 19:26 min.
Volker Fortströer 1:10:04 h 193 12:19 min. 39:10 min. 18:34 min.
Francisco Cabanillas 1:11:14 h 208 14:43 min. 39:37 min. 16:54 min.
Dirk Bockisch 1:12:59 h 228 15:19 min. 38:35 min. 19:05 min.
Uwe Parl 1:14:04 h 246 13:23 min. 40:18 min. 20:22 min.
Raimund Schultz 1:15:08 h 263 12:40 min. 39:20 min. 23:07 min.

Startgemeinschaft trotzt Extrembedingungen beim Landesliga-Wettkampf in Bokeloh

Der 2. Landesliga-Wettkampf in Bokeloh steht für die Startgemeinschaft TriTeam SCL_FSH unter keinem guten Stern. Von den gemeldeten 8 Startern sind 3 krankheits- und verletzungsbedingt nicht angetreten. Somit sind die verbliebenen 5 Starter in der Situation alles daran zu setzen auf jeden Fall zu finishen, damit ein weiteres Streichergebnis (Weyhe) vermieden wird.

 

Zu der ungünstigen Meldesituation erwiesen sich die Wetterbedingungen als sehr extrem.  Der Wettkampf wurde maßgeblich durch Sturmböen, Regen und sehr niedrige Außentemperaturen (9 Grad bis 13 Grad) geprägt. Damit sind die Straßen nass und rutschig. Auch beim Laufen auf dem freien Feld bekommt man es mit dem starken Wind zu tun.

 

Die Starter vom TriTeam sind für die stürmischen Verhältnisse gut durchgekommen. Kein Streichergebnis, trotz Radsturz von Karsten Hohensee! Im Landesliga Ranking steht die Mannschaft damit auf Rang 32.

 

Am härtesten hat es auch Bärbel Stielow erwischt. Ihre Startgruppe hatte mit ordentlichen Regen, Starkwind und teils ein wenig Hagel auf der Radstrecke zu tun. Sie gewinnt ihre Altersklasse W60 in der offenen Wertung  in 1:48:28h.

Name                   Gesamtzeit Rang LL/OW Swim:        Bike: Run:
Karsten Hohensee  1:14:52 h 125 11:28 min. 41:17 Min. 22:07 min.
Thomas Cieciel 1:16:43 h 199 11:36 min. 42:49 min. 22:18 min.
Volker Fortströer 1:19:12 h 216 12:07 min. 45:10 min. 21:54 min.
Francisco Cabanillas 1:24:43 h 269 14:43 min. 50:15 min. 19:45 min.
Dirk Bockisch 1:25:56 h 373 15:03 min. 48:26 min. 22:27 min.
Barbara Stielow 1:48:28 h 490 16:50 min. 56:24 min. 35:14 min.

SCL Triathlet finisht St. Pölten

Karsten Hohensee finisht den IRONMAN, St. Pölten in 5:11:38h. Er erreicht damit Platz 681 von ca. 2500 Athleten. In der Altersklasse wird er 123.. Die Split-Zeiten: Swim 33:26 min. - Bike 2:45:06 h - Run 1:44:52 h.
 
Hier der Bericht von Karsten beim 70.3-IRONMAN (Swim:2km - Bike:90km - Run 21km):
 
