SCL-Triathlon

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SCL-Athleten beim IRONMAN in Hamburg

Nun hat Norddeutschland auch eine IRONMAN Veranstaltung in Hamburg. Premiere für die Langdistanz mit ihren 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und 42km Laufen war am 13.08.2017. Vom SCL hatten sich gleich mehrere Starter nach der Bekanntgabe angemeldet. An den Start gingen nun Sascha von der Hellen und Patrick Schmidt sehr gut vorbereitet mit etlichen Kilometern auf den Bahnen des nun bald schließenden Schwimmbades Godshorn. Sascha von der Hellen hat in diesem Jahr schon den Marathon in einer Zeit unter 3h gelaufen. 

 

Sascha von der Hellen finisht seinen ersten IRONMAN in einer fabelhaften Zeit von 10:47:26 h. Damit erreicht er Platz 501 und in der Altersklasse Rang 85. Seine Split Zeiten im einzelnen: SWIM-1:12:37h; Wechsel 1-7:05 min.; BIKE-5:39:51h; Wechsel 2-4:36 min.;RUN-3:43:19h.

 

Auch Patrick Schmidt ist das erste mal auf der IRONMAN-Distanz unterwegs. Er erreicht das Ziel in 11:38:47h. Damit ist er auf Platz 927, Altersklasse 173. Seine Split Zeiten: SWIM-1:06:56h; Wechsel 1:10:56min.; BIKE-5:57:01h; Wechsel 2-7:51min.; RUN: 4:16:04 h. 

 

Persönlicher Bericht: Sascha von der Hellen - Mein erster IRONMAN

 

Vorbereitung

Mit dem Gedanken bei einer Langdistanz zu starten, spielte ich schon länger. Wenn nicht jetzt wann dann? Ein Ironman und ganz in unserer Nähe - in Hamburg. Ich zögerte nicht länger. Pünktlich zum Start der Anmeldung am 23.09.2016 10Uhr sicherte ich mir meinen Startplatz für den 13.08.2017. Meine Kreditkarte dafür wurde sofort mit 561,60 EUR belastet. Meine Frau und die Kindern hatte ich zu dem Zeitpunkt in mein neues Ziel noch nicht eingeweiht – hierfür wollte ich einen geeigneten Zeitpunkt abwarten. Alles schien noch in so weiter Ferne.

Im Januar startete ich mit dem Training. Der Marathon in Hannover am 9. April und die Mitteldistanz in Limmer am 11. Juni sollten mir als Zwischenziele und zur Motivation dienen, mit Erfolg: Den Marathon lief ich zum ersten Mal unter 3 Stunden und die Mitteldistanz beendete ich unter 5 Stunden.  Am meisten Sorgen macht mir das Radfahren, insbesondere die 6 Stunden lange monotone Sitzposition die ich bei der Langdistanz zu erwarten hatte. Kurzerhand entschied ich mich im Rahmen der in Hannover stattfindenden Bundesradsporttage meinen ersten Radmarathon über 212Km und das Wochenende darauf mein erstes Radrennen „ProAm“ über 114Km zu absolvieren. Insgesamt bestritt ich bis zum Antritt zu meinem ersten Ironman in Summe über die drei Disziplinen rd. 6500 Trainingskilometer.

Der Wettkampftag

Endlich war der Tag gekommen. Die letzten zwei Wochen fühlte ich mich wie ein Kind, welches sehnsüchtig auf die große Bescherung zu Weihnachten wartet. Zu 3:30 Uhr waren drei Wecker gestellt. Sicher ist sicher. Die Aufregung war da, die letzten Nächte daher von schlechtem Schlaf geprägt. Kurzer Wettercheck: aktuell 13 Grad, 14 Grad sind zum Wechsel aufs Rad und 20 Grad zum Laufen prognostiziert – leichte Bewölkung mit 10 Sonnenstunden, kein Regen. Zum Frühstück standen drei Brötchen, zwei mit Magerquark und dick Marmelade und eins mit Snickers (alternativ zu meinem obligatorischen Nutella) auf dem Programm. Bei der Gelegenheit stellte ich wieder fest, Essen kann ich immer… Zu Trinken nur Wasser, den Kaffee lasse ich mal lieber sein.

Um 5:12 Uhr geht die U1 zum Jungfernstieg. Es ist noch stockfinster, Sonnenaufgang ist um 5:55 Uhr. Die Wechselzone erreiche ich um kurz vor halb sechs, meine Frau verabschiedet sich und wünscht mir viel Glück. Die letzten Vorbereitungen sind zu treffen: Die am Vortag im Rahmen des Bike Check-ins abgegebenen Wechselbeutel (blauer Beutel für Bike Utensilien, rot für die Laufschuhe) nehme ich vom Ständer und entknote sie, zum Glück ist alles trocken geblieben. Es hatte am Vortag nur geregnet. Die Wechselzone ist 750m lang, mein Rad steht so ziemlich am Ende der Wechselzone. Auf zum Radcheck. Mein Rad wurde markiert, von Vögeln reichlich mit Kot übersäht – Sattel, Lenker und Rahmen alles wurde getroffen. Meine Jacke musste als Lappen dienen. Reifen okay, elektrische Schaltung okay (schließlich stand mein Rad noch nie eine ganze Nacht im Regen draußen). Radschuhe werden montiert und mit Gummis fixiert… Verflixt, wo sind die Gummis? Auf dem Weg zum Rad verloren gegangen. Zum Glück hilft mir mein Nachbar aus. Vielen Dank. Helm über den Lenker. Zurück zum Wechselzelt, Neo an und ganz wichtig: Brille in den Radbeutel.

 

Der Wettkampf

Um 6:30Uhr stehe ich mit 2.500 anderen Athleten im Schwimmstartbereich am Jungfernstieg. Der Bereich ist eingeteilt: 1. für die Profis, 2. Schwimmzeit: <1:05h, 3. Schwimmzeit: 1:05-1:15h, etc… Um 6:40 Uhr starten die Altersklassenathleten im Rolling Start, d.h. alle 2,5s starten vier Sportler gleichzeitig. Gleich bin ich am Start. Eine Ordnerin umarmt mich, wünscht mir viel Erfolg und schickt mich um 6:54Uhr ins Rennen. Ich laufe durch den Ironman Bogen, gehe eine Stufe ins Wasser und springe dann mit einem Bauchklatscher ziemlich unprofessionell ins offiziell 18,8 Grad gemessene Wasser. Wohlwissend dass mir noch eine ganze Masse an Triathleten folgt, beginne ich schnell drauflos zu kraulen. Schnell stelle ich fest, dass der Rolling Start super entspannt ist. Absolut kein „Gekloppe“ im Wasser, wie ich es von anderen Wasserstarts oder Landstarts in Wellen von bis zu 250 Athleten gleichzeitig kenne. Allerdings ist die Alster auch sehr breit und die Schwimmer verteilen sich gut. Um Kraft zu sparen versuche ich einen Wasserschatten zu finden. Leichter gesagt als getan. Die Brühe ist so dicht, man kann absolut nichts sehen. Ich mag meinem Vordermann nicht immer auf die Füße schlagen und so gebe ich mich schnell mit der Situation zufrieden, die Schwimmstrecke „alleine“ zu meistern. Nach rund 500m erreiche ich die Lombard- und Kennedybrücke. Selbst im Wasser höre ich die Zuschauer, wie sie uns anfeuern. Mein Respekt, es ist Sonntag kurz nach sieben. In der Außenalster ist etwas mehr Wellengang und ich muss mein Kopf weiter aus dem Wasser drehen, um nicht so viel Wasser zu schlucken. Gelingt mir aber nicht immer. Obwohl das Wasser für mich trotz Neo viel zu kalt ist, fühle ich mich beim Schwimmen gut. Nach 2,6Km folgt ein sehr kurzer Landgang. Ein Helfer reicht mir seine Hand und zieht mich eine Treppe aus dem Wasser hoch.  Shit, irgendwo bin ich dabei mit meinem linken Fuß hängen geblieben. Egal, rum um die Kurve und mit einem kleinen Sprung zurück ins Wasser. Langsam spüre ich die Kälte in der Oberschenkelmuskulatur und habe Angst ein Krampf zu bekommen. Davon wurde ich allerdings sehr schnell durch die Verjüngung der Schwimmstrecke unter der Brücke zur kleinen Alster abgelenkt. Hier wurde es sehr dunkel und eng, richtig eng mit viel Körperkontakt. Aber das sprichwörtliche Licht am Ende des Tunnels zeichnete auch das baldige Ende der Schwimmstrecke ab. Auch hier nahm ich wieder dankend die Hand eines Helfers entgegen, um die Treppen aus dem Wasser nach einer Zeit von 1:12:37 Stunden zu meistern.

Auf dem Weg zum Wechselzeit wird der Neo bis zur Hüfte ausgezogen, Brille und Badekappe abgenommen und nach dem Wechselbeutel fürs Radfahren gegriffen. Den Weg hatte ich mir gut eingeprägt, wohlwissend den Beutel ohne Brille finden zu müssen. Im Wechselzelt stach mir bereits mein blutiger Zeh entgegen. Mit meinem Handtuch wischte ich das Blut ab. Am linken großen Zeh war ein Loch, der komplette Zehnagel war abgerissen. Eine Ordnerin sah das Malheur und fragte, ob ich einen Arzt benötigte. Ich dachte kurz nach und sagte „Danke, geht schon“. Sie frage erneut, wollte ein eindeutiges „Ja“ oder „Nein“ hören. Ich verneinte dankend und konzentrierte mich auf den Wechsel. Auf dem Rad wollte ich nichts missen. Brille auf, Startnummer anlegen, wegen der Kälte noch ein Radtrikot überziehen. Beutel mit Neo und Co. wurde mir bereits im Wechselzelt abgenommen und so machte ich mich auf zum Rad. Dort angekommen, Helm auf, Kinnriemen zu und weiter zum Radstart. Nachdem ich etwas Fahrt aufgenommen hatte, schlüpfte ich in die Radschuhe bevor es in den Wallringtunnel ging. Trotz Sonnenschein war mir kalt, richtig kalt. Ich zitterte am ganzen Körper so sehr, dass ich nicht in der Lage war die Aeroposition einzunehmen. Nach 20 Minuten (!) hörte das Geschlottere auf, endlich nach knapp 45 Minuten fühlte ich mich „komfortabel“. Zum Glück wurde ich dabei ordentlich abgelenkt, z.B. durch die Überfahrt der Köhlbrandbrücke mit ihren 6% Anstieg. Bereits bei der ProAm stellte ich fest, dass ich i. vgl. zu anderen Radfahren mit kleinen Anstiegen weniger Probleme habe. So auch hier, überholte ich eine ganze Menge Räder, die vorbildlich wie an einer Perlenkette aufgehängt mit dem vorgeschriebenen Abstand von rd. 12m in der Reihe fuhren. In Altenwerder erreichte ich den ersten (von vier) Versorgungspunkten auf der Strecke. Ich hatte 1,5 Liter sehr leicht dosiertes Iso dabei, in meinen Testfahrten hat das trotz höheren Temperaturen immer genügt. Die gereichten Iso-Getränke sind mir meist zu hoch dosiert, ein Riegel nahm ich dankend ab. Die Strecke in Hamburg Harburg ist recht wellig, bis die Strecke in Langenrehm den Höchstpunkt mit knapp 150m erreicht. Insgesamt sind auf den 182Km 1000 Höhenmeter (in zwei Runden) zu bestreiten. Die erste Runde machte mir sehr viel Spaß, die Strecke ist m.E. sehr abwechslungsreich mit ein paar schönen Kurven, Anstiegen und Abfahrten. In Hamburg Harburg, diese Stelle wird 4 Mail passiert, feuerten mich meine Frau Claudia mit Sabine und Stephan an. Danke für die Fotos. In Hamburg kurz vor dem Wendepunkt empfingen mich auf der Brücke der Shanghaiallee Karsten und Arne auf beiden Runden – super auch hier meinen besten Dank dafür! Auf der zweiten Radrunde habe ich rund 7 Minuten eingebüßt. Zum einen fehlt mir hier die Erfahrung für eine gleichmäßige Einteilung und zum Anderen musste ich nach der Köhlbrandbrücke und der letzten Verpflegungsstation das Dixi ansteuern. Waren 1,5l Flüssigkeit für mich vielleicht doch zu viel?

Von der Anzahl an Menschen, die uns Teilnehmern auf der Strecke bejubelten war ich total begeistert. So beflügelt konnte ich mich mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rd. 32 Km/h und einer Zeit von 5:39:51 Stunden auf das Laufen freuen.

Nachdem ich das Rad abgestellt hatte und die lange Wechselzone durchlief, griff ich mir den Laufbeutel vor dem Wechselzelt. Dort ziehe ich das Radtrikot aus, Socken und Laufschuhe an. Mein Zeh sieht nicht gut aus, tat aber während des Radfahrens nicht weh. Das gibt mir Hoffnung. Mal sehen wie das Laufen klappt.

Den Marathon im Frühjahr bin ich mit einer Pace von 4:12 Min/Km gelaufen. Den HM bei der Mitteldistanz in Limmer bei sehr hohen Temperaturen mit 4:24 Min/Km. Ich rechnete mir im Vorfeld eine Pace von 4:45 Min/Km aus. Wohlwissend zum Schluss etwas einzubrechen, sollte eine 3:30h drin sein. Nach dem Radfahren startete ich etwas zu schnell, pendelte mich dann aber zügig auf mein Wunschtempo ein. Hinter der Kennedybrücke feuerten mich Claudia mit Sabine und Stephan an. Zwei Kilometer darauf jubelten mir Arne und Karsten zu: „Das wird eine Topzeit“ oder so nahm ich auf.  Am Jungfernstieg nahm ich jetzt nach der ersten Runde das erste von vier Gummibändern entgegen. Alles läuft super nach Plan. Zum einen war die komplette Laufstrecke mit Zuschauern gefüllt und zum anderen war ich so glücklich, die Radstrecke - für meine Verhältnisse - so perfekt absolviert zu haben. Also voller Euphorie geht’s weiter. Dennoch konnte ich die rd. 8 Stunden, die ich nun bereits unterwegs war in der zweiten Runde nicht länger unterdrücken. Ich entschied mich für ein etwas geringeres Tempo von 5:00 Min/Km. Das geht immer! Doch auch hier wurde ich schnell eines Besseren belehrt. Bei Km 18 fühlte ich mich so, als ob dies mein allererster Marathon sei. Auch mein Zeh machte sich zunehmend bemerkbar. Ich blickte runter zu meinem Fuß. Der Vorfuß meines Schuhes war nun bereits deutlich rot eingefärbt. Kurzerhand entschied ich mich nicht mehr auf die Uhr zu schauen und nur noch „locker“ zu traben. Ich dachte an mein oberstes Ziel: „Ich will finishen!“ (und nicht umkippen). Ich fing an die Stimmung an der Strecke umso mehr zu genießen, sah mir die vielen bemalten und beschriebenen Schilder der Zuschauer an. Bekannte Sprüche wie „Umdrehen wäre jetzt blöd“, persönliche Schilder mit „Ironman Ralf“, etc.  und Schilder für alle „Du schaffst das!“,  Bilder mit „Hier drücken für Kraft“, etc. Viele unbekannte Gesichter riefen mir meinen Namen zu und feuerten mich an. Ich verbannte die Anstrengung aus meinem Gesicht und versuchte mich mit einem Lächeln bei jeden Zuschauer zu bedanken. In meiner dritten Runde wurde ich dann von vielen Teilnehmern überholt, allerdings überholte ich auch noch einige, insbesondere die die bereits gingen. Durchlaufen, nicht anfangen zu gehen dachte ich mir. Jetzt kam ich wieder an Karsten und Arne vorbei – die beiden gab mir erneut Kraft. Kurz darauf konnte ich das dritte Gummiband entgegennehmen. Letzte Runde. Ein neues, aber bekanntes Gesicht feuerte mich an „Den kenne ich!“ hörte ich Antje, eine Arbeitskollegin. Wow, dachte ich mir. Unter der Masse an Leuten erkennt und kennt mich noch jemand. Erstaunlicherweise liefen sich die letzten Kilometer wieder deutlich einfacher. Nach Aufnahme des letzten Gummis durfte ich die Zielgerade zum Rathausplatz abbiegen. Kurz davor hatten mich Arne und Karsten, jetzt in neuer Position kurz vor dem Ziel, das letzte Mal angefeuert. Ich klatsche ab und rief: „Jetzt kann mich nichts mehr stoppen, Ironman - Yeah!“ und dachte dabei kurz an mein kaputten Fuß. Ich sah nun die Tribünen, den roten Teppich und das Ironman Ziel – alles war nun so nah. Neun Monate Training. Anstatt Endspurt wurde ich eher langsamer. Glücksgefühle übermannten mich. Die Zuschauer auf den Tribünen jubelten mir zu. Rings um mich herum war weit und breit kein anderer Athlet. Ja, wirklich ich wurde bejubelt – ich konnte es kaum glauben. Der Moderator begrüßte mich namentlich, gab mir die Hand. Die Menge tobte, die Cheerleader tanzten. Mir standen fast die Tränen in den Augen. Mit einer Zeit von 10:47:26 beendete ich meinen Ausflug in die Welt des Ironman Mythos. I´m an Ironman. 

 

Nahrung:

1,5l Isostar beim Radfahren. Nur 1/3 der Konzentration laut Anleitung

4x PowerBar Energize Cookies & Cream bzw. PowerBar New Energize Mango Tropical auf dem Rad

2x Powerbar Gels Lemon-Line bei KM5 und KM10 der Laufstrecke (später wg. geringe Tempo nicht mehr genommen)

Jede zweite Verpflegungsstation beim Laufen ein kl. Schluck Wasser. Letzte Runde auch Iso (anderer Geschmack).

SCL Triathlet finisht OD in Bremen

Auch SCL Neuzugang Dr. Paul Janicki hat sich mit seinem Bruder eine Herausforderung gesucht. Die Olympische Distanz beim Bremen-Triathlon. Er finisht mit sehr gutem Ergebnis in 2:34:17h auf Rang 57 und wird damit 9. seiner Altersklasse. Seine Split-Zeiten: SWIM-40:19min.; Wechsel 1-2:19min.;BIKE:1:08:18h; Wechsel 2-1:12min.; RUN: 42:07min.. 

 

Persönlicher Bericht:       Debüt Olympische Distanz

 

Heute ist der große Tag, der erste Triathlon in der Olympischen Distanz! Vor genau einem Jahr habe ich zusammen mit meinem jüngeren Bruder beim Citytriathlon in Bremen meinen allerersten Triathlon (Volksdistanz) überhaupt bestritten. Es hat mir Spaß gemacht, war aber zu schnell vorbei. Da wir beide keine guten Schwimmer sind, haben wir das ganze Jahr schwimmen trainiert. Die größte Herausforderung war es, die 40 Minuten Zeitlimit für 1,5km einzuhalten. Im Schwimmbad haben wir das zwar schon geschafft, aber das ist ja nicht das gleiche. Wir ermutigen uns gegenseitig.

In der Wechselzone angekommen bauen wir unsere Sache bei 15 Grad und Nieselregen auf. Gleich geht’s los. Von Aufregung nichts zu spüren, aber großer Respekt vor der Schwimmstrecke.

Zum Grübeln bleibt jetzt keine Zeit mehr, Schwimmstart. Nach 100m frage ich mich, warum ich mich eigentlich angemeldet habe. Kurze Zeit später finde ich aber meinen Rhythmus und schwimme ruhig die restliche Strecke ohne mich zu verausgaben. Die Schwimmstrecke ist im Europahafen. Aus dem Wasser komme ich fast zeitgleich mit meinem Bruder. Jetzt beginnt der schöne Teil und der Regen hat auch aufgehört. Rauf aufs Rad und los geht´s. Auf der Strecke durch die Überseestadt kann ich wieder Zeit gutmachen, 4 Runden müssen gefahren werden. Einige Male müssen Schienen überquert werden und da die Strecke nass ist fahre ich vorsichtig. Wie schnell 40km vergehen können. Jetzt kann ich mich auch richtig aufs laufen freuen. Dort sehe ich auch wieder meinen Bruder Jan, ich feuere ihn an, er kämpft. Die Laufstrecke ist schön, teilweise an der Weser gelegen. Die erste der beiden Runden schone ich mich ein wenig, die Zweite laufe ich dann schneller.

Erschöpft aber glücklich komme ich ins Ziel. Zeit egal, Hauptsache die Distanz beendet.

