Michael Raabe

44 Jahre, ist seit dem 1.1.2011 Mitglied in der Triathlonabteilung des

Sport Club Langenhagen. Er belegte beim Wasserstadt Triathlon über die Langdistanz

( 3,8 km Schwimmen, 180 km Rad fahren und 42,2 km Laufen ) einen hervorragenden

3. Platz in einer Zeit von 9:35:39 Stunden !!!! 

(Leider wurde noch der alte Verein in die Starterliste eingetragen)

 

Wir begrüßen Michael Raabe im SCL und stellen dem Ausnahmesportler 10 Fragen :

 

Was fasziniert Dich am Triathlon ?

 

-Die eigenen Grenzen des Körpers herauszufinden. Das tägliche Training und die Freude an der Bewegung in der Natur.

 

Wann hast Du mit Triathlon begonnen und wann hast Du Dir dein erstes Rennrad gekauft ?

 

-Im September 1996 fing ich in einem Fitnessstudio an Sport zu treiben. Ich hatte bei einer Körpergröße von 1,83m ein Gewicht von 123kg, und es war höchste Zeit mein Gewicht zu reduzieren. Anfangs hatte ich keine Lust mich zu bewegen, da ich nach 10min auf dem Laufband völlig fertig war. Doch es wurde immer besser. Das Gewicht purzelte langsam und ich konnte auf dem Laufband eine halbe Stunde durchlaufen. Zu dieser Zeit lernte ich meinen besten Freund kennen. Er war Läufer und lief oft und gerne bei Volksläufen mit. Er überredete mich, im März 1997 bei einem 10km Lauf mitzumachen. Ich hatte zu dieser Zeit noch ein Gewicht von 104kg und lief die 10km in 43min. Ich war total Happy und hatte mich gleich für den Herrmannslauf über 31km im April angemeldet.

Somit baute ich mein Training weiter auf, und mein Gewicht weiter ab. Im Sommer 1997 hatte ich mir ein Rennrad gekauft, da mir das Laufen alleine zu langweilig war. Sportskameraden teilten mir damals mit, das ich mir kein Rennrad sondern ein Triathlonrad gekauft habe. „Triathlon was ist das denn…???“ fragte ich.

Die Kollegen klärten mich dann auf, und nahmen mich zum Schwimmtraining mit. Man kann es kaum glauben, aber nach 25m Kraulstil bin ich fast abgesoffen.

Durch diszipliniertes Training wurde ich aber immer besser.

 

Im Oktober 1997 war für die deutschen Triathleten ein gutes Jahr beim IRONMAN auf Hawaii, und ich hatte mir in den Kopf gesetzt, 1998 auch einen IRONMAN zu bestehen.

Somit absolvierte ich meinen ersten in Linz (Österreich) bei 38°C in 11h06 Min..

Was kannst Du gerade Einsteigern für Tipps geben, auf was müssen sie achten ?

 

-Beim Start die Ruhe bewahren…und seinen eigenen Rhythmus finden. Da fällt mir der Spruch von Eric Zabel ein: wer schnell schnell fährt, fährt schnell langsam. Das ist der Grund warum ich es gerne mag, wenn man mehrere Radrunden drehen muss….die ersten drehe ich erst mit nem Schnitt von 35km/h.

 

Wo trainierst Du und wie viele Stunden in der Woche ?

 

A: sehr viel alleine. Oft genug morgens um 05:30h…und abends schön gemütlich ne Runde ums Steinhuder Meer

 

Was sagt deine Familie und deine Freunde zu deinem Trainingsaufwand ?

 

-Ich habe drei Kinder (16,19 und 21 Jahre) und sie haben mich oft bei meinen Trainingseinheiten begleitet. Meist auf dem Fahrrad beim Laufen, oder mit dem Motorroller beim Radfahren. Und ich muss sagen dabei entstanden die besten Gespräche.

 

Wie sieht Deine Verpflegung aus bei einer Langdistanz ?

 

-Alles greifen was du zu kauen und zu trinken bekommst bekommst….

 

Was wäre noch einmal ein Traum für Dich ?

 

-Wenn mein Sohn mich beim IRONMAN HAWAII schlägt…..

 

(Das Gespräch wurde von Bärbel Stielow geführt)

Was sind Deine Stärken und Schwächen ?

 

-Meine Stärke liegt in der Disziplin das Training zu gestalten. Auch bei Schnee und Regen mein Ziel durchzuziehen.

 

Was war Dein schönster Wettkampf und Dein härtestes Rennen ?

 

-In Kiel: wir hatten als Team der zweiten Bundesliga die ganze NACHT DURCHGEMACHT…und waren immer noch leicht beschwipst an den Start gegangen. Aber keiner hat auch nur im Geringsten daran gedacht, nicht an den Start zu gehen.

 

Was war Dein größtes Missgeschick bei einem Wettkampf  ?

 

-Beim Ostseeman habe ich gepennt und eine Kurve mit dem Rad verpasst. Bin mit 40 Sachen gerade aus auf ne Wiese gefahren. Bin abgestiegen, habe mein Rad die 100m zur Straße geschoben, und habe die Zuschauer, die mir applaudierten gefragt: „Wie war ich?“

Bärbel Stielow auf dem 14.Platz bei der Triathlon-Weltmeisterschaft

Bärbel Stielow, Mitarbeiterin der SCL-Geschäftsstelle, hat am 13.November in Florida an der Weltmeisterschaft für die Triathleten teilgenommen. In Clearwater standen auf dem Programm: 1,9 km Schwimmen im Golf von Mexico, 90 km Radfahren und ein Halbmarathon über 21,1 km.

Unter den 27 teilnehmenden Triathletinnen der Altersgruppe zwischen 55 und 59 Jahren belegte Bärbel Stielow einen hervorragenden 14. Platz. Für die drei Disziplinen war sie insgesamt 6:11:59 Stunden unterwegs und das bei brütender Hitze ! Bärbel wurde in dem von den Athletinnen aus der USA und Canada dominierten Feld zweitbeste Europäerin. Herzlichen Glückwunsch !