Der Ironman Austria 70.3 St. Pölten ist angeblich der größte 70.3 in Europa mit insgesamt 2.500 Athleten. Race-Day Morning begann frisch: Luft 15, Wasser 17 Grad, bedeckt und Nieselregen. Also genau mein Wetter! Die Age-Group 40 - 44 hatte gut 450 Teilnehmer und wurde um 7.25h auf die Reise geschickt. Die übliche Klopperei auf den ersten 200m blieb aus, es ging recht gesittet zur ersten Boje - ich hatte mich relativ weit vorne eingereiht und musste diesmal nicht sprinten, konnte also gleich einen schönen Rhythmus anschlagen und den ersten See nach 1.100m in gut 16.30min wieder verlassen. In St. Pölten wird in 2 Seen geschwommen, so dass ein ca. 250m langer Landgang über eine Brücke in den zweiten See anstand. Dort angekommen wieder reingeworfen und die restlichen 800m abgehakt. Der Auftakt war damit nach 33.26min inkl. Laufeinheit erledigt. Bis hierhin lief noch alles nach Plan, doch dann ging der Mist schon los: in T1 erstmal 3 x am Wechselsack vorbeigerannt und dann wegen der leicht steifen Fingerchen vom kalten Wasser den Helm nicht geschlossen bekommen, nach ca. 10 Versuchen und einigen Flüchen schnappte das Teil endlich zu (Danke Casco! der kommt gleich in den Müll) und es konnte aufs Rad gehen. Eins muss man den Niederösterreichern ja lassen: schön ist die Wachau! Raus aus St. Pölten und direkt auf die vollgesperrte Autobahn Richtung Wien. Ca. 20km ist dieses Teilstück lang - und schnell. Sauberer Belag, kaum Wind, keine Berge und 2 Spuren ganz für uns, das lief gut an. Nach 10km wollte ich mir dann mal einen Schluck aus meiner Gel-Flasche gönnen; der Schluck  ging gut, aber das Einrasten in den Halter nicht - schwupp - schon war die Flasche weg. Hätte einer der scharfen Wettkampfrichter das gesehen, wäre ich direkt wegen Littering rausgeflogen. So war ich nur ohne Gels unterwegs. Na ja, wenigstens hatte ich noch einen Power Bar Caramel Schokoriegel, den ich etwas später dann auch noch gut brauchen konnte. Die Radstrecke war auf diesem Stück voll mit Athleten, so dass man eigentlich als zügiger Radfahrer permanent überholen musste. Auf der Autobahn war das platzmäßig auch kein Problem: nach 20km ging es aber auf eine kleinere Bundesstrasse (wunderschön zwischen den Weinbergen, an der Donau entlang), die auch nur rechts zu befahren war. Also fuhren wir quasi permanent in der zweiten Reihe zum Überholen; ein Einscheren nach rechts war nicht möglich, da fuhr ein Band von Athleten in mehr oder weniger regulärem Abstand von 10m. Teilweise war man sogar gezwungen, eine 3. Reihe aufzumachen; Seitenabstand einhalten nicht möglich. Überholvorgänge in 20Sek. abschliessen? Schwierig. Also weiter ballern und darauf hoffen, dass der Verkehr weniger wird. Wirklich unfair ist da niemand gefahren, gelutscht hat auch keiner, so weit ich das sehen konnte. Klar fährt man auch mal kurz in der verbotenen Zone, das haben die vor und hinter mir auch machen müssen. Ist das ein Vorteil? Sicher. Regelkonform? Nicht zu 100%. Wenn man alleine auf der Strecke wäre, müsste man aber auch weniger ausweichen oder in den Abfahrten bremsen. Das alte Thema halt. Na ja. Ich liege also bei km40 wie immer im Halbdelirium auf dem Lenker, da pfeift mir doch so ein Referee mir nichts dir nichts mit seiner Trillerpfeife ins linke Ohr. Jeder Motorradfahrer weiss, dass die großen Boxer von BMW niedertourig echt leise sind. Dieses Duo auf der 1150 GS hatte sich von hinten an mich rangeschlichen und meinte nun offenbar, jemanden aus der Gruppe rausziehen zu müssen. Und das war diesmal ich. Wenn ich nicht schon einen Tinnitus hätte: nach dem Anpfiff wäre es so weit gewesen. Ein Pfiff und folgender Anschiß folgte: "Föf mönätes Pöhnallti, blooo Kart" (Dt.: Fünf Minuten Strafe, blaue Karte). Schnell noch die Startnummer aufgeschrieben und weg waren sie. Nun ja. Diskutieren bringt ja sowieso nix, so ganz unrecht hatten sie auch nicht, denn Rechtsfahrgebot war nicht wirklich eingehalten und beim Überholen habe ich mich auch nicht direkt vor den Überholten gesetzt, damit der sich dann innerhalb von 20sek. auf 10m zurückfallen lässt. Habe ich jemanden am Hinterrad gehangen? Auf keinen Fall. Außerdem hat der Schiri immer recht, ich hatte also diesmal Pech. Tja, dann erstmal gefrustet und bockig ein paar KM aufrecht auf dem Lenker gefahren und den o.g. Power Bar reingehauen. Als die Gruppe dann weg weg, die Straße frei und die Laune wieder etwas besser wurde, stand dann auch der Anstieg nach Gansbach an. Etwas steiler und länger als der Nienstedter, also nichts, was wirklich Angst macht. Die insgesamt 1050hm (@Arne und Thomas: auch Ironman zählt nur die Meter rauf, fragt meine Beine!) auf der Strecke hat man an den kleinen giftigen Anstiegen mehr gemerkt, als bei dem langen gleichmäßigen Stück. Oben angekommen stand dann auch das "Pöhnallti Zelt". Also reingefahren und dort angemeldet: blaue Karte, 5 min Strafe. Dann startete die nette junge Dame ihre Stoppuhr und zählte von 5 min runter. Tja. Dann hat man mitten im Rennen mal ein bißchen Zeit zum Entspannen. Also erstmal Dehnen, Flaschen umsortieren, was trinken, Uhr checken und den Jungs zuwinken,  die da an einem vorbeiradeln. Ein Blick zur Dame: noch 4.30min - WAS? - kann nicht sein. Gefühlte 200 Leute sind in der Zeit an uns vorbeigefahren, bis es weiter ging. Die letzten 30km waren im Wesentlichen Abfahrt nach St. Pölten, da ging alles glatt. Jetzt war ich allerdings nicht mehr im Plan: 2.45h für die 90KM, abzüglich der 5min Penalty = 2.40h. Na ja, da hatte ich mit 5 - 8min weniger gerechnet. Wechsel in T2 dann ausnahmsweise mal glatt und die ersten KM Laufen nach meiner 5-Wochen Laufpause vor dem Wettkampf erstaunlich locker. Tempo um die 4.30/km auch ok. Die Laufstrecke verläuft ganz wunderbar erst an der Traisen entlang, dann in das Regierungsviertel der Stadt St. Pölten und anschließend in die Innenstadt und zurück zum Stadion, wo die Finish Line war. Die erste Runde ging dann auch alles super, doch dann wurde es echt zäh und der Schnitt ging runter, da fehlte eben doch die Substanz. Am Ende 1.44h für die 21km, damit war ich für die Umstände ganz zufrieden. Meine Endzeit inkl. 5min Strafe: 5.11.38h, mein Ziel sub5 wäre also auch ohne Zeitstrafe schwer erreichbar gewesen, aber was machen schon die paar Minuten!
 
Insgesamt ein schöner Wettkampf in einer tollen Landschaft - für mich als Weisswein-Liebhaber natürlich ganz besonders. Schwimmen in 2 Seen ist auch mal was Anderes, die Radstrecke ist für uns Flachlandtiroler auch nicht zu hart und die Organisation von Ironman tadellos. Ich denke, ich habe da für nächstes Jahr noch eine Rechnung offen, in St. Pölten!
Karsten Hohensee rockt die Autobahn