Mit 2:34h bin ich zufrieden, es reicht sogar für einen einstelligen AK Platz. Mein Bruder kommt nach mir ins Ziel, da er unterwegs seinen Transponder verloren hat ist er nicht in der Wertung.

Wahnsinn, wir haben es beide geschafft! Nächstes Jahr wieder !

2. Langdistanz für SCL Topathlet Karsten Hohensee in Maastricht

Nach seinem Finish bei der Langdistanz in Frankfurt im Juli steht SCL Topathlet Karsten Hohensee am 9.08.2017 beim IROnMAN Maastricht wieder am Start der Langdistanz über 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und 42km Laufen. Das die Regenerationszeit kurz war, ist dem persönlichen Bericht zu entnehmen.

Er finisht auf Rang 507 in einer Zeit von 12:07:02 h. Die Split-Zeiten: Swim-1:06h; Wechsel 1: 5:35min.; BIKE-5:52:21h; Wechsel 2-4:38min. ; RUN-4:58:30h.

 

Wir Gratulieren!

Persönlicher Rennbericht von Karsten Hohensee: 

 

Aus der Mitte des hinteren Feldes - Eindrücke von Ironman Maastricht

 

Das Fiepen des Weckers reisst mich aus dem Tiefschlaf. Irgendwas stimmt hier nicht, 4.00h, falsches Zimmer, das Licht stimmt nicht und warum soll ich zu dieser Zeit aufstehen? Langsam sickert der Grund in mein Bewusstsein: Renntag, du bist in Maastricht und in ca. 3 Stunden startest du in den zweiten Ironman des Jahres 2017. Der Puls ist sofort nördlich von 150, nicht das letzte Mal an diesem Tag. Das Bastion Hotel hält es nicht für nötig, Frühstück zu dieser Zeit anzubieten, so dass ich lediglich ein Käsebrötchen und eine Banane reinschmeisse, die üblichen Routinen abspule und mich abmarschbereit mache. Stop. Übliche Routine am Renntag eines Ironman? Tiefschlaf? Schlechte Zeichen. Zwar verfolge ich die Strategie, die Nervosität nicht allzu nah an mich ranzulassen, aber am Morgen einer Langdistanz so schläfrig das Programm runter zu spulen ist auch nicht normal und vor allem nicht leistungsfördernd. Die Wechselzone öffnet um genau 5h, vom Hotel sind es ca. 10min Fußweg dorthin. Ich nehme einen kleinen Umweg die Boschstraat hinauf über den Marktplatz vor dem Rathaus von Maastricht, wo bereits die Ironman Sattelschlepper stehen und das rot erleuchtete M-Dot das Ziel des heutigen Tages markiert. Die Innenstadt ist wunderschön und komplett still zu dieser Zeit. Jungfräulich liegt der rote Teppich vor dem beleuchteten Rathaus und dem Zielbogen, auf dem „IM Maastricht Limburg“ und die Uhrzeit angezeigt werden. Wann die Zeit heute für mich stehen bleiben wird? Ich setze den iPod auf und höre „Can´t be guilty“ von The Radio Dept., die Schweden liefern den perfekten Soundtrack für diese Atmosphäre.

 

Ich lasse die Stadt hinter mir und gehe über die Maas-Brücke in Richtung T1. Ein Blick über die  Schwimmstrecke, das Wasser glänzt wie Öl in der Dunkelheit, die Bojen schaukeln im Wind. Hier wird es bald rund gehen, ich freue mich auf das Schwimmen und den Tag. In der Wechselzone dann die erste Überraschung: ich bin um 5.15h vor Ort und es ist fast niemand da. Geisterhafte Stimmung durch die von Generatoren betriebenen Flutlichter, ein paar Gestalten laufen zwischen den 1.300 Rädern hin und her. Ich treffe die üblichen Vorbereitungen am Cervelo, sortiere die Sachen aus dem Bike und Run Bag um, platziere Helm, Brille, Startnummer und Schuhe am Rad. Ich lasse mir Zeit und so geht die Sonne um kurz nach 6h auf. Es ist voll geworden und die Luft noch frisch. Höchstens 12 Grad, aber das Wasser der Maas soll 20.8 Grad haben. Angenehm und natürlich Wetsuit-Legal für alle. Der Start der Profis ist für 7.00h angesetzt, der Rolling Start für uns beginnt um 7.15h. Wie in Frankfurt reihe ich mich im Block sub1h hinten ein. Dort stehen wir fast 30min, bis es losgehen wird. Die Tribüne direkt neben dem Flussufer füllt sich mit Zuschauern. Die Brücken sind mittlerweile überfüllt mit Menschen in mehreren Reihen. Am Schwimmstart hat Ironman einen eigenen Moderator im Einsatz, der es schafft, jedem der an diesem Sommermorgen raus gekommen ist, eine Gänsehaut zu verpassen. Zuschauer und Athleten jubeln sich zu, schon vor dem Start liegen wir uns in unseren schwarzen Gummirüstungen in den Armen, es herrscht eine Atmosphäre, wie ich sie noch nie vor einem Rennen erlebt habe. Sogar die ganz coolen x-fachen Ironman werden emotional und auch ich muss mehrmals tief schlucken. Dass es eine Profit-Company wie Ironman schafft, in mir den Spirit der längst vergangenen Triathlon Tage in den 80ern hervorzurufen, ist erstaunlich und überrascht mich. Als die niederländische Nationalhymne gespielt wird, legen die Holländer die rechte Hand auf ihr Herz und schauen mit Stolz geschwellter Brust auf die Horde Athleten am Wasser runter. Pathetisch große Augenblicke, die sich Jedem von uns einbrennen wie in einen Film, der aus einer Foto-Kamera ins Sonnenlicht gerissen und in einer Sekunde überbelichtet wird. Unvergesslich und unvergleichbar, in meinem Kopf läuft „Comforting Sounds“ der dänischen Band Mew.

 

Mit einem Kanonenschlag werden die Profis auf den Weg geschickt, 15min später beginnt der Rolling Start und bereits ein paar Minuten danach bin ich ganz vorne und werde in den 4. Ironman meines Lebens entlassen. Das Wasser ist wie versprochen schön temperiert und auch qualitativ gut. Leider ist vor dem Start kein Einschwimmen möglich, so dass man quasi aus der kalten Hose anschwimmt. Ich merke auf den ersten Metern, dass ich keinen guten Rhythmus finde und fange bereits nach ein paar Minuten das Hacken an, was Kraft kostet, mich aber auf Geschwindigkeit bringen soll. Wir schwimmen in südlicher Richtung und ich atme links und habe immer ein Auge auf die Zuschauer am Flussufer. Wahnsinn, was da los ist. Ich lasse mich ablenken, verliere den Fokus und plötzlich steigt Panik in mir hoch, wie Kohlensäure in einer geschüttelten Flasche Cola. Das ist nicht neu für mich und hat mich auch auf kürzeren Distanzen schon oft begleitet. Ich wende meine Geheimstrategie an, ein eingeübtes Mantra, links/rechts und nach ein paar Armschlägen sinkt der Puls wieder auf normales Rennmaß. Puhhh, das geht mal mies los, aber wenigstens habe ich jetzt genügend Adrenalin im Blut. Ich navigiere nicht besonders schlau in die Mitte der Maas, weil ich nicht auf dem Schirm habe, dass wir eine Insel in der Mitte des Flusses umrunden müssen, um von hinten den Australian Exit zu machen. Nach gut 1.6km steige ich aus dem Wasser, 30.45min zeigt die Garmin an. Moment mal. Kann das sein? Ich beschliesse, dass wir in südlicher Richtung gegen die (nicht vorhandene) Strömung geschwommen sind und zurück einfach den schlechten Schnitt durch die Strömung verbessern werden. Dies stimmt nur zum Teil, Retour ist schneller, aber trotzdem hole ich die verlorenen Minuten nicht wieder rein und steige nach rd. 1.06h und genau 3,83km aus dem Wasser. Die Zeit ist nicht gut, aber auch keine Katastrophe. 

 

Der Wechsel verläuft unauffällig und routiniert. Ich glaube jeder Triathlet freut sich, wenn er aus dem Wasser steigt und auf dem Rad sitzt. Schwimmen ist selbst für erfahrene und gute Schwimmer eine Stressdisziplin. Mich nervt dabei oft die Lautstärke, die das herein schwappende Wasser in die Badekappe verursacht. Es ist einfach verdammt laut und das harte Klatschen des Wassers auf das Trommelfell nervt und tut manchmal auch weh. Kommt man an Land und sitzt plötzlich auf dem Bike wird es stiller. Der Zauber der frühen Startzeiten im Sommer beinhaltet, sich vom warmen Fahrtwind und der Sonne trocken zu lassen, das Säuseln des Fahrtwinds am Helm, das zarte Wummern der Carbonlaufräder auf glattem Asphalt, die Leichtigkeit des Dahingleitens am Morgen, wenn alles schläft. All dies spüre ich nicht, als ich losfahre, obwohl die Rahmenbedingungen stimmen. Mir geht es sofort mies, flaues Gefühl im Magen, kraftlose Beine und schon auf den ersten 20km Seitenstiche. Zudem bekomme ich schlecht Luft und meine Lunge pfeift, als hätte ich eben noch ne Packung Camel ohne Filter gequarzt. Ich bleibe ruhig und verpflege mich erstmal richtig, bis ich die Plautze auf dem Oberrohr ablegen muss. Hat leider nichts gebracht, außer, dass die Seitenstiche zugenommen haben. An jeder kleinen und größeren Steigung geht mein Puls in astronomische Höhen, mir wird schwindelig und der vordere Oberschenkelmuskel brennt wie Hölle. Na toll. Sind ja nur noch 160km Rad und ein kleiner Marathon, dann könnt ihr euch ausruhen, spreche ich meiner nicht kooperationsfreudigen Muskulatur zu. Wie in Almere gesellen sich in der Aeroposition Krämpfe im Bizeps dazu, was zu dem Zeitpunkt aber auch schon egal ist und nicht weiter stört. An dieser Stelle habe ich ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, rauszugehen. Es war einfach so gar kein Druck vorhanden, ich fühlte mich schwach. Die 4 Wochen Abstand zwischen Frankfurt und Maastricht waren wohl doch nicht ausreichend. Ich lasse immer mal wieder austrudeln, weil ich nicht weiter treten kann; nebenbei werde ich natürlich überholt. Das herannahende Wummern der Scheiben von hinten, das Vorbeiziehen, abchecken und die eine Sekunde Zucken (dran bleiben…), die immer wieder im Frust endet, heute nicht in der Lage zu sein, mitzugehen, wird mich den gesamten Radpart begleiten. Eine neue Erfahrung. Ich hoffe eigentlich in jeder Minute auf Besserung, die aber nie eintritt. Im Gegenteil, es wird schwerer, denn die Radstrecke in Maastricht ist traumhaft Böse. Sauschlechter Belag, Schlaglöcher en masse, ein ständiges Auf und Ab, zwei ganz knackige Anstiege, die vor allem in der 2. Radrunde eine echte Herausforderung darstellen (da haben aber einige hoch geschoben), alle bergab Passagen münden in engen Kurven oder sind uneinsehbar, so dass man nie entspannen oder ausrollen lassen kann. Man fährt durch tiefdunkle Wälder, in denen man mit Sonnenbrille quasi im Blindflug unterwegs ist, die aber voller Steinchen, Äste und Schlaglöchern sind, härteste Asphaltkanten überall, fiese 90 Grad Kurven. Es hat eigentlich nur noch ständig drehender Wind gefehlt. Kurzum: die Radstrecke eignet sich überhaupt nicht, wenn man gerade in Selbstmitleid zerfließend am Abkacken ist. Dazu auch noch scheiss-geniales Wetter (20 Grad, Sonne, kaum Wind) und eine wunderschöne Landschaft (F…Off), feiernde Holländer in jedem Kaff (…gähn…) und ein Abstecher ins (nicht ganz so schöne) Belgien. Woher ich das alles weiss? Ich hatte Zeit, dümpelte ich doch mit 30 Sachen im Schnitt durch die Walachei, und was ich in der ersten Runde noch nicht ganz genau betrachten konnte, wird mir in der zweiten Runde nochmal (etwas langsamer) serviert. Es ist grausam und ich grusel mich bereits vor dem Marathon. Quälend lang ziehen sich die Kilometer, als hätte ich Reifen aus Kaugummi. Und immer wieder das Wummern von hinten, und weg (hat eigentlich heute jeder eine Scheibe?). Ich habe auf der Langdistanz aber unter anderem gelernt, dass man Geduld haben muss und manchmal auch stoisch reagieren sollte. Es ist ja auch bei nem 34er Schnitt oder schneller irgendwann zach, wie der Österreicher sagt. Und so bleibe ich sitzen und kurbele die 180km (die hier nur 176km waren) runter. 5.51h hat das gedauert, ein einziges Martyrium, viele KM im Unterlenker, Kopfschütteln, Krämpfe, Schmerzen, Schnitt: 30,1 km/h. Immerhin. Über die Stunden hat mir mein Gehirn viele Streiche gespielt; dass mir aber kurz vor T2 ein Song von Embrace in den Sinn kommt, lässt mich dann doch lächeln: „My weakness is none of your business“. Korrekt. Ansonsten amüsiere ich mich noch ein letztes Mal, dass Radfahren auf Holländisch Fietsen heisst und steige mit wackligen Beinchen vom Radl. 

 

Der Wechsel erfolgt hingegen hoch routiniert. Alles was danach passiert, liegt hinter einem Schleier verborgen, ist schemenhaft verzerrt durch die verspiegelten Gläser meiner Sonnenbrille, einfach aus einer anderen Welt. Am Ausgang von T2 steht meine Frau, die natürlich an den Splits längst gesehen hat, dass etwas nicht stimmt. Ich halte kurz an und wir reden ein paar Worte, auch mal schön, man kommt ja viel zu selten dazu, sich während des Wettkampfs auszutauschen. Ich rufe ihr noch zu, dass es länger dauern könnte mit dem Zieleinlauf heute und starte den denkwürdigsten Lauf, den ich jemals hatte. Es sind 4 Runden a 10,5km zu Laufen. Auf nahezu der gesamten Strecke gibt es nicht einen Fleck, an dem man mal mit sich alleine ist und seine Malaise      so richtig auskosten kann. Überall Holländer, die Party machen, einen anschreien, abklatschen, motivieren, als würde man noch um den Sieg laufen. Dazu Athleten auf der Strecke, die sich gegenseitig anfeuern, Respekt zollen, wenn jemand auf der finalen Runde ist (was an den 4 Bändchen zu erkennen ist); all dies hatte ich verloren geglaubt, im kommerzialisierten Sport Triathlon. Es ist noch vorhanden an diesem Sommerabend in Maastricht. Räusper. Natürlich war zu diesem Zeitpunkt ob meines Zustands meine Wahrnehmung schon leicht eingetrübt, aber einzig und alleine die Zuschauer und die Mitstreiter haben mich veranlasst, überhaupt weiterzulaufen. Die Geschichte ist wie immer schnell erzählt: die ersten 15km einigermaßen im Rahmen, danach Drama. Eines ist mir dabei auch klar geworden: ich gehe bei Halbmarathon niemals ein wegen: zu schnell Radgefahren, Hitze, falsche Ernährungsstrategie, Krämpfe wegen Kälte oder zu wenig Lauf KM wegen Verletzungen, alles quatsch. Ich gehe ein, weil ich einfach nicht in der Lage bin, mit meinem Trainingspensum einen gleichmäßig schnellen Marathon innerhalb eines Ironman hinzulegen. So fertig. Sub4 im Ironman wird trotzdem weiter mein Ziel bleiben, letzten Sonntag allerdings dauerte die Angelegenheit 4.58h. Diesmal waren mir alle Zeiten egal, auch die sich abzeichnende Endzeit von über 12h konnte mich nicht motivieren, schneller zu machen. Vielmehr habe ich versucht, alles um mich herum aufzunehmen und daraus zu lernen, denn deshalb machen wir diesen Sport doch.

 

War es in Frankfurt noch ein Einzelner, der mich zurück in die Spur gebracht hat, waren es in Maastricht die tausende von Holländern, die ich schon seit Almere in mein Herz geschlossen habe. Unbegreiflich. Ich habe in der miesesten Verfassung das geilste Rennen meines Lebens gemacht. Das ist bittersweet, tut weh und versöhnt zugleich. Hinter dem Zielkanal gab es eine enge Gasse von Containern, in der man für kurze Zeit komplett unbeobachtet war; dort standen ein paar Athleten, die kurz vor mir ins Ziel gelaufen waren und heulten leise vor sich hin. Ich habe mich kurz dazu gestellt.

 

TriTeam Start beim Braunschweig-Triathlon, Verbandsliga

Am Sonntag dem 06.08.2017 wurde der 3. Wettkampf der Verbandsliga-Serie beim Braunschweig-Triathlon ausgetragen. Das Wetter war den Triathleten gewogen. Nur der Wind blies stark von Westen, so dass man auf dem Rad schon zu kämpfen hatte. Die Wassertemparatur betrug 22 Grad, somit Neopren-Verbot für die 7 Athleten des TriTeam SCL_FSH, die nach der Sommerpause motiviert an den Start gingen. Geschwommen wurden 2 Runden im Heidbergsee mit kurzem Landgang und Lauf um eine Baumgruppe. Das dichte Feld der Athleten löste sich erst langsam auf der 2ten Runde auf, so dass es zu einigem Gerangel an den Bojen kam. Unser ältester Starter mit fast 65, Raimund Schultz benötigte im Wasser als erster des Teams 12:18 min. für die 750 m. Die Radstrecke war hügelig und der Wind war kräftig zu spüren. Der Kurs in Braunschweig ist kurvenreich und hügelig. Raimund Schultz hat auf dem Rad die beste Zeit duirch einen kleinen Verfahrer verschenkt. Am Ende ging es für die Athleten in die Laufschuhe und noch 2 mal um den Heidbergsee. Das Gelände ist auch hier nicht gerade flach und anspruchsvoll. SCL-Triathlet, Fransisco Cabanillas spielt hier seine Laufstärke voll aus. Durch seine gute Schwimmleistung und auch ordentliche Radzeit erreicht er als erster des Teams das Ziel in 1:17:20h. Alle Starter kommen ohne Ausfälle ins Ziel. Am Ende steht das TriTeam SCL_FSH in der Verbandsliga auf einem guten Rang 14 von 26 Mannschaften. Die nächsten Wettkämpfe sind in Altwarmbüchen und Bleckede bei denen es noch ein paar Punkte gutzumachen gilt.

 

 

 Sprint-Distanz

 750 m - 23 km -

 5 km                

 

Rang        

 

 Swim (min:sec),  Wechsel 1

 Bike (min:sec),

 Wechsel 2

 Run (min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Francisco Cabanillas 41. 12:25; 2:31 41:39; 1:01 20:02 1:17:20 h
Volker Fortströer 59. 11:40; 2:34 41:12; 1:22 22:46 1:19:34 h
Dirk Bockisch 71. 14:38; 1:51 40:25; 1:24 23:03 1:21:22 h
Sönke Stahl 86. 13:07; 2:17 44:05; 1:32 22:08 1:23:09 h
Raimund Schultz 124. 12:18; 3:03 42:04; 2:27 28:30 1:28:23 h
Peter Hippler 145. 15:53; 2:51 49:02; 1:57 27:36 1:37:19 h
Jeff Barber 149. 16:10; 2:55 50:47; 1:56 29:46 1:41:33 h

ITU-Triathlon Hamburg mit 3 SCL-Startern

Die Weltelite startet beim Hamburg-Triathlon, so auch 3 SCL Starter auf der Olympischen Distanz: Rene Euscher, Peter Hippler und Jeff Barber. Wir Gratulieren!

 

Auf den Bildern sind auch die Spitzenathleten Justus Nieschlag (Lehrte) und Jonas Schomburg (ehem. SCL)  zu sehen.

 

Persönlicher Bericht von Peter Hippler als PDF:

Hamburg Triathlon OD
20170731125000.pdf
PDF-Dokument [44.5 KB]

3 SCL-Triathleten finishen die IRONMAN Distanz in Frankfurt und Roth

Am 09.07.2017 fanden die größten deutschen Triathlon Veranstaltungen statt. Zum einen im bayrischen Roth und zum anderen die Europameisterschaft in Frankfurt. Beide Veranstaltungen gehen über die sogenannte Triathlon-Langdistanz, d. h. 3,8km Schwimmen - 180km Radfahren - 42km Laufen. 

