SCL-Triathlon

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SCL Triathleten finishen ProAM 

Am 08.09.2019 startete das ProAM Radrennen in Hannover vor dem Rathaus. Auf der 103km Strecke waren 3 Triathleten des SCL vertreten. Bester Radfahrer war Sascha von der Hellen. Er erreicht das Ziel nach 2:52:02h auf Rang 285. Dirk Bockisch finisht in 3:11:04h und Dr. Paul Janicki folgt in 3:20:28h.

Jochen Stephan trebt es nach Magdeburg zum TeamTriathlon. Der Wettkampf wird mit drei Startern hintereinender absolviert. Jochen Stephan und das Team Simply the best erreichen Rang 29 von immerhin 131 Mannschaften in 3:44:05h (3xSprint-Triathlon).

Verbandsliga - Saisonabschluss beim Biberman, Bleckede

Der letzte Wettkampf der Verbandsliga stand in diesem Jahr beim Biberman in Bleckede bei Lüneburg auf dem Programm. Die 4 Triathleten des TriTeam SCL-FSH starteten im schmalen Elbekanal. Der Kanal führte wenig Wasser und war entsprechend schmal und morastig. An Überholen war an manchen Stellen nicht zu denken.  Nach dem Schwimmen ging es über einen Ponton über den Deich zum Rad. Eine sehr schnelle fast gerade Radstrecke. Die Berge des Nordens ist der Wind, so dass die Athleten mit starkem Gegen- oder Seitenwinden kämpfen mussten. Nach dem Rad führte die Laufstrecke am Deich entlang, über eine Behelfsbrücke, durch den schönen Ort ins Ziel. Das Team erreicht komplett das Ziel, so dass ein Teamergebnis auf dem 16. Rang sichergestellt wurde. Das Gesamtergebnis der Verbandsliga steht noch aus. Herausragende Leistungen zeigte Thomas Cieciel der auf dem 28. Gesamtrang finishte. Jochen Stephan gewinnt den 3. Rang der Altersklasse. 

 

 

 Sprint-Distanz

 750m - 20 km -

 5 km                

 

Rang        

 

 Swim (min:sec)/T1

 Bike (min:sec)/T2

 Run (min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Thomas Cieciel

28.Rang, 5.AK 14:54/1:20 32:54/0:45 23:21 1:13:16
Jochen Stephan

68. Rang;

3. AK

16:18/1:16 34:36/1:08 25:25 1:18:46
Dirk Bockisch

83.Rang;

16.AK

20:31/1:19 35:00/0:56 22:54 1:20:43
Sönke Stahl

97. Rang;

7.AK

20:28/1:23 37:29/0:58 22.32 1:22:53

Schnellster Chef beim B2Run ist ein SCL-Triathlet

Am 27.08.2019 fand am Maschsse mit Zieleinlauf in das Stadion der B2Run mit 11500 Läufern statt. 

Der schnellste Chef ist SCL-Triathlet Francisco Cabanillas Garcia. Er läuft die 6,5km Runde in 23:49 min. und wird damit 2. seiner Altersklasse, 17. Gesamtrang von 11.500 Läufern!

SCL Triathleten in Celle erfolgreich

Für drei Athleten des SCL ging es am 25.08.2019 zum Celler-Triathlon. Das Wetter war traumhaft schön. Ideal für eine Triathlon Veranstaltung. Geschwommen wird 600m mit der Strömung in der sonst sehr frischen Aller. Nach dem Wechsel aufs Rad wird ein schneller Rundkurs mit einem Wendepunkt durchfahren. Anschließend geht es auf die 7 km lange Laufstrecke bevor man auf die Zielgerade ins Stadion einbiegt. Roswitha Ebel gewinnt die Altersklasse TW55. in 1:48:48h. Insgesamt ist das der 266. Rang. Raimund Schultz ist wieder dabei und wird 2. seiner Altersklasse in 1:38:32h (Rang: 148). Peter Hippler wird 10.AK und finisht in 1:51:33h (Rang: 289). 

TriTeam SCL-FSH beim Altwarmbüchen Triathlon, Verbandsliga

Am 18.08.2019 ging es für die SCL-Triathleten zum Altwarmbüchener See Triathlon. Durch ein paar Verletzungen, Erkrankungen und familiäre Gründe sind im Vorfeld ein paar Athleten ausgefallen. Das TriTeam SCL-FSH ist dennoch mit 10 hochmotivierten Athleten an den Start gegangen.

Es ging diesmal bei 18 Grad und Regen an den Start am See. Das Team startete verteilt über drei Starterwellen auf der Sprint-Distanz: 750m Schwimmen - 20km Radfahren und 5km Laufen. Alle sind gut ins Ziel gekommen und es gab keine Ausfälle. Die Strecke wurde gut gesichert und an den 180 Grad Wendepunkten gab es entsprechende Hinweise, die Kurven bei der Nässe nicht zu scharf zu durchfahren. Francisco Cabanillas hat sich mit einem anderen Athlketen mit den Rädern verhakt, was wertvolle Sekunden kostete. In die Teamwertung kamen: Francisco Cabanillas Garcia, Jochen Stephan, Patrick Schmidt und Sönke Stahl. Das Team beendet des Wettkampf auf dem 16. Rang. Nun kommt nur noch der Triathlon in Bleckede, wo das Gesamtergebnis zu stabilisieren ist. 

Diana Ringwelski erreicht einen beachtlichen 16. Gesamtrang bei den Damen und wird 3. ihrer Altersklasse. Jochen Stephan ist nicht zu bremsen und finisht auf dem 1. Rang seiner Altersklasse auf Gesamtrang 69. 

 

 Sprint

           

 

Rang        

 

 Swim (min:sec)

 Bike (h:min:sec)

 Run (min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

0,75km-20km-5km          
Herren:          

Francisco Cabanillas Garcia

41.Rang;

5.Platz AK

15:32 38:23 18:29 1:12:25

Jochen Stephan

69. Rang;

1. Platz AK

14:11 38:07 23:54 1:16:13
Patrick Schmidt

81. Rang;

12. Platz AK

15:08 40:00 22:46 1:17:56
Sönke Stahl

109. Rang;

14. Platz AK

17:01 41:44 21:24 1:20:10
Rene Euscher

121. Rang;

19. Platz AK

13:19 42:07 25:53 1:21:19
Boto Schmerer

139. Rang;

12. Platz AK

17:22 42:23 23:57 1:23:43
Peter Hippler

169. Rang;

7. Platz AK

19:05 46:22 26:26 1:31:55
Damen:          
Diana Ringwelski

16. Rang;

3. Platz AK

17:53 40:46 23:46 1:22:28
Lya Großmaß

51. Rang;

5. Platz AK

17:27 47:06 26:41 1:31:15
Roswitha Ebel

52. Rang;

7. PLatz AK

19:11 46:17 25:54 1:31:23

Top-Leistungen der SCL-Athleten am Triathlon Wochenende

Am 11.08.2019 ging es für die SCL-Triathleten nach der Sommerpause wieder an den Start. Die aktiven Triathleten teilten sich am Wochenende auf 3 Wettkämpfe auf.

 

Braunschweig, Verbandsliga:

In der Verbandsliga stand der 3. Wettkampf der Saison in Braunschweig an. Dort gingen 6 Athleten anden Start um das gute Teamergebnis mit dem TriTeam SCL-FSH zu sichern. Bei bestem Wetter erreichte das Team den 13. Rang von 28 Mannschaften in einem stark besetzem Feld. Damit steht unser TriTeam SCL-FSH auf dem 6. Gesamtrang der Liga nach 3 Wettkämpfen. In die Mannschaftswertung kamen die schnellsten 4 Athleten: Thomas Cieciel, Francisco Cabanillas Garcia, Jochen Stephan und Sönke Stahl. Jochen Stephan erreicht den 1. Rang seiner Altersklasse. Die gute Gesamtplatzierung gilt es nun in Altwarmbüchen und in Bleckede zu verteidigen. 

 

Bremen, Olympische Distanz:

Roswitha Ebel und Dr. Paul Janicki zog es nach Bremen. Hier starteten die Athleten auf der Olympischen Distanz. Roswitha Ebel gelang der Sprung auf das Treppchen in ihrer Altersklasse W55. Roswitha Ebel erreicht den 2. Platz der Altersklasse in 3:13:19h. Dr. Paul Janicki ist zwar schneller unterwegs, kann aber in seiner Altersklasse leider nur den 7. Platz erreichen. Beachtlich ist hier der 35. Gesamtrang im Feld. Er finisht in 2:30:23h.

 

Nordhausen, Half-ICAN/ICAN64

3 Athleten des SCL waren im Südharz beim Nordhausen-Triathlon. Sascha von der Hellen hat die volle Mitteldistanz auf sich genommen und durfte gegen die Profis antreten: Eheleute Ivonne und Peer van der Vlerken, die auch einer souveränen Doppelsieg einfahren konnten. Sacha von der Hellen finisht bei dem anspruchsvollen Triathlon in einer hervorragenden Zeit von 4:55:38h. Peter Hippler und Dirk Bockisch nehmen sich die erweiterte Olypische Distanz (ICAN64: 1km-53km-10km) vor. Dirk Bockisch erreicht das Ziel am Theater auf dem 26. Gesamtrang und wird damit 3. seiner Altersklasse M50. Peter Hippler gelingt ebenso der 3. Platz der Altersklasse. 

 

 Sprint

           

 

Rang        

 

 Swim (min:sec)

 Bike (h:min:sec)

 Run (min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Braunschweig (0,75km-20km-5km)          
Herren:          

Thomas Cieciel 

M 26., 7.AK 11:44 37:58 24:24 1:14:07

Francisco Cabanillas Garcia

M31., 4.AK 13:33 40:08 21:17 1:15:00
Jochen Stephan M 90., 1.AK 12:53 39:53 29:44 1:22:31
Sönke Stahl M 91., 11.AK 14:12 44:41 23:46 1:22:41
Boto Schmerer 15:44 15:44 45:08 27:27 1:28:21
Damen:          
Diana Ringwelski W 29., 5. AK 17:11 45:49 27:12 1:30:12
           

Bremen

(OD 1,5km-40km-10km)

         
Dr. Paul Janicki

M 35.,

7. AK

33:27/3:27 1:09:51/1:25 42:10 2:30:23
Roswitha Ebel

W202.,

2. AK

43:08/4:19 1:12:04/2:10 1:00:36 3:13:19
           

ICAN Nordhausen 

(MD 2km-90km-21km)

         
Sascha von der Hellen 7.AK 34:37/2:46 2:39:08/1:32 1:37:35 4:55:38

ICAN64 Nordhausen

(1km - 53km - 10km)

         
Dirk Bockisch  26./3.AK 23:37/2:30 1:33:18/1:49 49:03 2:50:17
Peter Hippler 93./3.AK 27:47/6:32 2:03:18/5:25 1:09:04 3:52:06

SCL-Athleten beim Hamburg-Triathlon; Challenge-Roth

Hamburg:

Die größte Triathlon Veranstaltung findet in Hamburg statt. Bei den Profis erreicht Ex-SCL-Triathlet Jonas Schomburg den 20.Rang. Die Amateure starten am Sonntag, den 07.07.2019. Vom SCL sind 

Roswitha Ebel und Peter Hippler auf der Olympischen Distanz (Swim 1,5km - Bike 40km - Run 10km) dabei. Der Tag beginnt etwas frisch nach den Extremtemperaturen der letzten Wochen. Roswitha hat ein bischen Pech, denn vor ihr stürzen 2 Athleten und Sie muss zunächst helfen. Am Ende geht es dann doch glücklich ins Ziel. Roswitha Ebel finisht Hamburg in 3:11:04 h und erreicht den 380. Rang, 21. AK. Die Split-Zeiten sind: Swim 35:13min. - T1 7:09min. -  Bike 1:26:13h - T2 4:13min. Run 58:18min..

Peter Hippler folgt in 3:12:40h, 2154. Rang, 44.AK. Die Split-Zeiten: Swim 37:41min. - T1 7:45min. - Bike 1:20:04h - T2 8:12min. - Run 58:59min..  

 

Challenge-Roth:

Zurück im TriTeam ist Karsten Hohensee (FSH) und finisht die Langdistanz Challenge-Roth in einer hervorragenden Zeit von 10:56h. 

Raimund Schultz wird Vize-Europameister beim Hitzerennen: IRONMAN Frankfurt

Am 30.06.2019 war definitiv der heißeste Tag des Jahres mit Temperaturen um die 35 Grad. Es ist auch der Tag des IRONMAN Frankfurt bei dem traditionell auch die Europameisterschaft ausgetragen wird. 

Das Wasser im See ist schon zu warm für den Neoprenanzug. Auf der Radstrecke empfängt die Athleten eine Gluthitze, bei der schon viele aussteigen. Anschließend folgt der Marathon am Mainufer, bevor es in den Zielkanal zum Römerberg geht. Vom SCL ist wieder Raimund Schultz am Start. Es geht um den Titel des Europameisters seiner Altersklasse und der damit verbundenen Startmöglichkeit beim IRONMAN Hawaii. Raimund mag Hitzerennen, aber 35 Grad sind dann doch zu viel. Er schwimmt die 3,8km in 1:20:04h. Der erste Wechsel dauert dann 7:28 Minuten bevor er die Radstrecke in 6:10:02h meistert. Es folgt der 2. Wechsel in 6:24 Minuten bevor er den Marathon in 5:22:17 finisht. An der Strecke feuert ihn SCL-Triathlet Thomas Cieciel an und gibt ihm die Daten durch. Leider überholt ihn sein Konkurrent auf der letzten Laufrunde. Es reicht am Ende für den Titel des Vize-Europameisters. Raimund Schultz finisht den IRONMAN Frankfurt mit 66 Jahren in 13:06:13h. Wir gratulieren......

 

4. Rang!!! für TriTeam SCL-FSH beim 2. Verbandsligastart, Triathlon-Bokeloh

Am 29.06.2019 wurde der 2. Verbandsligawettkampf in Bokeloh ausgetragen. Das Wetter war in diesem Jahr geradezu tropisch mit Temperaturen über 30 Grad. Das TriTeam SCL-FSH war mit 10 Athleten und Athletinnen am Start. Geschwommen werden 700m im Freibad auf 50m Bahnen. Danach schneller Wechsel aufs Rad. Der erste Streckenteil ist flach und schnell, dann kommt jedoch ein kleiner Hügel der einigen Athleten den Stecker gezogen hat. Der Hügel wird nach einer Runde in Richtung Bergkirchen noch einmal angefahren bevor die Schnelle Abfahrt in Richtung Kaliberg und Ziel erfolgt. Schneller Wechsel und dann auf die Laufstrecke. Der Rundkurs um ein Feld muss 4 mal durchlaufen werden und die Temperaturen waren gnadenlos heiß. Der Versorgungsstand wurde gern zur Abkühlung genutzt. Nach vier Runden kommt der Schlusssprint in den Zielkanal. Das TriTeam schließt wieder mit einem hervoragenden Mannschaftsergebnis ab und kann den 4. Rang von immerhin 28 Mannschaften belegen. In die Wertung kommen die schnellsten 4 Athleten: Thomas Cieciel, Francisco Cabanillas Garcia, Sascha von der Hellen und Dirk Bockisch. Francisco Cabanillas Garcia gewinnt den 2. Rang seiner Altersklasse und Jochen Stephan (FSH) den 3.Rang. 

 

 

 Sprint-Distanz

 700m - 21 km -

 5 km                

 

Rang        

 

 Swim (min:sec)

 Bike (min:sec)

 Run (min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Thomas Cieciel

29.Rang, 11.AK 11:25 38:19 23:19 1:13:03
Francisco Cabanillas Garcia

33. Rang,

2. AK

13:49 39:35 20:12 1:13:38
Sascha von der Hellen

46. Rang,

6.AK

12:55 40:23 21:37 1:14:57
Dirk Bockisch

75. Rang,

13.AK

15:18 39:29 22:58 1:17:46

Jochen Stephan

89. Rang,

3.AK

12:06 40:06 27:08 1:19:21
Rene Euscher

115.Rang,

21.AK

10:35 44:08 27:56 1:22:40
Boto Schmerer

134.Rang,

7.AK

15:56 44:23 25:22 1:25:22
Diana Ringwelski

49. Rang,

6.AK

16:52 45:51 25:58 1:28:33
Lya Großmaß

63.Rang,

8.AK

13:51 49:15 28:36 1:31:43
Peter Hippler

168.Rang,

8.AK

18:22 48:59 29:16 1:36:38

1. SwimRun in Hannover; Team SCL Triathlon ist dabei

Am 23.06.2019 fand der 1. meravis SwimRun in Hannover auf dem Wasserstadt Gelände statt. Geschwommen wurde im Seitenabstiegskanal vom Kanuclub Limmer bis zum Deutschen Eck, der Einmündung des Stichkanales zum Lindener Hafen.  Mit am Start ist das SwimRun Team des SCL auf der Classic-Distanz: Swim 0,4km - Run 3km - Swim 0,4km - Run 3km - Swim 0,4 km - Run 3km - 0,4 km - Run 3 km. Geschwommen wird im Team oder als Einzelstarter. Erlaubt sind alle Hilfsmittel, so dass in Schuhen, Pull-Buoy und Paddles geschwommen wird. Der Lauf erfolgt dann mit Badekappe und Schwimmbrille und man muß seine verwendeten Hilfsmittel wieder mitbringen. Das SCL-Team verwendet noch eine Schleppleine, so dass man zusammen aus dem Wasser steigt. Die Temperaturen am Sonntag waren hochsommerlich um die 30 Grad Marke. Der Kanal war dicht bevölkert von etlichen Badegästen, die interessiert den SwimRun Wettkampf verfolgten. Sonst herscht eigentlich kaum Schiffsverkehr. Am Sonntag kam jedoch während des Wettkampfes auch das Ausflugsschiff vorbei. Alles ist gutgegangen und alle Starter sind wohlbehalten im Ziel angekommen. 