Hier noch einige Foto-Eindrücke von Bärbels Triathlon in Clearwater / Florida :

(Zum Vergrössern auf das jeweilige Foto klicken)

 

Viel Spass beim Seepark-Triathlon in Bad Bodenteich

Wer einmal seine ganze Familie in das Wettkampfgeschehen einbeziehen will, der ist beim Seepark-Triathlon in Bad Bodenteich genau richtig.

 Häufig genug sind die Triathleten im Training im Wasser, auf dem Rad oder beim Laufen unterwegs. Umso schöner, wenn man in einer tollen Umgebung die Möglichkeit hat, mit der Familie zu zelten, in einem der Gasthöfe günstig zu übernachten und die vielen Freizeitmöglichkeiten zu nutzen : Freizeit-Spaß-Bad, Familien-Mittelalter Parcours auf Burg Bodenteich, Cross-Golfen im Seepark oder das Bungee-Trampolin.

Auch die Pastaparty bietet allen einen gelungenen Einstieg in das Wettkampfwochenende. Während des Essens werden noch einmal Bilder des Vorjahres gezeigt und die Gewinner der Mitteldistanz vorgestellt. So mancher Teilnehmer, wie auch SCL-Athlet Boto Schmerer, ist schon zum 11. Mal am Start.

 Boto Schmerer und Andreas Düber starteten über die Bodenteich – Distanz (1,5 km Schwimmen, 60 km Rad fahren und 10 km Laufen). Sie lagen beim Schwimmen noch ganz dicht zusammen. Beim anschließenden Radfahren und Laufen konnte sich Andreas absetzen und kam am Ende mit einer Gesamtzeit von 3:11:38  Stunden als 6. in seiner Altersklasse TM 40 ins Ziel. Boto belegte mit einer Zeit von 3:20:13 Stunden den 19. Platz in der TM 45.

Raimund Schultz

Wieder einmal über die Mitteldistanz startete Raimund Schultz. Er braucht noch längere Einheiten in Vorbereitung auf seinen Ironman. Für die 2 km Schwimmen benötigte er 34:52 Minuten , 90 km Rad fahren 2:42:49 Stunden und 21 km Laufen 1:41:31 Stunden. Am Ende war das wieder einmal der Altersklassensieg in TW 55 mit einer Gesamtzeit von 4:59:12 Stunden.

 Fazit : Wer im nächsten Jahr dabei sein möchte, sollte sich nach Öffnung des Portals schnell anmelden, da die Plätze sehr begehrt sind.

An dieser Stelle sei noch vermerkt, dass der 1. Ironman in New York innerhalb von 11 Minuten bei einem Startgeld von 630,00 Euro pro Teilnehmer ausgebucht war. 

Die Strecke am 11. August 2012 führt die Athleten nach dem Schwimmen im Hudson River auf die anschließende Radstrecke über den Palisades Parkway ins umliegende Hügelland. Die Laufstrecke startet in Fort Lee in New Jersey und endet im Riverside Park auf Mannhattan. 2500 Teilnehmer kämpfen um 75 Slots für Hawaii.   

In Bad Bodenteich liegt das Startgeld zwischen 20,00 Euro und 45,00 Euro. Die Strecke führt entlang an Bokel, Nettelkamp und Wieren und dem Elbeseitenkanal. Slots gibt es keine, aber jede Menge Spaß und ein Treffen mit vielen tollen Athleten.  

Man gönnt sich ja sonst nichts !

Das war wieder ein echter "Arne" !

Mit am Start vom 6. Sehnder Stichkanal- Schwimmen war auch SCL-Triathlet Arne Schiereck. Drei unterschiedliche Disziplinen wurden angeboten, Arne hat sich selbstverständlich für die längste Distanz entschieden.

13,1 km von Hildesheim nach Bolzum mussten durchschwommen werden. Das Ziel war es, die Strecke schwimmend zu bewältigen und das Wasser aus eigener Kraft verlassen zu können. 

Am Ende war es dann doch ganz schön zäh! "Ich wurde immer langsamer und der letzte Kilometer war bestimmt nicht weit von 20 Minuten entfernt", meinte Arne Schiereck.

Mit einer Endzeit von 4:07 Stunden für die über 13 km lange Strecke belegte er im 20-köpfigen Starterfeld den 8. Platz.

 Fazit : Nach 286 Radkilometern in der letzten Woche und dem 4-stündigen Schwimm-Marathon ist jetzt erst einmal für ein paar Tage Ruhe angesagt. Und eine warme Dusche !!!



Sabine Silver schafft erneut den Roth-Triathlon !

Sabine Silver beim Wechsel vom Schwimmen zum Radfahren

Als die Sonne am Morgen kurz nach sechs über dem Turm der Heuberger Kirche stieg und das Wasser des Kanals mit einem breiten goldenen Streifen beleuchtete, da war dies wie ein Vorzeichen auf einen großen Tag. Die zehnte Auflage des Roth-Challenge war eröffnet und Sabine Silver vom SCL zum achten Mal dabei. Es ist halt ihre Lieblingsveranstaltung. Viele emotionale Erinnerungen liegen in den zurückliegenden Rennen.

Mit peitschenden Kraulzügen brachten die Sportler das Wasser des Kanals zum Kochen. Nach einer Zeit von 1:23 Stunden stieg Sabine Silver nach 3,8 Kilometern aus dem Wasser.

Nach einem guten Wechsel ging es auf das Rad. Wieder das Highlight am Solarer Berg. So geballt wie in diesem Jahr standen die Fans noch nie, um die Triathleten bei deren Klettertour hinauf zum Hilpolsteiner Hausberg anzufeuern. „Das ist besser als die Tour de France“, so Sabine Silver.  Insgesamt 180.000 Zuschauer jubelten den Athleten an der Strecke zu.  

