SCL-Triathlet Uwe Parl finisht in Arizona 2013

Manche mögens warm: Uwe Parl finisht im Wüstenstaat Arizona, Tempe die volle IRONMAN Distanz in 12:30:04 Stunden. Die Split-Zeiten: SWIM-1:12:23h BIKE-5:58:58h RUN-5:07:44h. Er erreicht damit den Rang 1107 von 2703 Teilnehmern. Bei den Frauen gewinnt die gebürtige Hannoveranerin Julia Gajer. Bei den Männern geht der Sieg an den Spanier Victor Del Corral.

SCL-Triathlet Raimund Schultz startet beim World Championship Hawaii 2013

SCL-Triathlet Raimund Schultz finisht bei den IRONMAN World Championships, Hawaii in einer Gesamtzeit von 11:22:48 h. Die Schwimmzeit (3,8 km) beträgt 1:09:57 h. Für die 180 Radkilometer benötigt er 5:42:38 h. Der anschließende Marathon wird in einer Zeit von 4:17:32 h bewältigt. Er erreicht den 9. Platz von 54 in der Altersklasse TM60. Mit 60 Jahren ist er auf dem 1338 Gesamtrang von 2134 Startern der Weltmeisterschaft. Bei der Ironman Gesamtauswertung der Agegrouper nach Punkten steht Rainund Schultz auf dem 2. Rang nach 3 Rennen (14,236 Punkte) und ist damit bester Deutscher.

 

Raimund Schulz schreibt uns folgende Nachricht:

 

Rennbericht:


Um 7:00 Start mit 2200 Athleten.


Alles die Besten Weltweit. Ich hatte 52 Gegner in der AK plus Gordon Haller dem 1. Hawaiisieger 1978 der in der Profiriege startete. 33 Qualifizierte Rest mehrfache Weltmeister und sonstige Priviligierte die Startrecht haben. Die Leistungsstärke ist hier natürlich eng beieinander deshalb gab es die erste Hälfte reichlich Klopperei (Athletenjargon). Ich habe ein blaues Auge davongetragen nach einem heftigen Tritt auf die Brille.


Nach 1:09 kam ich aus dem Wasser.


Radsplit 5:42 ohne Panne!!!! Bedingungen optimal, nur die letzten 40 km mußten wir gegen kräftigen Wind strampeln. Ins Ziel gekommen freute ich mich über meine Radzeit. Kleiner Irrsinn am Rande: Ich wollte langsam mal wieder ohne Bremse
die Abfahrten nehmen. Meine Angst vor Stürzen habe ich langsam in den letzten Jahren abgelegt (schwerer Sturz 2002 Lanzarote). Beim Späteren Blick auf meinen Tacho steht als Maximalspeed 113,4 km/h. Nun war ich doch erschrocken. Genommen auf einer steilen Abfahrt von Hawi runter mit Windunterstützung. OK ich machs nicht nochmal. Sonst brauche ich bald kein Rad mehr.


Nach meinem Radsplit fühlte ich mich immer noch richtig gut. Meine 3 Mädels haben mich richtig toll unterstützt, sie sind inzwischen auch schon vom IRONMAN-Virus infiziert gewesen und haben mich an Pl. 11 gesehen. Im Wissen um meine Laufstärke beim Ironman rannte ich los. Zeit 4:17 am Ende.


OK ich war schon schneller, Hawaii hat seine eigenen Gesetze.
Der Zieleinlauf hier stellt alle anderen Rennen in den Schatten. Es sind nur wenige Sekunden die Dich die Strapazen vergessen lassen, aber die sind unvergesslich.


WO IST DAS NÄCHSTE QUALIRENNEN???!!!
PLATZ 9 !!! Top 10 auf Hawaii.... Ich bin happy.


Unvergesslicher Familienurlaub drumherum.
Wir hatten während der ganzen Zeit ein Auto
Und haben Big Island erkundet. Traumhaft.
Nun machen wir uns wieder auf nach Deutschland.


Das diesjährige Rennen war eines der schnellsten. 628 Athleten erreichen das Ziel in Zeiten unter 10 Stunden. Bei den Frauen gewinnt Mirinda Carfae (AUS) in 8:52:14 h vor Rachel Joyce (GB) und Liz Batchford (GB). Bei den Männern holt sich Fredrik van Lierde (BEL) die Krone vor Mc Kenzie. Auf dem 3. Rang erreicht Sebastian Kienle (GER) das Ziel in 8:19:24 h.

 

 

 

Den HAZ-Artikel zum Start von SCL-Triathlet Raimund Schultz am 12.Oktober beim Ironman auf Hawaii findest Du unten beim Klicken auf die PDF-Anlage.

HAZ-Artikel vom 10.10.13 : Raimund Schultz in Hawaii
101013 NH Schultz Start Hawai.pdf
PDF-Dokument [177.3 KB]

SCL beim Maschsee-Triathlon 2013

Beim diesjährigen Maschsee-Triathlon gaben sich die Stars der Triathlon-Scene beim Bundesliga-Finish sowie den Deutschen Meisterschaften die Ehre.

Auf den Jedermann Distanzen waren auch 8 SCL-Triathleten am Start. Raimund Schultz legt sogar einen Doppelstart auf der Volks- und auf der Olympischen Distanz hin. In beiden Rennen gewinnt er seine Altersklasse TM60.