Das SCL-Team Diana Ringwelski und Dirk Bockisch erreichen das Ziel als 3. Mixed-Team in 1:38:49h. 

Jochen Stephan (FSH) vom TriTeam erreichte mit seiner SwimRun-Partnerin den 2. Rang der Mixed-Teams. Eine Veranstaltung mit hohem Spaß-Faktor für geübte Schwimmer...

Peiner-Triathlon; Zugspitzlauf; Koasa-Halbmarathon

Peine

Perfektes Wetter am 16.06.2019 zum Peiner-Triathlon. Dirk Bockisch (SCL) und Jochen Stephan (FSH) starten auf der Olympischen Distanz: SWIM 1,5km - BIKE 40km - RUN 10km. Auf dieser Strecke starten auf die Landesliga-Athleten, so dass ein sehr starkes Teilnehmerfeld gewährleistet ist. Aufgrund der Temperaturen im Eixer See wird ein Neoprenverbot verhängt. Also wird die Schwimmstrecke im normalen Triathlon-Anzug absolviert. Im Zick-Zack Kurs geht es um die Bojen. Der Wechsel auf das Rad läuft gut. Anschließend kann Dirk Bockisch die beim Schwimmen verlorenen Platzierungen wieder gut machen. Das Wetter ist perfekt und auf der Radstrecke ist kaum Wind. Beim 2. Wechsel im Stadion geht es dann auf die Laufstrecke. Inszwischen ist es richtig warm und das Laufen fällt schwer. Zum Glück ist der Triathlon in Peine bestens organisiert und es gibt genug Verpflegungsstellen mit Wasser und Schwämmen. Dirk Bockisch finisht die Olympische Distanz in 2:32:46h. Die Split Zeiten lauten: SWIM 35:40min. - BIKE 1:11:08h - RUN 45:57min.. 

 

Zugspitz Supertrail

Den stellv. Spartenleiter Francisco Cabanillas Garcia verschlägt es mit seinem spanischen Laufteam an die Zugspitze. Der Zugspitz Supertrail steht auf dem Programm. Wochenlang wurde für die 64km und 2923Hm trainiert. Kein Kindergeburtstag an der Zugspitze. Die drei Spanier finishen in 10:43:06h und erreichen gemeinsam das Ziel. Wir gratulieren....

 

Ebbser Koasamarsch Halbmarathon

Triathlon-Neuzugang Roswitha Ebel stellt sich ebenfalls einer Herausforderung in den Bergen. Sie hat sich den Halbmarathon mit 1000 Hm beim Koasamarsch vorgenommen. Nicht zu vergleichen mit den flachen Halbmarathon in Hannover. Sie finisht in 3:20:12h auf dem 3. Rang ihrer Altersklasse. Wir gratulieren....

Rang 6 für TriTeam SCL-FSH beim Wasserstadt Triathlon

Verbandsligastart:

Bilderbuchwetter am 01.06.2019 und am 02.06.2019 beim 1. Verbandsligastart der Saison.

Das TriTeam SCL-FSH hatte für den Wettkampf 9 motivierte Athleten am Start. In der Verbandsliga werden Sprint-Distanzen ausgetragen, d. h. 750m SWIM - 20km BIKE - 5km RUN. Pünktlich um 15:45 Uhr ging es ins Wasser. Beim Start das übliche Gekloppe und es fühlt sich an, als ob in einer Waschmaschine geschwommen wird. Diana Ringwelski bekommt dabei einen Faustschlag am Kopf ab. Nix passiert weiter....Nach dem Schwimmen kommt die Radstrecke. Das Wetter ist trocken, kaum Wind und ein schneller Radkurs, der hohe Geschwindigkweiten zulässt. Pech für SCL-Triathletin Diana, sie verliert einen Cleat mit dem man den Radschuh in die Pedale klickt. Ohne Cleat läßt sich kein runder Tritt mit heher Geschwindigkeit fahren. Schnell noch mal Wechseln und auf die Laufstrecke. Diese liegt zum Glück weitgehend im Schatten und man merkt schnell, das die hohen Temperaturen den Läufern einiges abverlangen. Diana läuft diese Strecke mit einem Stein im Schuh. Am Ende erreichen alle das Ziel und das Teamergebnis liegt weit über den Erwartungen der Vorjahre. Das TriTeam SCL-FSH erreicht einen verdienten 6. Platz (Vorjahr 2018: Rang 10)  im Gesamtranking (Herren/Mixed) der Verbandsliga unter immerhin nun 28 Teams. In die Wertung kommen Francisco Cabanillas Garcia, Thomas Cieciel, Dr. Paul Janicki und Dirk Bockisch. Raimund Schultz gewinnt seine Altersklasse TM65. 

 

Mitteldistanz:

Für unsere unermüdlichen Athleten ging es am Sonntag gleich weiter auf die Mitteldistanz (2km SWIM - 90km BIKE - 21km RUN). Den Doppelstart am Wochenende belegen Francisco Cabanillas Garcia und Altmeister Raimund Schultz. Während Francisco bei den hohen Temperaturen doch ein paar Gehpausen einlegen musste, läuft der Wettkampferfahrene Hawaii-Starter Raimund Schultz durch und setzt sich vor Francisco. Raimund Schultz finisht in 5:38:47h und wird damit 2. seiner Altersklasse. 

Ein gutes Training für seinen nächsten Start beim IRONMAN in Frankfurt. Francisco Cabanillas Garcia muss sich den Temperaturen ergeben und erreicht das Ziel in 5:48:44h. 

Wir gratulieren....

 

 

 Sprint-Distanz

 750m - 20 km -

 5 km                

 

Rang        

 

 Swim (min:sec)

 Bike (min:sec)

 Run (min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Francisco Cabanillas Garcia

21.;

10. AK

14:30 34:23 19:07 1:08:01
Thomas Cieciel

23.;

19. AK

12:40 34:08 21:20 1:08:10
Dr. Paul Janicki

35.;

15. AK

15:00 34:50 19:30 1:09:21
Dirk Bockisch

67.;

24. AK

16:47 34:31 20:46 1:12:05

Jochen Stephan

83.;

8. AK

12:43 36:19 24:41 1:13:45
Patrick Schmidt

87.;

32. AK

12:46 38:49 22:39 1:14:15
Raimund Schultz

109.;

1. AK

13:16 37:11 26:00 1:16:38
Diana Ringwelski

140.

5. AK

17:48 38:27 23:51 1:20:06
Boto Schmerer

143.;

19. AK

16:58 39:18 24:07 1:20:25

Mitteldistanz

 

2km - 90km -

21 km

         
Raimund Schultz

197.;

2. AK

32:56 2:45:47 2:19:03 5:38:47
Francisco Cabanillas Garcia

242.;

43. AK

37:30 2:47:32 2:23:40 5:48:44

SCL Triathleten beim Maschsee Triathlon und IRONMAN Lanzarote

Am 25.05.2019 fand in diesem Jahr der Maschsee Triathlon statt. Der Triathlon wurde in den Mai vorverlegt, nachdem er in den letzten Jahren im September stattfand. 3 Triathleten des SCL gingen an den Start. Auf der Sprint-Distanz (SWIM 500m - BIKE 20km - RUN 5km) sind 2 Athleten unterwegs. Neuzugang Roswitha Ebel finisht die Sprintdistanz auf dem 5. Rang ihrer Altersklasse in 1:31:22h. Francisco Cabanillas Garcias ist schnell unterwegs und erreicht den 31. Rang in 1:12:07h. Damit wird er 3. seiner Altersklasse! 

 

Dr. Paul Janicki nimmt sich mit seinem Bruder die Olympische Distanz (SWIM 1,5km - BIKE 40km -RUN 10km) vor. Er zeigt eine starke Leistung und finisht in 2:21:12h auf dem 79. Rang und wird 8. seiner Altersklasse. 

 

Raimund Schultz hat in den vergangenen Jahren immer beide Distanzen mitgemacht. In diesem Jahr gibt es leider eine Terminüberschneidung mit dem IRONMAN LANZAROTE. Raimund arbeitet wieder an der Hawaii Qualifikation. Der Triathlon Lanzarote gehört zu den schweren Wettkämpfen. Das Schwimmen im Atlantik ist eine Herausforderung, die Raimund Schultz in einer Zeit von 1:07h für die 3,8km ordentlich absolviert. Die Radstrecke hat es in sich und ist bekannt für die Höhenmeter und den Wind. Anschließend folgt noch der Marathon über die Vulkaninsel. Raimund Schultz kommt in einer Zeit von 14:07h ins Ziel und wird damit 3. seiner Altersklasse. Wir gratulieren....Leider reicht der 3. Rang nicht für die Qualifikation. Raimunds nächster Versuch findet beim Iraonman Frankfurt statt. 

 

 

 Sprint-Distanz

 500 m - 20 km -

 5 km                

 

Rang        

 

 Swim (min:sec)

 Bike (min:sec)

 Run (min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Francisco Cabanillas Garcia

31.

3. AK

10:21 40:21 18:33 1:12:07 h
Roswitha Ebel

67..

5. AK

12:17 46:20 26:03 1:31:22 h

Olympische Distanz

1,5km - 40 km -   10 km

         
Dr. Paul Janicki

79.

8.AK

30:37 1:06:20 40:50 2:21:12

IRONMAN LANZAROTE

3,8km - 180km - 42km

         
Raimund Schultz

1252.

3. AK

1:07:53/9:46 7:13:23/8:00 5:28:23 14:07:23

Erfolgswochenende der SCL-Triathleten: Lindener-Hatz, SwimRun Nord, Göttinger-Halbmarathon, Hameln-Triathlon

Am 18./19.05.2019 waren die SCL-Triathleten bei verschiedenen Veranstaltungen erfolgreich.

 

Lindener Hatz:

Am Samstag ging es bei traumhaftem Wetter im Pattenser Freibad mit der Lindener Hatz los. Es handelt sich um einen Team-Wettkampf bei dem zuerst 1000m (2x(5x100m)) geschwommen werden. Anschließend geht es auf die 11km lange Laufstrecke. Hier fährt ein Athlet das Rad und der andere läuft bis zum vereinbarten Wechsel. Ziel ist es mit vielen Sprints und schnellen Wechseln eine kurze Gesamtzeit zu erreichen. Francisco Cabanillas Garcia belegt mit seinem Team "Spanish Corredores 1" den 4. Rang in einer Gesamtzeit von 59:51min

 

SwimRun Nord (Hamburg):

Am 19.05.2019 fand der 3.SwimRun Nord in Norderstedt bei Hamburg statt. Mit großem Respekt wegen der geringen  Wassertemperaturen und dem Test im Hufeisensee am Donnerstag macht sich SCL-Triathlet Dirk Bockisch auf den Weg zum Start des SwimRun Nord. Der Tag beginnt recht frisch mit Nebel. Pünktlich zum Start läßt sich die Sonne sehen. Die Wassertemperatur liegt nur bei 14 Grad. Der SwimRun Wettkampf ist ein ständiger Wechsel zwischen Traillaufstrecken und Schwimmstrecken. Erlaubt sind Hilfsmittel, wenn man sie mit sich trägt und ins Ziel bringt. Geschwommen wird mit Neoprenanzug und Schuhen. Die Laufstrecken werden auch im Neoprenanzug und Badekappe gelaufen, was die Sache bei über 20 Grad nicht einfach macht. Die Laufstrecke im Stadtpark ist nicht flach, sondern hat diverse Treppenpassagen. Dirk Bockisch kann sich die ganze Zeit im vorderen Feld halten und gerade bei den Schwimmstrecken aufholen. Er erreicht das Ziel in 49:45 min. (RUN 6,6km - Swim 0,6km) auf dem 3. Gesamtrang als 2. Mann, dicht hinter den beiden führenden Athleten. Quellenangabe zu den Fotos:  Michael Strokosch

 

Göttinger Halbmarathon: 

Ebenfalls am 19.05.2019 fand der Göttinger Frühjahrs Volkslauf statt. Dr. Paul Janicki nimmt sich die Halbmarathonstrecke vor. Unter 244 Startern erreicht er den 8. Gesamtrang und gewinnt 1. Rang seiner Altersklasse. Dr. Paul Janicki erreicht das Ziel in 1:26:21h.

 

Hamelner Triathlon:

In Vorbereitung des IRONMAN Lanzarote nimmt SCL-Triathlet Raimund Schultz am 19.05.2019 am Hamelner Triathlon teil. Das ist Raimund nicht genug. Er fährt mit dem Rad von Hannover nach Hameln und nach der Veranstaltung auch wieder zurück. Der Hamelner Triathlon ist ein Sprint Wettkampf: Swim 500m - Bike 20km - Run 5km. Raimund Schultz finisht auf dem 175. Rang vom 330 Startern. Raimund Schultz (TM65!) finisht in einer Zeit von 1:16:13h (Split: Swim 09:43min. - Bike 39:06min. - Run 27:22 min.)

Prolog beim 9. Weyher - Duathlon

Kalt war es am 05.05.2019 beim 9. Weyher-Duathlon. SCL-Triathlet, Dirk Bockisch startet auf der Kurzdistanz: Run 10km - Bike 42km - Run 5km. Leider startete der Tag mit Bodenfrost und zum Start waren es dann gerade mal 8 Grad. Dazu setzte auf der Radstrecke auch noch Regen ein und zu allem Überfluss gab es noch viel Wind. Dirk Bockisch finisht auf Rang 72. (9. AK) in 2:25:01h (42:23min. -  1:20:34h - 22:04min.). Das reicht für Platz 44 der Landesmeisterschaften. 

In diesem Jahr wurden in Weyhe auch die Deutschen Meisterschaften der Junioren/Juniorinnen ausgetragen. Zudem die Meisterschaften der Ärzte und Apotheker neben den Bremer Meisterschaften. Alles in allem ergibt sich damit ein sehr starkes Starterfeld. 

Triathleten bereiten die Saison vor.....Harzquerung, 500km-Zwift, Anderter-SwimRun

Die Triathlonsaison naht und die SCL-Triathleten bereiten die kommende Saison vor. Francisco Cabanillas nimmt an der 40.Harzquerung teil. Er läuft die 51km in 4 Stunden 36 Minuten und 14 Sekunden. Damit wird er insgesamt 30. im Gesamtranking und 4. seiner Altersklasse. 

 

Thomas Cieciel bleibt derweil zu Hause bei seiner Familie und fährt ein virtuelles Radrennen über 500km auf dem Rollentrainer (Zwift) an einem Stück in etwa 14 Stunden mit 3 x 5 Minuten Toilettenpause. 

 

Dirk Bockisch versucht sicht beim TSV Anderten beim 1. Anderter SwimRun. Eine ungewöhnliche SwimRun-Veranstaltung im Hallenbad und mit einer Art Mini-Steelman mit Hindernissen über den Schulsportplatz. Die Strecke betrugt etwa 5km-Run und 600m-Swim. SCL-Triathlet Dirk Bockisch erreicht den 6. Platz in 40:15min.. Eine tolle Veranstaltung mit viel Spaß.

 

Die Mannschaftsmeldung für das TriTeam SCL-FSH für die Verbandsliga  ist raus und die Saison kann in Kürze mit dem Wasserstadt-Triathlon und einer motivierten Mannschaft beginnen. 

SCL - Triathleten beim Hannover-Marathon 

Bei bestem Wetter und Sonnenschein fand am 07.04.2019 der Hannover-Marathon statt. Die relativ hohen Temperaturen sind für den Langstreckenläufer eher hinderlich und führt auf der zweiten Hälfte in der Regel zu Leistungseinbrüchen. Dafür ist die Stimmung an der Strecke durch die vielen Zuschauer sehr gut. Für die Triathleten des SCL ist der Start beim Marathon-Hannover so eine Art Formtest für die kommende Triathlon Saison. Auf die Marathon Strecke wagten sich in diesem Jahr 4 Athleten des SCL. Eine besondere Leistung zeigte Dr. Paul Janicki. Er finisht den Marathon in 3:01:19 h und verpasst damit knapp die magische 3-Stunden Grenze. 

Auch auf der Halbmarathonstrecke sind 4 SCL-Triathleten unterwegs. Die besten Leistungen zeigten Thomas Cieciel und Sönke Stahl, die gemeinsam den Lauf bestritten und in einer Zeit von 1:35:52/53h das Ziel erreichen.