Ab Kilometer 100 ging es Sabine auf dem Rad jedoch schlecht. Zwei Stunden konnte sie nichts essen und trinken. Zum Ende ging es wieder besser, was auch der Radsplit zeigte. Für die 180 Kilometer benötigte sie eine Zeit von 6:26 Stunden. 

Mit ihrer Zeit für den abschließenden Marathonlauf war sie sehr zufrieden. Ein kleiner Durchhänger bei Kilometer 24 zwang sie 2 Kilometer zu gehen. Immer wieder angefeuert von den Zuschauern und auch ihren mitgereisten Eltern brachte dies sie wieder in einen gleichmäßigen Laufrhythmus. Leider waren die letzten 8 Kilometer begleitet durch heftige Gewitter und Regenfälle. Mit einer Marathonzeit von 4:35 Stunden kam Sabine Silver mit einer Gesamtzeit von 12:35:45 Stunden überglücklich ins Ziel.

Was es aber nirgendwo anders im Triathlon-Zirkus gibt :

Am Ende dieser tollen Veranstaltung standen noch zwei Weltbestzeiten, aufgestellt von Andreas Raelert (7:41:33 Stunden) und Chrissie Wellington (8:18:13 Stunden) ! Beide Athleten standen noch bis tief in die Nacht hinein im Ziel, um die Spätheimkehrer noch mit Applaus und La Ola zu empfangen. So wie die Menschen Andreas und Chrissie zu ihren Rekordjagden getrieben haben, so halfen sie nun den Hobbysportlern ins Ziel. Das ist längst Alltag in Roth – und doch immer wieder schön.

Am Ende sei gesagt : Die Vorbereitung auf den Triathlon ist das eigentlich schwierige und anstrengende, die Teilnahme dann die Belohnung.    



SCL-Triathlet Andreas-Düber bei 9-tägiger Deutschland-Rundfahrt

So idyllisch die Berge auch aussehen ...

Triathleten können auch Radfahren. 1400 km und 23000 Höhenmeter, verteilt auf 9 Etappen-Tage, das sind die Eckdaten der Deutschland-Rundfahrt, die vom Internet - Portal mit dem für sich sprechenden Namen 'quäldich.de' zum dritten Mal veranstaltet wurde.
Gestartet wurde am 1. Juli in Bad Krozingen in der Nähe von Freiburg, das Ziel wurde am 10. Juli in Bad Neustadt in der bayrischen Röhn erreicht. Durchquert wurde der Schwarzwald, der Pfälzer Wald, der Hunsrück, die Eifel, das Bergische Land, das Sauerland und die Rhön.
Die Streckenlängen pro Tag variierten zwischen 150 bis zu 170 Kilometern. Im Schnitt wurden täglich zwischen 2.000 und 3.000 Höhenmeter bewältigt.
Ca. 170 Teilnehmer verteilten sich je nach Leistungsfähigkeit auf 5 Tempogruppen.
Ortskundige Guides leiteten die Gruppen sicher durch die allgegenwärtigen Schlaglochpisten, in Deutschland offiziell auch 'Strassen' genannt.

Andreas Düber on tour

Entstanden ist die Idee, eine Deutschland-Rundfahrt nur mit Hobbyfahrern durchzuführen, nachdem diese Tour für Profis aufgrund der bekannten Doppingfälle eingestellt wurde.
Berge statt Doping lautet daher das Motto der Veranstalter.
Bei der quäldich.de-Deutschland-Rundfahrt stehen das Kennenlernen der Landschaft und das Gruppenerlebnis im Vordergrund und nicht der Wettstreit um die beste Zeit.
Die Teilnahme an der Tour war ein super Gruppenerlebnis und eine neue Erfahrung : 9 Tage ohne Pause täglich den Körper zu fordern.
Besonders beeindruckend war die perfekte Organisation und der Einsatz der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer, die ihren Urlaub opferten, um die Verpflegungsstationen aufzubauen, das Gepäck der Teilnehmer zu transportieren und die zahlreichen Defekte zu reparieren.

Zum Abschluss der diesjährigen Augath-Triathlon-Tour zeigte sich das Wetter von seiner häßlichen Seite. Bei widrigen Bedingungen nahm das SCL-Team am 4. und letzten Mannschafts-Wettkampf der Triathlon-Landesliga teil.
750 Meter Schwimmen im Braunschweiger Heidsee, 23 Kilometer Radfahren und abschließend 5 Km Laufen waren zu bewältigen. Kälte und ausgiebiger Regen stellten für die Athlethen aber die größere Herausforderung dar, was sich auch in den erzielten Ergebnissen wiederspiegelt.
Für Dirk Gärtner endete der Wettkampf schon beim Schwimmen. Er wurde beim Schwimmen so unglücklich von einem anderen Teilnehmer am Kopf getroffen, dass er den Wettkampf leider aufgeben musste.
Der schnellste Langenhagener Teilnehmer war Sascha von der Hellen, der mit 01:21:02 h den 154. Platz belegte. Raimund Schultz erreichte mit 01:24:59 h den 193. Platz, dicht gefolgt von Boto Schmerer mit 01:25:41 h.Andreas Düber komplettierte das Feld mit 01:30:17 (Platz 224).
In der Endabrechnung belegte der SCL nach 4 Wettkämpfen den 30. Platz.

Michael Raabe berichtet von seinem OstseeMan-Triathlon

Typisch norddeutsche Witterungsbedingungen an der Küste machten die 10. Auflage des OstseeMan-Triathlons zu einem Härtetest unter erschwerten Bedingungen. Bei Deutschlands einzigem Langdistanz-Triathlon (3,8 km Schwimmen / 180 km Radfahren / 42,195 km Laufen) mit Schwimmstrecke im Meer warteten auf die Athletem am letzten Sonntag (07.08.2011) graue Wolken, stürmische Winde und eine aufgewühlte Ostsee. Ein böiger Wind machte uns Athleten gleich bei zwei Disziplinen erheblich zu schaffen.