 

Der schnellste SCL-Triathlet, Thomas Cieciel finisht bei der Challenge Roth in einer herausragenden Zeit von 10:30:08 h. Thomas ist in allen Disziplinen mit sehr guten Leistungen dabei. 

 

Bei der Europameisterschaft in Frankfurt sind 2 Athleten des SCL am Start. Karsten Hohensee gelingt der Sprung unter die magische 11 Stunden Marke. Er finisht in 10:55:21 h und fährt den schnellsten Rad-Split: 5:14:41h für 180km. Raimund Schultz ist trotz der Altersklasse AK60 immer noch der schnellste SCL-Schwimmer auf der Langdistanz. Er benötigt für die 3,8km gerade mal 1:02:36h. Raimund Schultz finisht den IRONMAN in 12:27:33h. Er ist auf den Tag genau vor 20 Jahren zum ersten Mal auf der IRONMAN Distanz gestartet. Damals allerdings in Roth am 09.07.1997. 

 

Wir grastulieren den Finishern !

 

 Langdistanz

 3,8km-180km-42km                

 

Rang        

 

 Swim (h:min:sec)

 Bike (h:min:sec)

 Run (h:min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Thomas Cieciel 535. 1:04:32 5:24:03 3:54:29 10:30:08
Karsten Hohensee 806. 1:03:41 5:14:41 4:25:03 10:55:21
Raimund Schultz 1627. 1:02:36 5:35:22 5:35:44 12:27:33

Persönlicher Rennbericht von Karsten Hohensee:

 

Der Renntag in Frankfurt beginnt um 3.00 Uhr nach wenigen Stunden Schlaf. Im halbdunklen Hotelzimmer werden die letzten Sachen gepackt, die Gels in die Flaschen bugsiert und das Wettkampfoutfit angelegt. Alles hundertmal im Training visualisiert und deshalb fast irreal. Frühstück um 3.30h eher zurückhaltend, das Carboloading nur ein paar Stunden zuvor bei Salvatore um die Ecke hängt noch nach. Ich mache ein paar Schritte vor die Hoteltür und gehe die wenigen Meter runter zum Main, der im Dunklen daliegt. Die Skyline und der Vollmond spiegeln sich im Wasser und ein paar übriggebliebene Jugendliche grölen auf der nahen Brücke. Unser Hotel liegt Lange Str. Ecke Mainkai, hier werden wir mit dem Rad zweimal vorbeikommen und T2 ist nur 200m weiter unten in Richtung Römerberg. Alles ist still. Ich höre „Take me somewhere nice“ von Mogwai und muss an meine zweite Heimat am River Clyde denken. Zurück zum Hotel und die letzten Notwendigkeiten erledigt, die Sachen zusammengerafft und zu Fuß zur Bushaltestelle an T2 gegangen. Man merkt bereits, dass es ein schwül-heisser Tag werden wird. Dort angekommen warten einige hundert Athleten auf die Abfahrt der Busse zum Langener Waldsee. Ironman steht als Destination in gelben Lettern vorne im Display. Not yet denke ich bei mir, immerhin ist ein großer Anteil Erststarter an der Linie. Im Bus nervöse Anspannung oder überspielte Coolness, die Fahrt dauert 30min. durch die verwaiste Stadt geht es in Richtung Flughafen. Kurz vor 5 kommen wir am Kieswerk an, perfektes Timing. Nur einige Minuten später öffnen die Ordner die Tore und der Weg in T1 ist frei. Es hat in der Nacht nicht geregnet, also sind Beutel und Rad nicht naß, ich überprüfe den Luftdruck, setze die Flaschen ein und checke nochmal den blauen Radbeutel. Alles ist vorbereitet, es ist 5.30h. Noch gut eine Stunde bis zum Rolling Start ab 6.40h. Ich gucke mir in Ruhe das Treiben in der Wechselzone und die Leute an, die nervös vor den Dixies warten. Von links kommt Sebi Kienle angeschlurft, sieht auch noch nicht ganz wach aus, kümmert sich aber selber um seine Klamotten und natürlich um sein Bike. Der Mann vom Hessischen Rundfunk geht mit dem Mikro auf ihn zu, Sebi will eigentlich nicht, muss dann aber doch ein Pre Race Interview geben. Ein paar lustlos diahingeworfene Sätze später ist er die Last wieder los. Er sei auch nervös, freue sich aber auf den Tag. Dann kommt Andi Böcherer dran, selbes Drama, ähnliche Sätze, kann man sich eigentlich sparen. Um genau 5.45h ziehe ich den Neo an, weil ich um 6.00h noch ca. 10Min. Einschwimmen will. Das Wasser hat angeblich genau 24,1 Grad Celsius, Wetsuit legal also für die Agegrouper. Als diese Nachricht verkündet wird, geht ein Jubel durch T1. 

 
Um 6.30h starten die Pro Männer, 2min später die Frauen und ab 6.40h beginnt der Rolling Start der Agegrouper. Ich stehe im ersten Block Sub1 Schwimmzeit ganz hinten, weil ich mit einer Zeit um die 1h rechne. Im Training bin ich die letzten Wochen unter 1h geschwommen, im Wettkampf und Freiwasser allerdings noch nie. Kurze Abfrage der Jungs neben mir, alle schwimmen ca. 60 - 65 Minuten, passt also hervorragend. Das Ganze geht dann viel schneller, als ich es gedacht hatte, alle 5 Sek. sprinten 5 Athleten ins Wasser, es dauert ca. 5 Minuten und ich stehe ganz vorne, der Arm des Ordners geht hoch und wir ziehen los. Eine wirklich sehr entspannte Art, in den Wettkampf zu starten. Wir schwimmen recht flott an, die ersten 500m in 7.21min sagt Garmin, dann geht das Tempo etwas verloren und ich muss auch das ein oder andere Mal die Ideallinie verlassen. Ich würde schätzen, dass sich 99% der Leute vor mir richtig eingeschätzt haben, jedoch gibt es auch vereinzelte Bojen, die wir Überschwimmen. Mir macht das nichts aus, allerdings nehme ich da auch keine große Rücksicht, es gab wieder das volle Programm: 3 langsame Schwimmer nebeneinander, bei denen schon an der Technik ersichtlich war, dass sie nicht näherungsweise im Bereich von 60 Minuten schwimmen können, Rückenschwimmer und auch Brustschwimmer. Ich werde nie verstehen, weshalb die sich so einem Stress aussetzen und ganz vorne anstellen. Nach 1.5km Australian Exit und wieder rein in den Waldsee, die Unterbrechung empfinde ich als unschön, stört meinen Rhythmus, der Puls geht hoch, die Arme werden schwerer und es dauert ein paar Meter, bis ich wieder drin bin. Jetzt schwimmen wir zum Teil gegen die aufgehende Sonne und das Navigieren wird erschwert, so sind dann auch ein paar Meter mehr auf die Uhr gekommen. Mit einer Schwimmzeit knapp über 63 Minuten inkl. Landgang und an der Zeitmessung bin ich zufrieden, es war zwar nicht easy going, aber auch nicht all out so dass ich gut aufgewärmt an den Strand gespült werde. Der Weg zu T1 ist lang, steil und sandig, dauert entsprechend lange und bringt den Puls auf Hochtouren, Beutel direkt erwischt und in Ruhe gewechselt. Die Zeit nehme ich mir auf der Langdistanz, ein Socken mit Falten angezogen und man hat später echte Freude beim Marathon. 
 
Es geht auf dem Rad am Kieswerk vorbei über die Autobahnzubringer in Richtung Frankfurt, supercool, alles gesperrt, massig Platz, guter Asphalt, es rollt mit etwas Rückenwind bergab, ähnlich wie in St.Pölten, wo man auf der gesperrten Autobahn fährt. Ich gehe sehr kontrolliert an, weil mir schon auf den ersten KM ziemlich flau im Magen ist. Gel und Iso helfen dem nicht ab, ich fahre bis KM40 so weiter und entscheide mich dann für einen Riegel, also feste Nahrung und wumms. Das wars, mir geht es sofort besser und der Druck kommt wieder. Ich nutze die Power aber nicht, um Speed nachzulegen, sondern um die gleichmäßige Pace von 34 km/h durchzudrücken, was auch fast genau gelingt. Beide Radrunden sind so ziemlich gleich schnell und ich steige nach 5.14h und 177 KM (relativ) entspannt vom Rad. Die Radstrecke an sich ist für mich speziell. Es gibt Drückerpassagen, den ein oder anderen Hügel (The Beast ist nicht besonders steil und auch nicht sehr lang, The Hell ist eigentlich völlig unnötig, weil direkt neben dem Ort eine asphaltierte Strasse lang führt, so dass die 400m Kopfsteinpflaster nicht sein müssten und der Hühnerberg und Heartbreak Hill sind in der zweiten Runde etwas anspruchsvoller, aber auch für einen Norddeutschen machbar) und etwas Wind. Vor allem gibt es aber in der ersten Hälfte Ortsdurchfahrten mit Kurven und schlechtem Belag, die einen immer wieder aus der Aeroposition zwingen, vor allem bei Verkehr, denn alle schneiden die Kurven und fahren auch gerne mal in Dreierformation nebeneinander. In meinem Umkreis wurde im Wesentlichen fair gefahren, was auch daran lag, dass zu 50% der Zeit ein Wettkampfrichter vor oder hinter uns fuhr, es war immer derselbe, der auch sehr nett war und mich sogar einmal darauf hinwies, dass ich nicht so viel Abstand halten müsse - 10m seien deutlich weniger als das, was ich nach vorne hielt. Am Berg und in den Ortschaften war das natürlich nicht immer durchgehend der Fall, aber aus meiner Sicht völlig im Rahmen, da ging es niemanden um einen echten Vorteil. Augenmaß ist da von allen Seiten angewandt worden; ein paar haben es aber doch darauf angelegt und landeten im Penalty Tent. Recht so. Die Sonne brannte jetzt schon ordentlich, so dass auch auf dem Rad keine Verpflegungsstation ausgelassen werden konnte. Meine 14 Gels hatte ich nach 140km intus, so dass ich notgedrungen schon auf dem Rad auf Cola zurückgreifen musste. Das von Ironman angebotene Iso verträgt mein Magen nicht. Energetisch verlief der Radpart dann auch nach dem Hänger am Anfang perfekt, immer eine komplette Wasserflasche pro Station über Kopf und Körper, eine zweite zum ergänzenden Trinken, 14 Gels, 0.75 Liter eigenes Iso, 0.5 Liter gepanschte Cola, 2 Riegel und eine Salztablette pro Stunde. Ich bin wahrscheinlich der Einzige Athlet, der mit mehr Gewicht vom Rad abgestiegen ist, als er beim Aufsteigen hatte. Dafür war ich so gut hydriert, dass ich eigentlich schon auf dem Rad pissen musste. Habe ich mir dann bis nach dem Duschen im Ziel ca. 6h später aufgespart. Rein in T2, die Helfer reissen einem das Rad aus der Hand, roten Beutel gegriffen und ab ins Zelt. Dort standen schon Sonnencreme und Vaseline bereit, kurz frisch gemacht, eine Helferin aus Spass gefragt, wie groß mein Rückstand auf Sebi sei und ob ich ihn noch kriegen könne und ab ging es auf die Laufstrecke. Kennt man ja alles aus dem Fernsehen.
 
Bloß nicht wieder in 4.40min/km anlaufen, das gelang hervorragend. Flockige 5.05min standen nach 1km und die Beine waren locker (wie immer zu diesem Zeitpunkt). Ich wollte sub4 laufen, also ganz grob um die 5.45min Schnitt. Das klappte bis KM15 ganz passabel. Dann schlug die Hitze gnadenlos zu. Bei meiner Statur und großen Körperoberfläche und dem hohen Schweissflussfaktor und vor allem meiner ausgewiesenen Laufschwäche war das Tempo an diesem Tage nicht machbar. Über die Halbdistanz schaffe ich an guten Tagen einen 5er Schnitt, so dass ich eigentlich mit guten Beinen auch einen 5.45er über den vollen Marathon machen müsste. Nicht am 09.07.2017. Auf der Sachsenhäuser Seite des Mains stand die Luft, 32 Grad heiss. Erinnerte mich an Slowdive „When the Sun Hits“. Ich brauchte jede Aid Station, um mich von vorne bis hinten abzukühlen, Wasser oben auf den Kopp, Cola all Day long (waren am Ende bestimmt mehrere Liter), wieder Wasser auf die Beine und zum Schluss Eis in den Anzug. Allein diese Aktion kostete bei normalem Lauftempo schon so viel Zeit, dass der Schnitt nicht mehr haltbar war. Ab KM 17 kam ich dann auch richtig ins Gehen in den Stationen und ab KM 21 war ich eigentlich nur noch in der Lage, von Station zu Station zu laufen und dort zu Gehen. Irgendwann zweifelte ich, ob ich heute das Ziel überhaupt sehen würde. Und dann geschah etwas, was eben nicht immer passiert: ein völlig fremder Helfer geht plötzlich neben mir, spricht mich mit Namen an und fragt, in welcher Runde ich sei. Ich antwortete: KM 22. Er darauf: alle leiden gerade, du bist nichts Besonderes, lauf weiter, du schaffst das. Diese ganz kurze persönliche Ansprache eines völlig Fremden hat mich aus der Lethargie gerissen. Also wieder antraben, leichtes Laufen und dann ging es weiter. Jetzt bin ich ja kein völliger Rookie in dem Sport und hatte solche Situationen schon öfter und trotzdem mir der Freund das völlig Offensichtliche gesagt hatte, war es einfach die Art und das Feeling, das er in diesen wenigen Sekunden rüber gebracht hat, dass ihm was dran liegt, dass es bei mir weitergeht. Wahrscheinlich ist ihm nicht bewusst gewesen, was er wirklich auslöste. Das bedeutet für uns alle: wenn wir draußen stehen und jemanden leiden sehen, reichen manchmal einfach ein paar Worte. Großartig und vielen Dank an den Unbekannten. Es ging danach nicht einfacher, aber es ging weiter und so schleppte ich mich im 6.30 - 7er Schnitt durch Runde 3, die grausam war und höllische Schmerzen aller Extremitäten südlich der Hüfte verursachte. In der letzten Runde wurde es noch schlimmer, denn ich machte einen Fehler. Ich drückte kurz vor Ende der 3. Runde, also 11KM vor Ziel auf die Gesamtzeit und sah 9.45h. Die letzte Runde war ich in ca. 1.15h gelaufen, hatte ich mir im Delirium zurecht gesponnen. Das bedeutete, ich musste die letzte Runde schneller laufen, um wenigstens noch sub11 zu bleiben. 11KM in unter 75 Minuten, Alter Schwede. Das ist unter 7er Schnitt. Wie das denn? Ernsthaft: ich hatte nicht mehr geglaubt, das schaffen zu können. Eigentlich ein Witz, jeder Recom Lauf ist schneller, an guten Tagen laufe ich die in 45min., aber jetzt hatte ich null Komma null Zuversicht. Ich schrieb die 11h ab, war mir auch egal, es war schließlich heiss und ich war ordentlich geschwommen und radgefahren, das musste reichen. NICHT. Ich holte nochmal den Schlurfschritt raus, versuchte alles oberhalb des Knies nicht mehr groß zu bewegen und „lief“ mit Plattfüßen und grazil wie ein Wasserbüffel (oder Hofbraupferd, wie eine befreunde Physio immer gerne zu mir sagte) weiter. 5.52min. der erste KM, Na also, geht doch. Es wurden die wohl miesesten 11KM meines Lebens. Das Tempo war sogar wieder ganz in Ordnung, aber es fühlte sich ganz und gar nicht danach an. Als ich das letzte Bändchen eingesammelt und und das letzte Mal die Brücke über den Main raufgehumpelt war (eigentlich war das runterlaufen noch viel mieser, weil keine Stützmuskulatur mehr vorhanden war), schätzte ich, dass es noch ca. 750m bis ins Ziel sein müsste. Blick auf die Uhr, 10.51h. Das war ein Traum, ich konnte den Lauf auf den Römer und die Finishline noch geniessen, wildfremde Leute abklatschen und die Uhr bei 10.55h stehen lassen. Wow. Frankfurt, du Bitch. Kernschmelze. Schlussakt: Max Richter „Written on the Sky“, The Ropers „Flashlight". 

 

SCL-Athleten in Peine

Am 18.06.2017 fand der Peiner-Triathlon bei sportlichen hochsommerlichen Temperaturen statt. Gestartet wurde am frühen Sonntagmorgen zunächst auf der Sprint-Distanz, d. h. 500m Schwimmen - 20km Radfahren - 5km Laufen. SCL Triathletin Diana Ringwelski startet ambitioniert und erreicht den Rang 50 im durch die Landesligastarter gut besetzten Damenfeld. In 1:19:22h wird sie damit 3. Frau ihrer Altersklasse (Split-Zeiten: 11:29 min. Swim - 43:28 min. Bike - 24:24 min. Run). Dirk Bockisch vom SCL startet gegen Mittag auf der Olympischen Distanz (1500m Schwimmen - 40km Radfahren - 10km Laufen). Die Sonne steht hoch und die Temparaturen gegen gegen 30°C. Kein Problem beim Schwimmen und auf dem Rad. Auf der Laufstrecke zwingen hohe Temperaturen die Athleten zu Trinkpausen. Dennoch konnte sich Dirk Bockisch durch eine gute Radzeit und schnelle Wechsel um etwa 1 Minute zum Vorjahr verbessern. Er erreicht das Ziel in 2:27:12h auf dem 47. Rang und wird damit 4. seiner Altersklasse (Die Split-Zeiten: 30:15 min. Swim - 1:10:46 h Bike - 46:10 min. Run). 

 

Die Bilder sind teilweise von Stefan Fabig (www.quickflash.de). Wir danken für die Unterstüzung.

6 SCL-Triathleten starten auf der Mitteldistanz, Wasserstadt-Triathlon

Am 11. Juni 2017 starten noch einmal 6 Athleten des SCL auf der Mitteldistanzstrecke. Das bedeutet 2km Schwimmen, 90km Radfahren und anschließend 21km Laufen. Die Temperaturen gingen noch einmal rauf. Schwüle ca. 27 Grad Celsius hatte der Sonntag zu bieten. Solche Temperaturen kosten vor allem beim Laufen Körner.  Alle SCL Starter haben ein ordentliches Ergebnis abgeliefert. Sascha von der Hellen, Thomas Cieciel und Karsten Hohensee bleiben unter der magischen 5 Stunden Marke.Altmeister und Doppeleuropameister Raimund Schultz legt am Wochenende wieder einen Doppelstart hin. Er gewinnt am Sonntag den 3. Platz seiner Altersklasse.

 

 Mitteldistanz

 2km-90km-21km                

 

Rang        

 

 Swim (min:sec)

 Bike (min:sec)

 Run (min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Sascha von der Hellen 

53. 32:30 2:45:53 1:32:43 4:51:07
Thomas Cieciel 63. 30:23 2:32:20 1:52:00 4:54:44
Karsten Hohensee 70. 31:41 2:33:32 1:51:39 4:56:54
Francisco Cabanillas Garcia 144. 37:35 2:46:51 1:49:03 5:13:30
Patrick Schmidt 193. 31:15 2:45:42 2:09:17 5:26:15
Raimund Schultz 157. 31:59 2:41:08 2:03:17 5:16:25

2. Start der Mannschaft TriTeam SCL_FSH beim Wasserstadt Sprinttriathlon 

Am Sonnabend, 10. Juni 2017 startet die Mannschaft TriTeam SCL_FSH zum 2. Wettkampf in der Verbandsliga beim Wasserstadt-Triathlon in Hannover-Limmer. Es handelt sich um eine Sprint-Distanz, d. h. es wird 750m geschwommen, 20km radgefahren und anschließend 5km gelaufen. Das Team startet mit 9 motivierten Athleten. Die Wassertemperatur im Leineabstiegskanal  läßt ein Schwimmen im Neoprenanzug zu. Wie immer sind im Stichkanal viele Wasserpflanzen unterwegs. Auf dem Rad geht es zunächst in Richtung Lenthe, Nothen, Döteberg, Harenberg und zurück über Ahlem nach Limmer. Es ist wenig Wind und die Temperaturen um die 20 Grad lassen eine schnelle Radrunde zu. Danach wird gewechselt und noch einmal 2 schnelle Runden durch das Limmerbrunnen-Wäldchen gelaufen. Der Zieleinlauf wird professionell von SCL-Triathletin Bärbel Stielow moderiert. Am Ende steht das Triteam auf dem Rang 19 der Verbandsliga. 2 weitere Athleten des SCL haben nach Verletzungspause bzw. Neustart als Triathlet bei der offenen Wertung, außerhalb der Teamwertung  gefinisht. Im Ergebnis erreicht Raimund Schultz den 2. Platz seiner Altersklasse TM60. Neustarter Dr. Paul Janicki gelingt der Sprung auf den 3. Platz der Altersklasse beim Volkstriathlon. Wir gratulieren!