 

Hannover-Marathon 42,195km

                

 

Gesamtrang

 

 Rang AK

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Dr. Paul Janicki 110 15 3:01:19 h

Patrick Schmidt

1076 157 4:05:05 h
Raimund Schultz 1389 16 4:28:03 h
Roswitha Ebel 352 17 4:42:49 h

 

Halbmarathon  21km

 

 

Gesamtrang

 

Rang AK

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Thomas Cieciel 489 95 1:35:53 h
Sönke Stahl 488 94 1:35:52 h
Boto Schmerer 1421 75 1:45:42 h
Diana Ringwelski 618 77 1:57:47 h
Dr. Lya Großmaß (FSH) 924 143 2:01:47 h

3 SCL-Athleten beim 100x100 Schwimmen

Am 18.02.2019 sind 3 Triathleten der SCL-Triathlon Abteilung zur besten Tatort-Zeit in das Wasser des Vahrenwalder Bades gestiegen. Ziel war 100 mal 100m zu Schwimmen. Etwa 35 Schwimmer und Schwimmerinnen fanden sich zu dieser außergewöhnlichen Trainingseinheit zusammen, die in verschiedenen Städten zur Zeit läuft und immer mehr Anhänger findet. Kurz nach 18:00 Uhr gingen die ersten ins Wasser. Beim 100x100 gibt es 2 geplante Pausen nach 5000m und nach 7500m, 10 min. Toilettenpause. Die Schwimmer haben die Einheit gemeinsam um 23:30 Uhr beendet. Anschließend gemeinsames Finisher Foto im Kinderbecken und Urkundenverleihung beim Riesenpizzaessen. Vom SCL wagten sich Raimund Schultz (AGZ 2:15min.), Francisco Cabanillas Garcia (AGZ 2:15min.) und Dirk Bockisch (AGZ 2:30min.) an den Start. Die ehemaligen Arne Schierek und Karsten Hohensee waren natürlich auch mit dabei. Ein wirklich tolles Erlebnis.....

Jahreswechsel der SCL-Triathleten

Zum Jahreswechsel nahmen Peter Hippler und Dirk Bockisch am Sylvesterlauf in Großburgwedel erfolgreich am Springhorstsee teil. Eine ganz besondere Herausforderung suchte unterdessen Rainund Schultz indem er wie im letzten Jahr am 01.01.2019 in den Maschsee sprang. Francisco Cabanillas nahm indessen nach einem 7km Lauf am Neujahrsschwimmen der DLRG Seelze im Stickkanal teil. Somit sind die Triathleten ins neue Jahr 2019 gestartet.

SCL-Triathleten beim Maschsee-Triathlon und beim IRONMAN 70.3 Rügen

Am 08.09.2018 wurde der Maschsee-Triathlon in Hannover ausgetragen. Für die Triathleten des SCL ein Heimspiel und ein gelungener Saisonausklang. Mit 4 Startern gab es dann auch 3 Podestplätze in den Altersklassen. Francisco Cabanillas Garcia schaffte es auf den 25. Gesamtrang bei der Sprintwertung (SWIM 500m - BIKE 20km - RUN 5km) in 1:05:32h! Er wird damit 2. seiner Altersklasse. Durch einen Bremsendefekt ist er die Strecke mit schleifender Bremse durchgefahren. Unser ältester Triathlet, Raimund Schultz schwimmt immer noch schneller als Francisco. Raimund Schultz absoviert, wie in den Vorjahren einen Doppelstart. Zunächst gewinnt er seine Altersklasse im Sprint und anschließend auf der Olympischen Distanz. Damit ist er auch Regionsmeister auf beiden Distanzen. Dr. Paul Janicki erreicht das Ziel in einer persönlichen Bestzeit von 2:21:19h. Basis ist seine Rad- und Laufstärke. Rene Euscher schwimmt bei der Olympischen Distanz mit der stärksten Schwimmzeit 23:09min. für 1,5km davon. Auch für ihn ist es eine persönliche Bestzeit. Das Wetter war optimal, nur leider ist sehr wenig Wasser im Maschsee.  

SCL-Triathlet Patrick Schmidt hat sich den 70.3 Ironman-Rügen als Saisonabschluss ausgesucht. Er finisht in 5:21:36h auf Rang 350. und wird 62.AK mit einer starken Schwimm- und Radzeit. Die Ostsee hatte nur geringen Wellengang. Auf der Laufstrecke machte Patrick Schmidt der Anstieg zu schaffen. Immerhin hat er sich mit dem amtierenden Weltmeister, Patrick Lange ablichten lassen. 

 

 

 Sprint-Distanz

 500 m - 20 km -

 5 km                

 

Rang        

 

 Swim (min:sec)

 Bike (min:sec)

 Run (min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Francisco Cabanillas Garcia

25.

2. AK

09:41 33:30 19:32 1:05:32 h
Raimund Schultz

227.

1. AK

09:34 33:07 27:29 1:15:20 h

Olympische Distanz

1,5km - 40 km -   10 km

         
Rene Euscher

181.

24. AK

23:09 1:09:05 55:17 2:31:12
Raimund Schultz

192.

1. AK

27:01 1:04:29 56:08 2:32:08
Dr. Paul Janicki

130.

17.AK

32:55 1:10:44 44:31 2:21:19

IRONMAN 70.3

Rügen

2km - 90km - 21km

         
Patrick Schmidt

350.

62. AK

39:52/5:16 2:35:44/4:51 1:55:54 5:21:36

Letzter Verbandsligawettkampf in Bleckede: Platz 7 !!!!

Am 02.09.2018 trat das Verbandsligateam TriTeam SCL-FSH zum letzten Wettkampf der Saison 2018 an. Die Athleten starteten beim 8. Biberman in Bleckede bei Lüneburg. Der Wettkampf findet am Elbhafen statt. In der Umgebung befindet sich das Elbschloss und die Biberanlage. Der Wettkampf ist wieder eine Sprint-Distanz: 750m SWIM - 20km BIKE - 5km RUN. Für die Athleten des Teams gilt es die erarbeitete gute Position der Verbandsligaserie nun zu halten. Thomas Cieciel ist der schnellste Triathlet des SCL und finisht in 1:11:29h auf dem Rang 19. (8.AK). Dicht gefolgt von Francisco Cabanillas Garcia, unserem Mannschaftskapitän. Er erreicht das Ziel in 1:11:57h auf dem 24. Rang und wird damit 2. seiner Altersklasse. In das Wertungsergebnis kommen noch Jochen Stephan in 1:17:22h (Rang 61, 5. AK)) und Dr. Paul Janicki (Rang 63, 8.AK) in 1:17:38h. Boto Schmerer liegt auf dem 100. Rang und wird 5. seiner Altersklasse. Einzige Frau am Start des Mixed-Teams ist Lya Großmaß. Sie finisht den Wettkampf auf Rang 8 und gewinnt damit ihre Altersklasse (1. AK) in 1:28:52h. 

 

Das Team beendet den Verbandsligawettkampf auf einem hervorragenden 7. Platz. Wir warten nun gespannt auf die Auswertung des Gesamtrankings. 

 

 Sprint

 0,75-20-5                 

 

Rang        

 

 Swim/T1 (min:sec)

 Bike/T2 (min:sec)

 Run (min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Thomas Cieciel 19. 14:41/1:15 32:53/0:42 21:55 1:11:29
Francisco Cabanillas

24.

16:33/1:24 33:08/0:52 19:57 1:11:57
Jochen Stephan 61. 15:28/1:45 34:11/0:54 25:03 1:17:22
Dr. Paul Janicki 63. 18:47/1:36 34:12/0:50 22:10 1:17:38
Boto Schmerer 100. 19:46/1:22 37:42/1:29 24:37 1:25:00
Lya Großmaß 8. 19:16/1:30 39:39/0:55 27:30 1:28:52

 

TriTeam SCL-FSH erfolgreich in Helmstedt

Am Sonnabend dem 25.08.2018 ging es für die Triathleten des SCL nach Helmstedt zum Elm-Lappwald-Triathlon (SWIM 600m - BIKE 21km - RUN 5km). Der 4. und vorletzte Team-Start der Verbandsliga stand an und das Team war mit 5 Athleten relativ schwach besetzt. Geschwommen wurde im Freibad Helmstedt. Nach 600m Schwimmen ging es auf die sehr hügelige Radstrecke. Beim ersten Wechsel patzt Dirk Bockisch und läuft in die falsche Richtung, ohne Startnummernband. Das kostet wertvolle Sekunden. Die Radstrecke ist vom Regen noch leicht feucht, lässt sich aber gut fahren. Der 2. Wechsel klappt dann ganz gut und es geht weiter in den Wald auf die Laufstrecke. Diese ist alles andere als ein flacher schneller Kurs. Die Verhältnisse spielen den SCL-Triathleten in die Karten, war doch der Nordhausen-Triathlon in der vorherigen Woche noch bergiger. Durch die starke Leistung des Mannschaftskapitäns Francisco Cabanillas Garcia auf dem Gesamtrang 23 in 1:11: 38h i schließt das TriTeam SCL-FSH den Wettkampf auf einem starken Rang 10 ab. 4 Athleten können trocken in das Ziel erreichen, bevor ein heftiger Hagelschauer einsetzt. Peter Hippler erwischt es auf der Laufstrecke. Am schlimmsten trifft es die Damenmannschaften, die sich zu diesem Zeitpunkt auf der Radstrecke befinden.

 

Am kommenden Wochenende in Bleckede beim letzten Wettkampf der Verbandsligasaisin 2018 gilt es Platz 11 zu verteidigen....

 

 Sprint

 0,75-20-5                 

 

Rang        

 

 Swim (min:sec)

 Bike (min:sec)

 Run (min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Francisco Cabanillas

23.

10:49 40:19 20:29 1:11:38
Dirk Bockisch 69. 12:05 41:43 22:39 1:16:28
Jochen Stephan 87. 10:52 41:51 25:56 1:18:40
Dr. Paul Janicki 89. 14:04 41:13 23:35 1:18:52
Peter Hippler 136. 13:50 49:50 27:04 1:30:45

SCL-Athleten beim ICAN-Triathlon-Nordhausen

Für die beiden SCL-Athleten Sascha von der Hellen und Dirk Bockisch ging es am 19.August 2018 nach Thüringen. Auf dem Plan stand der 6. Half-ICAN-Nordhausen und die kürzere ICAN64 Distanz. 

Bereits im Vorfeld hatten sich bei der Veranstaltung auch 10 ambitionierte Profis eingeschaltet. 

Der Sieg ging dann auch mit einer starken Zeit an Konstantin Bachor aus Wolfsburg. Die Frauen wurden dominiert von Laura Zimmermann aus Würzburg, die die Best-Zeit der Lokalmatadorin Katja Konschak knackte und mit etwa 15 Minuten Vorsprung gewann. Auch die SCL-Athleten gaben ihr Bestes auf der ambitionierten Strecke. Allein die Radstrecke hat etwa 800 Höhenmeter und die Laufstrecke verlangt den Athleten alles ab. Etwa 240 Höhenmeter sind es dann auf den 4 Runden der Laufstrecke. Die Runde wird etwa 4 km nur bergauf gelaufen, um dann 1km über grobes Kopfsteinpflaster wieder hinunter zu laufen. Hier ist auf der sehr selektiven Strecke ein gutes Pacing gefragt, sonst wird spätestens beim Laufen der Stecker gezogen. Besonderes Highlight des Wettkampfes ist das Schwimmen in einem glasklaren See, in dem man schwimmt wie in Mineralwasser. Auf der Mitteldistanz (SWIM 2Km - BIKE 83km - RUN 21km) ist SCL-Athlet Sascha von der Hellen unterwegs. Trotz einigem Trainingsrückstand in diesem Jahr liegt er am Ende bei idealen Bedingungen auf Gesamtrang 34, AK: 8. Platz in 4:50:18 h. Die Split-Zeiten: SWIM 33:56 min. - T1: 3:40 min. - BIKE 2:33:13h -T2: 1:34 min. - RUN 1:37:55 h.

SCL-Athlet Dirk Bockisch begnügt sich mit der kürzeren ICAN64-Strecke (SWIM 1km - BIKE 53km - RUN 10km). Er startet zum 3. Mal in Nordhausen und erreicht seine persönliche Bestzeit in 2:50:12 h auf Rang 27 und 4. Rang der Altersklasse. Die Split-Zeiten: SWIM 20:44 min. - T1: 2:40 min. - BIKE 1:35:40 h - T2: 1:43 min. - RUN 49:25 min.. Ein bestens organisieter ambitionierter Wettkampf mit einem überschaubaren Starterfeld trotz Melderekorden. 

SCL-Triathlet finisht OD in Bremen

Am 12. August 2018 stellt sich SCL-Triathlet Dr. Paul Janicki den Herausforderungen der Olympischen Distanz (SWIM 1,5km - BIKE 40km - RUN 10km)) in Bremen. Bereits im vergangenen Jahr konnte er mit gutem Ergebnis abschließen. Im Gesamtranking erreicht er einen hervorragenden Platz 35 (32. männlich) unter 176 Startern. Ein ambitioniertes Starterfeld, da hier auch die Bremer-Landesmeisterschaften ausgetragen werden. Dr. Paul Janicki finisht den Triathlon in 2:27:06h. Die Split-Zeiten: SWIM 32:49 min.,T1: 3 min., BIKE 1:06:15h, T2: 1:08 min., RUN 43:55 min. .

 

Der persönliche Rennbericht:

 

Wie letztes Jahr auch, starten ich und mein jüngerer Bruder beim Citytriathlon Bremen. Letztes Jahr haben wir hier gemeinsam unsere OD Distanz Premiere gefeiert.

Meine Strategie sieht diesmal wie folgt aus: Beim Schwimmstart im Europahafen(-becken) schwimme ich nach dem Start erstmal solange Brust bis ich freie Bahn habe. So habe ich eine bessere Übersicht im Gedränge des Teilnehmerfeldes. Insgesamt will ich das Schwimmen ruhig und gelassen angehen und später auf dem Rad und beim Laufen aufholen. Nach der dritten Boje hat sich das Teilnehmerfeld deutlich in die Länge gezogen und ich kann Kraul schwimmen ohne ständig vor und neben mich zu schauen. Dabei achte ich mehr auf meine Technik als auf Geschwindigkeit. Nach den 1,5km kann ich recht locker und entspannt aus dem Wasser steigen, 32:49 min sind vergangen, für meine Schwimmkünste eine gute Zeit, aber vor allem habe ich jetzt noch Power. Bereits nach dem Schwimmausstieg kann ich auf dem langen Weg zur Wechselzone mehrere Athleten laufend überholen. Auf dem Rad gebe ich jetzt Gas, mein Riegel fällt mir bei einer Schienenquerung runter, was soll´s, geht auch ohne. Die Radstrecke führt durch die Bremer Überseestadt, und die Stadtteile Walle und Gröpelingen. Sie ist ein 10km Rundkurs, eher flach mit einer Spitzkehre. Daher recht voll, nehme das zum Ansporn möglichst viele Athleten zu überholen. Mit dieser Idee bin ich nicht der einzige und so kommt es, dass ich mir immer wieder Kämpfe mit anderen Athleten liefere. In der letzten Runde merke ich meine müden Beine. Die Mountainbike Transalp ist erste eine Woche her und die Regenerationszeit war wohl knapp. Stehend fahren geht nicht mehr, da tun mir die Waden weh, aber ich kann mein Tempo halten. Glücklicherweise werden beim Laufen andere Muskeln beansprucht. Nach 1:06:15 h Rad geht es auf die Laufstrecke, diese führt an die Weser und dann an der Weser entlang bis zu einem Wendepunkt. An der Weserpormenade (Schlachte) ist die Laufstrecke nicht abgesperrt, Spaziergänger und Radfahrer machen aber Platz oder schauen zu. Zweimal muss die Laufstrecke von 5km gelaufen werden. Die Beine machen wieder mit und ich kann mit großen Schritten andere Läufer überholen. Gegen Ende überhole ich sogar noch eine größere Gruppe. Meine Familie ist auch an der Laufstrecke und ich kann die Kinder abklatschen. Sagenhaft ist der Zieleinlauf nach 43:55min laufen: vor und hinter mir ist niemand! Auf den letzten Metern also keine Zweikämpfe sondern tolle Zielfotos. Nach 2:27:07 (7. AK, 32. Gesamtwertung männlich) bin ich glücklich im Ziel, hat Spaß gemacht, war ein toller Tag!