Insbesondere das Schwimmen wurde zu einer echten Herausforderung. Die mit 19° C Wassertemperatur zwar noch recht milde Flensburger Förde wartete mit heftigen Wellen, die Kraft und Zeit kosteten. „Die Wellen waren so hoch, dass man die Bojen gar nicht mehr sehen konnte“, kann ich dazu nur sagen.

Auch das Radfahren fiel bei böigen Winden an der Küste deutlich schwerer als in den Vorjahren und raubte uns „Eisenmännern“ und „Eisenfrauen“ schon vor dem abschließenden Marathonlauf die Kräfte.„Das war das härteste Rennen meiner Karriere“, und das meine ich auch so.

Mit einer Schwimmzeit von 1:16:55h hatte ich wahrlich nicht gerechnet, da ich in der Flensburger Förde schon 1:01h geschwommen bin. Somit hatte ich auf dem Rad alles zu geben, was ich drauf habe und konnte die 180km in 04:50:00h absolvieren. Diese Zeit ist incl. der Zeit des Schwimm/Rad-und Rad/Lauf Wechsels.

Doch schon in der zweiten Runde von fünf Runden des Marathonlaufes merkte ich, dass ich zuviel Körner beim Radfahren verschossen hatte. Den Marathon lief ich dann bei wechselnden Witterungsverhältnissen von Schauerregen bis zum heißen Sonnenschein in 4:03:57h. Im Großen und Ganzen bin ich mit meiner Endzeit 10:10:54h und einer Gesamtplazierung 29 (TM45 AK 2) bei diesem Wetter voll zufrieden.

14 Grad beim Alpen-Triathlon !

Kombiniert mit seinem Urlaub besuchte SCL-Triathlet Frank Schubert den Triathlon-Wettbewerb "Alpe d`Huez" in den französischen Alpen. Am Wettkampftag zog das Wetter alle miesen Register. 8 Stunden und 41 Minuten Dauerdusche bei max. 14 °C waren angesagt.

Mit Rekordzeiten bei T1, T2 und damit langen und warmen Klamotten (Überschuhe und bis auf den letzen Anstieg Thermohandschuhe) und entsprechender Vorsicht in den Abfahrten liessen sich die Aufgaben aber gut bewältigen.

 

2,2 km Schwimmen im 15°C kalten Lac du Verney, 115 km auf dem Rad mit 3000 Höhenmetern verteilt auf 3 Anstiege und abschließenden 22 Laufkilometern rund um „das nicht ganz ebene“ Alpe d’Huez waren trotzdem ein Erlebnis.

Einen perfekten Urlaubsabschluss gab es dann an letzten Tag mit einer Bike-Tour aus dem Tal von Bourg d`Oisans auf den Col du Galibier mit 2645 Metern Höhe und das bei Top-Wetter.

Die Gegend von Bourg d’Oisans ist ein wahres Radfahrer-Eldorado. Viele bekannte Gipfel der Tour France in Schlagdistanz: Col de la Croix, Alpe d’Huez, Col du Lautaret, Col du Galibier, Col de la Madeleine etc.



Gute Plazierungen beim Altwarmbüchener See-Schwimmen

Fjodor Weiss (hinten) beim Schwimmstart der Junioren

Fjordor Weiss und Jonas Schomburg, Triathleten vom SC Langenhagen, starteten beim Outdoor-Schwimmen im Altwarmbüchener See.

Über die Distanz von 1000 m belegte Fjodor Weiss mit einer Zeit von 14:12:09 Min. den 1. Platz bei den männlichen Junioren. Zum Beginn des Rennens noch mit einem leichten Drall nach links fand er doch ziemlich schnell die ideale Linie.

In der offenen Klasse startete Jonas Schomburg über die Distanz von 2500 m. In diesem Rennen traf er auf den Deutschen Meister von 2010, den 28-jährigen Alexander Studzinski vom SC Wiesbaden und den frisch gebackenen 17-jährigen Jugendeuropameister Rob Muffels vom Team Elmshorn. Mit einer Zeit von 33:40:00 belegte er über die 2500 m am Ende den 4. Platz.

Celler Triathlon : Gesamtsieg und 2 Altersklasse-Siege für den SCL

Sieger beim Celler Triathlon : Jonas Schomburg (links) mit Daniel Unger

800 Athleten starteten am Sonntag bei hervorragenden Bedingungen beim 25. Celler Triathlon. Für die SCL-Starter gab es gleich 3 Siege zu verzeichnen !

Über die Distanz von 600 m Schwimmen (stromabwärts durch die Aller), 29 Kilometer Rad fahren und 7 Kilometer Laufen war der Gesamtsieger Jonas Schomburg vom SC Langenhagen in einer Zeit von 1:16:29 Stunden (7:18 Min. Schwimmen /45:02 Min. Rad fahren und 24:09 Min. Laufen).

Daniel Unger (Weltmeister 2007) war Überraschungsgast und übernahm die Siegerehrung. Nicht er stand an diesem Tag auf dem Podest, sondern Jonas Schomburg konnte seine Glückwünsche total happy entgegen nehmen. 

Daniel Unger sagte bei der Siegerehrung dem in Altersklasse M 16 startenden Jonas noch eine tolle Karriere voraus. Und wenn man gesehen hat, wie Jonas bei diesem Rennen die Szene beeindruckt hat, dann werden wir in der Zukunft noch viel von ihm hören.

In  Altersklasse 55 war mit Raimund Schultz und Bärbel Stielow am Ende gleich zweimal der 1. Podestplatz vergeben. Raimund Schultz siegte in einer Gesamtzeit von 1:33:25 Stunden und Bärbel Stielow in einer Zeit von 1:57:26 Stunden.