 

Auf der Volksdistanz (SWIM 500m - BIKE 20km - RUN 5km) starteten:

 

Fjordor Weis:             Platz 13; AK4; 1:05:30 h

Raimund Schultz:       Platz 57; AK1; 1:13:55 h

Marietta Finke:           Platz 39; AK?; 1:26:59 h

 

 

Die meisten der SCL-Triathleten hat es auf die Olympische Distanz (SWIM 1,5 km - BIKE 40 km - RUN 10 km) getrieben:

 

Sascha von der Hellen:       Platz 26; AK 4; 2:23:04 h

Thomas Cieciel:                   Platz 74; AK 19; 2:31:13 h

Raimund Schultz:                Platz 100; AK 1; 2:33:51 h

Sönke Stahl:                       Platz 139; AK 28; 2:38:36 h

Martin Fröhlich:                   Platz 141; AK 19; 2:38:38 h

Patrick Schmidt:                  Platz 190; AK 37; 2:44:17 h

 

Insgesamt haben 340 Starter das Ziel erreicht.

Ratzeburg; Lindener Hatz 2013

Thomas Cieciel und Sönke Stahl wurden als Team Gizzle&Stizzle bei der Lindener Hatz gesichtet. Ein interessanter Wettkampf bei dem 2 als Team starten und sich ständig auf dem Rad abgewechseln. Die beiden haben Rang 13 erreicht in 1:00:15 h. Glückwunsch!

Team Gizzle&Stizzle beim Fotoshooting

Boto Schmerer berichtet über den Triathlon in Ratzeburg:

 

Am Sonntag morgen um 8:05Uhr war Start! Beim Schwimmen gab es anfangs wieder viele Füße und Hände an alle möglichen Körperteile. Die 1500m in knapp über 30min sind für mich ein recht guter Wert! Die Radstrecke war sehr hügelig, man konnte aber alles recht flüssig fahren (33,3 kmh im Durchschnitt), weil die Steigungen nicht übermäßig lang waren. Beim Laufen haben mich leider einige Teilnehmer noch überholt, die ich am Anfang der Laufstrecke erstmal hinter mir ließ. Am Ende stand eine Zeit von 2 Std 41:40, Platz 59 gesamt und Platz 8 in der AK! Es war eine gelungene Veranstaltung die ich nur empfehlen kann. (ca. 200 km von Hannoer entfernt)

SCL beim 1. Altwarmbüchener Triathlon 2013

Das diesjährige Freiwasserschwimmen des SC Altwarmbüchen wurde in diesem Jahr um einen attraktiven Volkstriathlon erweitert. Die Athleten hatten eine Schwimmstrecke von 750m zu bewältigen. Aufgrund der hohen Wassertemperatur von 23,4°C wurde der Neoprenanzug aufgrund der DTU Regeln verboten. Es war recht angenehm zu schwimmen und anschließend ging es auf eine doch recht wellige windige Strecke. Die Strecke wurde sehr gut gesichert und die brisanten Punkte für den Verkehr gesperrt. Danach kamen noch 5 Laufkilometer am See als Wendepunktstrecke dazu. Insgesamt ein sehr gelungener Wettkampf mit ein paar Erfahrungsdefiziten durch die Erstaustragung eines Triathlon mit etwa 150 Startern.

 

Der SCL ist mit 5 Athleten gestartet und hat sich insgesamt beim Nachbarverein gut platziert:

 

Der Geamtsieg ging mit fast 2 Minuten Vorsprung an Fjordor Weiß in  1:05:17 h

(Split: 11:06-33:18-20:52). Michael Raabe belegt den 6. Gesamtplatz (1. Platz AK MK2m) in 1:10:04 h. Andreas Düber erringt den 65. Gesamtplatz in 1:24:27 h. Dirk Bockisch landet bei seinem 2. Testtriathlon auf dem 75. Rang in 1:25:35 h. Der Ex-Langenhagener Triathlet Markus Kehr ist mit 1:26:48 h auf dem 79. Platz vertreten. Marietta Finke ist bei den Frauen auf dem 16. Rang vertreten und gewinnt ihre Altersklasse in 1:35:27 h.

Von Links: Markus Kehr, Marietta Finke, Dirk Bockisch, Andreas Düber

SCL-Triathlet wird Europameister in Altersklasse TM60

Ein großer Tag fand für die Hannoveraner am 07.07.2013 in Frankfurt statt. Zunächst wird der Profi Jan Raphael (8:07:19 h) Vize-Europameister in der Gesamtwertung nach dem Spanier Eneko LLanos.In der Altersklasse TM60 siegt Raimund Schultz am Römerberg nach 3,8km-Schwimmen-180km-Rad-42km-Laufen in 10:43:15.

Seine Split-Zeiten: 1:05:16-5:37:29-3:51:20. Damit ist er in dieser Saison mit Abstand der schnellste Triathlet auf der Langdistanz beim SCL. Glückwunsch !!!

 

 

Jan Raphael beim Zieleinlauf Quelle: http://ironmanfrankfurt.com/2013/07/press-photos/

 