3. Verbandsligastart: 6. Altwarmbüchen Triathlon

Am Sonntag dem 12. August 2018 fand bei Bilderbuchwetter der 6. Altwarmbüchener Triathlon statt. Die Veranstaltung war komplett ausgebucht mit 600 Startern. Sogar Profi-Triathlet Christian Haupt von Hannover 96 nutzte den Wettkampf vor der Haustür. Für das Team des SCL war es der nun 3. Verbandsligastart zusammen mit dem Athleten der Freien Schwimmer Hannover. Der See hatte eine Temperatur von 22 Grad und damit konnte der Neoprenanzug nicht eingesetzt werden. Zunächst ging es im Dreieckskurs durch den See. Anschließend auf die neue Radstrecke, nun als Wendepunktstrecke mit Haarnadelkurven ausgeführt. Die Strecke musste 2 mal durchfahren werden. Haarnadelkurven sind im Wettkampf schwierig anzufahren, da man aus der Aeroposition heraus muss und voll herunterbremst, um anschließend wieder auf hohes Tempo zu beschleunigen. Anschließend gingen die Athleten auf die weitestgehend im Schatten verlaufende Laufstrecke am See. Ein gelungener Wettkampf mit guter Organisation. Im Zielbereich wurden die Athleten und Helfer von Wespen heimgesucht. Das TriTeam SCL-FSH war fast vollständig angetreten. Leider musste der beste Triathlet des SCL, Thomas Cieciel aufgrund eines technischen Defektes am Rad den Wettkampf vorzeitig beenden. Er stieß nach starkem Schwimmen mit einem anderen Starter in der Wechselzone mit den Rädern zusammen. Leider wirkt sich der Ausfall im Teamergebnis aus. Dennoch gelang dem TriTeam SCL-FSH der Abschluss auf Rang 13 von 26 Teams. Zu verdanken ist das Resultat den starken Athleten, Francisco Cabanillas (2. Platz seiner Altersklasse), Sascha von der Hellen, Patrick Schmidt und Jochen Stephan. Raimund Schultz gewinnt souverän seine Altersklasse und Peter Hippler wird 3. seiner Altersklasse. Im Zielbereich nicht genug, drei unserer Athleten erlitten Wespenstiche. Im Gesamtranking der Verbandsliga steht das TriTeam SCL-FSH nach 3 absolvierten Wettkämpfen immer noch auf Rang 10. 

 

 Sprint

 0,75-20-5                 

 

Rang        

 

 Swim (min:sec)

 Bike (min:sec)

 Run (min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

 

Thomas Cieciel

 

DNF        
Francisco Cabanillas

27.

16:19 35:50 18:31 1:10:40
Sascha von der Hellen 39. 16:02 35:37 19:46 1:11:25
Patrick Schmidt 68. 15:21 36:56 21:28 1:13:46
Jochen Stephan 102. 15:42 36:55 25:00 1:17:38
Raimund Schultz 130. 16:55 37:56 27:33 1:22:25
Rene Euscher 116. 13:36 39:36 25:43 1:19:56
Dirk Bockisch 106. 19:18 36:55 21:59 1:18:13
Peter Hippler 157. 21:20 43:02 25:33 1:29:56
Jeff Barber 160. 20:17 44:55 31:21 1:36:35
Diana Ringwelski 42. 18:15 40:07 24:32 1:22:54
Lya Großmaß 56. 17:25 42:13 25:49 1:25:27

2. Verbandsligastart beim Braunschweig-Triathlon

Am 05.08.2018 war es soweit, der 2. Triathlon-Wettkampf der Verbandsliga stand für die 9 Athleten des SCL sowie FSH an. Diesmal ging es zum Braunschweig-Triathlon (SWIM 750- BIKE 20km - RUN 5km) an den Heidbergsee. Der Braunschweig-Triathlon war mit gut 600 Athleten ausgebucht. Nach den extrem heißen Sommertagen war es am Sonntag mit etwa 25 - 30 Grad recht angenehm. Der Neoprenanzug wurde nicht gebraucht, da die Seetemperatur mit 26 Grad bei den ersten Starts sogar die Lufttemperatur überschritt. Das TriTeam SCL-FSH startete in den ersten beiden Wellen. 2 mal ging es durch den See. Die kurzen Abstände zwischen den Bojen machten die Wenden durch das Getümmel der Schwimmer nicht einfach. Der Wind sorgte sogar für einigen Wellengang im See, der für die Liga-Wettkämpfe extra hinsichtlich der Wasserqualität freigemessen wird. Eine Blaualgengefahr besteht somit nicht. Nach dem Schwimmen ging es auf dem Rad durch das hügelige, kurvige und windanfällige Braunschweiger Land. Die angegebenen 20km erwiesen sich dann als etwa 22km. Zurück am Heidbergsee, 2. Wechsel und auf die Laufstrecke um den See. Auch diese ist nicht flach und die Verpflegungspunkte wurden bei den Temperaturen auch reichlich genutzt. Der herausragende Schwimmer René Euscher konnte seinen starken Rang 6 nach dem Schwimmen leider bei den anderen Disziplinen nicht halten. Besonders gute Leistungen zeigten Thomas Cieciel mit dem 18. Gesamtrang (!), Patrick Schmidt und Francisco Cabanillas. Als 4. Athlet kam noch Dirk Bockisch in die Ligawertung. Das TriTeam SCL-FSH schließt damit den Wettkampf auf dem 12. Mannschaftsrang von 26 Mannschaften ab. 

Die nächsten Wettkämpfe sind dann in Altwarmbüchen, Helmstedt und Bleckede. 

 

Die Ergebnisse und Split-Zeiten im einzelnen: 

 

 Sprint

 0,75-22-5                 

 

Rang        

 

 Swim (min:sec)

 Bike (min:sec)

 Run (min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

 

Thomas Cieciel

 

M18. 10:55 (13.!) 37:05 (16.!) 23:42 (57.) 1:11:43
Francisco Cabanillas M39. 13:05 (76.) 39:52 (56.) 21:33 (13.) 1:14:30
Patrick Schmidt M83. 12:27 (61.) 41:03 (88.) 25:04 (85.) 1:18:36
Raimund Schultz M136. 13:02 (73.) 42:18 (103.) 30:51 (155.) 1:26:12
Rene Euscher M131. 10:28 (6.) 44:34 (137.) 30:42 (154.) 1:25:46
Dirk Bockisch M95. 15:48 (149.) 40:01 (61.) 24:55 (80.) 1:20:45
Peter Hippler M160. 17:07 (160.)  48:08 (157.) 29:29 (146.) 1:34:45
Jeff Barber DNF        
Lya Großmaß W58. 13:55 (39.) 47:41 (74.) 28:50 (51.) 1:30:27

"SCL goes ÖtillÖ" beim SwimRun Urban Challenge Wolfsburg

Premiere hatte am 08.07.2018 der 1. SwimRun Urban Challenge Wolfsburg. Die recht neue Sportart des SwimRun ist ein Team-Sport in 2er Teams aus Schweden. 

 

Die SwimRun Urban Challenge Serie wurde im vergangeben Jahr erstmalig durchgeführt und auf Strecken, die auch für normale Athleten zu bewältigen sind. Die Weltmeisterschaft in Schweden geht über insgesamt etwa 75km, davon werden etwa 15km geschwommen. Die Sportart hat sich in Schweden und England verbreitet und auch in Deutschland gibt es einige Veranstaltungen. 

 

In Wolfsburg nun die Premiere mit dem SCL-Mixed-Team, "SCL goes ÖtillÖ", Diana Ringwelski und Dirk Bockisch auf der Sprint-Distanz. Insgesamt handelt es sich um 6 Wechsel und 700m Schwimmen und 7,73km laufen. Das Ganze findet nicht wie bei den üblichen SwimRun Wettbewerben im Bad und rund um das Bad statt, sondern mit Schwimmen in offenem Gewässer, hier Allersee und laufen durch die Natur. Die Athleten dürfen dabei alle Hilfsmittel einsetzen. So wird mit Schuhen, Paddles und Pullbuoy geschwommen und gut abgestimmte Teams setzen eine Verbindungsleine ein. Die Team-Partner dürfen sich nicht mehr als 10m voneinander entfernen. 

 

Die Premiere ist für Diana Ringwelski und Dirk Bockisch ein voller Erfolg. Als Mixed-Team erreichen beide das Ziel in 53:39 Minuten auf dem 4. Rang. Knappe 32 Selunden hinter dem 3. Rang und mit etwa 4 Minuten Vorsprung auf das folgende 5.Team. Damit ist der Sprint geglückt und beim nächsten mal geht es auf die längere Strecke.  

 

Die Bilder stammen teilweise von den Trainingsrunden am Waldsee.

IRONRaiman finisht mit 2. Platz AK in Frankfurt

Bei hochsommerlichen Bedingungen wurde am 08.07.2018 der Frankfurt-Ironman ausgetragen. Wie in den Vorjahren sind etwa 3000 Athleten am Start. Das Feld ist hochkarätig besetzt. Im Profi-Bereich startet Weltrekordler Jan Frodeno, der das Rennen auch in einer Zeit von 8:00:53h gewinnt. Damit weist er Patrick Lange, den amtierenden Hawaii-Sieger in die Schranken. Patrick Lange erreicht das Ziel auf dem 3. Rang. 

 

Der SCL ist mit Altmeister Raimund Schultz (AK65!) vertreten. Für Raimund Schultz ist der Ironman Frankfurt so etwas wie sein Heimrennen. Nach dem sehr kalten Ironman Lanzarote ist Raimund nun bei hochsommerlichen Temperaturen unterwegs. Das Schwimmen gelingt ihm in 1:07:15h für 3,8km. Damit ist er in der Altersklasse weit vorraus. Auf dem Rad benötigt unser Raimund dann 5:57:47h und wird an der Strecke tatkräftig von Thomas Cieciel unterstützt. Damit ist er immer noch mit deutlichem Abstand vor der Konkurrenz der Altersklasse (ca. 17 Minuten). Beim Laufen geht es nicht mehr ganz so schnell. Das heisst den Abstand halten, die Altersklasse gewinnen und damit den einzigen Slot der AK für den Startplatz auf Hawaii sichern. Raimund Schultz läuft den abschließenden Marathon in 4:48:28h und verpasst ganz knapp den 1. Rang, da er auf den letzten Kilometern überholt wird. Damit ist er dennoch Vizeeuropameister seiner Altersklasse und finisht mit seinen 65 Lebnsjahren in 12:07:07h den IRONMAN Frankfurt (SWIM 3,8km - BIKE 180km - RUN 42km). Den 7. Hawaii-Start hat er auf nächstes Jahr verlegt. Die Qualifikation ist für Lanzarote oder Frankfurt schon vorgesehen. Aufgeben ist für Raimund Schultz keine Option......Wir gratulieren!!!!

SCL Triathlet Fransisco Cabanillas finisht Ironman Roth in Fabelzeit

Am 01.07.2018 wurde im bayrischen Roth der größte Langdistanzwettkampf der Welt vor traumhafter Zuschauerkulisse ausgetragen. Das Wetter war ideal für den Triathlon. Am Start sind etwa 3500 Athleten aus der ganzen Welt. Nach einem packenden Rennen setzten sich an der Spitze die deutschen Triathleten durch. Bei den Männern gewann Sebastian Kienle in 7:46:23h das Rennen. Bei den Frauen ist Daniela Sämmler die Überraschungssiegerin in 8:43:42h , die dem Rennen ihren Stempel aufdrückte. Nur 9 Sekunden trennten sie von der zweitplazierten Weltklasseathletin Lucy Charles (GBR). 

 

Mit dabei in diesem Jahr Fransisco Cabanillas Garcia bei seinem ersten Triathlon auf der Ironman-Strecke: SWIM 3,8km, BIKE 180KM, RUN42km. Nach solidem Schwimmen kann er das alte Bike von Patrick Schmidt zu neuen Ehren fahren. In Roth ist Volksfeststimmung während des Triathlon und am Solarer Berg geht es zu, wie bei den Bergetappen der Tour de France. Franciscos Stärke ist das Laufen. Selbst nach der Vorbelastung läuft er den Marathon immer noch in 3:37:58h. 

 

SCL-Triathlet Francisco Cabanillas Garcia finisht un einer Fabelzeit von 10:42:40h auf Rang 656. Damit wird er 130. seiner Altersklasse. Die Split-Zeiten: Swim: 1:16:33h; T1: 4:58min.; Bike: 5:39:47h; T2: 3:26min.;

Run: 3:37:58h

3. Platz AK für Diana Ringwelski beim 21. Peiner-Triathlon

Am 17.06.2018 fand in Peiner, Ortsteil Vöhrum der 21. Peiner-Triathlon statt. Eine der größten und bestens organisierten Veranstaltungen in der Region. Das Wasser im Eixer-See war mit 23°C eindeutig zu warm für den Neoprenanzug. Also Neoprenverbot auf allen Strecken. Morgens waren die Landesliga-Athleten beim Sprint vertreten. Auf der Radstrecke gab es sehr starken Gegenwind aus nahezu allen Richtungen. Beim Laufen auf der schattenfreien Strecke waren die Temperaturen mit etwa 25°C sehr anstrengend Also kein Tag für Bestzeiten. In der offenen Wertung startet Diana Ringwelski für den SCL. Ihr gelingt es, wie im Vorjahr den 3. Platz AK40 der Frauenwertung zu verteidigen. Die Sprint-Distanz wurde nun auch in Peine beim Schwimmen verlängert: 750m SWIM - 20km BIKE - 5 km RUN. Diana Ringwelski erreicht das Ziel auf dem Rang 25 in 1:29:07h. Die Split-Zeiten lauten: 18:32min. - 45:38min. - 24:58min.

Dirk Bockisch startet auf der Kurzdistanz (1,5km SWIM - 40km BIKE - 10km RUN). Er erreicht das Ziel auf dem Gesamtrang 71, 14. Platz AK in 2:40:57h. Die Split-Zeiten lauten: 37:42 min. - 1:14:39 h - 48:35 min. 

Gelungener Team Start beim Wasserstadttriathlon: Top 10!

Sprint-Distanz:

 

Am Sonnabend den 02.06.2018 wurde der Wasserstadt-Triathlon auf der Sprint-Distanz (SWIM 750m - BIKE 20km - RUN 5km) ausgetragen. In diesem Jahr auch zeitgleich der Saisonauftakt für die Verbandsliga. Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit der letzten Jahre mit den Freien Schwimmer Hannover wurde wieder ein Mixed TEam gemeldet. Das TriTeam SCL-FSH ging am Sonnabend mit 11 Athleten/Athletinnen an den Start. Die Wassertemperatur lag bei etwa 24 Grad. Dennoch wurde der Neoprenanzug freigegeben, aufgrund der Schlingpflanzen. Der Kanal lässt sich von den Pflanzen abgesehen gut schwimmen. Dann ging es über ca. 500m bis zur Wechselzone auf dem Sportplatz von TSV Limmer. Das Wetter war mit etwa 20 Grad und bedecktem Himmel ideal für Triathleten. Die Radstrecke über den Soltekamp, vorbei am Benther Berg, Northen, Döteberg, Harenberg und dann über Ahlem wieder zum TSV Limmer. 2. Wechsel und ab auf die sehr kurvige Laufstrecke im Limmerbrunnen-Wäldchen. 2 Runden dann ging es ins Ziel. In die Team-Wertung kommen die ersten 4 Athleten der Mannschaft. Das TriTeam SCL-FSH konnte einen starken Platz 10 von 25 Mannschaften verbuchen. In der Wertung sind Felix Stefan (FSH, 1:05:20h ), Thomas Cieciel (SCL, 1:06:29h) , Neuzugang: Paul Janicki (SCL, 1:13:50h) und erstmals mit Startpass:  Patrick Schmidt (SCL, 1:13:01h).

Der Zieleinlauf wird von SCL-Triathletin Bärbel Stielow moderiert, die jeden einzelnen aufruft und anspornt.

 

Nun gilt es die gute Team-Platzierung in Braunschweig, Altwarmbüchen, Helmstedt und Bleckede zu verteidigen. 

 

Mitteldistanz:

 

Am Sonntag, 03.06.2018 fand der Mitteldistanz-Triathlon statt. Das Wetter war weiter warm, aber nicht zu heiß. Herausragender Athlet auf der Mitteldistanzstrecke (2km SWIM - 90km BIKE - 21km RUN) ist Sascha von der Hellen. Er finisht unter 5 Stunden auf Rang 91 in 4:51:48h. Kurz danach kommt Francicso Cabanillas Garcia ins Ziel, knapp über der 5 Stunden Marke. Er beendet das Rennen am Ende in 5:01:11h. Ein Testrennen bei der Vorbereitung aus seine erste Langdistanz in Roth, Anfang Juli. Altmeister Raimund Schultz absolviert wieder einen Doppelstart am Wochenende. Er schwimmt mal wieder die beste Zeit. Am Ende finisht er in 5:40:56h und wird aufgrund einer Zeitstrafe "nur" 2. seiner Altersklasse M65. Wir gratulieren!

 

Die Zeiten der einzelnen Athleten:

 

 

 Sprint-Distanz

 750m - 20 km -

 5 km                

 

Rang        

 

 Swim (min:sec)

 Bike (min:sec)

 Run (min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Felix Stephan

14.

11.AK

14:44

30:30 20:05 1:05:20
Thomas Cieciel

19.

25.AK

12:22

33:43 20:24 1:06:29
Patrick Schmidt

84.

46. AK

12:54

37:21 22:45 1:13:01
Paul Janicki

90.

28.AK

15:51

37:02 20:56 1:13:50

 

Raimund Schultz

 

96.

1.AK

12:32 36:02 26:01 1:14:36
Jochen Stephan

97.

5.AK

13:50 36:55 24:07 1:14:53
Dirk Bockisch

115.

44.AK

18:36 36:58 21:28 1:17:03
Diana Ringwelski

127.