 

 Sprint

 0,75-20-5                 

 

Rang        

 

 Swim (min:sec)

 Bike (min:sec)

 Run (min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Herren:          

Uwe Parl 

256. 13:56 38:27 22:52 1:15:15

Volker Fortströer

237. 15:05 44:08 15:00 1:14:14
Sönke Stahl 264. 13:24 38:03 24:09 1:15:37
Dirk Bockisch 207. 16:06 35:33 20:50 1:12:30
Boto Schmerer 305. 16:46 39:03 24:20 1:20:10
Raimund Schultz 220. 12:24 36:00 24:46 1:13:11
Peter Hippler 333. 18:41 45:07 27:32 1:31:21
Renee Euscher 253. 11:36 39:20 24:08 1:15:05

Dr. Michael Feustel

297. 17:27 38:07 23:36 1:19:10
Dr. Paul Janicki 37.Volks 17:58 35:30 21:53 1:15:22
Damen:          
Diana Ringwelski W 107. 18:28 41:54 23:03 1:23:27

Achtung: Wechsel der Schwimmtrainingszeiten auf die Sommersaison

Achtung: Ab sofort findet das Schwimmtarining im Godshorner Bad am Dienstag und am Donnerstag im Zeitraum 20:00 Uhr bis 21:30 Uhr statt. Sonntag fällt das Schwimmtraining aus. 

SCL Triathleten beim Rennsteig-Ultra-Marathon, Lindener Hatz

Am 20.05.2017 fand der Rennsteig Ultra-Marathon über eine Gesamtdistanz von 73,5km statt. Mit am Start SCL-Triathlet Francisco Cabanillas Garcia mit seinem spanischen Laufteam. Alles Experten auf der Langstrecke und beim Traillauf. Francisco finisht die Gesamtstrecke in einer hervorragenden Zeit von 7:09h.

Wir gratulieren !!!

In der Region fand die Lindener Hatz im Excil im Pattenser Freibad statt. Mit dabei war SCL-Triathlet Dirk Bockisch. Der Wettkampf ist ein Partnerwettkampf bei dem abwechselnd insgesamt 1000m geschwommen wird und dann im Wechsel 11km gelaufen wird. Dabei wechselt man ständig zwischen laufen und radfahren. 

Eine sehr intensive Trainingseinheit mit viel Spaß. Leider sind die Ergebnisse noch nicht online.

Start der Triathlon-Saison in Hameln

Bilderbuchwetter am 14.05.2017 zum Hamelner Triathlon. Das SCL Triteam startet mit starker Mannschaft in die Saison der Verbandsliga. 12 Athleten sind motiviert am Start und erzielen einen guten Rang 11 von den 26 gemeldeten Mannschaften. Der Hamelner Triathlon blickt auf eine lange Geschichte zurück und jährt sich zum 28. Mal. Es handelt sich um eine Sprint-Distanz, die von den Athleten gut zu bewältigen ist. Geschwommen wird 500m auf Bahnen im Hamelner Freibad. Danach geht es vom Weserberglandstadion auf die Radstrecke. Es ist ein 20km Wendepunktkurs der 2mal zu durchfahren ist. Anschließend folgt der Wechsel auf die Laufstrecke mit noch einmal schnellen 5km. Der schnellste SCL-Athlet ist Thomas Cieciel auf Platz 37 in 1:04:41h. Dicht dahinter Sascha von der Hellen auf Rang 39 in 1:04:58h. Lauftalent Francisco Cabanillas Garcia folgt auf Rang 95 in 1:08:54h. Noch in die Teamwertung kommt Dirk Bockisch, Rang 139 in 1:12:04h. Unsere Mädels erreichen die Ziellinie in 1:19:26h auf Rang 46 für Diana Ringwelski und Rang 80 in 1:24:59h für Lya Großmaß.Sascha von der Hellen hat nach dem Wettkampf noch eine Trainingseinhait und fährt auf dem Rad zum Schwimmtraining nach Hannover. Ein gelungener Tag für die SCL-Triathleten. 

 

Die Ergebnisse im einzelnen:

 

 Sprint

 0,5-20-5                 

 

Rang        

 

 Swim (min:sec)

 Bike (min:sec)

 Run (min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Herren:          

Thomas Cieciel

37. 7:52 35:44 21:09 1:04:41
Sascha von der Hellen 39. 8:59 36:59 18:59 1:04:58
Francisco Cabanillas 95. 9:27 40:03 19:22 1:08:54
Dirk Bockisch 139. 11:29 38:46 21:48 1:12:04
Boto Schmerer 184. 11:45 40:07 24:35 1:16:28
Raimund Schultz 186. 9:21 40:19 26:56 1:16:37
Dirk Gärtner 192. 9:08 41:57 26:13 1:17:20
Renee Euscher 197. 7:40 43:31 36:35 1:17:47
Jeff Barber 230 12:48 46:25 28:24 1:27:39
Damen:          
Diana Ringwelski W 46. 12:13 42:56 24:16 1:19:26
Lya Großmaß W 80. 10:51 45:54 28:14 1:24:59

SCL beim Prolog der Triathlon Saison

Am Sonntag den 30.04.2017 fand der 7. Weyher-Duathlon statt. Duathlon ist ein Wettkampf aus Laufen-Radfahren-Laufen. Der Duathlon in Weyhe findet traditionell als Prolog der kommenden Triathlon Saison statt. Der Wettkampf ist sehr gut organisiert und fand bei strahlendem Sonnenschein statt. Leider waren die Temperaturen noch frisch und der Wind sehr stark bis zu Sturmböen. Der Rundkurs musste 2 mal durchfahren werden und gefühlt war nur auf einer Strecke von ca. 5km Rückenwind. Vom SC Langenhagen gingen Francisco Cabanillas Garcia und Dirk Bockisch an den Start der Kurzdistanz, bestehend aus zunächst einem Lauf über die 10 km-Strecke, anschließend ging es 42 km aufs Rad gegen den Wind. Zum Schluss folgt nach einem schnellen Wechsel noch ein 5km Lauf. Bei dem Wettkampf werden zeitgleich die Landesmeisterschaften im Duathlon ausgetragen. Francisco Cabanillas Garcia überzeugt erneut durch seine Laufstärke. Er erreicht das Ziel in 2:21:11h und erreicht damit Platz 69 (Platz 9 der Altersklasse) . Die 10km läuft er in 36:16min.. Auf dem Rad braucht er 1:24:56h (inclusive Wechsel). Der folgende 5 km Lauf wird immer noch in 19:59 min. gelaufen. Dirk Bockisch finisht in 2:26:28 h auf Rang 85 (Altersklasse Platz 16). Seine Split Zeiten lauten Run 42:39 min. - Bike 1:21:53 h - Run 21:55 min.. 

 

Am 14.05.2017 findet der erste Wettkampf der Triathlon-Verbandsliga in Hameln statt. Das Triathlon-Team startet mit einer stattlichen Anzahl von 12 motivierten  Athleten. Wir hoffen auf eine gute Team-Platzierung im Liga-Ranking.

SCL-Triathleten rocken den Hannover Marathon

Am 09.04.2017 fand der Hannover Marathon bei strahlendem Sonnenschein statt. Start und Ziel war vor dem Rathaus mit NDR Fernsehübertragung. Grund genug das Laufvermögen vor der kommenden Triathlon-Saison zu testen. Die SCL Triathleten starteten zahlreich und es sind ein paar persönliche Bestzeiten dabei. Francisco Cabanillas Garcia läuft den Marathon in 2:55:45h  und Sascha von der Hellen in 2:58:32h. Beide kommen unter der unter der magischen 3 Stunden Marke ins Ziel. Triathlon Neuzugang Dr. Paul Janicki ist unwesentlich langsamer in 3:09:51h. Altmeister Raimund Schultz (64) kämpft sich mit 4:20:51h ins Ziel. Er verbessert sich nach Knieproblemen um etliche Minuten zum Vorjahr. 

 

Wir gratulieren allen Finishern!

 

 

Persönlicher Rennbericht von Sascha:

 

Jipphiiiiieeee!!! Wow – persönliche Bestzeit, unter 3h, exakt 2:58:32. Ich bin super happy – aber es war verdammt hart.

Heute am 09.04.17 herrschten für mich in Hannover die besten Bedingungen. Kein Wind(!), Sonne, vielleicht (für mich) ein oder zwei Grad zu kühl -  aber ich will nicht meckern J

Für den Lauf in Hannover habe ich mich entschieden, mit dem 3h Zugläufer zu laufen. In Hannover ist die Strecke ab 30km sonst einfach zu einsam. Am Start mit dem Zugläufer kurz seine Taktik abgestimmt – konstantes Tempo. Also wie von Uwe gelernt – super passt.

Nach den ersten Kilometern bildete sich eine Gruppe von rund 30-40 Läufern hinter den Zugläufer. Bei den Getränkestationen wurde es dabei ganz schön eng und ich musst meist zusehen dran zu bleiben. Bereits in den ersten 10km stelle sich heraus, dass das Einhalten einer konstanten Pace nicht zu den Stärken des Zugläufers gehörte. Er wollte und ist gerne immer mal wieder schneller (4:00 Min/km) gelaufen, zum Glück dann aber auch wieder langsamer.

Das Feld um den 3h-Mann bröckelte über die Kilometer dahin. Nach dem Versorgungspunkt bei Km 24 fragte ich mich das erste Mal, ob ich das Tempo bis ins Ziel halten kann. Lief aber einfach weiter, es ging ja irgendwie ;-) Mehr als zehn Läufer waren wir jetzt schon nicht mehr (zumindest nicht vor mir).

Nach der langen Gerade auf der Vahrenwalder Straße kam endlich die 30 Km Marke. An der Uni vorbei, gefühlt wahnsinnig steil bergauf. Dafür ging es bergab zu den Herrenhäuser Gärten. Unser Zugläufer unterhält sich ganz locker mit einem Mitläufer. Ich hatte keine Kraft mehr – Km 38. Soll ich jetzt einbrechen? Das kann nicht sein, beißen, beißen, beißen dachte ich mir und ich konnte noch einmal meine letzten Kräfte bündelt und hinter den verbliebenen fünf Läufern einreihen. Endlich, die Brühlstraße – breit und lang – schön für Autos, nicht unbedingt für Läufer dachte ich mir. Aber das Publikum wurde lauter und das Ziel in gefühlter Sichtweite. Ein letzter Blick auf die Uhr – jep – sieht gut aus – rolle auf eine 2:58 Zeit ein. Der Zugläufer gratuliert mir und ließ sich etwas zurückfallen, um noch etwas zurückgefallene Läufer zu motivieren. Ich bog ab und konnte die langersehnte Uhr in der Ferne mit einer 2:57 erblicken. Das fühlt sich super an. Okay, jetzt Zähne zusammenbeißen und laufen, laufen, laufen.

Und gesichert: M<3h - Glücksgefühle pur!

 

Hannover-Marathon 42,195km

                

 

Gesamtrang

 

 Rang AK

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Francisco Cabanillas Garcia 57 12 2:55:45

Sascha von der Hellen

77 7

2:58:32

Dr. Paul Janicki 148 33 3:09:51
Raimund Schultz 1202 52 4:20:51

 

Halbmarathon  21km

 

 

Gesamtrang

 

Rang AK

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Thomas Cieciel 723 119 1:35:42
Patrick Schmidt 823 133 1:37:31
Dr. Michael Feustel 1269 44 1:42:49
Dirk Bockisch 1611 206 1:46:06
Diana Ringwelski 459 54 1:52:14

 

10km-Lauf

 

Gesamtrang Rang AK

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Renée Euscher 782 82 55:27
Jeffrey Barber 1086 32 58:40
Francisco Cabanillas Garcia

SCL-Triathleten bereiten sich auf die Saison 2017 vor: 100x100 Schwimmen und Celler-Wasa-Lauf

Die SCL-Triathleten sind bei der Saisonvorbereitung. Am 28.02.2017 fand das erste 100x100-Schwimmen im Vahrenwalder Bad statt. Mit dabei vom SCL: Karsten Hohensee, Thomas Cieciel, Sönke Stahl und Francisco Cabanillas. Die Athleten sind mit verschiedenen Abgangszeiten auf die Strecke gegangen. Alle haben die Herausforderung gemeistert und die 10km-Schwimmen vollendet.

 

Am 12.03.2017 ging es für die ambitionierten Läufer zum Celler-Wasa-Lauf. Francisco Cabanillas gewinnt mit seinem Team: The spanish corredores den 1. Platz des Staffellaufes in 1:13:16h (20km) mit einem sehr beachtlichen Vorsprung von 4 Minuten auf das 2. platzierte Team.  Wir gratulieren!!!

 

Dr. Paul Janicki ist auf der 20km Strecke in 1:22:09h auf dem 29. Rang und dem 11. Rang der Altersklasse.

Boto Schmerer nimmt die 15km-Strecke in Angriff und läuft diese in 1:12:38h und wird damit 85. im Gesamtranking.  

 

Die Vorbereitungen auf die Triathlon-Saison können sich sehen lassen! Wir hoffen auf eine starke Saison.

Was machen SCL-Triathleten in der Off-Season?

Auch in der Nebensaison sind die Triathleten aktiv. Peter Hippler bestreitet den Ljubijana-Marathon in einer Zeit von 4:34:02h. Sascha von der Hellen, Sönke Stahl und Dirk Bockisch laufen die 10km im beim Löns-Park-Lauf. Sönke erreicht den 37.Rang in 40:47min.. Dirk braucht für die Strecke 44:01min. und schnellster SCL-Triathlet ist Sascha in 38:15min.. Volker Fortströer (FSH) liegt mit 40:18 min. knapp vor Sönke. Die größte Herausforderung sucht sich Francisco Cabanillas beim Trail Trans Serra Da Groba-Baiona am 05.11.2016 mit seinem Laufteam. Er erreicht in 6:55:02h das Ziel (nach 52,85km und 4630Hm) auf Rang 31.. Wir gratulieren!!!

 

SCL Triathlet gewinnt mit Staffel den Marienburg Marathon

SCL Triathlet Francisco Cabanillas Garcia gewinnt mit seiner Staffel, The spanish corredores den Marienburg Marathon in einer Zeit von 2:47:26h. Vor den Hannover Runners, 96 Triathlon und den Trias Hildesheim. Für Francisco einer ein kleiner Spaziergang. Die laufverrückten Spanier waren gerade vor einigen Tagen in Galicien bei einem Trail Lauf. Nächste Etappe ist der Malaga Marathon. 

Mannschaftszeitfahren der Ruderer am Brelinger Berg

Am 01.Oktober fand das 4er-Mannschaftszeitfahren der Ruderer am Brelinger Berg statt. Mit am Start SCL-Triathlet Dirk Bockisch, diesmal als Gastfahrer bei der RSG Gronau. Gefahren werden 3 schnelle Runden um den Brelinger Berg. Herausgekommen ist Rang 15 in 1:17:56h für die 51km.

Das Team hat gut harmoniert und alle sind zusammen im Ziel angekommen. Eine tolle Veranstaltung...

 

 

SCL-Triathleten starten beim IRONMAN Rügen und Almere

Bärbel Stielow führte die Jagd nach Medallien und Titeln zum 70.3 IRONMAN Rügen (Swim 2km - Bike 90 km - Run 21km). Diesmal findet der RügenTriathlon bei herrlichem Sommerwetter statt. In den Vorjahren waren die Bedingungen eher grenzwertig. Bärbel gibt mal wieder alles und gewinnt die Altersklasse. Hier ist ihr persönlicher Rennbericht:

Was für ein Tag ……
Dritte Auflage des Ironman 70.3 Rügen. Zwei Jahre hatten der Veranstalter und die Athleten Pech. Dieses Mal war alles perfekt. Kein Dauerregen und keine steife Brise ….., die Athleten und die vielen tausenden Urlauber waren gespannt auf den Wettkampf über 113 km mit
Schwimmen, Rad fahren und Laufen.
Bärbel Stielow hat sich ganz kurzfristig entschieden und am Freitag noch vor Ort nachgemeldet. Bei sonstigen Ironmanrennen ist das gar nicht möglich. Da sie auf die
WM in Australien aus gesundheitlichen Gründen verzichten musste, war Plan B schnell griffbereit. Da im Vorfeld auf die WM gut trainiert, musste noch ein versöhnlicher
Saisonabschluss her und was gibt es nicht Besseres als eines der ersten Quali-Rennen für die WM 70.3 2017 in Chattanooga / Tennessee.

Eröffnet wurde der Wettkampf mit dem Schwimmen über 1,9 km in der Ostsee. Auf der
Brücke in Binz standen die Menschen dicht gedrängt. Für die Athleten aus dem Wasser ein gigantischer Anblick.
Zum ersten Mal gab es einen Rolling Start. Die Starter platzieren sich anhand der geschätzten Schwimmzeit im Vorstartbereich. Alle fünf Sekunden starteten vier Athleten auf die Strecke. Das bedeutet …., nicht mehr so viele Boxkämpfe über und unter Wasser und es führt zu besseren Schwimmzeiten.

Das hat auch Bärbel Stielow erfahren können. Ziemlich entspannt kam sie nach 43:45
Minuten aus dem Wasser. Die vielen Quallen blieben zurück.

Danach führte der Weg durch eine sehr lange Wechselzone. Ca. 600 m musste man laufen, um auf das Rad zu wechseln. Die Strecke war etwas hügelig, so das man gut drücken und ziehen konnte. Mit einem Schnitt von 27 km/h waren nach 3:20 Stunden auch die 90 km
geschafft.

Jetzt noch 21,2 km laufen bei Sonnenschein pur….! Die Laufstrecke verlief über 2,5 Runden. Unterwegs wartete der Klünderberg mit 11%igen Anstieg. Noch einmal eine Herausforderung. Vier mal musste man diesen Berg meistern. Unter der Anfeuerung von tausenden Urlaubern wurde man förmlich in Ziel getragen. Bärbel Stielow beendete das Rennen in einer Zeit von 7:20 Stunden. Sie holte sie sich den Altersklassensieg und den
Slot für die Weltmeisterschaft für die WM 2017 in Chattanooga. Und sie war als älteste Teilnehmerin nicht Letzte. Einige Athleten kamen noch nach ihr in das Ziel.
Eine Athletin in der AK 18-24 verfolgte sie sehr lange auf der Laufstrecke. Aber Stielow ließ sich den Vorsprung von ca. 400 m nicht mehr nehmen.

Zum Abschluss hat es einmal mehr der Moderator Till Schenk verstanden, eine super Siegerehrung auf dem Kurplatz zu zaubern. Einen Tag später haben noch viele wildfremde Menschen Bärbel Stielow angesprochen, ihr gratuliert und ganz viele Fragen
über den Triathlonsport gestellt. Durch die mehrfache Ansage vom Moderator war das Interesse geweckt. Und vielleicht ist im nächsten Jahr einer von denen auch am Start.

Für Bärbel und Jürgen Stielow geht es dann bald an die Planung für die Reise nach Amerika. Schön noch, dass sich auch eine Athletin aus dem gemeinsamen Trainingslager qualifiziert hat. So wurde schon bei Pizza und Eis nach dem Rennen die Planung für 2017 aufgenommen. Ein perfekter Abschluss mit besten Grüßen und Dank an die Veranstalter der Insel Ruegen.

Karsten Hohensee hat in diesem Jahr auf die Langdistanz trainiert und wollte eigentlich die Weltmeisterstrecke in Roth finishen. Leider kam eine Verletzung der Wade dazwischen. Nun hat er das Wetter und ist in Holland beim IRONMAN Almere über die volle Distanz (Swim 3,8km - Bike 180 km - Run 42km) gestartet.

 

 

Persönlicher Rennbericht:

 

Nachdem ich bei der Challenge Roth bereits nach dem Schwimmen mit einem Muskelfaserriss aufgeben musste, war die Frage, ob in 2016 noch eine Langdistanz möglich wäre. Ärzte und Physios hatten Zweifel, ich aber hatte noch Bock, die Trainingskilometer der vergangenen 9 Monate in ein Finish umzusetzen. Da ich im Flachen trainiere und mit schlechtem Wetter auch kein Problem habe, fiel die Wahl auf den Klassiker: Challenge Almere / Amsterdam am 10.09.2016. 