Liebe SCL er

Nach Lanzarote ist mir nun der 2. Sieg im 2.Ironmanrennen gelungen. Freue mich das Euch mitteilen zu dürfen. Ich bin in Frankfurt gestartet und habe mir dort den AK 60 Sieg und den Titel Europameister der AK 60 geholt. Ich kann es mir nicht verkneifen auch von Frankfurt einen kleinen Rennbericht zu schreiben.
Es waren meine Bedingungen 30 Grad Sonne satt, kann mich nicht erinnern wann ich das das letzte mal hatte. Bisher hatte ich immer von meinen Fahrradpannen geschrieben. Diesmal lief bei meinem Rad alles Rund, keine Defekte. Nach meiner Quali die ich mir in Lanzarote schon holte konnte ich das Rennen geschmeidig angehen lassen. Aber ich wäre ja nicht ich wenn wirklich alles glatt gehen sollte. Beim Radeinchecken fragte ich nach Wassser zum Flaschenauffüllen, damit ich am nächsten Morgen meine Flaschen damit füllen konnte und kein Wassser mitbringen mußte. Man bejahte. Am Renntag kein Wasser. Nach dem Schwimmstart riss mein Nasensteg von der Schwimmbrille ein. Nach mehrmaligen Anhalten um die Brille zu richten riss er ganz ab. Nun denn, dann eben ohne Brille. Gegen die Sonne kannst Du gar nichts mehr sehen. raus aus dem Wasser, ein Schleier hatte sich über meine Augen gezogen, wird schon gehen. Wasser gab es am Schwimmausstieg, ich bat um eine ganze Flasche und so war auch dieses Problem gelöst. 01:05 Schwimmzeit. Kann ich mit leben. War bestens versorgt und zog nach 40 min mein erstes Gel aus meinen Oberrohrkörbchen, die klebrige Masse machte sich unter meinen Tacho breit. Er fiel aus. Keine Geschwindigkeit, keine Durchschnittsgeschwindigkeit nichts mehr.Na dann eben ohne. Nach 2 Stunden verabschiedete sich auch mein Garmin, wohl nicht richtig geladen. Keine Zeit, keine Herzfrequenz, nichts mehr. Nun denn, dann ohne Alles. 05:37 Radzeit auch gut. Der Marthon 03:51, durchgelaufen ohne Gehpause. Kirchturmuhren waren dann eine ungefähre Zeitorientierung. Am Ziel stand dann eine 10:43, happy. Frankfurt war dieses mal kaum zu überbieten von der Zuschauerresonanz, der Zieleinlauf...Adrenalin pur.
Alles in Allem freue ich mich nun auf Hawaii.
Euer Raimund

Bad Bodenteich 2013

Sascha, Andreas und Boto in Bodenteich
Raimund Schultz in Bodenteich

Peiner-Triathlon 2013

Am 16.06.2013 fand der Peiner Triathlon statt. Die Athleten starteten auf der Volks- sowie auf der Olympischen Distanz. Den größten Erfolg für den SCL räumte Fjordor Weis in einem hochkarätigem Starterfeld ab. Er gewinnt den 3. Gesamtplatz des Volkstriathlon (SWIM: 500m - BIKE: 21 km - RUN: 5 km) in 1:05:45 h (6:19-36:40-22:46) und damit den 1. Rang seiner Altersklasse TM20.

Auf der olympischen Distanz (SWIM: 1,5 km - BIKE: 40 km - RUN: 10 km) gewinnt Raimund Schulz seine Altersklasse (TM60) in 2:30:17 h (24:40-1:18:07-47:30). Boto Schmerer (TM50) kommt nach 2:42:12 h ins Ziel (29:30-1:19:58-52:44). Nach langer gesundheitlicher Zwangspause versucht sich Dirk Bockisch beim Volkstriathlon und erreicht den 153. Rang von 215 in 1:27:05 h (11:56-48:42-26:26).

Die Wetterbedingungen waren mit Blick auf die letzten Wochen recht gut. Dennoch war der Wind recht stark und hat einige Minuten gekostet.

Unser besonderer Dank gilt dem DLRG Peine, der einen Tag nach dem Hochwassereinsatz dieses Rennen ermöglicht hat.

Uwe Parl finisht Klagenfurt 2013

SCL-Triathlet Uwe Parl (USA) finisht am 30.06.2013 den Langdistanz Triathlon in Klagenfurt.

Er erreicht sein Ziel nach 11:43:22 h (SWIM 3,8km-BIKE 180km-RUN 42km). Die Einzelzeiten betragen: 1:06:37h-6:02:16h-4:23:46h. 

 

Der persönliche Rennbericht von Uwe:

 