Abgerundet wurde das Ergebnis jedoch noch von tollen Zeiten unserer SCL Athleten :

- Frank Schubert in  1:29:05 Stunden

- Sascha von der Hellen in 1:30:47 Stunden

- Dirk Bokisch in 1:43:36 Stunden

Zum Abschluss der Veranstaltung erhielten noch alle Teilnehmer ein Jubiläums-T’Shirt, das sicher in den nächsten Tagen beim Radtraining stolz getragen wird.

Nils siegt beim Lehrter Silvester-Lauf

Das war ein super Jahresabschluss für Nils Kollosky. Nach tollen Erfolgen in der Triathlonsaison 2011 zeigte er zum Jahresende noch einmal alle seine Qualitäten beim Silvesterlauf des SV Lehrte.

Super war nicht nur das Rennen im Stadtpark, sondern auch die eindrucksvolle Vorstellung des Siegers.

Nils düpierte die gesamte Konkurrenz. Bereits nach der ersten der zwei Runden lag er mit fast einer halben Minute vorn. Nach 6,5 Kilometern belegte er mit einer Zeit von 25:05 Minuten den 1. Platz.

Der abschließende Eindruck der Veranstalter war : Wenn er gemusst hätte, wäre er auch noch schneller gelaufen.

Diese Aussage lässt für 2012 nur Gutes hoffen.

Mit am Start war auch Jan-Philipp Fabig, der mit einer Zeit von 31:12 Minuten wieder einmal zeigte, was in ihm steckt. Auch Jan-Philipp hat in diesem Jahr schon tolle Ergebnisse eingefahren.

Hoffen wir, dass alle Triathleten gesund bleiben und ihre Wünsche für die neue Saison in Erfüllung gehen.

Saisoneröffnung in Hameln

Traditionell trifft sich die Triathlongemeinde wie jedes Jahr zum Saisonauftakt in Hameln.
Den vom ESV Eintracht Hameln wie immer hervorragend organisierten Triathlon, der dieses Jahr zum 23. Mal ausgerichtet wurde, nutzten knapp 700 Starter als perfekten Einstieg in die Saison.
500m Schwimmen im wohltemperierten Freibad, 20Km Radfahren auf einer abgesperrten Wendepunktstrecke und ca. 5Km Laufen um das Weserberglandstadion herum sind eine ideale Distanz, um sich wieder an die Triathlonabläufe zu gewöhnen.
Die Morgentemperaturen von ungemütlichen 5 Grad (immerhin Plus) machten vor allem den älteren Athleten zu schaffen, die als Erste starten mussten. Entschädigt wurden die Teilnehmer aber von im Tagesverlauf ansteigenden Temperaturen und viel Sonne .
Der SCL war mit 6 Athleten vertreten. Vor allem Jonas Schomburg überzeugte mit einer tollen Leistung von 51:53 Minuten. Diese hervorragende Zeit bedeutete einen 1. Platz über alle Altersklassen!

Michael Rabe konnte mit schnellen 01:02:40 Stunden den 8. Platz in der TM 45 erreichen. Einen 6. Platz in der TM 50 sicherte sich Frank Schubert mit einer ebenfalls sehr guten Zeit von 1:06:03 Stunden. Boto Schmerer erreichte nach 01:09:53 Stunden das Ziel. Das Feld wurde abgerundet durch Andreas Düber mit 01:22:30 Stunden. Lasse Schomburg wurde mit 39:54 Minuten Vierter in der TM 15.
Anschließend wurde das im Wettkampf aufgebaute Kaloriendefizit mit leckerem Kuchen und Gegrilltem erfolgreich wieder ausgeglichen.
Ein echtes Hamelner Highlight ist die Tombola. Von Neoprenanzügen über Bekleidung bis hin zu Fahrrädern wurden unter den anwesenden Teilnehmern hochwertige Preise verlost. Leider hatten die SCL-Athleten, wie fast jedes Jahr, kein Losglück und mussten ohne neues Fahrrad nach Hause fahren...

Augath Tour 2011 Bildmontage.pdf
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Mit Rekordteilnahme startet die Augath-Tour

Insgesamt 40 Herren- und 14 Damenteams haben sich zum Start der Saison für die Landesliga, die Augath-Tour, angemeldet. Austragungsorte sind in diesem Jahr Bokeloh, Hannover-Limmer, Peine und Nordheim.

In Bokeloh geht es über die Distanz von 700 m Schwimmen, 21,2 km Rad fahren und 5 km Laufen.

Am Start vom SC Langenhagen sind folgende Athleten : Carlos Dempwolff, Dirk Gärtner, Nils Kollosky, Arne Schiereck, Boto Schmerer, Raimund Schultz, Fjordor Weis und Sascha von der Hellen. Für Fjordor und Nils geht es gleichzeitig um die Austragung der Landesmeisterschaften für Jugend und Junioren.

Unter diesem Artikel gibts Foto-Erinnerungen von der Augath-Tour 2011 :

Merle Weis schaffte den 4.Platz

Triathleten eröffnen Godshorner Bad

Beim 8. Swim & Run -Wettbewerb der Triathlonabteilung des SC Langenhagen starteten mehr als 60 Jugendliche im Freibad Godshorn. Trotz der noch recht kalten Witterung gab es nur wenige Absagen und die Veranstalter freuten sich über einen reibungslosen Ablauf.

Neben den Einzeldisziplinen Schwimmen und Laufen konnten die jungen Triathleten bei den Sonderprüfungen Balancieren, Seilspringen und Slalomdribbeln Zeitgutschriften erwerben. Die Nachwuchstriathleten von TriAs Hildesheim stellten nicht nur die meisten Starter, sondern konnten auch die meisten Einzelsiege feiern. Auch aus Wolfenbüttel, Peine, Bokeloh und Rotenburg waren Athleten vertreten. Bei der Siegerehrung strahlten alle Teilnehmer, denn neben einer Urkunde erhielt auch jeder Starter ein Präsent.