Almere ist jedem erfahrenen Triathleten ein Begriff. Es handelt sich um die älteste Langdistanz in Europa und nach Hawaii um den ältesten Ironman weltweit. Almere selbst liegt auf einer Insel am Ijsselmeer und wurde in den 70er Jahren gegründet. Mit zwei Dingen hatte ich im Vorfeld fest gerechnet: Regen und Wind. Es wurde ein laues Lüftchen bei 27 Grad und blauem Himmel.  

Geschwommen wird seit ein paar Jahren nicht mehr im Ijsselmeer, sondern im Weerwater, einem See mitten in der Stadt. Wechselzone und Finish Line sind im Umkreis von 200m am See erreichbar, die Innenstadt liegt direkt daneben, also alles sehr zentral und zuschauerfreundlich. Das Race Hotel hatte Blick auf Wechselzone, Zielbogen und See, lag also ebenfalls perfekt. 

Race day ist am Samstag, Start um 7.30h (Profis 7.20h). In Almere gibt es keine Startgruppen, sondern einen Massenstart im Wasser. Die 500 Athleten waren sehr diszipliniert, das obligatorische Fighten um die Ideallinie zur ersten Boje fiel aus und so ging es bei schönstem Sonnenaufgang und über 21 Grad Wassertemperatur fast schon gemütlich los. Ich halte mich immer im freien Wasser am Rand auf, so dass zwar die Wege etwas länger sind, aber dadurch kann ich meinen Rhythmus gut und entspannt durchziehen. Zwei Runden a 1.9km gingen dann auch schnell vorbei, Schwimmzeit 1:04h, alles voll im Plan. Aufgrund der Erfahrung aus Roth bin ich den Weg in T1 dann nicht wirklich gelaufen, sondern erstmal reinfühlen, was die Wade und die Verletzung melden. Dort alles ruhig, also aufs Bike und auf die Radstrecke.  

Über den Bike Part hatte ich im Vorfeld echte Horrormeldungen gelesen, keine davon ist wahr! Die Radstrecke hat ein paar 90 Grad Kurven, wie jede andere Radstrecke auch, diese sind gut einsehbar und man konnte die auch sehr gut nehmen. Auf den holländischen Radwegen rollt es sehr angenehm, diese waren wenige KM lang und voll gesperrt, hier war auch Überholen locker möglich. Keinerlei Steine oder Schotter oder Sand oder sonstwas. Raus aus der Stadt erwartet einen dann ein Teil, der unbeschreiblich ist. Über ca. 35km fährt man auf einer kleinen Landstrasse auf einem Deich, zu beiden Seiten Wasser. Die Herausforderung ist also, gleichmäßig zu Pushen, immer Aero zu Sitzen und nicht zu hart zu pacen. Der Zweite Teil der 90km Runde ist auch nicht viel abwechslungsreicher: es geht über Feldwege und kleine Strassen durch die Feldmark und an den Windmühlen vorbei zurück nach Almere. Auf der zweiten Radrunde wurde es dann auch etwas einsamer, weil die Halbdistanzler nicht mehr unterwegs waren. Jetzt war mentale Stärke gefragt, da auch Wind aufkam. Bis KM 150 lief alles sehr locker, die letzten 30 KM dann etwas zäher, aber das ist wohl normal. Split: 5.21h für 180KM. Damit war ich sehr zufrieden, angepeilt war eine 5.30h. In T2 dann wieder vorsichtig gejoggt, aber die Wade hielt. Ich hatte mir im Vorfeld vorgenommen, im Wettkampf nach Gefühl zu entscheiden, ob ich den Marathon gehe oder zu laufen versuche. Wenn die Wade einmal zumacht oder gar wieder reißt, ist sofort Schluß. Einen Marathon zu walken ist aber auch nicht besonders verlockend und da sich bis hierhin alles locker anfühlte, bin ich im 7er Schnitt losgelaufen - wenn man das so sagen darf. Es waren 6 Runden a 7KM zu absolvieren. Die Stimmung im Zielbereich und auf der Strecke war grandios, alle 1.5KM eine Verpflegungsstation, die Holländer sind voll mitgegangen, alle 50m rief irgendwer meinen Namen, da musste man einfach laufen. Das Tempo pendelte sich so bei leckeren 6.30min ein, man war das ein Spaß (im Ernst). Ich dachte noch so bei mir: mannomann, bei dem Tempo joggst du das Ding aber mal ganz locker nach Hause (bei jedem Schritt die Angst, dass die Wade hält). Nun ja. Bis KM 12 hielt sich diese Euphorie, dann machten sich die 8 Wochen Laufpause auch in diesem Tempo bemerkbar. Es wurde doch noch anstrengend und ab KM 25 auch richtig hart. Die Stunden im Wettkampf haben deutlich Alarm geschlagen, zwar nicht in der Wade, aber dafür in den Oberschenkeln und (hatte ich noch nie) in den Oberarmen, mit schönen Krämpfen. Trotz Salztabletten, insgesamt 18 Gels, literweise Iso, Cola, Red Bull und Wasser. Am Ende war es der Kampf, den jeder auf dieser Distanz mit sich selbst ausmacht, egal wie schnell er sich bewegt. Der Körper hat einfach keinen Bock mehr, der Kopf übernimmt.  

Ich bin das Ding durchgelaufen, zum Ende nur mit Gehpausen in den Verpflegungsstationen. Das Beste kam natürlich wie immer zum Schluss: als ich dann endlich nach der 6. Runde in den Zielkanal abbog, stand dort mein 7-jähriger Sohn und durfte mit mir die letzten Meter über die Finish Line laufen. Das war nicht abgesprochen und das grandiose und bewegende Finale dieses Tages. Eemil durfte mir im Ziel noch die Medaille umhängen und da in den Minuten vor und nach mir kein anderer Finisher kam, hatten wir richtig viel Zeit, dort ausgiebig zu feiern, denn es ist ja auch für die Familie ein ziemlicher Schlauch bis dahin. Die Marathon Zeit lag bei 4.49h, so dass ich inkl. Wechselzeiten auf 11.27.26h kam. Eine Zeit, die ich ohne Lauftraining nie für möglich gehalten hätte und die mich darin bestärkt, künftig mit viel weniger Druck und noch mehr nach Gefühl zu trainieren. 

Für mich ist am 10.09. um 18.56h ein Traum in Erfüllung gegangen. Alle Ups und Downs haben sich gelohnt, das Finishen mit meinem Kleinen und meiner Frau im Zielbereich war bei Weitem das Beste, was ich in meiner sportlichen Laufbahn erlebt habe. 

Ich kann die Challenge Almere nur empfehlen, es ist kleiner und persönlicher, als Roth oder Ironman. Die Zuschauer und die Stadt sind genauso triathlonverrückt, wie der Landkreis Roth und die Strecken sind ein Traum (wenn das Wetter passt). Zudem ist Almere auch noch näher als Roth, hat keine Höhenmeter und im Ziel gibt es Pommes satt. Ach ja: direkt im Ziel wurde ich von meiner persönlichen Finisher Assistentin begrüßt. Diese verwickelte mich erstmal in ein Gespräch, um zu checken, ob ich schon wieder ganz da bin. Dann führte sie mich in den After Race Bereich, holte mir vom Buffet das zu essen, was ich wollte, zeigte mir, wo meine Wechselklamotten sind, wo die Dusche und Massage etc. Mir war das in dem Moment zu viel und so bedankte ich mich und setzte mich auf eine Bank, um den Tag zu reflektieren; ich bin noch von 2 weiteren Helferinnen angesprochen worden. Nirgends musste man warten, alles war in unmittelbarer Nähe (dafür ist man ja dann besonders dankbar, wenn das Adrenalin nachlässt) und in großen Mengen vorhanden. Der Service und die Professionalität der Orga und der Finish Line sind grandios und müssen sich nicht hinter Roth verstecken. Insoweit eine klare Empfehlung für alle, die sich nicht 1 Jahr im voraus anmelden wollen: in Almere konnte man noch 10 Tage vor dem Rennen melden!

 

 

Saisonabschluss der SCL-Triathleten beim Maschsee-Triathlon

Am Sonnabend, 03.09.2016 war der Maschsee fest in der Hand der Triathleten. Der Hannover-Triathlon feierte sein 10. Jubiläum und war vollständig ausgebucht. Das Wetter optimal für einen Triathlon. Die Wassertemperatur war in einem Bereich, dass der Neoprenanzug nicht benötigt wurde. Um 09:00 Uhr ging der erste Start der Volksdistanz los: Swim 500m - Bike 20km - Run 5km. In der ersten Startgruppe sind üblicherweise die schnelleren Athleten mit Startpässen. Damit haben die ersten den Vorteil, dass die Strecke noch relativ leer ist. Der Maschsse-Triathlon gehört für den SCL nicht zu den Liga-Starts und somit wird auch einmal Material probiert. Francisco fährt mit seinen alten Stahlrenner eine gute Radzeit, während Sönke Stahl sein Triathlon-Comeback mit dem Mountain-Bike beginnt. 

 

Am Nachmittag starteten unsere ambitionieteren Starter auf der olympischen Distanz (Swim 1,5km - Bike 40km - Run 10km) mit Sascha van der Hellen, Thomas Cieciel und Raimund Schultz.

Sascha beweist seine Laufstärke und wird im Gsamtfeld der 41. mit 2:21:59h. Dicht dahinter liegt Thomas Cieciel auf Rang 57. in 2:26:12h. Raimund Schultz liegt auf Rang 124 in einer Gesamtzeit von 2:37:02h. 

 

Für den SCL gingen 6 aktive Triathleten an den Start und finishten mit ordentlichen Ergebnissen. Drei Altersklassen Platzierungen konnten damit eingefahren werden. Auf der Volksdistanz erreicht Diana Ringwelski nach langer Verletzungspause den 22. Rang im Frauenfeld und belegt damit Rang 3 der Altersklasse in 1:20:11h. Raimund Schultz liegt auf Rang 88 und gewinnt damit den 2. Platz seiner Altersklasse. Raimund legt mit seinen 63 Jahren, wie immer einen Doppelstart hin.  Bei der olympischen Distanz erreicht Rang 124 und wird ebenfalls 2. seiner Altersklasse.

 

 

1. GFNY in Hameln mit SCL-Beteiligung

Am 28.08.2016 wird um 7:00 Uhr der Gran Fondo New York gestartet. Eine Weltweite Rennserie mit dem ersten Rennen in Deutschland, Hameln. Dirk Bockisch will es am Ende der Triathlon-Saison noch einmal wissen. Er finisht sein erstes Radrennen mit 110km und ca. 1200HM in 3:31:11h. Das bringt ihm den 43. Gesamtrang und den 5. Platz der Altersklasse ein. 

SCL-Triathleten starten in Celle und beim ICAN Nordhausen

Am 21.08.2016 ging nach einem Jahr Pause, der Celler-Triathlon (Swim 600m - Bike 27km - Run 7km) über die Bühne. Mit dabei waren für den SCL: Sascha van der Hellen und Raimund Schultz. Unsere Partner FSH starten mit Clara Renner und Lya Großmaß. Das Wetter war für den Triathleten optimal ca. 20°C. Los ging es in der kalten Aller. 600m wurden mit der Strömung geschwommen. Ein Garant für schnelle Schwimmzeiten. Nur nicht am Schwimmausstieg vorbeischwimmen. Raus aus dem Wasser und auf das Rad schwingen. Ab ging es auf die neue Radstrecke. Sascha van der Hellen gibt alles und landet auf einem verdienten 17. Platz in 1:24:14h. Raimund Schultz nutzt den Wettkampf zum Training und fährt erst einmal mit dem Rad nach Celle. Dann gewinnt er seine Altersklasse und wird 101. in 1:36:03h. Anschließend fährt er mit dem Rad wieder nach Hannover. Clara Renner landet auf dem 25. Rang der Frauenwertung mit einer Zeit von 1:41:55h und gewinnt den 2. Rang der Altersklasse. Lya Großmaß wird Nummer 44 in 1:50:56h und landet ebenso auf dem 2. Rang der Altersklasse. 

 

Am gleichen Tag findet in Thüringen der ICAN/ICAN64 Germany Nordhausen statt. Für den SCL am Start: Francisco Cabanillas (Half-ICAN - 5:04:43; Rang 46) startet mit den Profis auf der längeren Strecke (Swim 2km - Bike 83km - Run 21km). Der Triathlon ist nichts für den Einsteiger unter den Athleten. Dementsprechend sieht die Konkurrenz in der Wechselzone aus. Die Radstrecke hat allein 800Hm und ist fast vollständig gesperrt. Es gibt tatsächlich nur ganz wenige Fahrzeuge. Es folgt die Laufstrecke mit 240Hm und etlichen Kopfsteinpflasterpassagen in der Altstadt. Das beste an dem Triathlon ist das Schwimmen in einem superklarem See. Mann kann sich unter Wasser sehr gut an den Athleten orientieren. An der Boje braucht man nur kurz aufschauen, denn man kann auch unter Wasser die Befestigungsleinen gut erkennen. Die Strecke ist tatsächlich von Triathlonfans gesäumt und der Zieleinlauf findet in der Innenstadt vor dem historischen Theater statt. An den Verpflegungspunkten gibt es alles, was ein Athlet so braucht. Am Ende gewinnt die Lokalmatadorin Katja Konschak (Europameisterin auf der Langstrecke 2016, 2. Rang beim Ironman Frankfurt) mit einer Zeit von 4:29:59h von ihrer Konkurrentin Suse Werner (ebenfalls Profi). Bei den Männern düpiert der Münchener Amateur Simon Schwarz die Profis und unterbietet den Streckenrekord um sagenhafte ca. 4 Minuten und gewinnt in 3:53:49h. 

 

Francisco Cabanillas absolviert die Mitteldistanz zum ersten Mal und kommt mit allen Disziplinen gut zurecht. Er erreicht das Ziel in 5:04:43h und landet damit auf dem 46. Rang. Den schweren Halbmarathon läuft er immer noch in 1:35:06h! Wir gratulieren!

 

Dirk Bockisch nimmt sich die kürzere Distanz vor, den ICAN64 (Swim 1km - Bike 53km - Run 10km). Er erreicht das Ziel auf dem 31. Platz und belegt damit den 3. Platz der Altersklasse.

 

Celle-Distanz

 0,6-27-7                 

 

Rang        

 

 Swim (min:sec)

 Bike (h:min:sec)

 Run (min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Sascha von der Hellen M 17. 10:21 47:58 25:54 1:24:14

Raimund Schultz

M 101. 10:11 50:57 34:55 1:36:03
Clara Renner W 22. 12:30 57:40 31:45 1:41:55
Lya Großmaß W 44. 13:01 59:28 38:26 1:50:56

 

Half-ICAN

Nordhausen

2-83-20

 

Rang Swim (min:sec) Bike (h:min:sec) Run (h:min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Francisco Cabanillas M 46. 37:49 (5:59) 2:43:21 (2:28) 1:35:06 5:04:43

 

ICAN 64

Nordhausen

1-53-10

 

Rang Swim (min:sec) Bike (h:min:sec) Run(min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Dirk Bockisch M 31. 20:23 (4:17) 1:35:57 (2:03) 48:48 2:51:28

SCL-Triathleten starten beim Altwarmbüchener-See-Triathlon

Kurze Anfahrt für die 5 Athleten des SCL und 1 Athlet der FSH, die beim 4. Altwarmbüchener-See-Triathlon an den Start gingen. Das Wetter war optimal und der See war mit fast 20°C gut temperiert. Nach einer kurzen Einweisung ging es an den Start. Zunächst wurde die Olympische Distanz (1,5km-40km-10km) gestartet. Es wurden 2 Runden im See geschwommen. Dann rauf aufs Rad und 2 Runden durch Altwarmbüchen und Isernhagen gefahren. Die Strecke war sehr gut gesichert und es kam zu keinerlei brenzlichen Situationen durch Autofahrer. Dafür danken wir dem Organisationsteam und unserem Kampfrichter Francisco Cabanillas. Nach dem 2. Wechsel wurden am See wieder 2 Runden meist im Schatten gelaufen. Die Athleten der Volksdistanz (750m-20km-5km) hatten jeweils eine Runde zu absolvieren. Ein gelungener Wettkampf mit hohem Spaß-Faktor und toller Stimmung. Beim Altwarmbüchen Triathlon wird man tatsächlich in den Ortsteilen an der Strecke angefeuert. 

 

Von den 6 Athleten kamen 3 mit Altersklassensiegen nach Hause:

Bärbel Stielow 1. Platz AK; Volker Fortströer (FSH) 3. Platz AK und Dirk Bockisch 3. Platz AK

 

 Olympische          Distanz

 1,5-40-10                 

 

Rang        

 

 Swim (min:sec)

 Bike (h:min:sec)

 Run (min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Sascha von der Hellen M 10. 28:11 1:07:05 38:21 2:13:39

Volker Fortströer

M 13. 26:39 1:05:15 42:29 2:14:24
Dirk Bockisch M 37. 34:41 1:07:39 44:10 2:26:31

 

Sprint

0,75-20-5

 

Rang Swim (min:sec) Bike (min:sec) Run (min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Bärbel Stielow W 67. 22:33 44:31 35:24 1:42:29
Patrick Schmidt M 37. 15:46 38:57 23:46 1:18:30
Boto Schmerer M 51. 18:24 38:43 23:33 1:20:41

TriTeam SCL_FSH startet beim Braunschweig-Triathlon

Bei bestem Wetter wurde am 07.08.2016 der Braunschweig Triathlon gestartet. Für die Athleten des SCL der Abschlusswettkampf der neuen Verbandsliga. Mit motivierter Mannschaft ging es mit 9 Athleten an den Start des Sprint-Triathlon (Swim: 750m - Bike 23km - Run 5km). Für die Team Wertung zählen die schnellsten 4 der gemeldeten Mannschaft. Los ging es mit dem Schwimmen im Heidbergsee. 2 Runden mit kleinem Landgang und Lauf um eine Baumgruppe. Dann den Hügel rauf und aufs Rad. Ein welliges Profil erwartete die Athleten. Nach 23km auf dem Rad ging es 2 Runden um den See. Wieder mit einigen Höhenmetern, die keine superschnellen Zeiten zuließen. 

 

Nach erfolgreichem Wettkampf liegt das TriTeam SCL_FSH in Braunschweig auf Rang 12 der Teamwertung. Im Endstand der neu gegründeten Verbandsliga2016 wurde mit Platz 11 von 24 Teams ein guter Platz im Mittelfeld stabil gesichert.

 

Zudem konnten 4 Altersklassensiege mit nach Hause genommen werden.

 

Raimund Schultz siegt in der AK TM60 und liegt damit auf dem 1. Platz und 86. Gesamtrang. Volker Fortströer erreicht den 2. Platz AK-TM35 und 23. Gesamtrang. Bei den Frauen gewinnen Bärbel Stielow TW60 und Clara Renner TW20 jeweils den 2. Rang der AK. Bärbel liegt auf dem 55. Gesamtrang und Clara auf dem 19..  

 

Parallel wurde der Wedemark-Spass-Triathlon in Mellendorf gestartet. Auch dort gab es eine Beteiligung der SCL-Athleten auf der Sprint-Distanz (Swim 500m-Bike 20km - Run 5km). Für den SCL gingen Sascha von der Hellen und Dirk Gärtner an den Start. 

 

Sascha van der Hellen gelingt der Sprung auf den 8. Rang in einer Gesamtzeit von 1:02:11 h. Seine Split-Zeiten: Swim 09:10min.(0:48sec), Bike 32:08min. (0:54sec), Run 19:11 min.. Auch 

Dirk Gärtner startet wieder ambitioniert nach der Kinderpause. Er erreicht den 18. Gesamtrang in 1:08:34h. Seine Split-Zeiten: Swim 7:10min. (1:45sec), Bike 32:08min. (4:40min.), Run 22:51min. Was da wohl beim 2. Wechsel passiert ist?