5.AK

17:28 38:02 22:53 1:18:23
Boto Schmerer

132.

16.AK

16:39 38:44 23:46 1:19:10
Lya Großmaß

150.

13.AK

15:33

42:09 24:29 1:22:11
Inga Lücking

166.

26.AK

18:26 44:21 25:44 1:28:31

Mitteldistanz

 

2km - 90km -

21 km

         
Sascha von der Hellen

91.

14. AK

34:53 2:44:20 1:32:34 4:51:48
Francisco Cabanillas Garcia

133.

23. AK

37:05 2:47:24 1:36:41 5:01:11
Raimund Schultz

323.

2.AK

32:44 2:41:47 2:25:40 5:40:56

Saisonauftakt beim Weyher-Duathlon

Am 06.05.2018 fand der 8. Weyher-Duathlon statt. Ausgetragen wurden bei Bilderbuchwetter die Landesmeisterschaften des TVN im Duathlon. Der Laufkurs geht über 4 Runden je 2,5km durch den Ort. Anschließend Wechsel auf dem Sportplatz des Schulzentrums. Ab aufs Rad und die doch recht windanfällige Strecke zu bewältigen. Gefahren wurden 2 Runden über jeweils 21 km. Nach dem nächsten Wechsel noch mal in die Laufschuhe und noch einmal 2 Runden durch den Ort bis zum Ziel. SCL-Triathlet Dirk Bockisch finisht den Wettkampf (RUN 10km - BIKE 42km -RUN 5km) in 2:20:34h. Er erreicht damit den 56. Rang und Rang 8 der Landesmeisterschaften. Die Split-Zeiten: RUN 42:59min. - BIKE 1:15:34h (incl. Wechsel) - RUN 22:00min. 

Eine Verbesserung zum Vorjahr von fast 6 Minuten auf dem Rad. 

SCL Triathleten beim Hannover-Marathon

 

Hannover-Marathon 42,195km

                

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Francisco Cabanillas Garcia (Pace-Maker 3:30h) 3:29:26

Patrick Schmidt

4:20:15

Raimund Schultz 4:53:04

 

Halbmarathon  21km

 

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Sönke Stahl 1:38:06
Dirk Bockisch 1:44:28
Diana Ringwelski 1:58:12

 

10km-Lauf

 

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Peter Hippler 53:35
Jeffrey Barber 59:29

2. Langstreckenschwimmen: 100 x 100 m im Vahrenwalder Bad

Am 18.02.2018 fand das 100 x 100m -Schwimmen im Vahrenwalder Bad statt. Vom SCL waren Francisco Cabanillas und Dirk Bockisch auf den Bahnen der Abgangszeit 2:30min unterwegs. Beide haben die Distanz erfolgreich überstanden. 

 

Persönlicher Bericht von Dirk Bockisch: 

Ich habe in den letzten Wochen erheblich längere Strecken als sonst geschwommen, um die nötige Grundlage zu schaffen. Das hat sich ausgezahlt. Los ging es um 19:55 Uhr mit 4 Schwimmern auf der Bahn. Ich habe zuerst die Führung übernommen, bin aber die ersten Bahnen deutlich zu schnell geschwommen. Nach ein paar Bahnen hatte ich das Gefühl für die richtige Geschwindigkeit und die ersten Kilometer flogen dahin. Nach etwa 2500m hatten wir den ersten Ausstieg auf der Bahn. Da waren es nur noch drei. Bei 5000m hatte der erste einen Wadenkrampf. Zu Glück kurz vor der ersten Toilettenpause. 10min. Pause, kurz was Essen und Toilette. Weiter ging es, nun schon deutlich schwerer und die Pause schmolz auf ca. 15 sec.. Nun haben wir uns eher zu zweit an der Spitze abgewechselt und nach 7500m gab es die zweite Pause. 10min. Essen, Toilette, wieder ins Wasser. Leider nur noch 2 Schwimmer auf der Bahn. Damit muss man halt die Hälfte auch vorn schwimmen. Die Pause lag nun mit merklich schweren Armen und Schultern nur noch bei 5 sec.. Zu kurz zum trinken. Daher habe ich 2 mal ausgesetzt und bin nach diese noch nachgeschwommen, als mein Partner um 23:25 Uhr schon fertig war. 10000 m sollten schon voll werden. Danach Gruppenbild im Nichtschwimmer und nach der Dusche, die Familienpizza reingehauen. Super Event, anschließend gab es die Urkunde und das Seepferdchen Abzeichen!

2. Platz als TriTan für SCL-Triathleten Sascha von der Hellen

SCL-Triathlet Sascha von der Hellen (im Bild links) hat es geschafft. Er ist im Ranking der Tritanen auf dem 2. Gesamtrang in der für ihn sehr erfolgreich verlaufenen Saison 2017. TRITAN dürfen sich Sportler nennen, die beim Hannover-Marathon, dem ProAm-Radrennen und beim Maschsee-Triathlon erfolgreich mitgemacht haben. Sascha hat die drei Veranstaltungen in einer Gesamtzeit von 8:24:32 h gemeistert. Glückwunsch! 

1. Platz beim SwimRun UrbanChallenge Düsseldorf für SCL-Triathleten

Ein neues Ausdauersport-Wettkampfformat etabliert sich auch in Deutschland. Der Ötillö kommt ursrünglich aus Schweden und ist ein Team-Wettkampf bei dem man verschiedene Strecken durch kalte Seen schwimmt und durch unwegsames Gelände läuft. Alle Hilfsmittel sind erlaubt. So starten die meisten Athleten auf den Strecken mit einem für diese Zwecke veränderten Neopren-Anzug, Pull-Buoy und Paddles. Die Schuhe bleiben beim schwimmen an den Füßen und man bekommt noch ein Shirt mit Startnummer übergezogen. Das Team besteht aus 2 Personen, die teilweise mit einem ca. 10m langen Seil verbunden werden. 

 

Die Weltmeisterschaft in Schweden ist nichts für Anfänger und man schwimmt von Insel zu Insel (Ö till Ö). Die Weltmeisterschaft geht über die Distanz von 75km. Davon werden 10km von Insel zu Insel geschwommen und 65km über die Inseln gelaufen. In der Regel sind die Schweden dominierend in diesem Format. Der einzige Ötillö in Deutschland findet in Rheinsberg statt.

 

Darüber hinaus gibt es in Deutschland wenige entschärfte Varianten (hier ertrinken auch so schon genug) dieser Sportart. 

 

Francisco Cabanillas Garcia (SCL) gewinntt mit Alexander Ritter (TSV Victoria Linden) am 01.10.2017 beim SwimRun UrbanChallenge Düsseldorf. Hier werden im Unterbacher See in Teilstrecken 1,7km geschwommen und in Teilstrecken 13km gelaufen. 

 

Die beiden Langenhagener gewinnen mit Abstand die Team-Wertung als Team "Strohboje" in einer Zeit von 1:36:24 h. Wir gratulieren!

 

Die Bilder wurden von der offiziellen Bildergallerie zur Verfügung gestellt. Quelle: https://www.swimrun-challenge.com/; Fotografen: Christian Siedler und Thomas Koch

 

Persönlicher Rennbericht von Francisco Cabanillas Garcia:

 

Am Freitag, beim Eilenriede 5er traf ich zufällig Alex, der mir von dem swimrun in Düsseldorf erzählte. Er selber hatte einen der swimruns aus der neuen "Urban Challenge"-Serie bereits bestritten - die Premiere in Norderstedt. Da er hier als Einzelstarter teilgenommen hat, fragte er mich, ob ich Lust hätte mit ihm in Team zu starten.
Spontan sagte ich zu und machte mich am selben Abend auf die Recherche.
Es handelt sich hierbei um eine recht junge Sportart, die aus einer Schnapsidee von ein paar Schweden entstanden ist.
Hier eine Erläuterung, die ich im Internet gefunden habe:
Der SwimRun ist eine Wettkampfvariante für passionierte Ausdauersportler. Laufen auf teilweise unbefestigten Naturwegen, Schwimmen durch offene, fließende oder stille Gewässer, ohne zwischendurch die Kleidung zu wechseln.

 

Auf dem Programm stand nun erstmal das richtige Equipment zu organisieren.


1. Den alten Neo oberhalb des Knie abgeschnitten und die abgeschnittenen Stücke so angepasst,dass sie mir als Stulpen dienen. Anschließend eine Runde im Wald damit gelaufen. Funktionierte ganz gut, bis auf die Wärmeentwicklung. Nach ca. 3km war ich klitschnass durchgeschwitzt.

2. ‎Pullbuoy bestellt und mit Hilfe von einem YouTube Video angepasst. https://www.youtube.com/watch?v=a_SLaXCNNDA
3. ‎Fingerpaddles und Neoprenkappe (in Essen, beim zweiten Event der Seite waren es offiziell etwa 14 Grad Wassertemperatur!) bestellt.
4. ‎"alte" Laufschuhe rausgesucht und Schnürsenkel ausgetauscht gegen Schnellverschlusssenkel.   

                                              

Alex meldete uns als Team "Strohboje" an und ich organisierte das Hotel.
Wir verabredeten uns am Mittwoch zu einem kleinen Test im Waldsee in Krähenwinkel.
Nach der Arbeit hin, umgezogen und rein ins kühle Nass. Es war so etwas von kalt, dass es im Gesicht weh tat.  Augen zu und durch. Ans andere Ufer geschwommen, um den halben See gelaufen und wieder rein. Das ganze dreimal.
Fazit: 
Das Equipment und das Team "Strohboje" harmonieren ganz gut und das Wasser ist mir deutlich zu kalt.


Samstag gegen 9:30 Uhr machten wir uns bei strömenden Regen auf dem Weg nach Düsseldorf. Auf dem Programm stand  das Abholen der Startunterlagen, einchecken im Hotel und dann direkt ins Stadion nach Gladbach.
Mit etwas Verzögerung und viel Regen am Unterbacher See angekommen, ein kleiner Lichtblick. Aktuelle Wassertemperatur 17,8  grad. Also weiter gehts, eingecheckt und direkt ins Stadion. Pünktlich zum Anpfiff angekommen, sahen wir uns ein ausgeglichenes Spiel an, mit einer unglücklichen Niederlagen für unsere Roten.
Danach ins Hotel, ein wenig relaxt und die Klamotten für Sonntag vorbereitet.

Nach einer unruhigen Nacht (die Autobahn war unüberhörbar gleich nebenan und in Zimmer war es sehr warm und stickig) standen wir gegen 6:30 Uhr auf und organisierten uns Kaffee. Dann machten wir uns auf dem Weg zum See.
Es war frisch an diesem Morgen, aber die Sonne schien und die Wetterprognosen waren verheißungsvoll. Es erwartete uns eine lockere Atmosphäre. Unsere Mitstreiter, die Helfer und die Organisatoren waren alle gut gelaunt.

Man sammelte die ersten Eindrücke, unterhielt sich über die Wassertemperatur, die Strecke etc.
Die Wassertemperatur lag bei etwa 17 Grad und die Aussentemperatur bei etwa 11 Grad.
Die Neoprenpflicht wurde aufgehoben, was die wenigsten nutzten.
Anziehen, zwei Badekappen statt der Neoprenkappe genommen und zur Wettkampfbesprechung unterm Zielbogen. Der Start sollte sich um 10 Minuten verzögern. Einige schwommen sich ein, Alex und ich nicht.           

 

8:40 Uhr Start.
Einmal um den Zielbogen rum, über das Beachvolleyball -Feld Richtung Strand und ins Wasser. 

 

Mist, den Pullbuoy zu früh zwischen die Beine gedreht. Es sind noch über zwanzig Meter zu laufen.

Wieder zurück gedreht und das ganze nochmal, als ich hüfthoch im Wasser stand.
Alex ist direkt vor mir.

 

 Ich mache einen kleinen Hechtsprung und fange an zu kraulen. Zu meinem Erstaunen ist das Wasser recht warm. Im Vergleich zum Waldsee war das wie ein Whirlpool.
Ich war direkt hinter Alex und kam eigentlich recht schnell in meinen Rhythmus. Doch was war das? Ich bin wohl leicht abgedriftet und verhedderte mich in den Algen. Also raus aus dem Grünzeug und weiter. Doch wo war Alex? Egal. Ich muss weiter und ihn dann spätestens beim Laufen einholen.
Ich nahm wieder Tempo auf, bemerkte allerdings nach kurzer Zeit, dass ich das Schwimmen mit Paddles unterschätzt habe. Meine Arme wurden immer schwerer. Ok, noch etwa 100m-durchziehen.

 

20m vor dem Strand ging ich hoch und lief los.
Mist der Pullbuoy war noch zwischen den Beinen. Zur Seite gedreht, Brille hoch und Attacke.

Ich kam sehr schnell in Fahrt und überholte mit Leichtigkeit viele meiner Mitstreiter auf der 3900m langen Strecke. Aber wo war Alex?

Ich beschleunigte noch etwas und sah wie Alex etwa 50m vor mir ins Wasser lief. Den Verpflegungsstand ließ ich aus und lief direkt hinterher ins Wasser. Der längste Schwimmpart des heutigen Tages stand auf dem Programm.

Es galt etwa 600m zu schwimmen. Die ersten 200m gingen ganz gut, bis ich wieder bemerkte, dass ich etwas vom Kurs abgekommen war. Die Frequenz erhöht, was nun ein Fehler war. Das Schwimmen mit den Paddles kostete mich sehr viel Kraft und meine Arme wurden immer schwerer. Ich hatte das Gefühl, dass ich auf der Stelle schwamm und mich alle Athleten, die ich beim Laufen einsammelte, überholen. Das Ufer war zwar in Sichtweite, gefühlt aber eine Ewigkeit entfernt.

 

Geschafft. Raus aus dem Wasser und auf die zweite Laufstrecke - 3100m. Ich nahm wieder sehr schnell Fahrt auf und begann wieder die Aufholjagd. Ich musste zu Alex aufstoßen. Es ging über Waldwege, Radwege mit Kiessteinen und asphaltierten Radwegen zum dritten Schwimmeinstieg. Von Alex weit und breit keine Spur. Hier mussten wir nun von einem Steg ins Wasser springen, wobei mir der Pullbuoy runterrutschte. 

 

Also kurz im Wasser das ganze wieder richten und die nächsten 450m schwimmen.
Ich war alleine unterwegs. Vor mir und hinter mir, war keiner zu sehen

Mit der Orientierung hatte ich es heute nicht so und jetzt kam noch hinzu, dass wir gegen die tiefstehende Sonne schwimmen mussten. Nach über 250m dasselbe Spielchen wie vorhin. Schwere Arme, weit entfernt von der Ideallinie und dann das. Ich bin gegen eine Schwimmabsperrung geschwommen. Ich bin auf einen Holzbalken, der als Absperrung bzw. für das Einlassen der Segelboote diente, gestossen. Ich bin drüber geschwommen und weiter. Nach ca. 30m schon wieder so  ein Balken. Wo zum Teufel bin ich? Ich hielt kurz inne und sah, dass ich ca. 50m links von der Boje, die man rechts umschwimmen sollte, abgedriftet war. Also langsam in Richtung Ausstieg/Strand parallel zur Boje geschwommen und raus aus dem Wasser.
Ich schaute nach hinten und die Athleten hinter mir, hatten den selben Weg über die Balken genommen.

Der letzte und längste Laufpart von 5500m stand an. Ich musste Alex erreichen. Mittlerweile war es etwas wärmer geworden. Also Neo etwas geöffnet und Geschwindigkeit aufnehmen. Ich überholte ganz leicht einige meiner Mitstreiter, schließlich auch ein Grüppchen von 6 Leuten und lief sehr gut weiter. Nun kam eine kleine Steigung, an der ich die zweite Frau überholte, die mich zuvor beim Schwimmen in einem Affentempo hinter sich gelassen hatte. Wo es rauf geht, geht es auch wieder runter. Ich überholte noch zwei SwimRunner und sah die erste Frau.
Es ging nun auf den Streckenabschnitt, der für Pferde vorgesehen ist. Über 1km auf Sand laufen. Ich kam an die erste Frau ran und überholte sie. Am Verpflegungsstand rief mir einer der Helfer zu, dass ich sehr gut unterwegs bin und aktuell Platz 10 belege. Platz 10??? Ich war also ziemlich flott unterwegs. Ich begann zu rechnen. Es könnte fürs Treppchen reichen.

Platz 9 war etwa 100m vor mir und kam mit dem sandigen Untergrund anscheinend nicht zurecht. Platz 8 war mindestens 300m vor mir. Ich musste bis an Nummer 8 ran, dann sollte es fürs Treppchen reichen. Gas geben.
Nummer 9 hatte ich ganz schnell eingesackt und ich beschleunigte wieder. Zum Glück war der Pferdepfad zu Ende und auf dem Radweg konnte ich weiter Fahrt aufnehmen.
Und siehe da, beim letzten Schwimmeinstieg, hatte ich ihn. Wir gingen zusammen ins Wasser. 200m sollten kein Problem sein. War es aber doch. Die Arme waren schwer und die Schultern schmerzten. Nummer 8 war ganz schnell weg.
Ok, jetzt nur nicht überholen zu lassen. Ich schwomm mit allem was meine Oberarme noch hergaben. Allerdings waren es nicht 200m, sondern anscheinend mehr als doppelt so viel. Man hatte kurzfristig den letzten Streckenabschnitt geändert, da hier der Schwimmeinstieg wohl besser war. Frustriert und mit dem Ziel vor Augen gab ich nochmal alles.
Ich wurde schließlich nicht überholt und stieg aus dem Wasser. Alex wartete vor dem Zielbogen auf mich und wir liefen zusammen ins Ziel. Als Neunter lief ich ins Ziel und Alex etwa eine Minute vor mir als siebter. Überglücklich schauten wir uns um und bemerkten früh, daß die anderen Finisher Einzelstarter waren.