Die Ergebnisse der SCL-Starter:

Schülerinnen C:  7.) Stephanie Rihm

Schüler C:  5.) Alexander Rihm   7.) Niklas Rihm

Schülerinnen A:  4.) Merle Weis

Schüler A:  3.) Jan-Philipp Fabig   7.) Torben Mensing

Jugend B:  2.) Lasse Schomburg

Jonas Schomburg siegt in Bokeloh !

Wasserarbeit: Jonas Schomburg

Wieder einmal traumhaftes Wetter beim Stadtsparkassen-Triathlon in Bokeloh. Einige hundert Starter/innen stellten sich diesem hervorragend organisierten Wettkampf über die Distanzen 700m Schwimmen, 21km Radfahren und 5,2km Laufen. Unter Ihnen Jan Raphael (Vize-Europameister) und Justus Nieschlag (Vizeweltmeister/Europameister der Junioren), die zusammen in einer Gruppe an den Start gingen.

Nach dem Schwimmen noch an Position 1 liegend gibt Nieschlag auf der Fahrradstrecke die Führung an Raphael ab. Bis in das Ziel hält Jan diesen und beendet den Wettkamp mit einem neuen Streckenrekord. Eine Gruppe später startet dann Jonas Schomburg vom SC Langenhagen. Top vorbereitet liefert er die beste Schwimmzeit ab und ist auch auf dem Fahrrad mächtig fix unterwegs. Der frisch aufgestellte Streckenrekord von Jan Raphael war schon wieder am Wackeln. „17’er Zeit laufen“ ruft Ihm beim Wechsel auf die Laustrecke sein Vater, der bekannte Triathlet und Landestrainer Arnd Schomburg, zu. Dies setzt Jonas in 00:16:57 min. absolut zielgerichtet um und topt in 00:57:22 min. den Streckenrekord an diesem Tag zum 2. Mal !

Weitere gute Leistungen schafften die SCL-Starter Jan-Philipp Fabig mit Platz 4 bei den A-Schülern und Nils Kollosky mit dem 9.Platz in der Altersklasse 18.

Weitere Fotos aus Bokeloh : (Zum Vergrössern drauf klicken !)

Michael Raabe auf der Laufstrecke

Kälte und Dauerregen bestimmten den 6.Wasserstadt-Triathlon in Hannover-Limmer. Die monatelange Vorbereitung der Athleten auf diesen Wettkampf war ziemlich wirkungslos, denn die Wetterbedingungen öffneten dem Zufall Tür und Tor.

Pünktlich zum Start der Mitteldistanz setzte der Dauerregen ein. Nach dem Schwimmen bei einer Wassertemperatur von 19,5 Grad war der Übergang zum Radfahren bei 8 Grad Aussentemperatur eine Tortur.

Nach der ersten Radrunde stiegen oder fielen die Athleten wegen Unterkühlung und Krämpfen förmlich vom Rad. Von 446 Startern und Starterinnen gaben insgesamt 207 vorzeitig das Rennen auf !

Einsatzfahrzeuge holten von der Strecke zusätzlich noch völlig unterkühlte Sportler ab und brachten sie in Wärmezelte, wo Einsatzkräfte vom Malteser mit Wärmedecken und Tee auf sie warteten.

Von den SCL-Startern über die Mitteldistanz (1,9 – 90 – 21,1 km) hielten Martin Fröhlich in einer Zeit von 5:38:56 Stunden und Arne Schiereck in 5:04:08 Stunden durch.

Über die Langdistanz (3,8 – 180 – 42,2 km) kamen von 100 gemeldeten nur 41 Athleten ins Ziel. Der SCLer Michael Raabe belegte in einer Zeit von 9:33:45 Stunden einen hervorragenden 4. Gesamtplatz. Die Strapazen standen auch ihm am Ende im Gesicht geschrieben.

An alle unermüdlichen Helfer sei ein großes DANKE SCHÖN gesagt.

Auch in der Landesliga war der Sport Club Langenhagen wieder am Start. Der 2. Wettkampf der Liga startete am Samstag bei idealen Bedingungen über die Sprintdistanz 500 – 20 – 5 km.

Bester Teilnehmer vom SCL war hier mit einer Zeit von 57:53 Min. Nils Kollosky, gefolgt von Arne Schiereck und Carlos Dempwolff.

Fotos (von Stephan Fabig) vom Wasserstadt-Triathlon: Zum Vergrössern drauf klicken !



Frank Schubert im Kraichgau

Wie so oft startete für Frank Schubert vom SCL der Urlaub mit einer Triathlon-Challenge. In diesem Jahr im Kraichgau sogar als Mitteldistanz-Europameisterschaft ausgeschrieben.

 

Hier sein Statement :

Ich kann nur sagen, wow, was für eine Veranstaltung und dann auch noch mit deutschen Siegern. Die Radstrecke, ein Traum, mit vielen schönen Anstiegen und Abfahrten und die Laufstrecke sehr kurzweilig mit vielen Hotspots und Zuschauern. In Anbetracht des Schwierigkeitsgrades des Streckenprofils war ich mit der Gesamtzeit von 5:03 sehr zufrieden. Das bedeutete Platz 19 von 147 in der AK 50. Dass sich das gesteigerte Lauftraining langsam auszahlt, habe ich schon beim Hamburgmarathon gemerkt. Bei der Challenge war ich jetzt mit einem 1:35er Halbmarathon so schnell wie noch nie in einer Mitteldistanz (1,9 – 90 – 21,1 Kilometer).