 

 Sprint

 0,75-23-5                 

 

Rang        

 

 Swim (min:sec)

 Bike (min:sec)

 Run (min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Volker Fortströer

M23 12:06 (2:23) 39:40 (1:17) 22:02 1:17:28
Francisco Cabanillas M41 14:22 (2:40) 41:27 (1:23) 20:13 1:20:06
Dirk Bockisch M66 15:11 (2:28) 41:10 (1:29) 22:53 1:23:10
Raimund Schultz M86 12:15 (3:05) 40:42 (2:02) 27:33 1:25:39
Clara Renner W19 15:05 (1:39) 47:10 (1:07) 24:07 1:29:08
Boto Schmerer M119 16:20 (2:56) 46:31 (1:34) 26:40 1:34:01
Peter Hippler M130 21:35  48:29 (1:49) 27:22 1:39:15
Jeff Barber M133 18:45 (3:30) 49:40 (2:00) 29:39 1:43:33
Bärbel Stielow W55 18:19 (3:15) 50:32 (1:25) 38:05 1:51:35

3. Platz AK für SCL-Triathleten in Stuhr

Am 31.07.2016 fand der Silbersee-Triathlon in Stuhr statt. Ausgetragen wurde der Wettkampf auf der Olympischen Distanz (Swim 1,5km - Bike 40km - Run 10km) und auf der Sprintdistanz (Swim 500m - Bike 20km - Run 5km). Die Olympische Distanz beinhaltete die Landesliga, die Landesmeisterschaften und die Bremer Meisterschaften. Der Tag begann in Stuhr mit heftigem Regen der zum Start der Olympischen Distanz allmählich nachlies. Der See wurden in den Tagen vor dem Start freigemessen und die Blaualgen sind zur Freude der Athleten zurückgegangen. Das Wasser war mit 23,9°C wärmer als die Luft. Das heisst für den Triathleten Neo-Verbot. Die ersten Startgruppen haben sich offenbar an der Wendeboje gerangelt, so das sich die Boje losriss und neu gesetzt werden musste. Das Ereignis gab ein wenig Durcheinander zwischen der 3. und 4. Startgruppe, die nun plötzlich sehr dicht zusammen im Wasser waren. Geschwommen wurden 2 Runden mit kurzem Landgang und Lauf um eine Tonne. Anschließend Sprint zum Rad und auf die leider nasse Radstrecke. Das heisst vorsichtig fahren, um Stürze zu vermeiden. Nach der Radstrecke wurde 3 Runden um den See über den angrenzenden Campingplatz gelaufen. Nach den 3 Runden erreicht man den Zielkanal und wird von vielen Zuschauern angefeuert. Ein schöner gut organisierter Wettkampf. Auf der OD waren Volker Fortströer (FSH) und Dirk Bockisch (SCL) am Start. Volker erreicht das Ziel in 2:18:45 h und ist damit 96. im Gesamtranking. Bei der Landesmeisterschaft ist es Rang 84. Die Split-Zeiten lauten: Swim25:13min. - Bike 1:11:18h - Run 41:42min.. Eine tolle Leistung! Dirk Bockisch finisht in 2:31:00h und wird damit 187. im Gesamtranking. Bei der Landesmeisterschaft ist es der 142. Rang und Platz 20 in der AK. Seine Split-Zeiten lauten: Swim: 32:56 min. - Bike: 1:12:37h - Run: 45:26min..

 

Peter Hippler tritt auf der Sprint-Distanz (0,5-20-5) an. Er erringt den 3. Platz seiner Altersklasse in 1:26:56h. Im Gesamtrang liegt er damit auf Platz 61. 

SCL-Triathleten finishen beim Hamburg Triathlon

Der größte Triathlon der Welt findet in Hamburg statt. Dieses Jahr war es am 16.07. und 17.07.2016 so weit. Der SCL hatte 3 Athleten im Rennen. In Hamburg ist die Besonderheit, dass die Wechselzone sich über 2km hinstreckt. Am Samstag startete auf der Sprint-Distanz (500m-20km-5km), Francisco Cabanillas. Er hat das Pech bei der Platzzuordnung und muß das Rad 2km durch die Zone schieben. Damit erreicht das Ziel in 1:20:41h (Swim: 10:55min.; 1. Wechsel. 5:35min.; Bike 39:13min.; 2. Wechsel: 4:12min.; Run: 20:47min.). Er ist damit auf Gesamtrang 311 und in seiner Altersklasse auf Rang 37. Den Startplatz hat er bei einen Gewinnspiel im Radio des NDR gewonnen. 

 

Am Sonntag ging der Wettkampf auf der Olympischen Distanz weiter. Es erreichen Jeff Barber in 3:26:13h (Swim: 37:37min.; 1. Wechsel: 8:42min.; Bike: 1:31:20h; 2. Wechsel 5:33min.; Run: 1:03:02h) und Peter Hippler in 3:16:28h (Swim: 43:24h; 1.Wechsel: 7:48min.; Bike: 1:21:18h; 2. Wechsel: 6:30min.; Run: 57:30min.) das Ziel. Die beiden freuen sich über das sportliche Jahreshighlight auf das lange trainiert wurde. Wir gratulieren!

SCL-Triathleten in Frankfurt und Roth

Am 03.07.2016 fand der IRONMAN Frankfurt statt. Vom SCL finisht Altmeister Raimund Schultz (2mal Europameister, 1mal 3. Rang) in 11:19:40 h. Die Split-Zeiten: Swim 1:01:09h; Bike 5:31:01h; Run: 4:33:53h. Damit ist er in der Altersklasse auf Rang 10 der Europameisterschaft und auf dem 1395. Gesamtplatz.

Der Konkurrent aus eigenen Reihen Dr. Michael Feustel ist aufgrund eines auffahrenden Athleten mit dem Rad schwer gestürzt und hat sich einen Bruch zugezogen. Wir wünschen auf jeden Fall gute Besserung. 

 

Danach wird das nächste Triathlon Großereignis am 17.07.2016 gestartet. Die Challenge in Roth. Am Start ist für den SCL: Karsten Hohensee, der sich akribisch in diesem Jahr auf die Langdistanz vorbereitet hat. Leider musste Karsten nach dem Schwimmen (1:04:10h, Rang 419) aufgrund einer Wadenverletzung aufgeben. EX-SCL-Triathlet Arne Schiereck tritt zum wiederholten Mal an und finisht in 11:21:34h auf dem Rang 1187 und AK-Platz 110. 

SCL-Triathlet finisht Halbmarathon in Hamburg

Am 26.06.2016 bestreitet Francisco Cabanillas den Hamburg-Halbmarathon in 1:25:12h !!!

Er ist damit auf dem 6. Rang seiner Alersklasse und auf einem hervorragenden 102. Gesamtplatz.

Beim Hamburg-Halbmarathon wurde der Teilnehmerrekord mit 10875 Teilnehmern gebrochen.

Francisco bereitet sich zur Zeit auf seinen beim NDR gewonnenen Startplatz beim Hamburg-Triathlon vor. Wir sind gespannt.....

 

Triteam-SCL-FSH-Athleten starten beim Triathlon in Peine

Am 19.06.2016 wurde der Triathlon in Peine ausgetragen. Auf der Sprint-Distanz (Swim 500m - Bike 21km - Run 5km) war der Wettkampf als Landesmeisterschaft ausgeschrieben. Des weiteren startete die Landesliga und die SCL und FSH-Athleten in der offenen Wertung bzw. auf der Olympischen Distanz (Swim 1,5 km - Bike 40 Km - Run 10 km). Für den SCL waren Boto Schmerer (Sprint), Francisco Cabanillas (OD) und Dirk Bockisch(OD) am Start. Für unsere Partner die Freien Schwimmer Hannover starteten Clara Renner, Lya Großmaß, Inga Lücking und Volker Forströer auf der Sprint-Distanz. Der Tag begann ein wenig durchwachsen und die ersten Startgruppen bekamen einigen Regen zu spüren. Die Temperatur im Eixer-See wurde um 20° Grad gemessen, so dass der Neoprenqanzug erlaubt war. Die Radstrecke ließ sich gut fahren und hatte die gewohnten windigen Abschnitte. Im Stadion angekommen ging es auf die Laufstrecke. Eine Wendepunktstrecke von 2,5km, die entsprechend durchlaufen wird. Damit wird der Wettkampf für die Zuschauer im Stadion deutlich interessanter. Der Triathlon in Peine ist bestens organisiert und der Weg nach Peine lohnt sich....

 

 Sprint

 0,5-21-5                 

 

Rang        

 

 Swim (min:sec)

 Bike (min:sec)

 Run (min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Volker Fortströer

M137 09:09 40:58 21:26 1:11:32
Boto Schmerer M191 11:05 44:06 24:14 1:19:25
Clara Renner W65 10:42 45:48 25:03 1:21:33
Lya Großmaß W90 11:28 48:01 27:47 1:27:15
Inga Lücking W93 13:04 47:48 28:46 1:29:38

 

 

Olympisch 1,5-40-10                 

 

Rang        

 

Swim

(min:sec)

Bike (min:sec)

 Run(min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Dirk Bockisch M50. 28:11 1:15:06 44:51 2:28:04
Francisco Cabanillas  M64. 30:05 1:18:44 41:25 2:30:13

 

2. Wettkampf der Verbandsliga; SCL-Triathleten starten beim Northeim-Triathlon

2. Wettkampf der Verbansliga: Am 11.06.2016 fand der Northeimer, Rhume-Triathlon statt. Im TriTeam SCL_FSH nehmen 8 Athleten (4 SCL und 4 FSH) am Wettkampf teil. Der Northeim-Triathlon ist eine Sprint-Distanz über 750m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen. Der Tag begann mit feinem Sprühregen, der sich zum Start verzog. Geschwommen wurde in einem Freizeitsee auf einem Dreieck-Kurs  um gute sichtbare Bojen. Das Wasser hatte angenehme 19°Grad und somit durfte im Neoprenanzug geschwommen werden. Der Schwimmausstieg wurd mit einem Drachenbootspalier gesäumt. Dann ging es in die Wechselzone und auf das Rad. Ein welliger Kurs als Wendepunktstrecke über 20 km erwartete die Athleten. Dann runter vom Rad und auf die Laufstrecke am See entlang. Auch dies war als Wendepunktstrecke angelegt und schnell zu laufen. Bester Athlet ist Thomas Cieciel, der auf Rang 38 in 1:08:38h das Ziel erreicht. Beim Schwimmen steigt er als 15. aus dem Wasser. Volker Fortströer folgt noch nicht einmal eine Minute später in 1:09:29h auf Rang 46. In die Team-Wertung kommen noch Dirk Bockisch auf Rang 83 in 1:14h und Clara Renner auf Rang W33 in 1:20:13h.

 

Alle Athleten erreichen das Ziel und das Triteam SCL_FSH liegt nach dem 2. Wettkampf der Verbandsliga zum 2. Mal auf dem 12. Rang von 24 Mannschaften. 

Sprint 0,75-20-5                 

 

Rang        

 

Swim

(min:sec)

Bike, 1.Wechsel

(min:sec)

Run, 2. Wechsel (min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Thomas Cieciel

M38

11:51

35:30 21:16 1:08:38

Volker Fortströer

M46 13:11 34:27 21:51 1:09:29
Dirk Bockisch M83 15:36 36:30 21:54 1:14:00
Clara Renner W33 16:04 39:16 24:53 1:20:13
Lya Großmaß W55 17:58 42:30 27:38 1:28:06
Jeff Barber M139 17:32 43:35 27:53 1:29:20
Peter Hippler M142 20:20 42:03 27:59 1:30:22
Inga Lücking W63 19:43 42:32 28:36 1:30:51

 

SCL-Triathleten beim Wasserstadt-Triathlon in Limmer

Am 04.06. und am 05.06.2016 fand der Wasserstadt-Triathlon bei Bilderbuchwetter in Hannover-Limmer statt.

 

Am Samstag wurde die Sprint-Distanz ausgetragen:

 

Kurz vor dem Start hatte sich der Kanal so erwärmt, dass ein Neoprenanzug-Verbot ausgesprochen wurde. Im Wasser hatten die Athleten mit den üblichen Schlingpflanzen zu kämpfen. Anschließend ein schneller Wechsel und es ging ab auf die Radstrecke über Lenthe, Northen, Richtung Döteberg, Harenberg zurück über Ahlem nach Limmer. Der Ostwind verhinderte die sonst sehr zügige Fahrt von Harenberg in Richtung Ahlem. Nach dem Wechsel wurde das Wäldchen Limmerbrunnen 2mal durchlaufen. Für die Athleten des SCL und FSH ein Testwettkampf. Das Liga-Team startet am 11.06.2016 in Northeim und Altmeister Raimund Schultz startet am Sonntag gleich noch einmal auf der Mitteldistanz. 

 

 

Sprint 750-20-5

Name                                    

 

Rang        

 

Swim

(min:sec)

Bike

(min:sec)

Run (min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Dirk Bockisch M 163. 18:02 36:31 19:13 1:13:46
Raimund Schultz M 173. 14:50 36:49 23:11 1:14:50
Clara Renner W 58. 16:33  40:08 22:35  1:19:16 

 

Am Sonntag wurde die Mitteldistanz ausgetragen:

 

Mit dabei sind 4 Athleten des SCL. Patrick Schmidt nimmt als Schwimmer an einer Staffel teil und ist im vorderen Feld aus dem Wasser. Die Temperaturmessung läßt am Sonntag den Neoprenanzug zu. Karsten Hohensee knackt die 5 Stunden Marke und schwimmt davon. Raimund Schultz und Michael Feustel liefern sich ein spannendes Rennen. Leider verläuft sich Raimund (um 4,6km nach eigenen Angaben) auf der 2. Runde. Michael kommt etwa 5 min. früher an. Die Zeitmessung versagt an diesem Tag ihren Dienst, so dass die Split-Zeiten nicht angegeben werden können. Die Zeit von Michael musste aufgrund der defekten Messung korrigiert werden.

 

Mittel 2-90-21

Name                                    

 

Rang        

 

Swim

(min:sec)

Bike

(min:sec)

Run (min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Karsten Hohensee M90 32:23     4:57:25
Raimund Schultz M181 32:36     5:19:46
Dr. Michael Feustel M180 42:01       5:14:32

 

1. Start in der Verbandsliga für das TriTeam SCL_FSH

Bei Bilderbuchwetter startet der erste Wettkampf der neu gegründeten Verbandsliga am 22.05.2016 in Hameln. Auch in diesem Jahr setzen wird die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Freien Schwimmern Hannover fortgesetzt. In der neuen Verbandsliga starten 24 Männer/Mixed-Teams und 10 Damenmannschaften. 7 Athleten der Mannschaft: TriTeam SCL_FSH  gingen auf die Sprintdistanz: Swim 500m - Bike 20km - Run 5km. Bei Sonnenschein und herrlichen Temperaturen ging der Wettkampf leicht von der Hand und alle kamen ohne Ausfälle erfolgreich im Ziel an. Insgesamt gingen nur auf der Sprintdistanz 360 Athleten an den Start, davon 117 Frauen und 243 Männer. Neu dabei ist Clara Renner von den FSH-Athleten. Der erste Triathlon gelingt ihr mit einem Zieleinlauf auf Rang 49 in 1:18:43h. Damit erreicht sie den 3. Platz der Altersklasse TW20. Die Herren liefern wie gewohnt ordentliche Ergebnisse ab. Im Mannschaftranking der neuen Verbandsliga steht das TriTeam SCL_FSH momentan auf Rang 12 von 24 Mannschaften. Der nächste Wettkampf findet in Northeim statt. 

Name                                    

 

Rang        

 

Swim

(min:sec)

Bike

(min:sec)

Run (min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Thomas Cieciel M 62. 07:59 37:10 21:43 1:06:53
Volker Fortströer M 87. 08:17 38:28 21:49 1:08:35
Dirk Bockisch M 136. 10:44 38:39 22:25 1:11:48
Francisco Cabanillas M 148. 10:57 42:04 20:13 1:13:14
Dirk Gärtner M 164. 09:17 40:54 24:38 1:14:49
Boto Schmerer M 194. 11:03 41:47 24:56 1:17:46
Clara Renner W 49. 09:57  42:53 25:52  1:18:43 

 

Einige der Bilder sind aus der Quelle von Stefan Fabig (www.quickflash.de). 

SCL-Triathleten bei der Lindener Hatz

Als Team "Gizzle&Stizzle" erreichen Thomas Cieciel und Sönke Stahl der 6. Gesamtplatz bei der Lindener Hatz. Die Lindener Hatz ist ein Team-Wettkampf bei der immer im Wechsel eine Schwimmdistanz von 1000m und 11km Laufen/Rad absolviert wird. Wir gratulieren!

SCL-Triathlet finisht IRONMAN Lanzarote

Am 21.05.2016 fand der Ironman Lanzarote statt. MIt am Start ist Raimund Schultz vom SCL. Der Ironman Lanzarote ist bekannt einer der härteren zu sein. Raimund finisht in 13:10:40h auf Rang: 931. In der Altersklasse ergibt sich der 7.Rang. Die Split Zeiten: 3,8km-Swim: 1:04:19h; 180km-Bike: 6:44:51h; 43km-Run: 5:00:10h.

 

Bericht comming soon.....

SCL-Triathleten trotzen Herausforderungen der besonderen Art

Diesmal ist Fransisco Cabanillas Garcia mit seinen spanischen Läufern einer Einladung zum Trail-Lauf nach Frankreich gefolgt. "Le RaDicAtrAil " ist ein Ultra-Lauf über eine Distanz von 114kmDer Start erfolgte um 6:00 Uhr am 23.04.2016 bei mäßigem April-Wetter. Nach 16:46:20h wurde das Ziel erreicht. Bericht comming soon........

Am 24.04.2016 startet Dirk Bockisch bei der Landesmeisterschaft im Duathlon in Weyhe auf der Kurzdistanz: Run 10km - Bike 42km - Run 5 km. Die Wetterbedingungen waren noch herausfordernder als in den letzten Jahren. Gleich 2 mal bekamen die Athleten es mit heftigen Hagelschauern begleitet von extremen Windböen zu tun. Die Tartanbahn färbte sich weiß und die Höchsttemperatur betrug etwa 5 Grad. Dirk Bockisch erreicht das Ziel in 2:29:40 h auf Rang 46. Landesmeisterschaft und wird damit 9. seiner Altersklasse (Split: 42:28min. - 1:25:09h - 22:02 min.). Die Bilder sind von der offiziellen Fotostrecke (copyright: Christiane Golenia).

Saisonstart beim Hannover-Marathon

Am 10.04.2016 wurde bei erstklassigem Läuferwetter der Hannover-Marathon gestartet.

10 Triathleten des SC Langenhagen gingen an den Start.

 

Die Königsstrecke, Marathon liefen 3 Athleten: 

  • Thomas Cieciel, Platz 261, AK-Platz 52 in 3:21:50 h
  • Patrick Schmidt, Platz 743, AK-Platz 101 in 3:51:26 h
  • Raimund Schultz, Platz 1166, AK-Platz 39 in 4:22:09 h

 

Die Halbmarathonstrecke wurde von 4 Athleten bestritten: 

  • Karsten Hohensee, Platz 484, AK-Platz 67 in 1:34:02 h
  • Dr. Michael Feustel, Platz 793, AK-Platz 13 in 1:38:37 h
  • Dirk Bockisch, Platz 1267, AK-Platz 177 in 1:43:31 h
  • Boto Schmerer, Platz 1584, 228 in 1:46:08 h
  • Jeffrey Barber, Platz 34440, AK-Platz 109  in 2:03:03 h

Unsere Spanier haben die Marathon-Staffel bestritten, als Pace-Maker für einen Landsmann.

  • Francisco Cabanillas Garcia 
  • Tobias Alvaro Thomsen        beide in 4: 16:48 h für die Staffel

Die Triathlon Saison kann also kommen. 

SCL-Triathlet gewinnt Team-Wertung beim Steelman-Run

Am 2.11.2015 fand bei herlichem Herbstwetter der 2. Steelman-Run auf der Bult statt. Bei dem Hindernisrennen stehen die Strecken 9km oder 18km mit etlichen Hindernissen zur Verfügung.  

Neu ist die Teamwertung, bei der 3 Athleten gemeinsam mit einer Fahne durchs Ziel müssen. SCL-Triathlet Francisco Cabanillas Garcia startete in der Team-Wertung mit seinem Laufteam: The Spanish Corredores. Sie gewinnen mit Einzelzeiten von 1:45:56h und einer summierten Teamzeit von 5:17:45h die Teamwertung der Langstrecke mit einem ordentlichen Vorsprung von etwa 8 MInuten vor dem zweitplatzierten Team. Wir gratulieren!