So wie es aussah, waren wir wohl das erste Team.           

 

Schnell bekamen wir Gewissheit, dass wir tatsächlich die Teamwertung gewonnen hatten. Anscheinend haben wir alles richtig gemacht.

Nach und nach trudelten weitere Athleten ins Ziel. Ich begab mich an den Verpflegungsstand und genoss die Atmosphäre.
Wir unterhielten uns mit unseren Mitstreitern und man merkte, dass alle einen Riesenspaß heute hatten.

Die Siegerehrung war dann das i-Tüpfelchen, da uns als Preis unter anderem ein HEAD swimrun Neoprenanzug winkte.

 

Fazit: Eine Sportart mit einem hohen Funfaktor, ein geiles Rennen, eine super Location und ein mega Organisationsteam.

Bewertung = * * * * * Fünf Sterne. Und nächstes Jahr bitte mehr davon.

 

Lehrter Einzelzeitfahren

Zum Abschluss der Wettkampfsaison veranstalten die Lehrter Triathleten ein 20km-Einzelzeitfahren mit einem Rampenstart, wie bei den Radsportlern. Am 16.09.2017 ging es wieder die 3,5 Runden um die Felder. In diesem Jahr war das Wetter trocken, dennoch recht windig. SCL-Triathlet Dirk Bockisch startet erfolgreich gegen den Wind und fährt die 20km in 32:50 Minuten. Das reicht für einen 2. Rang in der Altersklasse und im Gesamtranking für Platz 34. In Lehrte gibt es anschließend noch die bereinigte Wertung, bei der Geschlecht und Altersklasse "wissenschaftlich" eingerechnet werden. In der bereinigten Wertung erreicht Dirk bockisch den 22. Rang. 

TriTeam SCL-FSH Mixed, Verbandsliga 2017

Im Gesamtranking der Triathlon Verbandsliga erreicht die Startgemeinschaft der Triathleten vom SC Langenhagen und den Freien Schwimmern Hannover einen guten Platz 13 in einem leistungsstarken Feld von 26 Mannschaften. Bei den Auswertung der Mixed-Team bedeutet das Platz 2. Damit schließen die SCL Triathleten die Saison 2017 erfolgreich ab.

Saisonfinale für die SCL_Triathleten in Bleckede bei Lüneburg

Der letzte Team-Wettkampf der Verbandsliga fand in Bleckede statt. Ausgetragen wurde der 7. Biberman bei Lüneburg auf der Sprint-Distanz (SWIM 750m - BIKE 20km - RUN 5km). Das TriTeam SCL_FSH startet mit 5 Athleten und erreicht im Teamranking einen beachtlichen 10. Rang von 26 Mannschaften trotz zweier Zeitstrafen wegen Windschattenfahren auf einer sehr vollen Radstrecke. 

 

 

 Sprint-Distanz

 750m - 20 km -

 5 km                

 

Rang        

 

 Swim (min:sec)

 Bike (min:sec)

 Run (min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Francisco Cabanillas Garcia

29.

3. AK

15:34,

1:36

34:07,

1:01

19:11 1:11:32
Boto Schmerer

60.

10. AK

16:13,

1:31

35:43,

0:34

19:52 1:13:56
Gerhard Berger

65.

11. AK

14:33,

1:42

32:30,

0:54

25:42 1:15:24
Volker Fortströer

27.

5. AK

14:53,

1:36

32:22,

1:03

21:25 1:11:22
Lya Großmaß

6.

3.AK

18:22,

1:16

38:38,

0:53

26:50 1:26:02

SCL-Triathleten starten am Maschsee

Am 02.09.2017 fand der "neue" Maschsee-Triathlon erstmals wieder am Südufer auf dem Aspria-Gelände statt. Mit dabei waren wieder etliche Starter der SCL-Triathlon-Sparte. Raimund Schultz hat mal wieder einen Doppelstart hingelegt. Am Vormittag ging die Sprint-Distanz (SWIM 500m - BIKE 20km - RUN 5km) über die Bühne. Mit dabei waren Francisco Cabanillas Garcia und Triathlon-Urgestein, Raimund Schutz. Raimund Schultz gewinnt auf der Sprint-Distanz den 3. Rang der Altersklasse und bei der Olympischgen Distanz den 1. Rang der Altersklasse. 

Am Nachmittag machten sich dann die Athleten auf die Olympische Distanz (SWIM 1,5km - BIKE 40km - RUN 10km). Stärkster Athlet war wieder Sascha van der Hellen. Er belegt mit seiner Leistung den 29. Gesamtrang und finisht im 2:19:13h. Der schnellste Schwimmer auf der 1,5km Strecke war Rene Euscher mit 23:48 min..

 

 

 Sprint-Distanz

 500 m - 20 km -

 5 km                

 

Rang        

 

 Swim (min:sec)

 Bike (min:sec)

 Run (min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Francisco Cabanillas Garcia

21.

4. AK

10:40 35:19 19:04 1:08:19 h
Raimund Schultz

126.

3. AK

10:22 35:03 25:51 1:15:34 h

Olympisch Distanz

1,5km - 40 km -   10 km

         
Rene Euscher

151.

20. AK

23:48 1:13:34 53:11 2:34:09
Raimund Schultz

183.

1. AK

26:43 1:10:56 55:10 2:37:03
Sascha von der Hellen

29.

5.AK

27:03 1:09:23 39:39 2:19:13
Dr. Paul Janicki

130.

17.AK

32:55 1:10:44 44:31 2:31:19
Patrick Schmidt

139.

21. AK

26:23 1:14:26 48:05 2:33:00

SCL-Triathleten starten beim Half-ICAN und ICAN64 in Nordhausen

n leuten: SWIM 20:09Wie bereits im letzten Jahr sind 2 Athleten des SCL beim ICAN Deutschland in Nordhausen aktiv. Am 20.08.2017 fand der Half-ICAN und der ICAN64 statt. Der Triathlon ist ein sehr gut organisiertes bodenständiges Event in Thüringen. Der Thriathlon besticht durch seine wunderschöne Schwimmstrecke in einem sehr klaren Tauchsee. Die Radstrecke hat einiges an Höhenmetern zu bieten und auch sehr schnelle Abfahrten. Zudem ist die Radstrecke fast vollständig autofrei, gut zu fahren und landschaftlich sehr reizvoll mit schönen Aussichten. Die Laufstrecke ist sehr anspruchsvoll durch den ständig wechselnden Untergrund, zahlreiche Kurven und Anstiege in einem Park und durch die Altstadt. Die 5km Runde geht deutlich bergauf und hat teilweise Trail-Charakter. Die Zeiten sind somit mit anderen Triathlon-Veranstaltungen nicht vergleichbar. Der Zieleinlauf findet dann auf dem Nordhäuder Theaterplatz statt und wird dort von vielen Nordhäusern bejubelt, von denen auch viele ehrenamtlich den Triathlon unterstützen. Mit am Start ist auch ein kleines aber feines Profi-Feld, bestehend aus der Lokal-Mathadorin Katja Konschak (LD Vize-EU-Meisterin 2016), den Neuprofi Simon Schwarz aus Bayern und den Radexperten Christian Kramer. Francisco Cabanillas Garcia startet auf der Mitteldistanz (Swim 2km- Bike 90km - RUN 20km) und finisht nach sehr starker Laufleistung in 5:00:36 h. Er wird damit 38. und in der Altersklasse 7. in einem strk besetzten Feld. Seine Split-Zeiten lauten: SWIM 38:14min. - BIKE 2:49:11h - RUN 1:31:27h. Dirk Bockisch begnügt sich mit der kürzeren Distanz: ICAN64 (SWIM 1km - Bike 53km - RUN 10km). Er finisht in 2:53:39 h auf dem 22. Rang und gewinnt den 2. Platz seiner Altersklasse. Die Split-Zeiten lauten: SWIM 20:09 min. - Bike 1:41:24h - RUN 49:55 min. 

SCLer starten bei der Verbandsliga in Altwarmbüchen

Am 20.08.2017 wurde der Altwarbüchen Triathlon direkt vor unserer Haustür ausgetragen. Diesmal waren die SCL-Starter im Rahmen der Verbandsliga zur Sprint-Distanz (SWIM 750m - Bike 20km - RUN 5km) angetreten. Somit purzelten beim Veranstalter sämtliche Teilnahmerrekorde. Das Wetter war gut, nicht zu warm und nicht zu kalt. Der See läßt sich gut schwimmen. Nach kurzem Sprint über den Sandstrand geht es dann aufs Rad durch Altwarmbüchen und Isernhagen. Anschließend folgt der Lauf am Seeufer, an der Nord-Ost-Seite als flache Wendepunktstrecke ausgeführt. Schnellster SCL-Triathlet war wieder Thomas Cieciel in 1:13:01h, leider ein undankbarer 4. Platz der Altersklasse, gefolgt von Volker Fortströer (FSH) in 1:17:12h. Vom Team kommen noch Rene Euscher und Raimund Schultz in die Mannschaftswertung. Raimund Schultz gewinnt den 1. Rang seiner Altersklasse in 1:22:35h. Uwe Parl, Boto Schmerer und Lya Großmaß (FSH) ergänzen das Team. Lya Großmaß wird 35. der Frauenwertung und erreicht den 2. Platz der Altersklasse in 1:30:41h. Ein motivierter Wettkampf, der dem Team die Punkte für Rang 15 sichert. Marietta Finke erreicht auf der Volksdistanz zum x.ten Mal in Folge den 1. Rang ihrer Altersklasse.

 

 

 Sprint-Distanz

 750 m - 20 km -

 5 km                

 

Rang        

 

 Swim (min:sec)

 Bike (min:sec)

 Run (min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Thomas Cieciel M 21. 17:31 34:19 21:10 1:13:01
Volker Fortströer M 49. 18:58 36:52 21:21 1:17:12
Rene Euscher M 83. 16:50 39:26 25:16 1:21:32
Raimund Schultz M 94. 19:30 36:39 26:25 1:22:35
Uwe Parl M 96. 19:42 39:15 19:42 1:23:08
Boto Schmerer M 123. 23:31 40:46 24:10 1:28:29
Lya Großmaß W 35. 22:16 41:57 26:27 1:30:41
Marietta Finke W 27. 25:59 42:15 31:20 1:39:35

SCL-Athleten beim IRONMAN in Hamburg

Nun hat Norddeutschland auch eine IRONMAN Veranstaltung in Hamburg. Premiere für die Langdistanz mit ihren 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und 42km Laufen war am 13.08.2017. Vom SCL hatten sich gleich mehrere Starter nach der Bekanntgabe angemeldet. An den Start gingen nun Sascha von der Hellen und Patrick Schmidt sehr gut vorbereitet mit etlichen Kilometern auf den Bahnen des nun bald schließenden Schwimmbades Godshorn. Sascha von der Hellen hat in diesem Jahr schon den Marathon in einer Zeit unter 3h gelaufen. 

 

Sascha von der Hellen finisht seinen ersten IRONMAN in einer fabelhaften Zeit von 10:47:26 h. Damit erreicht er Platz 501 und in der Altersklasse Rang 85. Seine Split Zeiten im einzelnen: SWIM-1:12:37h; Wechsel 1-7:05 min.; BIKE-5:39:51h; Wechsel 2-4:36 min.;RUN-3:43:19h.

 

Auch Patrick Schmidt ist das erste mal auf der IRONMAN-Distanz unterwegs. Er erreicht das Ziel in 11:38:47h. Damit ist er auf Platz 927, Altersklasse 173. Seine Split Zeiten: SWIM-1:06:56h; Wechsel 1:10:56min.; BIKE-5:57:01h; Wechsel 2-7:51min.; RUN: 4:16:04 h. 

 

Persönlicher Bericht: Sascha von der Hellen - Mein erster IRONMAN

 

Vorbereitung

Mit dem Gedanken bei einer Langdistanz zu starten, spielte ich schon länger. Wenn nicht jetzt wann dann? Ein Ironman und ganz in unserer Nähe - in Hamburg. Ich zögerte nicht länger. Pünktlich zum Start der Anmeldung am 23.09.2016 10Uhr sicherte ich mir meinen Startplatz für den 13.08.2017. Meine Kreditkarte dafür wurde sofort mit 561,60 EUR belastet. Meine Frau und die Kindern hatte ich zu dem Zeitpunkt in mein neues Ziel noch nicht eingeweiht – hierfür wollte ich einen geeigneten Zeitpunkt abwarten. Alles schien noch in so weiter Ferne.

Im Januar startete ich mit dem Training. Der Marathon in Hannover am 9. April und die Mitteldistanz in Limmer am 11. Juni sollten mir als Zwischenziele und zur Motivation dienen, mit Erfolg: Den Marathon lief ich zum ersten Mal unter 3 Stunden und die Mitteldistanz beendete ich unter 5 Stunden.  Am meisten Sorgen macht mir das Radfahren, insbesondere die 6 Stunden lange monotone Sitzposition die ich bei der Langdistanz zu erwarten hatte. Kurzerhand entschied ich mich im Rahmen der in Hannover stattfindenden Bundesradsporttage meinen ersten Radmarathon über 212Km und das Wochenende darauf mein erstes Radrennen „ProAm“ über 114Km zu absolvieren. Insgesamt bestritt ich bis zum Antritt zu meinem ersten Ironman in Summe über die drei Disziplinen rd. 6500 Trainingskilometer.

Der Wettkampftag

Endlich war der Tag gekommen. Die letzten zwei Wochen fühlte ich mich wie ein Kind, welches sehnsüchtig auf die große Bescherung zu Weihnachten wartet. Zu 3:30 Uhr waren drei Wecker gestellt. Sicher ist sicher. Die Aufregung war da, die letzten Nächte daher von schlechtem Schlaf geprägt. Kurzer Wettercheck: aktuell 13 Grad, 14 Grad sind zum Wechsel aufs Rad und 20 Grad zum Laufen prognostiziert – leichte Bewölkung mit 10 Sonnenstunden, kein Regen. Zum Frühstück standen drei Brötchen, zwei mit Magerquark und dick Marmelade und eins mit Snickers (alternativ zu meinem obligatorischen Nutella) auf dem Programm. Bei der Gelegenheit stellte ich wieder fest, Essen kann ich immer… Zu Trinken nur Wasser, den Kaffee lasse ich mal lieber sein.

Um 5:12 Uhr geht die U1 zum Jungfernstieg. Es ist noch stockfinster, Sonnenaufgang ist um 5:55 Uhr. Die Wechselzone erreiche ich um kurz vor halb sechs, meine Frau verabschiedet sich und wünscht mir viel Glück. Die letzten Vorbereitungen sind zu treffen: Die am Vortag im Rahmen des Bike Check-ins abgegebenen Wechselbeutel (blauer Beutel für Bike Utensilien, rot für die Laufschuhe) nehme ich vom Ständer und entknote sie, zum Glück ist alles trocken geblieben. Es hatte am Vortag nur geregnet. Die Wechselzone ist 750m lang, mein Rad steht so ziemlich am Ende der Wechselzone. Auf zum Radcheck. Mein Rad wurde markiert, von Vögeln reichlich mit Kot übersäht – Sattel, Lenker und Rahmen alles wurde getroffen. Meine Jacke musste als Lappen dienen. Reifen okay, elektrische Schaltung okay (schließlich stand mein Rad noch nie eine ganze Nacht im Regen draußen). Radschuhe werden montiert und mit Gummis fixiert… Verflixt, wo sind die Gummis? Auf dem Weg zum Rad verloren gegangen. Zum Glück hilft mir mein Nachbar aus. Vielen Dank. Helm über den Lenker. Zurück zum Wechselzelt, Neo an und ganz wichtig: Brille in den Radbeutel.