 

Deutschland-Cup - schneller Wechsel entscheidet

Nach Platz 2 zum Auftakt des Deutschland-Cups der Junioren lieferte Jonas Schomburg im Kraichgau ein perfektes Rennen. Dort maßen sich die besten Nachwuchs-Athleten Deutschlands auf der Sprintdistanz (0,75 – 20 – 5 Kilometer).

Jonas kam als Erster aus dem Wasser, hielt sich in der Radspitzengruppe auf und ging beim Laufen sofort in Führung. Am Ende stand die Siegerzeit von 52:47 Minuten.    

In der Gesamtwertung des Deutschland-Cups führt Jonas Schomburg vor den nächsten Rennen in Düsseldorf und Grimma.

Der 3. von vier Wettkämpfen der diesjährigen "Sportteam Augath-Triathlon Landesliga" wurde beim 16. Peiner Härke Triathlon gestartet und ging über die olympische Distanz mit 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und einem abschließenden 10-km-Lauf.
In der Tagesplatzierung reichte es für den SCL unter 40 Herrenmannschaften für Platz 29. 
Dabei lag das Durchschnittsalter der SCL-Mannschaft bei 49,16 Jahren. Am Start waren Sascha von der Hellen, Raimund Schultz, Gerhard Berger, Michael Feustel, Boto Schmerer und Andreas Düber.
Eine starke Zeit schaffte Sascha von der Hellen beim 10-km-Lauf. Auf Platz 27 standen für ihn 40:09 Minuten zu Buche.

Raimund Schultz wählte auch für den Reiseweg das Fahrrad und nutzte den Wettkampf als Vorbereitung für den IM-Frankfurt am 8.Juli.

Für Gerhard Berger war es der erste  Wettkampf nach 12 Monaten verletzungsbedingter Pause. Sein Fazit: "Es ist weiterhin wie Laufen mit angezogener Handbremse".


Jonas Schomburg gewinnt souverän

den Triathlon Asics Cup      

Der Asics Triathlon Jugend-Cup ist eine bundesweite Wettkampfserie für leistungsorientierte Nachwuchs - Triathleten mit vier Starts über die Sprintdistanz.

Bei den Wettkämpfen in Halle, Kraichgau, Düsseldorf und Grimma zeigte der 18-jährige Jonas Schomburg vom SCL sein Supertalent. Mit einer konstanten Leistung in allen vier Wettkämpfen sicherte er sich den Gesamtsieg vor Fynn-Rasmus Elischer aus Nordrhein-Westfalen und Jonas Breinlinger aus dem Saarland. Insgesamt waren 26 Teilnehmer aus ganz Deutschland am Start.

Mit dem Gesamtsieg schaffte er den Sprung in den Nationalkader (C-Kader).

 

Auch gegen Olympiateilnehmer Marek Jasoka gewonnen ! 

Der angekündigte Start des polnischen Olympiateilnehmers Marek Jaskolka hatte viele Zuschauer an den Silbersee in Stuhr gelockt. Doch dann wurde der Sprintwettbewerb (500 m Schwimmen / 20 km Rad fahren und 5 km Laufen) fast zu einer „One-man-Show“ von Jonas Schomburg. Mit Streckenrekord von 0:53:29 Minuten gelang dem 18-Jährigen ein glatter Start-Ziel-Sieg.

 

Das nächste große Ziel von Jonas Schomburg ist die Deutsche Meisterschaft über die Sprintdistanz am 19. August 2012 in Witten.



Hitzeschlacht in Klagenfurt

Bärbel Stielow absolviert ihren 1.Ironman-Wettbewerb in knapp 16 Stunden

You are an ironman !! - Mit diesen Satz wurde Bärbel Stielow vom SCL nach 15:56:28 Stunden im Stadion am Wörthersee in Klagenfurt von Tausenden Zuschauern empfangen.

Der lange Tag begann um 4 Uhr in der Frühe. Wenn auch kein richtiger Hunger da war, wurde doch gefrühstückt. Das Fahrrad wurde bereits am Vorabend in die Wechselzone gebracht, Wasserflaschen, Gels, Riegel eingepackt und los ging es um 5.00 Uhr. Fahrrad noch einmal kontrollieren, den richtigen Gang eingelegen, Luft aufpumpen und Verpflegung am Rad platzieren.

Bereits am Abend zuvor hatten viele Athleten das Neoverbot schon zur Staatsaffäre gemacht. Es war die richtige Entscheidung. Die schwarzen Kunststoffhäute sind ursprünglich ohnehin nicht dafür gedacht, beim Schwimmen Auftrieb zu geben, sondern vielmehr bei kälteren Gewässern den Körper vor Unterkühlung zu schützen. Das war an diesem Tag nicht gegeben, denn 26 Grad Wassertemperatur brachten den Wörthersee beim Massenstart der 2369 Athleten zum Kochen.

3,8 km durchbeißen in der Schwimm-Meute, die letzten 900 m im Lendkanal , der zum späteren Zeitpunkt für die langsameren Athleten schon sehr aufgewühlt war und die Algen durch die Hitze vermehrt, das Durchkommen schwieriger gestaltete.

Der Wechsel auf das Rad klappte prima und Bärbel Stielow fühlte sich auf dem Rad sauwohl. Zweimal musste eine 90 km Runde gefahren werden; mit 1800 Höhenmetern eine Herausforderung. Aber an den Steigungen herrschte ein Tour de France Feeling. Die Straßen mit vielen tollen Sprüchen und Aufforderungen zum Durchhalten bemalt , machten einem trotz Hitze immer wieder Mut.

Acht Liter Elektrolytgetränke, Wasser, Salztabletten und 17 Gels und Riegel versorgten den Körper während dieser Zeit. Nach 7:23 Stunden waren die 180 km im Sack und es ging in die Wechselzone. Hier noch einmal den Körper mit Sonnencreme einreiben, Kappe auf und dann auf zu 42,2 Kilometer laufen.