Sunday, June 30, 2013 – Race Day

Mein Tag beginnt früh und ich muß mich an meinen Zeitplan halten, denn ich starte 15 Minuten früher als die meisten Athleten. Zuerst prüfe ich mein Wundpflaster am Zeh, über Nacht hat es durch die Körperwärme eine perfekte Form angenommen. Dann folgt der übliche Ablauf: Essen, Sonnenschutz, Einfetten, Anziehen. Pünktlich treffe ich in der Wechselzone ein. In der Nacht hat es geregnet. Glücklicherweise habe ich mein Fahrrad mit einer Plane geschützt. Nachdem ich Luft aufgepumpt und meine Nahrung am Fahrrad verstaut habe, gehe ich im Geist nochmal meine Wege, also von den Wechseltüten zum Rad und zum Laufen durch, damit ich jede Position im Tumult des Rennens schnell finde. Anschließend ist es Zeit mich auf den ca. 10 minütigen Fußgang zum Schwimmstart, am Wörthersee, zu begeben und mich umzuziehen. Jetzt geht es ins Wasser zum Einschwimmen. An der Startlinie ist es nicht so voll wie beim üblichen Massenstart, eine erfreuliche und erwartete Erscheinung meinerseits. An der Startlinie stehend überblicke ich den Wörthersee und denke, gleich geht der Startschuß los und dann bin ich mal wieder in einem Ironman, es wird sich zeigen, wieviel Energie ich nach der Entzündung wirklich im Körper habe. Ich habe noch nicht zu Ende Gedacht, da beginnt der Countdown und der Startschuß. Wir laufen vom Sandstrand ins Wasser, der übliche Kampf um Platz bleibt aus und ich kann gleich anfangen zu Schwimmen. Das Wasser ist ca. 20 Grad warm und von Trinkwasserqualität. Das Schwimmen macht Spaß. Man muß jedoch mehr navigieren verglichen mit einem üblichen Massenstart, bei dem man einfach den anderen Athleten folgt. Die letzten 1000 m führen uns durch einen kleinen Kanal, der nur wenige Meter breit ist. Beide Seiten des Kanals sind von Schaulustigen gesäumt, die das Schwimmen aus nächster Nähe beobachten. Vom Ende des Schwimmens ist es ein kurzer Lauf bis zur Wechselzone. Mein Pflaster am Zeh hat sich teilweise gelöst durch das Wasser. Ich ziehe mir einfach meinen Strumpf über den Fuß in der Hoffnung, daß das Pflaster wieder antrocknet. Dann laufe ich zu meinem Fahrradplatz, schnappe mir mein Fahrrad und los geht es auf die Radstrecke. Es ist noch kühl, obwohl es sonnig ist. Ich trage Armwärmer. Nach ca. 10 km bekomme ich leichte Schmerzen in der Magengegend, die sich zu Magenkrämpfen entwickeln. Anfangs bin ich überrascht, denn so etwas kenne ich gar nicht von mir und ich glaube, ich kann die Schmerzen einfach so ausfahren. Es schmerzt jedoch so doll, selbst nach einigen Bemühungen der „aktiven Behandlung“, daß ich manchmal nur 15 km/h fahre. Die Schmerzen bleiben für ca. ein Stunde  und begleiten mich danach kommend und gehend auf dem gesamten Radteil. Das größte Problem für mich sind weniger die akuten Schmerzen sondern die langfristig zur Verfügung stehende Energie. Auf der Radstrecke konsumiere ich den Großteil der Energie, die ich für das Laufen benötige. Wegen der Krämpfe habe ich nur ca. 40% der Energie gegessen, die ich normal konsumiere. Ich muß mich konzentrieren, damit ich die Schmerzen überwinden kann. So fahre ich fast stumpfsinnig die 180 km. An den größeren Steigungen bin ich bereits vorsichtig, denn ich merke, daß ich heute einfach nicht so bin wie sonst. Ich fühle mich als wenn mir der Zündstoff ausgegangen ist, fast ein wenig träge. Von der schönen Landschaft habe ich nichts wahrgenommen aber ich habe andererseits nur einen überschaubaren Zeitverlust als ich mich der Wechselzone nähere, den ich wenigstens teilweise beim Laufen wettmachen kann, wenn mir nicht die Energie ausgeht. So sind meine Gedanken. Beim Ironman Austria gibt es keine Bike Catcher, jeder Athlet muß also selber sein Fahrrad parken. Leider sind die Parkplätze auch nicht individuell nummeriert und so hat sich einer meiner Nachbarn bei mir eingeparkt. Schnell parke ich ihn richtig ein, so daß ich auf meinen Platz komme. Motiviert einen zeitlichen Ausgleich zu erlaufen, begebe ich mich auf die Marathonstrecke. Der Lauf führt uns fünfmal durch Klagenfurt vorbei am Wörthersee. Hier sind die meisten Schaulustigen und die Strecke ist manchmal nur breit genug für einen Läufer, so daß ich oft Probleme habe beim Überholen. Ich lasse es darauf ankommen, entweder schaffe ich es Zeit zu gewinnen oder ich werde noch mehr Zeit verlieren, wenn ich dieses Tempo nicht halten kann. So laufe ich vor mir her. Ähnlich wie beim Fahrradteil bin ich sehr konzentriert und nehme nur das Nötigste war: Lauftechnik, Laufzeit dann die Strecke, Aid Stationen und distanziert einige Umgebungseinflüsse. So geht es viele Kilometer lang und ich kann tatsächlich meinem Körper eine gute Laufgeschwindigkeit abverlangen. Bei Kilometermarke 27 wird es jedoch zunehmend schwerer das Tempo zu halten und schon bald danach muß ich feststellen, daß meine Energie verbraucht ist. Mein Tempo verlangsamt sich und es ist einfach nichts mehr da, was den vehementen Forderungen meines Kopfes nach mehr Geschwindigkeit nachkommen kann. Ich bin leer. Wenigstens  im Moment muß ich das akzeptieren, doch ich überlege bereits, wie ich mich schnell wieder aufbauen kann, also ein wenig Energie bereitstellen kann. Das ist der schwerste Teil des Ironman zu sehen, wie ich mehr und mehr zeitlich zurückfalle. Schwach jogge ich den Pfad entlang, damit sich mein Körper etwas regenerieren kann, um einen neuen Laufversuch zu wagen. So geht dieses Spiel für die nächsten 10 km. Es ist sehr demotivierend und erfordert große Konzentration, das schnellstmögliche Tempo zu halten. Bei Kilometer 39, also mit nur noch 3 km zu laufen, hat sich mein Körper ausreichend wiederaufgebaut, ich laufe ins Ziel. Der Zielansager, Paul, ein Mann aus Südafrika, steht direkt auf der Zielgeraden, um von dort zu dokumentieren. Ich hatte mich bereits mit ihm vorher unterhalten. Ich halte auf der Zielgeraden an, meine Zeit spielt sowieso keine Rolle mehr, und spreche mit ihm ein paar Worte. Dann gehe ich durchs Ziel. Ich werde gefragt, ob ich medizinische Versorgung brauche. Danach verlasse ich das Zielgebiet und trinke ein kühles Bier. Mann kann einen Ironman nicht planen. Mann kann lediglich in bester Kondition sein und hoffen, daß alles gut geht. Ich verbringe noch mehrere Stunden am Zieleinlauf und unterhalte mich mit Athleten und Helfern. Danach packe ich meine Ausrüstung zusammen und begebe mich zu meiner Unterkunft.