 

Persönlicher Rennbericht von Francisco:

 

Ein herrlicher, sonniger Tag lockte mich und mein Team von den „the spanish corredores“ zur Pferderennbahn um ein Hindernisrennen zu absolvieren. Letztes Jahr hatte ich diesen Wettkampf bereits absolviert, allerdings als reines Fun-Event. (1 Runde – 9km) Als wir uns im März für diesen Wettkampf angemeldet haben, hatten wir aber schon ein klares Ziel vor Augen. Wir wollen die Teamwertung für den 18km steelman, die es dieses Jahr zum ersten Mal gab, gewinnen. Wir haben uns jetzt nicht speziell auf diesen Wettkampf vorbereitet, waren allerdings durch unser Training im Deister etwas abgehärtet. Um die Teamwertung zu gewinnen, gab es Regeln, die erfüllt werden mussten. Eine Regel besagt, dass drei Teammitglieder in einem Zeitraum von 1 Minuten ins Ziel laufen müssen. Eine weitere war, dass jedes Team eine Flagge während des Wettkampfes bei sich führen musste und damit ins Ziel laufen muss. Die Vorbereitungen für den steelman begannen etwa drei Wochen vorher. Nachdem wir nun die genaue Anzahl Starter hatten, besorgte ich uns vier günstige Laufshirts und pimpte diese mit Hilfe von bedruckter Transferfolie, die meine Frau auf die Shirts bügelte. Weiterhin nähte uns meine Nichte eine Flagge. Wir waren bereit um an den Start zu gehen. Die Renntaktik, die wir vorher abgesprochen hatten, sah folgendermaßen aus: - Wir laufen alle gemeinsam in der ersten Welle (Schnellstarter) los und versuchen uns an die Vorderen ranzuhängen. Sollte einer sich stark genug fühlen, soll er durchziehen und versuchen aufs Treppchen zu kommen.

Der Start erfolgte aus den Startgittern, aus denen bei Pferderennen die Pferde starten. Wir starteten mit etwa 100 Läufer um Punkt 11 Uhr. Es ging auf die 9 km Rundstrecke mit ca. 21 Hindernissen. Die ersten Meter liefen wir in einem grossen Pulk, der sich aber nach ca. 200 Metern beim “MUDDYHOLE“ (Matsch-Hindernis) schon etwas lichtete. Nach dem zweiten Hindernis “TIRED’O’TIRES“ (Reifen-Hindernis) wurden es wieder weniger Läufer, die vor mir waren. Es ging auf die “FUNKY BEACH“, der Sandrennbahn mit fünf “Zäunen“ unter die durchgeklettert werden musste. Ich fühlte mich gut und war unglaublich fit, so dass ich noch weitere Läufer überholte und schließe an der Spitze meines Teams lag. Ich befand mich insgesamt an zehnter Stelle (wir liefen in der ersten Runde mit den 9km Läufer zusammen und man konnte nicht erkennen, wer wie viele Runden läuft!) Es ging nun darum den “STEELCASTLE“ zu bezwingen. Hier mussten wir Hangeln und Balancieren. Anschliessend ging es zum „lebenden“ Hindernis – der „FOOTBALL LINE“ (ein Football Team, welchem ausgewichen werden musste) und schließlich zum “BEAM CABINET“, einem Hindernis aus einer Holzkonstruktion, über welche geklettert und gesprungen werden musste.Von hier ging es zum “BALANCE WEB“. Man müsste an einem Netz aus Seilen raufklettern um anschließend über einen Balken auf den anderen, der beiden Container zu kommen. Anschließend krochen wir durch Rohre “TUBBY TUBES“ und bestiegen den “KILIMANDSCHARO“ (Pyramide aus Strohballen), um nach den “TWIN BARRIER“ (Pferdesprunghindernisse) schließlich beim “KEG ATTACK 2.0“ anzukommen. Hier mussten wir uns ein Bierfaß schnappen und dieses auf einem etwa 100m Rundkurs mit Hindernissen an seinen Ursprungsort zu bringen. Jetzt war aber wieder laufen angesagt. Eine Strecke von etwa 1 km ohne Hindernisse. Ich konnte zwei meiner Mitstreiter einholen und befand mich auf einem guten Weg, bis dann mein persönlich schwerstes Hindernis wartete – die “WOODEN WALL“. Es galt zwei, etwas über 2m, Holzwände zu erklimmen. Aufgrund meiner Körpergröße kam ich aber oben nicht ran, um mich dann hochzuziehen. Ich musste mir einen anderen Weg suchen und versuchte es, in dem ich mich mit meinen Füßen seitlich zwischen den Holzbrettern einklinkte.Mit Erfolg, allerdings auch mit zu viel Zeitverlust. Ich wurde von meinen beiden Mitstreitern wieder eingeholt bzw. überholt. Aber nun wurde erstmal wieder gelaufen. Es ging nach oben, auf den “Müllberg“, um anschließend auf der “WILD WATER SLIDE“ runterzurutschen.
Am Fuße des Berges erwarteten mich die “3YELLOWALLS“ des LAC Langenhagen, bei denen man rüber, drunter und durch musste. Etwas über die Hälfte der ersten Runde waren geschafft und ich hatte beim Laufen wieder Boden auf meine beiden vor mir liegenden Mitstreiter gemacht. Ich befand mich noch unter den TOP10. Ich lief auf Waldwegen weiter bis zu einem mit Reifen gefüllten Container “BEASTY BOX“, welcher überquert werden musste. Das anschließend “STAGE LIFTING“ (Hebebühne die man besteigen musste) und den “FLATBED CRAWL“ (VW Transporter, auf denen man erst übersteigen musste und beim nächsten drunter klettern musste) konnte ich gut meistern. Es wurde wieder gelaufen, mit kleineren Barrieren, die übersprungen wurden, bis ich am “WATER GULLY“ ankam. Hier galt es den kleinen Kanal zu überqueren. Leider ging mir das Wasser bis zu den Achselhöhlen, weshalb ich mit nassen Klamotten, die letzten 2km der ersten Runde antreten musste. Es ging weiter zum “CLIMB’N CARRY“. Hier sollte ein 20kg schwerer Sandsack etwa 100m getragen werden, wobei man auf halber Strecke mit ihm unter einem LKW kriechen musste. Weiter ging es zu den “WOOD’N ROLL“. Hier waren grosse Holzkabeltrommeln aufgebaut über die man zunächst klettern musste um anschließend unter sie hindurch zu kriechen. Zu guter Letzt wartete noch ein mit einem Gitter überdachter Container mit Wasser auf mich “UNDER PRESSURE“. Hier musste man durch das eiskalte Wasser robben, wo man wiederum nass wurde. Mit nassen Klamotten, machte ich mich nun in Richtung Rennbahn um den letzten km der ersten Runde zu absolvieren. Auf der Rennbahn, auf der die Pferde normalerweise laufen ging es Richtung Ziel. Mit meiner bis dato gelaufenen Zeit hätte es vielleicht für ein Platz auf dem Treppchen gereicht (1 Runde – 9km), doch leider hatte ich ja noch eine zweite Runde vor mir. Es waren 5 Läufer bereits auf der zweiten Runde. Ich musste mich beeilen um die Chance auf einen Platz auf dem Treppchen zu wahren.
Auf ging es in die zweite Runde. Die gleiche Strecke, die gleichen Hindernisse, aber zu viele Läufer auf der Strecke. Die Ernüchterung kam am “STEELCASTLE“. Eine Riesenschlange vor dem Hindernis. Man ließ mich vor, allerdings verlor ich den Anschluss an die Spitze. Die Motivation ging dann schließlich am “BEAM CABINET“ verloren. Wieder ein Riesengedränge vor dem Hindernis, bis ich mich dann entschloss es auszulassen. Die Aussicht auf einen der ersten drei Plätze war weg. Ich lief also in meinem Tempo weiter und absolvierte alle weiteren Hindernisse. Drei Läufer überholten mich schließlich noch, um dann mit knapp unter 01:30 im Zielbereich anzukommen. Dies wäre in der Gesamtwertung Platz 9 gewesen. Nun war der Teamgeist gefragt. Ich wartete im Zielbereich auf meine Teamkameraden, um letztendlich doch aufs Siegertreppchen zu gelangen. Nummer zwei kam bei 01:36 in den Zielbereich, aber Nummer drei war noch nicht in Sichtweite. Wir warteten noch einige Minuten und ich machte mich auf dem Weg zurück, um unseren dritten Mann einzusammeln. In etwa 500m vorm Ziel hatten ich und wir liefen gemeinsam Richtung Zielbereich, wo unser zweiter Teamkamerad wartete. Gemeinsam liefen wir durch die Zielgerade in einer Zeit von 01:45. Platz 1 in der Teamwertung. Mission erfüllt.
 

FAZIT

Wieder mal ein tolles Rennen, mit Verbesserungspotential. Die Schwere der Hindernisse wurde zum Vorjahr deutlich angehoben, was mir wiederum gut gefallen hat. Negativ aufgefallen, wie im letzten Jahr, waren die Warteschlangen vor den Hindernissen. Für einen fairen Wettkampf müssen die Hindernisse anders gestaltet werden, um Schlangenbildung zu vermeiden oder die Startzeiten der Wellen müssen überdacht werden. Mir persönlich hat es sehr viel Spaß gemacht und die ramponierten Beine, so wie der aufgeschlagene Ellenbogen, verheilen bis zum nächsten Wettkampf bestimmt.
Für mich eine klare Empfehlung, wenn das Wetter mitspielt.

SCL-Triathlet beim Ironman Rügen und Marathon

Michael Feustel hat angekündigt in diesem Jahr nichts zu machen. Nur den Ironman 70.3 Rügen in einer Zeit von 5:35:23h bei extrem schlechten Witterungsbedingungen. Die Split Zeiten: Swim 50:02min. - Bike 2:44:20h - Run 1:51:16h. Ein paar Wochen später finisht er beim Essen-Marathon in 3:27:33h. Er wird damit 19. seiner Altersklasse M50 und landet auf dem 522. Rang.

 

Persönlicher Rennbericht vom Ironman Rügen:

 

Ich habe mich beim Ironman 70.3 „Strandräuber“ Rügen angemeldet, weil ich gern einmal einen Triathlon Wettkampf mit Schwimmen in der Ostsee machen wollte. Im vergangen Jahr waren die Wetter Bedingungen so extrem, dass ein Duathlon veranstaltet werden musste. In diesem Jahr waren die Wetterbedingungen etwas besser. Als ich am Morgen aufgestanden war und zum Fenster rausschaute gab es Nieselregen. Nach dem Frühstück ging es für mich erst einmal 2km zu Fuß zur Wechselzone, um das am Vortag mit Regenschutz versehene Rad zum Wettkampf vorzubereiten. Von da aus ging es nochmals ca. 1,5km zum Schwimmstart. Wie bereits am Vortag war die Ostsee alles andere als ruhig. Es herrschte Ostwind, so dass die ersten 500m gegen die Wellen geschwommen werden mussten. Aufgrund des starken Windes wurde der Start links neben die Seebrücke verlegt, da auf der eigentlich geplanten rechten Seite die Gefahr bestand, dass wir Athleten gegen die Seebrücke gedrückt würden.  Zum Anziehen des Neos war glücklicherweise ein Zelt vorhanden. Kurz vor dem Start hörte der Regen auf. Schon beim Einschwimmen war mir ziemlich mulmig wegen der doch recht starken Wellen. Pünktlich wurde das Rennen gestartet. Pro Startgruppe starteten maximal 100 Triathleten, so dass durch einen Landstart genügend Platz zur Verfügung stand. Wegen der starken Wellen war es für mich als nicht so guten Schwimmer ziemlich kraftraubend voran zu kommen. Nach jeweils 10 Kraulzügen musste ich zur Orientierung und sauberen Atmung ebenso viele Brustzüge ausführen. Nach ca. 200m hatte ich das Gefühl, dass ich überhaupt nicht vorankommen würde und wollte schon umkehren. Nach einem Blick in meine unmittelbare Umgebung sah ich allerdings auch andere Triathleten. Zur Orientierung schaute ich nach rechts zur Seebrücke und konnte feststellen, dass ich doch langsam vorankam. In diesem Moment dachte ich nicht mehr ans Umkehren. Je weiter ich ins offene Meer kam, desto länger wurden die Wellen und ich konnte durchgehend Kraul schwimmen. Nach 500m war die erste Wendeboje und es ging nun 900m parallel zum Ufer mit dem Wind schräg von hinten, anschließend 500m zurück zum Ufer. Dabei kam der Wind schräg von der Seite, so dass das Halten der Richtung recht schwierig war und ich sicherlich einige zusätzliche Meter geschwommen bin. Nach dem Schwimmausstieg mussten wir ca. 500m bis zur Wechselzone laufen, der Weg dorthin war mit Teppich aber sehr gut präpariert. Für das Radfahren habe ich mir aufgrund der niedrigen Temperaturen und des starken Windes eine Jacke übergezogen. Obwohl der Regen aufgehört hatte, waren die Straßen noch komplett nass. Das Radfahren war anspruchsvoller als erwartet, da der Wind doch relativ stark wehte und die Radstrecke recht wellig war. Die Radstrecke musste 2x gefahren werden. Die Streckenführung und das Profil haben mir persönlich sehr gut gefallen. Die Laufstrecke war sehr anspruchsvoll, es mussten 2,5 Runden gelaufen werden. Pro volle Runde gab es 2 sehr intensive und relativ lange Anstiege (bis zu ca. 150m 20% Steigung). Die vielen Zuschauer in der Stadt haben mich immer wieder motiviert. Auch wenn das ein recht anspruchsvoller Wettkampf für mich war, habe ich eine sehr positive Erinnerung. Der Wettkampf war sehr gut organisiert und die Streckenführung hat mir gut gefallen, es hat Spaß gemacht. Ach ja, Quallen habe ich nicht gesehen, denen war es wohl auch zu kalt und zu windig. J  

 

SCL Triathleten beim Radrennen der Ruderer, Brelinger Berg

Bei Bilderbuchwetter fand am 03.10.2015 das Vierer-Zeitfahren der Ruderer am Brelinger Berg statt. Was beim Autorennen die Formel 1 ist, ist beim Radsport das Vierer-Zeitfahren. Mit von der Partie: Arne Schiereck, Stammgast mit dem Team 24h-Brelinger-Berg. Dirk Bockisch (SCL) startet mit dem Radsportteam der RSG Gronau (Günter, Martin, Ete und Dirk). Beim Warmfahren wird der belgische Kreisel probiert. Dann geht es auf die Piste: 3 mal um den Berg, 51km, alle 30 Sekunden startet ein Team. Nach der 2. Runde verliert die RSG Gronau ihren 4.Mann. Das heißt durchhalten und alle müssen nun durchkommen. Am Ende steht für die RSG der 26. Rang in der Liste: 1:19:05h in 38 kmh Durchschnittstempo. Arnes Team ist deutlich schneller und erreicht Rang 14 in 1:14:57h. Insgesamt starten 56 Teams beim Rennen um Arnes Hausberg. Perfekt organisiertes Radrennen mit hohem Spaßfaktor und lustigen Spezialaus-wertungen. Dank an die Ruderer von Angaria!

Berlin-Marathon mit Triathletin Diana Ringwelsky

Am 28.09.2015 fand der Berlin-Marathon statt. Für die Triathlon Abteilung geht Diana Ringwelsky an den Start. Sie läuft die 42km in 4:17:55h bei herrlichen Laufbedingungen in der Hauptstadt. Insgesamt liegt Sie auf Rang 4030 und in der Altersklasse auf Rang: 784. Wir Gratulieren!

 

SCL-Triathlet finisht Ironman Alcudia

Am 26.09.2015 fand der Ironman Mallorca, Alcudia statt. Mit dabei is Thomas Cieciel vom SCL-Triathlon. Er startet zum ersten Mal auf der vollen Ironman Distanz (Swim: 3,8km - Bike: 180km - Run: 42km) und hat sich gründlich vorbereitet. Beim Schwimmen verliert Thomas seine Uhr. Er schwimmt die 3,8km in 1:04:44 h. Schon mal ein guter Anfang. Dann geht es aufs Rad in Richtung Berge, rauf nach Kloster Luc. Auf dem Rad benötigt er am Ende 6:20:15h. Thomas kann aufgrund von Magenproblemen keine Aero-Position halten. Der abschließende Marathon verlangt ihm alles ab: 5:23:51h. Am Ende stehen 13:09:43h und Rang: 1425, Altersklasse 177. Gratulation!!!

Persönlicher Rennbericht:  IRON(DIXI)MAN Mallorca 2015

 

Der Ironman Mallorca 2015 startete erstmals mit einem Rolling Start wo sich die Teilnehmer je nach Leistung selbständig in eine bestimmte Zielzeit einordnen konnten. Dies sollte das Schwimmen ohne die üblichen Bremsen, die generell weit vorne Starten und den Verkehr dann aufhalten, gewährleisten. Der Startschuss fiel und es ging zügig in das kühle Nass. Das Ufer fällt nur sehr flach ab, weshalb man erstmal gefühlt einen halben Kilometer durch das Wasser stampfen muss. Nachdem man endlich schwimmen konnte merkte ich schnell, dass ich mich scheinbar direkt in einem Pulk befand in dem es, wie es mir erschien, um Leben und Tod ging. Die Athleten hämmerten und prügelten aufeinander ein, als ginge es dabei gar nicht um das Schwimmen…Auch ich bekam recht schnell einen Schlag durchs Gesicht wobei die Uhr des Athleten meine rechte Wange aufkratze…Na super dachte ich mir – klappt ja hervorragend mit dem Rolling Start!

Kurze Zeit später bekam ich einige weitere Schläge, u. a. auch gegen meine Garmin Uhr. Als ich etwa nach 500m der Strecke nachsehen wollte wie viel Zeit mittlerweile vergangen war traute ich meinen Augen nicht – meine Uhr war weg! Augenblicklich hörte ich auf zu schwimmen und starrte fassungslos meinen Arm an. Prompt wurde ich von einem Athleten überschwommen und kam dadurch irgendwie wieder zur Besinnung…Ich konnte nicht fassen, was mir da gerade passiert ist….Gedanken flogen mir durch den Kopf und Selbstzweifel machten sich breit. Da ich mein gesamtes Training herzfrequenzbasiert ausgeübt habe und für alle Disziplinen und speziell die Bergetappen auf dem Rad bestimmte Pulsvorgaben hatte, war mir in diesem Augenblick nicht klar ob ich nach dem Schwimmen weitermachen würde. Plötzlich erinnerte ich mich an ein Gespräch mit unserm Ironman-Senior Reimund Schultz dem Ähnliches in Frankfurt wiederfahren war. Reimund hörte auf seinen Körper und machte dennoch ein super Rennen. Ich fasste wieder Mut und schwamm weiter – danke Reimund! Mein angestrebtes Tempo konnte ich auf Grund der Teilnehmerdichte jedoch nicht halten und zu guter Letzt folgte ich an der ersten Boje einigen Athleten ohne auf den Kurs zu achten. Als ich hochsah, erkannte ich, dass wir in etwa 100m vom eigentlichen Kurs entfernt waren. Es ging nun im Gedränge Richtung Strand wo ein kurzer Landgang auf uns wartete bevor es dann auf die zweite Streckenhälfte ging.  An der letzten Wendeboje  wurde mir dann noch die Brille vom Kopf gerissen  und ich konnte diese gerade noch so vor dem Versinken retten – jetzt war ich endgültig sauer! Ich beschloss nun den Terminator-Modus einzuschalten und meinen Schwimmplatz mittels körperlicher Gewalt um jeden Preis zu verteidigen - Das klappte sehr gut und ich konnte nach 1:04 endlich aus dem Wasser klettern.

 

Ich lief in die Wechselzone und machte mich für das Radfahren fertig. Die Radstrecke ist wirklich schön und durch die vielen Hügel/Berge auch anspruchsvoll. Ich freute mich auf das Radfahren! Ich fuhr behutsam los und die ersten Kilometer fühlten sich gut an. Als ich jedoch in die Aero-Haltung ging, bemerkte ich schnell einen Schmerz in der Bauchregion – ich hatte das Gefühl, als würde mit meinem Bauch etwas nicht stimmen. Der Schmerz ließ nicht nach und das schöne Gefühl, durch die tolle Landschaft Mallorcas fahren zu dürfen, verpuffte abrupt. Ich fuhr nun Oberlenker und verpflegte mich das erste Mal. Für die angepeilte Strecke hatte ich mir im Vorfeld eine bestimmte Menge Energiegeele in einer Radflasche mit etwas Wasser angerührt. Als ich die erste Portion trank und mit Wasser nachspülte kam reflexartig alles wieder hoch und ich fing an zu spucken. Ich versuchte es erneut und wieder wehrte sich mein Körper gegen jegliche Kohlehydratzufuhr – dies  änderte sich auch nicht im Verlauf des Radfahrens. Klares Wasser mit einem Schuss Iso vertrug ich jedoch ganz gut. Ich fuhr trotzdem sehr defensiv, so dass mich unzählige Triathleten überholen – auch zwei 10-15-Mann starke Gruppen rauschten an mir vorbei und erweckten bei mir den Eindruck als sei das Windschattenverbot zwischenzeitlich aufgehoben worden. Hatte ich da vielleicht etwas nicht mitbekommen…?  Dank der Oberlenkerhaltung tat mir irgendwann alles nur noch weh und auch meine Bauchkrämpfe wurden immer schlimmer und schlimmer. Den Aufstieg zum Kloster Lluc fuhr ich eher gemütlich hoch, da ich mir bereits jetzt schon Sorgen um meinen Energiehaushalt und den damit verbundenen schweren Marathon machte. Das sollte aber nicht meine größte Sorge werden, wie es sich später herausstellte. Ab und an fragte ich andere Teilnehmer nach der Uhrzeit um wenigstens halbwegs zu wissen, wo ich mich gerade befand. Meine Uhr, mein Ein und Alles war ja weg und so hatte ich zu keinem Zeitpunkt eine Ahnung  wie schnell ich mich mit welcher Herzfrequenz  wo befand.