 

Der Wettkampf

Um 6:30Uhr stehe ich mit 2.500 anderen Athleten im Schwimmstartbereich am Jungfernstieg. Der Bereich ist eingeteilt: 1. für die Profis, 2. Schwimmzeit: <1:05h, 3. Schwimmzeit: 1:05-1:15h, etc… Um 6:40 Uhr starten die Altersklassenathleten im Rolling Start, d.h. alle 2,5s starten vier Sportler gleichzeitig. Gleich bin ich am Start. Eine Ordnerin umarmt mich, wünscht mir viel Erfolg und schickt mich um 6:54Uhr ins Rennen. Ich laufe durch den Ironman Bogen, gehe eine Stufe ins Wasser und springe dann mit einem Bauchklatscher ziemlich unprofessionell ins offiziell 18,8 Grad gemessene Wasser. Wohlwissend dass mir noch eine ganze Masse an Triathleten folgt, beginne ich schnell drauflos zu kraulen. Schnell stelle ich fest, dass der Rolling Start super entspannt ist. Absolut kein „Gekloppe“ im Wasser, wie ich es von anderen Wasserstarts oder Landstarts in Wellen von bis zu 250 Athleten gleichzeitig kenne. Allerdings ist die Alster auch sehr breit und die Schwimmer verteilen sich gut. Um Kraft zu sparen versuche ich einen Wasserschatten zu finden. Leichter gesagt als getan. Die Brühe ist so dicht, man kann absolut nichts sehen. Ich mag meinem Vordermann nicht immer auf die Füße schlagen und so gebe ich mich schnell mit der Situation zufrieden, die Schwimmstrecke „alleine“ zu meistern. Nach rund 500m erreiche ich die Lombard- und Kennedybrücke. Selbst im Wasser höre ich die Zuschauer, wie sie uns anfeuern. Mein Respekt, es ist Sonntag kurz nach sieben. In der Außenalster ist etwas mehr Wellengang und ich muss mein Kopf weiter aus dem Wasser drehen, um nicht so viel Wasser zu schlucken. Gelingt mir aber nicht immer. Obwohl das Wasser für mich trotz Neo viel zu kalt ist, fühle ich mich beim Schwimmen gut. Nach 2,6Km folgt ein sehr kurzer Landgang. Ein Helfer reicht mir seine Hand und zieht mich eine Treppe aus dem Wasser hoch.  Shit, irgendwo bin ich dabei mit meinem linken Fuß hängen geblieben. Egal, rum um die Kurve und mit einem kleinen Sprung zurück ins Wasser. Langsam spüre ich die Kälte in der Oberschenkelmuskulatur und habe Angst ein Krampf zu bekommen. Davon wurde ich allerdings sehr schnell durch die Verjüngung der Schwimmstrecke unter der Brücke zur kleinen Alster abgelenkt. Hier wurde es sehr dunkel und eng, richtig eng mit viel Körperkontakt. Aber das sprichwörtliche Licht am Ende des Tunnels zeichnete auch das baldige Ende der Schwimmstrecke ab. Auch hier nahm ich wieder dankend die Hand eines Helfers entgegen, um die Treppen aus dem Wasser nach einer Zeit von 1:12:37 Stunden zu meistern.

Auf dem Weg zum Wechselzeit wird der Neo bis zur Hüfte ausgezogen, Brille und Badekappe abgenommen und nach dem Wechselbeutel fürs Radfahren gegriffen. Den Weg hatte ich mir gut eingeprägt, wohlwissend den Beutel ohne Brille finden zu müssen. Im Wechselzelt stach mir bereits mein blutiger Zeh entgegen. Mit meinem Handtuch wischte ich das Blut ab. Am linken großen Zeh war ein Loch, der komplette Zehnagel war abgerissen. Eine Ordnerin sah das Malheur und fragte, ob ich einen Arzt benötigte. Ich dachte kurz nach und sagte „Danke, geht schon“. Sie frage erneut, wollte ein eindeutiges „Ja“ oder „Nein“ hören. Ich verneinte dankend und konzentrierte mich auf den Wechsel. Auf dem Rad wollte ich nichts missen. Brille auf, Startnummer anlegen, wegen der Kälte noch ein Radtrikot überziehen. Beutel mit Neo und Co. wurde mir bereits im Wechselzelt abgenommen und so machte ich mich auf zum Rad. Dort angekommen, Helm auf, Kinnriemen zu und weiter zum Radstart. Nachdem ich etwas Fahrt aufgenommen hatte, schlüpfte ich in die Radschuhe bevor es in den Wallringtunnel ging. Trotz Sonnenschein war mir kalt, richtig kalt. Ich zitterte am ganzen Körper so sehr, dass ich nicht in der Lage war die Aeroposition einzunehmen. Nach 20 Minuten (!) hörte das Geschlottere auf, endlich nach knapp 45 Minuten fühlte ich mich „komfortabel“. Zum Glück wurde ich dabei ordentlich abgelenkt, z.B. durch die Überfahrt der Köhlbrandbrücke mit ihren 6% Anstieg. Bereits bei der ProAm stellte ich fest, dass ich i. vgl. zu anderen Radfahren mit kleinen Anstiegen weniger Probleme habe. So auch hier, überholte ich eine ganze Menge Räder, die vorbildlich wie an einer Perlenkette aufgehängt mit dem vorgeschriebenen Abstand von rd. 12m in der Reihe fuhren. In Altenwerder erreichte ich den ersten (von vier) Versorgungspunkten auf der Strecke. Ich hatte 1,5 Liter sehr leicht dosiertes Iso dabei, in meinen Testfahrten hat das trotz höheren Temperaturen immer genügt. Die gereichten Iso-Getränke sind mir meist zu hoch dosiert, ein Riegel nahm ich dankend ab. Die Strecke in Hamburg Harburg ist recht wellig, bis die Strecke in Langenrehm den Höchstpunkt mit knapp 150m erreicht. Insgesamt sind auf den 182Km 1000 Höhenmeter (in zwei Runden) zu bestreiten. Die erste Runde machte mir sehr viel Spaß, die Strecke ist m.E. sehr abwechslungsreich mit ein paar schönen Kurven, Anstiegen und Abfahrten. In Hamburg Harburg, diese Stelle wird 4 Mail passiert, feuerten mich meine Frau Claudia mit Sabine und Stephan an. Danke für die Fotos. In Hamburg kurz vor dem Wendepunkt empfingen mich auf der Brücke der Shanghaiallee Karsten und Arne auf beiden Runden – super auch hier meinen besten Dank dafür! Auf der zweiten Radrunde habe ich rund 7 Minuten eingebüßt. Zum einen fehlt mir hier die Erfahrung für eine gleichmäßige Einteilung und zum Anderen musste ich nach der Köhlbrandbrücke und der letzten Verpflegungsstation das Dixi ansteuern. Waren 1,5l Flüssigkeit für mich vielleicht doch zu viel?

Von der Anzahl an Menschen, die uns Teilnehmern auf der Strecke bejubelten war ich total begeistert. So beflügelt konnte ich mich mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rd. 32 Km/h und einer Zeit von 5:39:51 Stunden auf das Laufen freuen.

Nachdem ich das Rad abgestellt hatte und die lange Wechselzone durchlief, griff ich mir den Laufbeutel vor dem Wechselzelt. Dort ziehe ich das Radtrikot aus, Socken und Laufschuhe an. Mein Zeh sieht nicht gut aus, tat aber während des Radfahrens nicht weh. Das gibt mir Hoffnung. Mal sehen wie das Laufen klappt.

Den Marathon im Frühjahr bin ich mit einer Pace von 4:12 Min/Km gelaufen. Den HM bei der Mitteldistanz in Limmer bei sehr hohen Temperaturen mit 4:24 Min/Km. Ich rechnete mir im Vorfeld eine Pace von 4:45 Min/Km aus. Wohlwissend zum Schluss etwas einzubrechen, sollte eine 3:30h drin sein. Nach dem Radfahren startete ich etwas zu schnell, pendelte mich dann aber zügig auf mein Wunschtempo ein. Hinter der Kennedybrücke feuerten mich Claudia mit Sabine und Stephan an. Zwei Kilometer darauf jubelten mir Arne und Karsten zu: „Das wird eine Topzeit“ oder so nahm ich auf.  Am Jungfernstieg nahm ich jetzt nach der ersten Runde das erste von vier Gummibändern entgegen. Alles läuft super nach Plan. Zum einen war die komplette Laufstrecke mit Zuschauern gefüllt und zum anderen war ich so glücklich, die Radstrecke - für meine Verhältnisse - so perfekt absolviert zu haben. Also voller Euphorie geht’s weiter. Dennoch konnte ich die rd. 8 Stunden, die ich nun bereits unterwegs war in der zweiten Runde nicht länger unterdrücken. Ich entschied mich für ein etwas geringeres Tempo von 5:00 Min/Km. Das geht immer! Doch auch hier wurde ich schnell eines Besseren belehrt. Bei Km 18 fühlte ich mich so, als ob dies mein allererster Marathon sei. Auch mein Zeh machte sich zunehmend bemerkbar. Ich blickte runter zu meinem Fuß. Der Vorfuß meines Schuhes war nun bereits deutlich rot eingefärbt. Kurzerhand entschied ich mich nicht mehr auf die Uhr zu schauen und nur noch „locker“ zu traben. Ich dachte an mein oberstes Ziel: „Ich will finishen!“ (und nicht umkippen). Ich fing an die Stimmung an der Strecke umso mehr zu genießen, sah mir die vielen bemalten und beschriebenen Schilder der Zuschauer an. Bekannte Sprüche wie „Umdrehen wäre jetzt blöd“, persönliche Schilder mit „Ironman Ralf“, etc.  und Schilder für alle „Du schaffst das!“,  Bilder mit „Hier drücken für Kraft“, etc. Viele unbekannte Gesichter riefen mir meinen Namen zu und feuerten mich an. Ich verbannte die Anstrengung aus meinem Gesicht und versuchte mich mit einem Lächeln bei jeden Zuschauer zu bedanken. In meiner dritten Runde wurde ich dann von vielen Teilnehmern überholt, allerdings überholte ich auch noch einige, insbesondere die die bereits gingen. Durchlaufen, nicht anfangen zu gehen dachte ich mir. Jetzt kam ich wieder an Karsten und Arne vorbei – die beiden gab mir erneut Kraft. Kurz darauf konnte ich das dritte Gummiband entgegennehmen. Letzte Runde. Ein neues, aber bekanntes Gesicht feuerte mich an „Den kenne ich!“ hörte ich Antje, eine Arbeitskollegin. Wow, dachte ich mir. Unter der Masse an Leuten erkennt und kennt mich noch jemand. Erstaunlicherweise liefen sich die letzten Kilometer wieder deutlich einfacher. Nach Aufnahme des letzten Gummis durfte ich die Zielgerade zum Rathausplatz abbiegen. Kurz davor hatten mich Arne und Karsten, jetzt in neuer Position kurz vor dem Ziel, das letzte Mal angefeuert. Ich klatsche ab und rief: „Jetzt kann mich nichts mehr stoppen, Ironman - Yeah!“ und dachte dabei kurz an mein kaputten Fuß. Ich sah nun die Tribünen, den roten Teppich und das Ironman Ziel – alles war nun so nah. Neun Monate Training. Anstatt Endspurt wurde ich eher langsamer. Glücksgefühle übermannten mich. Die Zuschauer auf den Tribünen jubelten mir zu. Rings um mich herum war weit und breit kein anderer Athlet. Ja, wirklich ich wurde bejubelt – ich konnte es kaum glauben. Der Moderator begrüßte mich namentlich, gab mir die Hand. Die Menge tobte, die Cheerleader tanzten. Mir standen fast die Tränen in den Augen. Mit einer Zeit von 10:47:26 beendete ich meinen Ausflug in die Welt des Ironman Mythos. I´m an Ironman. 

 

Nahrung:

1,5l Isostar beim Radfahren. Nur 1/3 der Konzentration laut Anleitung

4x PowerBar Energize Cookies & Cream bzw. PowerBar New Energize Mango Tropical auf dem Rad

2x Powerbar Gels Lemon-Line bei KM5 und KM10 der Laufstrecke (später wg. geringe Tempo nicht mehr genommen)

Jede zweite Verpflegungsstation beim Laufen ein kl. Schluck Wasser. Letzte Runde auch Iso (anderer Geschmack).

SCL Triathlet finisht OD in Bremen

Auch SCL Neuzugang Dr. Paul Janicki hat sich mit seinem Bruder eine Herausforderung gesucht. Die Olympische Distanz beim Bremen-Triathlon. Er finisht mit sehr gutem Ergebnis in 2:34:17h auf Rang 57 und wird damit 9. seiner Altersklasse. Seine Split-Zeiten: SWIM-40:19min.; Wechsel 1-2:19min.;BIKE:1:08:18h; Wechsel 2-1:12min.; RUN: 42:07min.. 

 

Persönlicher Bericht:       Debüt Olympische Distanz

 

Heute ist der große Tag, der erste Triathlon in der Olympischen Distanz! Vor genau einem Jahr habe ich zusammen mit meinem jüngeren Bruder beim Citytriathlon in Bremen meinen allerersten Triathlon (Volksdistanz) überhaupt bestritten. Es hat mir Spaß gemacht, war aber zu schnell vorbei. Da wir beide keine guten Schwimmer sind, haben wir das ganze Jahr schwimmen trainiert. Die größte Herausforderung war es, die 40 Minuten Zeitlimit für 1,5km einzuhalten. Im Schwimmbad haben wir das zwar schon geschafft, aber das ist ja nicht das gleiche. Wir ermutigen uns gegenseitig.

In der Wechselzone angekommen bauen wir unsere Sache bei 15 Grad und Nieselregen auf. Gleich geht’s los. Von Aufregung nichts zu spüren, aber großer Respekt vor der Schwimmstrecke.

Zum Grübeln bleibt jetzt keine Zeit mehr, Schwimmstart. Nach 100m frage ich mich, warum ich mich eigentlich angemeldet habe. Kurze Zeit später finde ich aber meinen Rhythmus und schwimme ruhig die restliche Strecke ohne mich zu verausgaben. Die Schwimmstrecke ist im Europahafen. Aus dem Wasser komme ich fast zeitgleich mit meinem Bruder. Jetzt beginnt der schöne Teil und der Regen hat auch aufgehört. Rauf aufs Rad und los geht´s. Auf der Strecke durch die Überseestadt kann ich wieder Zeit gutmachen, 4 Runden müssen gefahren werden. Einige Male müssen Schienen überquert werden und da die Strecke nass ist fahre ich vorsichtig. Wie schnell 40km vergehen können. Jetzt kann ich mich auch richtig aufs laufen freuen. Dort sehe ich auch wieder meinen Bruder Jan, ich feuere ihn an, er kämpft. Die Laufstrecke ist schön, teilweise an der Weser gelegen. Die erste der beiden Runden schone ich mich ein wenig, die Zweite laufe ich dann schneller.

Erschöpft aber glücklich komme ich ins Ziel. Zeit egal, Hauptsache die Distanz beendet.

Mit 2:34h bin ich zufrieden, es reicht sogar für einen einstelligen AK Platz. Mein Bruder kommt nach mir ins Ziel, da er unterwegs seinen Transponder verloren hat ist er nicht in der Wertung.

Wahnsinn, wir haben es beide geschafft! Nächstes Jahr wieder !

2. Langdistanz für SCL Topathlet Karsten Hohensee in Maastricht

Nach seinem Finish bei der Langdistanz in Frankfurt im Juli steht SCL Topathlet Karsten Hohensee am 9.08.2017 beim IROnMAN Maastricht wieder am Start der Langdistanz über 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und 42km Laufen. Das die Regenerationszeit kurz war, ist dem persönlichen Bericht zu entnehmen.

Er finisht auf Rang 507 in einer Zeit von 12:07:02 h. Die Split-Zeiten: Swim-1:06h; Wechsel 1: 5:35min.; BIKE-5:52:21h; Wechsel 2-4:38min. ; RUN-4:58:30h.

 

Wir Gratulieren!

Persönlicher Rennbericht von Karsten Hohensee: 

 

Aus der Mitte des hinteren Feldes - Eindrücke von Ironman Maastricht

 

Das Fiepen des Weckers reisst mich aus dem Tiefschlaf. Irgendwas stimmt hier nicht, 4.00h, falsches Zimmer, das Licht stimmt nicht und warum soll ich zu dieser Zeit aufstehen? Langsam sickert der Grund in mein Bewusstsein: Renntag, du bist in Maastricht und in ca. 3 Stunden startest du in den zweiten Ironman des Jahres 2017. Der Puls ist sofort nördlich von 150, nicht das letzte Mal an diesem Tag. Das Bastion Hotel hält es nicht für nötig, Frühstück zu dieser Zeit anzubieten, so dass ich lediglich ein Käsebrötchen und eine Banane reinschmeisse, die üblichen Routinen abspule und mich abmarschbereit mache. Stop. Übliche Routine am Renntag eines Ironman? Tiefschlaf? Schlechte Zeichen. Zwar verfolge ich die Strategie, die Nervosität nicht allzu nah an mich ranzulassen, aber am Morgen einer Langdistanz so schläfrig das Programm runter zu spulen ist auch nicht normal und vor allem nicht leistungsfördernd. Die Wechselzone öffnet um genau 5h, vom Hotel sind es ca. 10min Fußweg dorthin. Ich nehme einen kleinen Umweg die Boschstraat hinauf über den Marktplatz vor dem Rathaus von Maastricht, wo bereits die Ironman Sattelschlepper stehen und das rot erleuchtete M-Dot das Ziel des heutigen Tages markiert. Die Innenstadt ist wunderschön und komplett still zu dieser Zeit. Jungfräulich liegt der rote Teppich vor dem beleuchteten Rathaus und dem Zielbogen, auf dem „IM Maastricht Limburg“ und die Uhrzeit angezeigt werden. Wann die Zeit heute für mich stehen bleiben wird? Ich setze den iPod auf und höre „Can´t be guilty“ von The Radio Dept., die Schweden liefern den perfekten Soundtrack für diese Atmosphäre.