 

Anything is possible

Uwe Parl

Wasserstadt 2013

Am 01.06.2013 fand die Sprint-Distanz des Wasserstadt-Triathlon in Limmer statt. Den Gesamtsieg holte sich ehemalige SCL-Triathlet Jonas Schomburg mit Vorsprung in 54:47 Minuten (SWIM 750m-Bike 20km-RUN 5km). Der Sieg in der Altersklasse TM60 ging an Raimund Schultz in 1:13:49 h mit ca. 8 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten der AK. Boto Schmerer folgt mit 1:14:24 h. Thomas Cieciel folgt ihm im Gesamtranking mit 1:14:43 h.

Die Wetterbedingungen waren für einen Triathlon eher zu kalt.

Beim Seepark-Triathlon-Bad-Bodenteich starteten die SCL-Triathleten auf der Mitteldistanz (SWIM:2km-BIKE:90km-RUN:21km). Raimund Schultz liegt einen Platz (57.) vor Sascha von der Hellen (58.). Der Altersklassensieg TM60 geht damit wieder an Raimund Schultz, der in dieser Saison nicht zu stoppen ist. Er erreicht das Ziel in 5:04:54h (34:25-2:43:30-1:46:58). Sascha liegt in der Altersklasse TM40 auf Rang 14 mit 5:05:04h (41:07-2:51:00-1:32:56). Leider hat er sich Anfang des Jahres einen Schlüsselbeinbruch zugezeogen, so dass hier noch ein Trainingsrückstand zu verzeichnen ist. 

Andreas Düber und Boto Schmerer starten auf der Bad-Bodenteich-Distanz (SWIM:1,5km-BIKE:60km-RUN:10km). Andreas erringt Platz 60, TM45-Platz 13 in 3:25:45h (39:57-1:53:16-51:28) und Boto Platz 61, TM50-Platz 8 in 3:26:15h (33:26-1:55:38-56:40).

 

Martin Seja ist ein Barockman

Der Langenhagener Martin Seja hat seiner ersten Langdistanz-Triathlon (SWIM: 3,8km - BIKE: 180 km - RUN: 42 km) erfolgreich hinter sich. Er finisht den Moritzburg-Schloss-Triathlon in 11:12:25 h. Damit steht er auf Rang 6 seiner Altersklasse. Die Split Zeiten: 1:1018h - 5:18:53h - 4:35:41h.

Die Schwimmstrecke des Moritzburg-Schloss-Triathlon wird im Schlossgraben geschwommen. Der Radkurs ist anspruchsvoll und recht hügelig. Mit dem Ergebnis hat Martin bewiesen, dass er ein hervorragender Radfahrer ist. Glückwunsch !

 

Wasserstadt 2013

Am Sonntag den 02.06.2013 ging Arne Schiereck, wie in den Vorjahren auf die Langdistanz (1,9km SWIM - 180 km BIKE - 42 km RUN . Er erreicht das Ziel in 11:11:09 h und erreicht damit den 26. Platz in der Gesamtwertung. Die Schwimmstrecke wurde aufgrund der grenzwertigen Wassertemperatur auf 1,9 km gekürzt. Auf der Radstrecke hatten die Athleten mit starken Windböen zu kämpfen.

 

Die Mitteldistanz (1,9km SWIM - 90 km BIKE - 21 km RUN) gingen 2 SCL-Athleten an. Andreas Düber erreicht das Ziel in 5:56:50 h. Raimund Schultz hatte vom Vortag noch nicht genug und platzierte sich auf dem 2. Platz seiner Altersklasse in 5:22:03 h.

Raimund Schultz siegt beim Ironman Lanzarote 2013

Mit seinen 60 Jahren siegt Raimund Schultz (Foto: Stephan Fabig, www.Quick-Flash.de) in der AK60 beim Ironman-Lanzarote. Die Gesamtzeit beträgt: 11:59:36 h.

 

Die 3,8km Schwimmen bewältigt er in einer sagenhaften Zeit von 1:04:22 h. Anschließend geht es auf einer Tour von 180 km durch die Berge in einer Zeit von 6:50:18 h (Raimund ist auch Spinning-Trainer im SCL-Fitness). Eine Reifenpanne kann ihn nicht stoppen. Der abschließende Marathon wird in einer Zeit von 3:49:25 h bewältigt. Insgesamt belegt er damit Platz 557 und den 1. Platz in seiner Altersklasse. Der Abstand zum 2. Platz ist deutlich und beträgt etwa 22 Minuten !

 

Damit hat er sein Ziel erreicht und einen der begehrten Hawaii-Slots für die Weltmeisterschaft im Oktober bekommen.

 

Der Gesamtsieg ging ebenfalls an die deutschen Athleten. Bei den Männern siegt der Bayer Faris Al-Sultan und bei den Frauen Kristin Möller. Die Bedingungen auf Lanzarote sind heftig: starker Wind und viele Höhenmeter.

Foto: Stephan Fabig, www.quick-flash.de

Es gibt ja kein Ironman-Rennen ohne Abenteuer für mich. Ambitioniert, wie immer, fuhr ich nach Lanza. Ich bin nun in der neuen AK 60 und denke ich kann ganz vorne mitmischen.

 

Der 1. Dämpfer... Schwimmstart, es regnet in Strömen und 12 Grad kalt.

 

Ich fror, nun denn Startschuss und rein ins Getümmel.... Nach 1:04 h raus. Es regnete immer noch. Ich hoffte, es hört auf... nasse Straßen mag ich nicht. Nach dem 1. Kilometer der nächste Dämpfer. Ich fuhr in eine Glasscherbe..... Platten. O.K. Das war's, ich wollte mein Rad zurückschieben und den Chip abgeben. Ich fror immer noch, sah aber ein Auflockern der Wolken. Also ran: Reifenwechsel! Was sind schon 10 Minuten beim Ironman?