Als die Radstrecke endlich zu Ende ging war ich heilfroh und freute mich bereits auf das Laufen. Endlich runter vom Fahrrad und wieder in die aufrechte Position gehen zu können, erschien mir wie ein Segen. Ich stieg ab und rannte in Richtung Fahrradständer. Schon auf den ersten Metern zu Fuß war mir klar, dass ich schleunigst aufs Klo musste. Ich zog mich zügig um und ging (an rennen war nicht zu denken) in Richtung der Dixi-Toiletten. Ich verbrachte alleine 10min dort und habe mich ernsthaft gefragt, ob ein Marathon bei den Magen-Darmbeschwerden überhaupt sinnvoll und möglich sei. Mittelweile zeigte das Thermometer 29 Grad Celsius und die Sonne brannte erbarmungslos auf die Athleten nieder – auch im Dixi war es nicht mehr so schön. Ich fasste schließlich den Entschluss es zumindest zu versuchen. Die Laufstrecke besteht aus 4,5 Runden à 9km wovon etwa jeweils 3km an der Strandpromenade gelaufen werden. Ich rannte los, aber schon nach etwa 2km musste ich wieder gehen weil der Druck/Schmerz in der Magengegend, verursacht durch die Erschütterungen beim Laufen, unerträglich war. Zum Glück waren alle 3km Verpflegungspunkte die auch über einige Dixi´s verfügten. Ich ging  den letzten Kilometer und begab mich ohne Umwege sofort wieder ins Dixi. An der Verpflegungsstelle nahm ich mir einen Becher Iso und versuchte diesen zu trinken…Alles kam wieder hoch. Ich kippte den Becher bis auf einen Schluck aus und mischte es mit Wasser – dies behielt ich drin. Leider wiederholte sich dieses Schauspiel über die gesamte Länge des Marathons. In Summe besuchte ich an JEDER Verpflegungsstelle das Dixi (in Summe 14 Mal) auf und konnte bis ins Ziel keinerlei Zucker in Form von Gel etc. zu mir nehmen. Der Marathon war mit 5:23h der Horror und mental die größte Herausforderung meines Lebens, zumal die Laufstrecke direkt an unserm Hotel verlief und ich mich jedes Mal davon abhalten musste mich nicht ins Bett zu legen. Das „YOU ARE AN IRONMAN“ im Ziel habe ich vor lauter Aufregung/Erleichterung und der Tatsache es doch noch geschafft zu haben nicht einmal mitbekommen.

Lehrter Einzelzeitfahren

Rampenstart, Quelle: Lehrter SV

Am 19.09.2015 fand das Lehrter Einzelzeitfahren statt. Bei widrigen Bedingungen begeben sich 62 überwiegend Triathleten an den Start. Die üblichen Verdächtigen sind mir dabei, so auch zum ersten Mal SCL-Triathlet Dirk Bockisch. Leider regnet es in Strömen und ist lausig kalt (13°C).  Nach einer Einweisung bei den Lehrtern geht es im geschlossenen Vernad aufs Feld. Gestartet wird das Einzelzeitfahren von einer Rampe im Abstand von 30 Sekunden. Es ist alles vertreten. Vom einfachsten Rad bis zum teuersten Carbonrenner. Über die umgestülpte Wasserkisten betreten die Helden mit ihren Rädern die Rampe. Aufsteigen, einklicken.....der Starter zählt runter. Los: Nur nicht gleich stürzen und Vollgas. Wasser von oben und mit Dreck vermischt von unten. 3,5 Runden über die Felder. Die Kurven sind bei Nässe extrem schwierig anzufahren. Leider hat es auch Stürze gegeben. Das Tempo zwischen 29kmh und 42kmh gehalten. Am Ende steht die Zeit von 34:10Min. für 20 km in der Liste. Das reicht für Rang 36 bei den Herren. In der Altersklasse der 4. Rang. In Lehrte geibt es noch die Besonderheit der bereinigten Liste. In der bereinigten Liste werden hoch wissenschaftliche Faktoren umgerechnet: Geschlecht, Alter, Rad ....Dann kommt der eigentliche Sieger heraus: Karl Lampe, 80 Jahre, Laufclub Burgwedel. 80 jährige beim Einzelzeitfahren bei strömenden Regen? Nach dem Rennen gab es die warme Dusche und ein schönes Grillfest mit Siegerehrung. Prädikat empfehlenswert, tolle Veranstaltung!

SCL-Triathlet startet bei den Wikingern in Aarhus

Am 13.09.2015 startet Karsten Hohensee auf der Mitteldistanz (Swim: 1km - Bike: 90km - Run: 21km) beim Ironman in Aarhus. Er finisht in einer hervorragenden Zeit von 5:05:25 h.

Damit wird er 158. in der Gesamtplatzierung. In der Altersklasse AKM40 liegt er auf Rang 19.

Er schwimmt eine Zeit von 17:01 min.. Auf dem Rad benötigt er 2:52:10h und läuft anschließend den Halbmarathon in 1:46:31h. Wir gratulieren!!!

 

Persönlicher Rennbericht:

 

Der Ironman 70.3 Aarhus an der dänischen Ostküste ist Mitte September nichts für Schönwetter-Athleten. Das war mir bei der Anmeldung schon klar; dass es aber so hart kommen würde, hatte ich nicht erwartet. Für den Wettkampftag waren Dauerregen, 15Grad und böiger Wind aus Südost angesagt. Schon beim Abholen der Wettkampfunterlagen am Vortag wurde uns eröffnet, dass die Schwimmstrecke in der Ostsee wegen der hohen Wellen und des Windes, der am nächsten Morgen noch auffrischen sollte, auf 1.000m verkürzt
wurde. Wegen der Strömung allerdings sei das Wasser mit 18 Grad relativ warm und (fast) frei von Quallen. Wie schön. Dafür wurde vor Ort mehrfach darauf hingewiesen, man möge doch Reifen mit Profil aufziehen, da die Radstrecke Kopfsteinpflaster enthält und viele Kieselsteine vom Fahrbahnrand, so dass aus den Vorjahren überdurchschnittlich viele Ausfälle wegen Platten festzustellen waren. Wie versprochen regnete es am
Wettkampfmorgen aus allen Eimern. Schon vor dem Hotel in der Innenstadt von Aarhus wehte ein strammer Wind. Als ich an dem Morgen das Meer in der Bucht von Aarhus sah, konnte ich mich erstmal entspannen. Duathlon also. Never ever würde man Menschen für einen Spaßwettkampf in diese Wellenhölle schicken, die Brecher rollten schön auf den Strand, das gemeine war, dass es in der Mitte zur ersten Boje nochmal eine zweite Front gab, wo die
Wellen (mangels Schutz der Kaimauer) vom offenen Meer her nochmal höher aufbauten, brachen und in weiße Gischt aufgingen. Umso überraschter war ich, als der Sprecher nur lapidar verkündete: "Perfect conditions to seperate the strong from the weak or as we say in Denmark: the boys from the men...". Schöner Scherz. Wir bereiteten uns im strömenden Regen weiter vor. Weil es auch kalt war, zogen wir den Neo schon 1h vor geplanter
Startzeit an. Also nur, um uns bis zur Durchsage, dass nicht geschwommen wird, warm zu halten. Die Zeit verging. Die erste Startgruppe sammelte sich (ich war in der letzen Startgruppe 4), dann die Durchsage: 10min until Start of the race. Ok sagte ich mir (jetzt schon nervöser), die schicken also die ersten rein, merken, dass es nicht geht und brechen ab. Sogar die Begleitboote waren zT. vom Strand aus nicht mehr zu sehen und verschwanden hinter den Wellen, die Kajaks wurden gar nicht erst ins Wasser gelassen,
die Jungs auf den Surfbrettern (liegend) wurden immer wieder runtergespült. Wo ist die dt. DLRG oder der TÜV oder sonstwas, was hier für Abbruch sorgt? Das alles ließ die Dänen völlig kalt. Und da fast ausschließlich Dänen, Schweden, Norweger und ähnlich hartgesottene Nord-Osteuropäer am Start waren, regte sich auch niemand auf.  Ich bin ganz ehrlich: ich hatte Angst und wäre die erste Startgruppe nicht so freudig schreiend wie Wickie und
die starken Männer auf Beutezug in die Wellen gesprungen und losgeschwommen, hätte ich meine 7 Sachen gepackt und wäre geflohen. Der schnellste Schwimmer kam nach 13min wie ne kranke Kegelrobbe wieder an den Strand gespült. Ok dachte ich: es gibt also eine Überlebenschance. Ab ging die 2. und 3. Startgruppe. Immer dasselbe. Komisch war nur, dass 8 - 10 Leute nach den ersten Wellen wieder zurück ans Ufer getrabt kamen oder sich
in das Rettungsboot schleppen ließen. Hmmm. Für die war das Rennen schnell
wieder vorbei. Dann waren wir dran. Ich taxierte die Strömung, den Wellengang etc. und da wir in einer breiten Bucht mit ca. 200 Leuten in der Startgruppe waren, hatte jeder viel Platz. Startschuß und ab, waten ca. 30 Meter, dann über die Wellen springen, alles gut...dann hüfttief reinhauen und losschimmen. Geht doch. Für genau 3 Züge. Dann fasste mein rechter Arm ins Leere, ich guckte nach vorne, da war nur Himmel, kein Wasser. Aha: du bist oben auf der Welle. gefühlt stürzte ich metertief kopfüber runter, dann tauchen, wieder 3 Züge. Wieder Welle usw. Zwischendurch Brustschläge zur Orientierung und zum Durchatmen. Leichte Panik stieg auf. So können auch 1000m lang werden und man merkte sofort, dass das viel Kraft kostet. Rechts und links von mir zappeltend die anderen, einige riefen um Hilfe
oder "Rescue" und wurden rausgezogen, ein Festhalten an Boot oder Surfbrett ging nicht, die waren also sofort aus dem Rennen. Die Wasserrettung machte aber einen tollen Job, ich hatte immer Sichtkontakt zu Helfern, die auch mich spotteten und abcheckten, ob es ein Problem gibt. Als mich 2 kurz hintereinander rollende Wellen trafen und ich ordentlich Wasser geschluckt hatte, kam ich mit einem lauten Japsen an die Oberfläche. Das hörte der
Surfer 20m neben mir und checkte mich sofort ab. Schwimmen war das nicht, eher strukturiertes Ertrinken. Dann die Boje, die Wellen änderten die Richtung von "frontal" auf "rechts". Kacke, auch nicht besser, aber nur ein kurzes Stück zur zweiten Boje, dann hatten wir die Wellen von hinten. Auch nicht superangenehm, aber jetzt konnte man sie wenigstens absurfen, was ganz gut ging. Ich wurde irgendwie in Richtung Schwimmziel gespült, an
einen Rhythmus oder gar Tempogefühl oder sowas war nicht ansatzweise zu denken. Ich war einfach irgendwann da. 16.30min Schwimmzeit (17.01min an der Zeitnahme am Strand) ist natürlich langsam. Dass ich damit aber als 8. aus der Startgruppe aller 40-44-jährigen aus dem Wasser kam, zeigt, dass alle zu kämpfen hatten und dass Zeiten an diesem Tag sekundär waren. Der Regen hielt an, machte nur kleine Pausen. Also dicke Jacke und Handschuhe an. Die Radstrecke ist schwierig und alles andere als schnell, wenn es nass
ist und der Wind bläst. Viele Kurven, Abfahrten in Kurven, kleinere Steigungen etc. Hier war also Trumpf, durchzukommen, nicht zu unterkühlen und keine Steine aufzusammeln, was mir alles einigermaßen gelang. 2.52h für die 90KM ist auch nicht wirklich schnell, aber erstaunlicherweise dafür mit Krämpfen belohnt worden. Landschaftlich muss das sehr schön gewesen sein, viele kleine Landstrassen, Seen, Hügel, Wälder etc. - man sah nur nichts
durch die Suppe und mein Visier verschaffte mir dazu noch einen ordentlichen Blindflug. Als ich nach 60KM in der Verpflegungsstation mal hochklappte, fiel mir erst auf, dass es gar nicht neblig war, sondern die Scheibe komplett beschlagen. Also Visier rauf (aerodynamisch natürlich vollblöd aber besser als vollblind) auf den Helm und weiter. Einige Stürze und viele flickende Triathleten später ging es in T2 und auf die Laufstrecke, die dann sehr stimmungsvoll und abwechslungsreich war. Meine Krämpfe in den Oberschenkeln setzten sich fort und so waren die 2 konstanten Steigungen in die Altstadt rauf und zurück zum Zielbereich nicht wirklich förderlich für einen runden Lauf, aber das war jetzt eh schon egal. Bei jeder Tempoverschärfung oder Steigung wurde ich mit einem Krampf belohnt, was bei 2 Steigungen pro Runde und 4 Runden relativ oft der Fall war. Also bummelte ich dahin, genoß die wirklich gute Stimmung und trudelte nach 5.05h mit einer HM Zeit von 1.46h ins Ziel. Trotzdem es der härteste 70.3 dieses Jahr mit den schlechtesten Splits war, ist es doch die beste Platzierung geworden: 19. in der AK und 159 offen. Wer eine echte Herausforderung und eine großartige Stadt im Norden sucht, ist in Aarhus genau richtig. Für das Schwimmen ein leeres Faß Faxe organisieren und treiben lassen, auf dem Rad einen Wikingerhelm mit Hörnern (was historisch falsch ist, wie wir alle wissen) aufsetzen und beim Laufen
ein Rentierfell gegen die Kälte umbinden. Dann fällt man auch als Germane kaum auf.

Triathleten beim Maschsee-Triathlon

Am 05.09.2015 wurde der Maschsee Triathlon gestartet. Leider bei sehr böigem Wind und Regen. Die Außentemperaturen waren auch deutlich kühler als in den vergangenen Wochen.  Zunächst wurde die Volksdistanz (Swim: 500m - Bike: 20 km - Run: 5 km) ausgetragen.

Auf der Volksdistanz starten 4 SCLer: Patrick Schmidt erreicht das Ziel in 1:15:12h in der ersten Startgruppe finisht auf Rang 80, AK 14.. Seine Split-Zeiten: Swim 7:48min. - Bike 39:09min. - Run 24:17min.. Altmeister Raimund Schultz gewinnt zum wiederholten Mal seine Altersklasse in 1:17:46h. Damit erreicht er den 113. Gesamtrang und wird erster seiner Altersklasse TM60. Die Split-Zeiten von Raimund: Swim: 7:53min. - Bike: 35:15 min. - Run: 29:13 min.. Randolf Bieritz startet ebenfalls für den SCL. Er finisht in 1:24:30h auf Gesamtrang 215. Seine Split-Zeiten: Swim:11:25min. - Bike40:17min. - Run: 28:18min.

 

Olympische Distanz (Swim: 1,5km - Bike: 40km - Run: 10km): Michael Feustel wagt sich in seinen Ruhejahr an die Olympische Distanz und erreicht das Ziel in 2:39:57h auf dem Rang 115. Er wird 3. seiner Altersklasse. Die Split-Zeiten: Swim: 33:45min. - Bike: 1:11:51h - Run: 49:13h. Raimund Schultz startet an diesem Tag zum 2. Mal und gewinnt wieder die Altersklasse in 2:47:49h. Das ist der 170. Gesamtrang. Seine Split-Zeiten lauten: Swim: 25:20min. - Bike: 1:13:38h - Run: 1:02:12h.

 

Der Maschsee-Triathlon ist eine der größten Triathlon Veranstaltungen Niedersachsens. Es starten etwa 1500 Triathleten. Für den SCL erfolgreich: 4 Starter und 3 mal Altersklassensiege. Wir gratulieren !!!

Ironman Raimund auf dem Weg nach Hawaii

Finish beim Riesenbecker-Triathlon

Auf der Suche nach einem Ersatzwettkampf für den ausgefallenen Triathlon Nordhorn startet Dirk Bockisch am 30.08.2015 beim Riesenbecker Triathlon in Nordrhein Westfalen. Der Triathlon besteht im wesentlichen aus einer Olympischen Distanz (Swim: 1,5km - Bike: 40km - Run: 10km) und einer Volksdistanz an einem wunderschönen See (Torfmoorsee). Auf der OD erreicht Dirk Bockisch den 44. Gesamtrang; Herren: 35. Rang; AK M50 7. Rang in 2:28:14h. Die Split-Zeiten: Swim 30:20 min. - Bike: 1:10:07h - Run 47:47 min..

 

Persönlicher Rennbericht: Im Torfmoorsee ruhig aus der letzen Reihe gestartet. Ordentlich geschwommen und PBZ erreicht! In 29min. aus dem Wasser, Neo-Wechsel, rauf aufs neu gebrauchte Rad: Testfahrt! Der erste Streckenteil ist kurvig und schmal. Lieber abwarten Riegel essen. Dann mal eben Dr. Aschwer (http://www.hermannaschwer.de/) 2mal überholt. Der Doc startet M65 und ist topfit. Dann endlich die gerade Straße mit super Bedingungen zum Überholen. Reingetreten was der Göpel hergibt und viele überholt, aber vorsichtig auf den noch vom Gewitter nassen Straßen. Zweiter Wechsel: Klappt gut, die Wechselzone ist groß und kein Gedränge. Beim Laufen habe ich diesmal Socken verwendet, wegen der Blasen beim letzten Triathlon. Dann der 10km Lauf bei schwüler Luft um die 30°C. Nix für Bestzeiten. Jede Versorgungsstelle angelaufen und getrunken. Der Plan unter 2:30h zu finishen ist aufgegangen. Super Wettkampf, gute Organisation, sehr schöner See und jede Menge Nordhorner räumen die ersten Plätze ab.

SCL-Triathleten starten in Wilhelmshaven (Landesliga)

Der Abschlusswettkampf der Landesliga fand am 8.08.2015 in Wilhelmshaven statt. Es handelt sich um eine Sprintdistanz (Swim: 750m - Bike: 20km - Run: 5km). Die Startgemeinschaft TriTeam SCL_FSH startet mit Unterzahl, d. h. die 4 Starter müssen ein Streichergebnis ausbügeln, welches in die Teamwertung eingeht. Dennoch hat im Team-Ergebnis das TriTeam mit dem besten Ergebnis: Rang 23 abgeschlossen. Bester Athlet ist Karsten Hohensee auf dem Gesamtplatz 80 in 1:10:59h. Auf Rang 81 folgt sofort Volker Fortströer in 1:11:04h. Mit einem hauchdünnen Abstand von 5 Sekunden. Sascha von der Hellen hat mit Verletzungsproblemen zu kämpfen, ist dennoch angetreten und erreicht Platz 87 in 1:11:23 und damit 19 Sekunden hinter Volker. Mathias Flakowski gibt sich mit 1:17: 38h zufrieden. Das Team hat alles gegeben und ist mit dem Rang 23 von 38 sehr zufrieden. Der Wettkampf in Nordhorn wurde abgesagt, aufgrund von Straßenbauarbeiten.

Name Rang Landesliga Gesamtzeit Swim: Bike: Run:
Sascha von der Hellen 87. 1:11:23h 13:42min. 38:01 h 19:39min.
Karsten Hohensee 80. 1:10:59h 12:09min. 37:18 h 21:30min.
Volker Fortströer 81. 1:11:04h 12:35min. 38:38 h 19:50min.
Mathias Flakowski 164. 1:17:38h 12:23min. 41:08 h 24:06min.