 

Ich lasse die Stadt hinter mir und gehe über die Maas-Brücke in Richtung T1. Ein Blick über die  Schwimmstrecke, das Wasser glänzt wie Öl in der Dunkelheit, die Bojen schaukeln im Wind. Hier wird es bald rund gehen, ich freue mich auf das Schwimmen und den Tag. In der Wechselzone dann die erste Überraschung: ich bin um 5.15h vor Ort und es ist fast niemand da. Geisterhafte Stimmung durch die von Generatoren betriebenen Flutlichter, ein paar Gestalten laufen zwischen den 1.300 Rädern hin und her. Ich treffe die üblichen Vorbereitungen am Cervelo, sortiere die Sachen aus dem Bike und Run Bag um, platziere Helm, Brille, Startnummer und Schuhe am Rad. Ich lasse mir Zeit und so geht die Sonne um kurz nach 6h auf. Es ist voll geworden und die Luft noch frisch. Höchstens 12 Grad, aber das Wasser der Maas soll 20.8 Grad haben. Angenehm und natürlich Wetsuit-Legal für alle. Der Start der Profis ist für 7.00h angesetzt, der Rolling Start für uns beginnt um 7.15h. Wie in Frankfurt reihe ich mich im Block sub1h hinten ein. Dort stehen wir fast 30min, bis es losgehen wird. Die Tribüne direkt neben dem Flussufer füllt sich mit Zuschauern. Die Brücken sind mittlerweile überfüllt mit Menschen in mehreren Reihen. Am Schwimmstart hat Ironman einen eigenen Moderator im Einsatz, der es schafft, jedem der an diesem Sommermorgen raus gekommen ist, eine Gänsehaut zu verpassen. Zuschauer und Athleten jubeln sich zu, schon vor dem Start liegen wir uns in unseren schwarzen Gummirüstungen in den Armen, es herrscht eine Atmosphäre, wie ich sie noch nie vor einem Rennen erlebt habe. Sogar die ganz coolen x-fachen Ironman werden emotional und auch ich muss mehrmals tief schlucken. Dass es eine Profit-Company wie Ironman schafft, in mir den Spirit der längst vergangenen Triathlon Tage in den 80ern hervorzurufen, ist erstaunlich und überrascht mich. Als die niederländische Nationalhymne gespielt wird, legen die Holländer die rechte Hand auf ihr Herz und schauen mit Stolz geschwellter Brust auf die Horde Athleten am Wasser runter. Pathetisch große Augenblicke, die sich Jedem von uns einbrennen wie in einen Film, der aus einer Foto-Kamera ins Sonnenlicht gerissen und in einer Sekunde überbelichtet wird. Unvergesslich und unvergleichbar, in meinem Kopf läuft „Comforting Sounds“ der dänischen Band Mew.

 

Mit einem Kanonenschlag werden die Profis auf den Weg geschickt, 15min später beginnt der Rolling Start und bereits ein paar Minuten danach bin ich ganz vorne und werde in den 4. Ironman meines Lebens entlassen. Das Wasser ist wie versprochen schön temperiert und auch qualitativ gut. Leider ist vor dem Start kein Einschwimmen möglich, so dass man quasi aus der kalten Hose anschwimmt. Ich merke auf den ersten Metern, dass ich keinen guten Rhythmus finde und fange bereits nach ein paar Minuten das Hacken an, was Kraft kostet, mich aber auf Geschwindigkeit bringen soll. Wir schwimmen in südlicher Richtung und ich atme links und habe immer ein Auge auf die Zuschauer am Flussufer. Wahnsinn, was da los ist. Ich lasse mich ablenken, verliere den Fokus und plötzlich steigt Panik in mir hoch, wie Kohlensäure in einer geschüttelten Flasche Cola. Das ist nicht neu für mich und hat mich auch auf kürzeren Distanzen schon oft begleitet. Ich wende meine Geheimstrategie an, ein eingeübtes Mantra, links/rechts und nach ein paar Armschlägen sinkt der Puls wieder auf normales Rennmaß. Puhhh, das geht mal mies los, aber wenigstens habe ich jetzt genügend Adrenalin im Blut. Ich navigiere nicht besonders schlau in die Mitte der Maas, weil ich nicht auf dem Schirm habe, dass wir eine Insel in der Mitte des Flusses umrunden müssen, um von hinten den Australian Exit zu machen. Nach gut 1.6km steige ich aus dem Wasser, 30.45min zeigt die Garmin an. Moment mal. Kann das sein? Ich beschliesse, dass wir in südlicher Richtung gegen die (nicht vorhandene) Strömung geschwommen sind und zurück einfach den schlechten Schnitt durch die Strömung verbessern werden. Dies stimmt nur zum Teil, Retour ist schneller, aber trotzdem hole ich die verlorenen Minuten nicht wieder rein und steige nach rd. 1.06h und genau 3,83km aus dem Wasser. Die Zeit ist nicht gut, aber auch keine Katastrophe. 

 

Der Wechsel verläuft unauffällig und routiniert. Ich glaube jeder Triathlet freut sich, wenn er aus dem Wasser steigt und auf dem Rad sitzt. Schwimmen ist selbst für erfahrene und gute Schwimmer eine Stressdisziplin. Mich nervt dabei oft die Lautstärke, die das herein schwappende Wasser in die Badekappe verursacht. Es ist einfach verdammt laut und das harte Klatschen des Wassers auf das Trommelfell nervt und tut manchmal auch weh. Kommt man an Land und sitzt plötzlich auf dem Bike wird es stiller. Der Zauber der frühen Startzeiten im Sommer beinhaltet, sich vom warmen Fahrtwind und der Sonne trocken zu lassen, das Säuseln des Fahrtwinds am Helm, das zarte Wummern der Carbonlaufräder auf glattem Asphalt, die Leichtigkeit des Dahingleitens am Morgen, wenn alles schläft. All dies spüre ich nicht, als ich losfahre, obwohl die Rahmenbedingungen stimmen. Mir geht es sofort mies, flaues Gefühl im Magen, kraftlose Beine und schon auf den ersten 20km Seitenstiche. Zudem bekomme ich schlecht Luft und meine Lunge pfeift, als hätte ich eben noch ne Packung Camel ohne Filter gequarzt. Ich bleibe ruhig und verpflege mich erstmal richtig, bis ich die Plautze auf dem Oberrohr ablegen muss. Hat leider nichts gebracht, außer, dass die Seitenstiche zugenommen haben. An jeder kleinen und größeren Steigung geht mein Puls in astronomische Höhen, mir wird schwindelig und der vordere Oberschenkelmuskel brennt wie Hölle. Na toll. Sind ja nur noch 160km Rad und ein kleiner Marathon, dann könnt ihr euch ausruhen, spreche ich meiner nicht kooperationsfreudigen Muskulatur zu. Wie in Almere gesellen sich in der Aeroposition Krämpfe im Bizeps dazu, was zu dem Zeitpunkt aber auch schon egal ist und nicht weiter stört. An dieser Stelle habe ich ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, rauszugehen. Es war einfach so gar kein Druck vorhanden, ich fühlte mich schwach. Die 4 Wochen Abstand zwischen Frankfurt und Maastricht waren wohl doch nicht ausreichend. Ich lasse immer mal wieder austrudeln, weil ich nicht weiter treten kann; nebenbei werde ich natürlich überholt. Das herannahende Wummern der Scheiben von hinten, das Vorbeiziehen, abchecken und die eine Sekunde Zucken (dran bleiben…), die immer wieder im Frust endet, heute nicht in der Lage zu sein, mitzugehen, wird mich den gesamten Radpart begleiten. Eine neue Erfahrung. Ich hoffe eigentlich in jeder Minute auf Besserung, die aber nie eintritt. Im Gegenteil, es wird schwerer, denn die Radstrecke in Maastricht ist traumhaft Böse. Sauschlechter Belag, Schlaglöcher en masse, ein ständiges Auf und Ab, zwei ganz knackige Anstiege, die vor allem in der 2. Radrunde eine echte Herausforderung darstellen (da haben aber einige hoch geschoben), alle bergab Passagen münden in engen Kurven oder sind uneinsehbar, so dass man nie entspannen oder ausrollen lassen kann. Man fährt durch tiefdunkle Wälder, in denen man mit Sonnenbrille quasi im Blindflug unterwegs ist, die aber voller Steinchen, Äste und Schlaglöchern sind, härteste Asphaltkanten überall, fiese 90 Grad Kurven. Es hat eigentlich nur noch ständig drehender Wind gefehlt. Kurzum: die Radstrecke eignet sich überhaupt nicht, wenn man gerade in Selbstmitleid zerfließend am Abkacken ist. Dazu auch noch scheiss-geniales Wetter (20 Grad, Sonne, kaum Wind) und eine wunderschöne Landschaft (F…Off), feiernde Holländer in jedem Kaff (…gähn…) und ein Abstecher ins (nicht ganz so schöne) Belgien. Woher ich das alles weiss? Ich hatte Zeit, dümpelte ich doch mit 30 Sachen im Schnitt durch die Walachei, und was ich in der ersten Runde noch nicht ganz genau betrachten konnte, wird mir in der zweiten Runde nochmal (etwas langsamer) serviert. Es ist grausam und ich grusel mich bereits vor dem Marathon. Quälend lang ziehen sich die Kilometer, als hätte ich Reifen aus Kaugummi. Und immer wieder das Wummern von hinten, und weg (hat eigentlich heute jeder eine Scheibe?). Ich habe auf der Langdistanz aber unter anderem gelernt, dass man Geduld haben muss und manchmal auch stoisch reagieren sollte. Es ist ja auch bei nem 34er Schnitt oder schneller irgendwann zach, wie der Österreicher sagt. Und so bleibe ich sitzen und kurbele die 180km (die hier nur 176km waren) runter. 5.51h hat das gedauert, ein einziges Martyrium, viele KM im Unterlenker, Kopfschütteln, Krämpfe, Schmerzen, Schnitt: 30,1 km/h. Immerhin. Über die Stunden hat mir mein Gehirn viele Streiche gespielt; dass mir aber kurz vor T2 ein Song von Embrace in den Sinn kommt, lässt mich dann doch lächeln: „My weakness is none of your business“. Korrekt. Ansonsten amüsiere ich mich noch ein letztes Mal, dass Radfahren auf Holländisch Fietsen heisst und steige mit wackligen Beinchen vom Radl. 

 

Der Wechsel erfolgt hingegen hoch routiniert. Alles was danach passiert, liegt hinter einem Schleier verborgen, ist schemenhaft verzerrt durch die verspiegelten Gläser meiner Sonnenbrille, einfach aus einer anderen Welt. Am Ausgang von T2 steht meine Frau, die natürlich an den Splits längst gesehen hat, dass etwas nicht stimmt. Ich halte kurz an und wir reden ein paar Worte, auch mal schön, man kommt ja viel zu selten dazu, sich während des Wettkampfs auszutauschen. Ich rufe ihr noch zu, dass es länger dauern könnte mit dem Zieleinlauf heute und starte den denkwürdigsten Lauf, den ich jemals hatte. Es sind 4 Runden a 10,5km zu Laufen. Auf nahezu der gesamten Strecke gibt es nicht einen Fleck, an dem man mal mit sich alleine ist und seine Malaise      so richtig auskosten kann. Überall Holländer, die Party machen, einen anschreien, abklatschen, motivieren, als würde man noch um den Sieg laufen. Dazu Athleten auf der Strecke, die sich gegenseitig anfeuern, Respekt zollen, wenn jemand auf der finalen Runde ist (was an den 4 Bändchen zu erkennen ist); all dies hatte ich verloren geglaubt, im kommerzialisierten Sport Triathlon. Es ist noch vorhanden an diesem Sommerabend in Maastricht. Räusper. Natürlich war zu diesem Zeitpunkt ob meines Zustands meine Wahrnehmung schon leicht eingetrübt, aber einzig und alleine die Zuschauer und die Mitstreiter haben mich veranlasst, überhaupt weiterzulaufen. Die Geschichte ist wie immer schnell erzählt: die ersten 15km einigermaßen im Rahmen, danach Drama. Eines ist mir dabei auch klar geworden: ich gehe bei Halbmarathon niemals ein wegen: zu schnell Radgefahren, Hitze, falsche Ernährungsstrategie, Krämpfe wegen Kälte oder zu wenig Lauf KM wegen Verletzungen, alles quatsch. Ich gehe ein, weil ich einfach nicht in der Lage bin, mit meinem Trainingspensum einen gleichmäßig schnellen Marathon innerhalb eines Ironman hinzulegen. So fertig. Sub4 im Ironman wird trotzdem weiter mein Ziel bleiben, letzten Sonntag allerdings dauerte die Angelegenheit 4.58h. Diesmal waren mir alle Zeiten egal, auch die sich abzeichnende Endzeit von über 12h konnte mich nicht motivieren, schneller zu machen. Vielmehr habe ich versucht, alles um mich herum aufzunehmen und daraus zu lernen, denn deshalb machen wir diesen Sport doch.

 

War es in Frankfurt noch ein Einzelner, der mich zurück in die Spur gebracht hat, waren es in Maastricht die tausende von Holländern, die ich schon seit Almere in mein Herz geschlossen habe. Unbegreiflich. Ich habe in der miesesten Verfassung das geilste Rennen meines Lebens gemacht. Das ist bittersweet, tut weh und versöhnt zugleich. Hinter dem Zielkanal gab es eine enge Gasse von Containern, in der man für kurze Zeit komplett unbeobachtet war; dort standen ein paar Athleten, die kurz vor mir ins Ziel gelaufen waren und heulten leise vor sich hin. Ich habe mich kurz dazu gestellt.

 

TriTeam Start beim Braunschweig-Triathlon, Verbandsliga

Am Sonntag dem 06.08.2017 wurde der 3. Wettkampf der Verbandsliga-Serie beim Braunschweig-Triathlon ausgetragen. Das Wetter war den Triathleten gewogen. Nur der Wind blies stark von Westen, so dass man auf dem Rad schon zu kämpfen hatte. Die Wassertemparatur betrug 22 Grad, somit Neopren-Verbot für die 7 Athleten des TriTeam SCL_FSH, die nach der Sommerpause motiviert an den Start gingen. Geschwommen wurden 2 Runden im Heidbergsee mit kurzem Landgang und Lauf um eine Baumgruppe. Das dichte Feld der Athleten löste sich erst langsam auf der 2ten Runde auf, so dass es zu einigem Gerangel an den Bojen kam. Unser ältester Starter mit fast 65, Raimund Schultz benötigte im Wasser als erster des Teams 12:18 min. für die 750 m. Die Radstrecke war hügelig und der Wind war kräftig zu spüren. Der Kurs in Braunschweig ist kurvenreich und hügelig. Raimund Schultz hat auf dem Rad die beste Zeit duirch einen kleinen Verfahrer verschenkt. Am Ende ging es für die Athleten in die Laufschuhe und noch 2 mal um den Heidbergsee. Das Gelände ist auch hier nicht gerade flach und anspruchsvoll. SCL-Triathlet, Fransisco Cabanillas spielt hier seine Laufstärke voll aus. Durch seine gute Schwimmleistung und auch ordentliche Radzeit erreicht er als erster des Teams das Ziel in 1:17:20h. Alle Starter kommen ohne Ausfälle ins Ziel. Am Ende steht das TriTeam SCL_FSH in der Verbandsliga auf einem guten Rang 14 von 26 Mannschaften. Die nächsten Wettkämpfe sind in Altwarmbüchen und Bleckede bei denen es noch ein paar Punkte gutzumachen gilt.

 

 

 Sprint-Distanz

 750 m - 23 km -

 5 km                

 

Rang        

 

 Swim (min:sec),  Wechsel 1

 Bike (min:sec),

 Wechsel 2

 Run (min:sec)

Gesamtzeit

(h:min:sec)

Francisco Cabanillas 41. 12:25; 2:31 41:39; 1:01 20:02 1:17:20 h
Volker Fortströer 59. 11:40; 2:34 41:12; 1:22 22:46 1:19:34 h
Dirk Bockisch 71. 14:38; 1:51 40:25; 1:24 23:03 1:21:22 h
Sönke Stahl 86. 13:07; 2:17 44:05; 1:32 22:08 1:23:09 h
Raimund Schultz 124. 12:18; 3:03 42:04; 2:27 28:30 1:28:23 h
Peter Hippler 145. 15:53; 2:51 49:02; 1:57 27:36 1:37:19 h
Jeff Barber 149. 16:10; 2:55 50:47; 1:56 29:46 1:41:33 h

ITU-Triathlon Hamburg mit 3 SCL-Startern

Die Weltelite startet beim Hamburg-Triathlon, so auch 3 SCL Starter auf der Olympischen Distanz: Rene Euscher, Peter Hippler und Jeff Barber. Wir Gratulieren!

 

Auf den Bildern sind auch die Spitzenathleten Justus Nieschlag (Lehrte) und Jonas Schomburg (ehem. SCL)  zu sehen.

 

Persönlicher Bericht von Peter Hippler als PDF:

Hamburg Triathlon OD
20170731125000.pdf
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