 

Finishen ist angesagt, keine Ambitionen mehr zu gewinnen. Fuhr und fühlte mich immer besser.

30 km vorm Ziel verlor ich wieder Luft. Denke, also aufpumpen und ins Ziel und wenn ich schieben muss, was ich die letzten 500m auch Tat.

 

Ich fühlte mich immer noch gut und gut gelaunt ging ich auf die Laufstrecke. Inzwischen herrschten auch meine Bedingungen: 25 Grad Sonne und ich rannte einen meiner besten Marathon in

3:49 h, das ist auf Lanza bei Wind und kleinen Anstiegen schon gut.

 

Im Ziel angekommen holte ich meinen kleinen Ausdruck ab. Ohne Brille sah ich einen 7. Platz.

Nun gut dachte ich 7. von 20. Später mit Brille sah ich dann die Überraschung.

 

Sieg und damit die Qualität für Hawaii die ich natürlich annahm.

 

Nun kann ich ganz geschmeidig die nächsten Rennen angehen....... EM Langdistanz in Frankfurt,   EM Mitteldistanz in Wiesbaden, Langdistanz in Limmer und diverse andere geliebte Rennen.

 

Bericht: Raimund Schultz

Triathlon Hameln 2013 und Ironman 70.3 Mallorca 2013

Fjodor Weis
  • Für die SCL-Triathleten gelingt der Start in die Wettkampfsaison. In Niedersachsen fand der 24. Hamelner-Triathlon statt. Bei kalten Temperaturen und Regen erreicht Fjordor Weis den 10. Platz (AK 5. Platz) in 58:41 min. Ihm folgt Boto Schmerer auf Rang 184 in 1:13:13 h in der Altersklasse TM50 auf Rang 21. Der Langenhagener Stephan Fabig erreicht Rang 163 und Platz 25 in der Altersklasse TM45. (Foto: Stephan Fabig, www.Quick-Flash.de)
  • Der IRONMAN 70.3 Mallorca fand unter deutlich besseren Bedingungen in der Bucht von Alcudia statt. Nach den siegreichen Profis: Llanos (ESP), Aernouts (BEL) und Raelert (GER) kommt SCL-Triathlet Uwe Parl (USA) auf dem Gesamtplatz 1123 (Altersklasse TM40, Platz 199) nach 5:28:55 h ins Ziel. Die Radstrecke führt über einen langen Anstieg in das Tramuntana-Gebirge in Richtung Kloster Luc.

Boto Schmerer feiert seinen 50. Geburtstag und beweist, dass er außer Triathlon auch noch Musik machen kann. Besonders beeindruckend war seine Acapella Version von "Show must go on". Glückwunsch !

 

Der Flyer zum nächsten Band Auftritt ist auf der Triathlon-intern Seite eingestellt.

Swim: 1900 m (31:07 min),

Bike: 90 km (3:07:02 h),

Run: 21 km (1:40:03 h);

Gesamtzeit 5:28:55 h;

AK Platz 199; Gesamt: 1123


 

Saturday, May 11, 2013 – Race Day

 

Nachdem ich letztlich meist auf Ironman Wettkämpfen angetreten bin, die eine frühere Startzeit aufgrund der doppelten Streckenlänge erfordern, fühlt es sich ungewohnt, aber auch entspannend an, erst um 5:45 aufzustehen. Die anschließende Vorbereitung ist jedoch identisch mit einem Langstreckenwettkampf: Sonnenschutz, Einfetten, Essen usw. Mein Fahrradplatz ist direkt unter einem Verkehrsschild auf der Straße, die als Wechselzone dient. Ich muss also nur nach dem Schild Ausschau halten, wenn ich vom Wechselzelt die lange Reihe von Fahrradparkplätzen entlang laufe. Nachdem wir in der Wechselzone angekommen sind, pumpe ich schnell Luft auf meine Reifen, stecke die Wasserflaschen in die Halterung am Fahrrad und packe meine Nahrungsmittel in die kleine Tasche auf der Querstange, schräg unter dem Lenker. Jetzt ist es Zeit ins Wechselzelt zu gehen, die warmen Morgensachen auszuziehen und den Wetsuit anzulegen. Anschließend bewege ich mich mit einer ganzen Schar von Athleten zum Strand, zum Schwimmstart. Ich schwimme mich warm, ein paar Dehnübungen, ein paar Hundert Meter Schwimmen mit einigen Technikelementen versetzen mich schnell in eine gute, komfortable Wasserlage. Ein Blick zur Uhr sagt mir, dass es Zeit ist sich zur Startlinie zu begeben.

 