Die Luft flimmert über die Pflastersteine. Die Gesichter der Athleten sagten alles. Sie sahen alle älter aus, als noch vor Stunden beim Start. Schon hier gehen viele der Teilnehmer. Bärbel Stielow läuft erst einmal los. Nach 1,7 Kilometer entscheidet sie sich für ein taktisches Rennen. Bei Temperaturen von 38 Grad im Schatten, in der Sonne misst das Thermometer 43 Grad. Hier gilt es anzukommen. In der prallen Sonne geht sie flott los und absolviert ca. 7 Kilometer in der Stunde.

Wasser wird an diesem Tag zum kostbaren Gut. Tausende Liter fließen bei den Versorgungsstationen – in und über die Körper der Profis und Amateure. Da sind alle gleich. Die vielen freiwilligen Helfer sind gefordert wie nie. Selbst die Kleinsten zeigen Feuereifer und reichen nasse Schwämme. Die Hitze ist Wahnsinn, beim ersten Ironman das volle Paket. Bei vielen fordert der Backofen seinen Tribut, mehr Sportler als sonst müssen aufgeben. Insgesamt 374 Teilnehmen beenden vorzeitig das Rennen. Bärbel Stielow hält durch.

Tapfer zieht sie das Tempo durch. In den Abendstunden trabt sie langsam an der Seite eines Teilnehmers aus Irland. Er wird begleitet von zwei Frauen, die dem stillen Läufer Balladen vorsingen. Sehr ergriffen, mit einer leichten Gänsehaut ,läuft Bärbel Stielow nebenher. Getragen von diesem Erlebnis geht es Richtung Ziel. Auf die Uhr geschaut, stellt sie fest, dass es noch für eine Zeit unter 16 Stunden reichen kann.

Jetzt wird gelaufen. Und es geht. Im Zielkanal angekommen, feiert und bedankt sich Bärbel Stielow bei den Zuschauern und sie feiern sie. Alles richtig gemacht, Bärbel Stielow geht es richtig gut. Und sie feiert noch bis nach Mitternacht die Finisher und beim anschließenden Feuerwerk bleibt der Stolz und die Freude, es geschafft zu haben. Ein Jahr Vorbereitung ! Unterstützung von Familie und Freunden auch an der Strecke, machten ihren ersten und nicht letzten Ironman zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Zwei erfolgreiche SCL-Finisher beim Roth-Challenge !

Bei der inzwischen mit 3200 Startern zum größten Langstrecken-Triathlon gewachsenen Veranstaltung in Roth war wie üblich alles perfekt organisiert.

Dieses Jahr hatten alle Teilnehmer mit dem Wind auf der Radstrecke zu kämpfen. Nach dem Radfahren riß der Himmel auf und sorgte für erschwerte Verhältnisse durch die brennende Sonne.
Seit diesem Jahr im SC Langenhagen, startete Michael Feustel zum ersten Mal in Roth. Nach 1:20 Std für die 3,8km Schwimmen, 5:42 Std für 180km Radfahren und genau 4:00 Std für den Marathon erreichte er in 11:10 Stunden das Ziel und verfehlte eine Top Ten-Platzierung in der Alterklasse M55 als Elfter nur knapp.
Schon seit 1998 im SCL und inzwischen zum zwölften Mal in Roth dabei, verfehlte Arne Schiereck sein persönlich gestecktes Ziel, unter elf Stunden zu bleiben, knapp. Mit 1:03 Std für das Schwimmen, 5:28 Std für das Radfahren und am Ende doch langen 4:25 Std für den Marathon wurden es schließlich 11:03 Std, was zum 129. Platz der Altersklasse M45 führte.

Tiefenentspannung vor dem Start: (v.l.) Sascha v.d. Hellen, Boto Schmerer, Sabine Silver, Gerd Berger, Andreas Düber

Der Abschluss der diesjährigen Sportteam Augath-Landesliga wurde erstmalig am Northeimer Freizeitsee im Rahmen des Rhume-Triathlons ausgetragen.
Der von den organisationserfahrenen Triathlon-Freunden Northeim e.V. sehr gut vorbereitete Wettkampf bestand aus 750 Metern Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren auf einer schnellen Wendepunktstrecke und 5 flachen Kilometern Laufen.
Insgesamt nahmen laut Veranstalter fast 500 Athleten aus ganz Niedersachsen teil. Der SCL war mit 5 Startern vertreten. Erstmalig in dieser Saison als gemischtes Team! Sabine Silver, die sonst hauptsächlich auf der Langstrecke unterwegs ist, startete für die Manschaft.
Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Sascha von der Hellen, der für die Distanz nur 1:09:09 Stunden benötigte. Gerd Berger folgte mit 1:13:19, Boto Schmerer erreichte in 1:13:59 Stunden das Ziel, Andreas Düber in 1:16:06 und abschließend Sabine Silver mit 1:19:42 Stunden
Damit belegte die Mannschaft des SCL in Northeim den 32 Rang. In der Gesamtwertung aller 4 Wettkämpfe der Tour errang das SCL-Team Platz 29.

SCL-Triathlet Jan-Philipp Fabig startete im Rahmen des diesjährigen Hannover-City-Triathlons beim "Schüler A" Wettbewerb. Bei optimalen Wetterbedingungen musste als erste Disziplin die 100m Schwimmstrecke im 20,5 Grad Celsius warmen Maschsee absolviert werden. Nach dem Schwimmausstieg im Sprint in die Wechselzone, das Fahrrad geschnappt und ab ging es auf die 5,5- km Runde um den Maschsee. Auf der abschließenden 2 km langen Laufstrecke wurde noch einmal alles gegeben um in 00:25:00 min. auf dem 2. Platz seiner Altersklasse zu finishen. Im Starterfeld, die AK 12-13 und 14-15 wurden zusammengelegt, war dies ein starker 6. Platz Gesamtplatz.