Bei diesem Ironman 70.3 wird vom Strand gestartet in Alterstartgruppen. Jede Altersgruppe läuft also vom Strand ins Wasser und jede Altersgruppe hat eine separate Startzeit. Ich entscheide mich abseits der Boyen zu starten, die die Schwimmstrecke begrenzen. Meine Strategie ist nicht auf der direkten Linie zu schwimmen, weil das die meisten Athleten machen werden und stattdessen den Stau zu vermeiden und mit ruhigen, kraftvollen und energiesparenden Zügen insgesamt schneller zu sein. Es wird laute Musik gespielt, die ich kaum wahrnehme, ich konzentriere mich auf den Start und wie so oft sehne ich mich danach den Startschuss zu hören, der das Warten an der Startlinie beenden wird. Der Countdown läuft. Da ist er, der Startschuss. Ich drücke ebenfalls den Startknopf meiner Stoppuhr. Jetzt geht es los, die Horde setzt sich in Bewegung, denke ich und jeder kämpft für sich selber. Meine Schwimmstrategie geht auf. Einerseits ist dieser Wettkampf so gut organisiert, dass der übliche Kampf um Platz beim Schwimmstart nahezu ausbleibt und andererseits erweist sich meine Startstrategie als erfolgreich. Bei noch keinem Triathlonwettkampf habe ich einen so geregelten Start erlebt wie beim Ironman 70.3 auf Mallorca! Das Schwimmen macht Spaß. Das Wasser ist sehr klar, ruhig und angenehm kühl, so dass es im Wetsuit nicht zu warm ist. Immer wieder sehe ich unter mir Fischschwärme und Algenfelder die immer wieder von hellem Sand unterbrochen werden. Ich genieße das Schwimmen und bin fast entspannt obgleich ich ein gutes Tempo schwimme. Auf dem Weg zurück zum Strand, also nahe dem Ende, wird die Wassertemperatur wieder wärmer. Kurze Zeit später ist es zu flach zum Schwimmen. Den Rest bis an den Strand muss durchs Wasser gelaufen werden. Der Einlauf zur Wechselzone ist gesäumt von aufgeregt schreienden Leuten, die ihre Favoriten anfeuern wollen. Ich glaube für die meisten von uns stellt sich dieses Bild wie eine große Menschenmasse da, die sich bewegt begleitet von einer großen Geräuschkulisse.

 

Es ist schwer einzelne Personen zu erkennen, weil es einerseits einfach zu viele Menschen sind und andererseits man sich auf den Wettkampf konzentriert. So viele Dinge gehen einem durch den Kopf: Wie war meine Schwimmzeit, Wo sind andere Athleten, Was passiert als nächstes, Wo ist meine Wechseltüte, Warum läuft der vor mir so langsam. Ich laufe gerade über den Strand entlang der Markierung zur Wechselzone und streife mit den Wetsuit bis zur Taille runter. Ich weiß genau wo meine Ausrüstungstüte ist, greife sie und verschwinde im Wechselzelt. Jetzt heißt es schnell die Fahrradausrüstung anzulegen, denn Zeit in der Wechselzone ist Zeit in der ich mich nicht fortbewege also verlorene Zeit. Als ich in meiner Fahrradkleidung die Wechselzone entlanglaufe, erspähe ich sofort mein Fahrrad, nehme es aus dem Parkplatz und laufe weiter aus der Wechselzone hinaus. Man darf nicht in der Wechselzone fahren. Jetzt geht es los mit dem Fahrradteil. Nass vom Schwimmen und in der kühlen Morgenluft, ist es ein wenig kalt in Shorts und Racetop aber das ändert sich schnell mit der aufsteigenden Sonne. Ich erinnere mich an den Vortag als wir die Strecke mit dem Auto gefahren sind und halte mich mit meiner Geschwindigkeit zurück, um mich nicht an den Steigungen zu erschöpfen obwohl ich normalerweise schneller fahre. Im Nachhinein ist das ein Fehler, denn ich hätte die Energie übrig gehabt. Das kann passieren, wenn man die Rennstrecken nicht so genau kennt. Zum Ende der ersten 20 km verspeise ich mein mitgebrachtes Marmeladenbrot. Das ist eine Eigenart von mir, denn nach dem salzigen Meerwasser habe ich erfahrungsgemäß regelmäßig ein wahres Verlangen nach Marmeladenbrot. Deshalb klebe ich morgens ein Brot an meinen Fahrradrahmen, dass ich während der Fahrt esse. Einige Athleten sehen nur irritiert zur Seite, wenn sie mich mit einem Brot in der Hand fahren sehen. Mittlerweile bin ich am Ende der ersten 20 km angelangt und die Steigung beginnt. Zügig aber auf Gleichmäßigkeit bedacht fahre ich die ca. 10 km lange Steigung zum Kloster Lluc. Dort angekommen folgt ein ebenes Teilstück gefolgt von einer weiteren kurzen Steigung bevor die Abfahrt einsetzt. Es ist mittlerweile warm und es setzt Gegenwind ein. Die Abfahrt ist steil aber durch die serpentinenartige Straßenführung keineswegs sehr schnell. Ich komme auf Geschwindigkeiten von ca. 60 km pro Stunde, vielleicht auch etwas mehr. Bei einer Kurve sehe ich, wie die Pedalen zweier Athleten sich berühren. Beide kommen ins Schleudern und ich bin nur ca. 50 m entfernt. Ich stelle mich bereits auf eine mögliche Massenkarambolage ein, auf die ich direkt zufahre. Glücklicherweise kann sich der Eine fangen und fährt weiter. Der andere bleibt mitten auf der Rennstrecke stehen. Ich fahre um ihn herum und weiter geht es. Die Reststrecke führt uns durch ländliche Gebiete, Felder und kleine Dörfer. Immer wieder fahren wir gegen den Wind. Wenn es passt gucke ich zur Seite, um etwas von der Landschaft zu genießen, die wir in Eile durchqueren. Jetzt sehe ich Alcudia und kurz darauf die Wechselzone in Alcudia. Absteigen, und gleich weiter laufen zum Fahrradstellplatz. Das Fahrrad ist geparkt.

 

Jetzt laufe ich weiter, nehme mir meine Laufausrüstungstüte von dem mir zugewiesenen Platz und ziehe mich um im nachgelegenen Wechselzelt. Kurz darauf beginnt der Lauf für mich. Schnell finde ich meinen Rhythmus. Ich fühle mich energetisch und gut, fast zu gut. Ich denke, dass ich den Fahrradteil zu konservativ gefahren bin. Ich hatte die Strecke überschätzt am Tag vor dem Wettkampf. Ich halte erst einmal mein Lauftempo, fange jedoch an zu rechnen, welche Zeit ich mit der noch vorhandenen Energie laufen kann. Die Laufstrecke muss in drei Runden gelaufen werden. Als ich die erste Runde halb durchlaufen habe, steigere ich mein Tempo und halte es. Die Laufstrecke führt uns direkt am Strand entlang und zurück auf einer parallel verlaufenden Straße. Der Himmel ist wolkenlos und die Sonne scheint kräftig auf uns. So mag ich Triathlon! Es ist warm und durch mein zügiges Tempo produziere ich noch mehr Hitze. An einer Versorgungsstation frage ich nach Eis. Ich bin es gewohnt bei heißeren Wettkämpfen Eis an den Versorgungsstationen zu bekommen, um die Körpertemperatur gering zu halten. Leider gibt es bei diesem keines. Ich stopfe mir Schwämme in mein Race Top und begieße diese mit Wasser an jeder Versorgungsstation, die ich durchquere. In der dritten Runde erhöhe ich abermals mein Tempo. Es macht Spaß so dahin zu gleiten und genug Energie übrig zu haben. Die letzten zwei Versorgungsstationen lasse ich aus. Ich erhöhe mein Tempo abermals. Für jede gelaufene Runde bekommen wir ein farbiges Band. Ich trage mittlerweile drei solcher Bänder und werde somit auf der Zielgerade zugelassen. Anstelle einer weiteren Runde, biege ich also vom Weg entlang des Strandes links auf die Zielgerade, die uns direkt über den Strand und durch den Sand zum Ziel leitet. Ich freue mich angekommen zu sein und gehe weiter zum „Athletengarten“, einem dem Ziel nachgelagerten Bereich, in dem Athleten mit Nahrung, Massage und nötigenfalls medizinisch versorgt werden.

 

Der Ironman 70.3, Mallorca hat mir Freude gemacht obwohl ich nicht mein Zeitziel erreicht habe. Ich sage mir jedoch, vielleicht gibt es ja ein nächstes Mal hier in Alcudia...

Mein Bruder und ich verweilen noch einige Zeit am Strand bevor wir uns umziehen für die anschließende Party.

 

Bericht: Uwe Parl

Warm-up für die kalten Tage: Europameister Raimund Schultz sendet Hawaii-Impressionen

Schwimmstart in der Bucht von Kona
Kurzzeitig fährt man so 113kmh
Raimund auf dem Alii-Drive
Finish-Line, Platz 9 AK TM60

Michael Feustel hat den hügeligen und anspruchsvollen Boston-Marathon in einer Zeit von 3:43:04h gefinisht. Der Boston-Marathon beinhaltet den sogenannten Heartbreak-Hill, ein steiler Anstieg kurz vor dem Ziel.

 

Leider ist der Marathon in diesem Jahr durch den tragischen Bombenanschlag in die Schlagzeilen gerückt. Unser Mitgefühl ist daher auch bei den Toten und Verletzten dieses schrecklichen Ereignisses.

 

Michael hat uns folgende Nachricht zugesandt:

 

"Als meine Frau und ich nach dem Marathon wieder im Hotel angekommen waren, haben wir von dem schrecklichen Ereignis gehört.
 Wir waren total geschockt. Es ist unfassbar, dass so eine schreckliche Tat bei einem sportlichen Ereignis bei dem 27000 Läufer aus aller Welt und aller Religionen teilnehmen, passiert. Ich darf gar nicht daran denken, dass ich etwa eine Stunde vor der Bombenexplosion an diesem Punkt vorbei gelaufen bin. Meine Frau hat nur wenige Meter entfernt auf der gegenüberliegenden St Rassen Seite gestanden. Zum Glück konnte ich in der ersten Welle starten. Wir hatten uns gerade getroffen und waren auf dem Weg zur Metro, als die Bomben explodierten. Meine Frau hat einen Knall wahrgenommen, wir konnten damit aber nichts verbinden.
Der Boston Marathon ist unter normalen Bedingungen ein super Ereignis und bestens organisiert. Die Strecke ist ziemlich hügelig und daher recht anspruchsvoll."


Das Foto stammt von Michael und Conni Feustel und ist auf dem Flughafen in Boston aufgenommen.

Skinfit-Präsentation beim SCL

Zum wiederholten Male präsentierte Bärbel Stielow bei SCL-Veranstaltungen die Kollektion der Fa.Skinfit. Inzwischen gibt es auch die Möglichkeit, sich außerhalb dieser Termine die Skinfit-Produkte zeigen zu lassen. Einfach Bärbel Stielow (Tel. 0178 7123206) anrufen und einen Termin vereinbaren.

Geboten wird von Skinfit vor allem funktionelle Sportkleidung für fast alle Outdoor-Sportarten, z.B. Triathlon, Bergsteigen, Radfahren, Skilaufen usw. Im Webkatalog kann man sich die vielen Angebote unter www.skinfit.eu ansehen, bei Bärbel dann die Kleidungsstücke anfassen und anprobieren. Beim Kauf vor Ort gibt es noch einen Vereinsrabatt.

Jahresauftakt 2013:

Die Triathlon-Abteilung ist erfolgreich ins Jahr 2013 gestartet.

Am 9.Februar fand die Jahresauftakt-Veranstaltung im SCL-Fitness-Club mit Spinning für die Erwachsenen und TaeBo für die Tri-Kids statt. Ein großes Dankeschön geht an Dirk Meyer und die beiden Trainer für die schweißtreibenden Einheiten ! Beim Spinning hat sich keiner im Windschatten ausruhen können und die Kinder waren auch begeistert.

Einen anderen Start haben unsere Sabine Silver und Gerhard Berger am 1.März hingelegt und geheiratet. Wir gratulieren :