SCL-Ferien-Camp in Lenste

Betreuer gesucht für SCL-Ferien-Camp

Die Planungen für die große Sommerferienfreizeit 2018 des Sport Club Langenhagen laufen bereits auf Hochtouren – die Teilnehmerplätze sind schon zu 80 Prozent belegt. Das beinhaltet natürlich auch wieder das Zusammenstellen einer tollen Betreuercrew, die 3 Wochen lang Spaß mit 112 Kids haben wird.

Hierfür sucht Camp-Chef Olli Wild (im Foto rechts) neben den langjährigen, erfahrenen Crewmitgliedern auch in diesem Jahr wieder motivierte, lustige und verantwortungsbewusste "Neuzugänge".

Was muss man dazu wissen ?

Wir veranstalten für 20 Tage ein Zeltlager am Lensterstrand bei Grömitz an der Ostsee. Die 112 teilnehmenden Kinder sind im Alter von 8 bis 14 Jahren.
Jeweils 8 Kinder wohnen mit ihrem festen Betreuer in einem Zelt. Die doppelwandigen Zelte haben einen Holzfußboden und sind mit Matratzen ausgestattet.
Die Betreuer gestalten mit „ihren“ Kids den Alltag und kleinere Unternehmungen. Darüber hinaus gibt es natürlich auch ganz viel Programm und Aktionen in der Großgruppe, welche von der 20-köpfigen Betreuercrew im Vorfeld vorbereitet und organisiert werden.

Entgegen der oft geäußerten Vermutung, dass man als Betreuer nicht älter als 25 Jahre alt sein sollte, haben wir auch immer gern ein paar Junggebliebene der Ü30-Generation dabei, denn die Kombination aus verrückten Ideen und Vollgasmentalität unserer jüngeren Betreuer mit der Lebenserfahrung und der manchmal notwendiger Ruhe der "älteren Generation" hat sich seit Jahren bewährt - Wir suchen also Junggebliebene im Alter von 18 bis 45 Jahre !

Was wird dafür bezahlt? - Die Frage ist schnell beantwortet: Leider nichts! Unterbringung und Verpflegung sind natürlich frei, Eintrittsgelder werden übernommen, sodass keine Kosten für Betreuer entstehen, aber die einzige Entlohnung sind lachende Kinder und eine Menge Erfahrung.

Was muss ich für Vorkenntnisse haben?: Grundsätzlich ist zunächst einmal keine Ausbildung zwingend notwendig. Unsere Betreuer werden intensiv geschult und auf die Freizeit vorbereitet, und wenn alles klappt, gibt es 2018 auch die Möglichkeit im Rahmen der Vorbereitung die JuLeiCa-Ausbildung zu machen.
Vorrausetzungen sind allerdings Pflichtbewusstsein, Verantwortungsbewusstsein, Leistungsbereitschaft und vor allem Humor.

Wer nun Lust auf die 3 verrücktesten und anstrengendsten Wochen seines Lebens bekommen hat, meldet sich schnellstmöglich beim Freizeitleiter Olli Wild (Mail: wild@scl-lenste.de / Mobil: 0160 / 914 65 848), denn bereits im Januar starten die  Vorbereitungstreffen.
Kontaktdaten sowie weitere Informationen und viele Fotos gibt es auf www.scl-lenste.de

Das Lenste-Tagebuch 2017 ist zu finden auf der Camp-Homepage

www.scl-lenste.de

Drei Wochen lang Spiel, Spaß und Spannung

Der SCL hat zum 54. Mal seine Ferienfreizeit am Lensterstrand bei Grömitz veranstaltet / Aus der HAZ Langenhagen vom 12.8.17

Drei Wochen Zeltlager liegen hinter den 114 Kindern und ihren 21 Betreuern. Der Sport Club Langenhagen (SCL) hat zum 54. Mal seine Ferienfreizeit am Lensterstrand bei Grömitz veranstaltet.

Trotz wechselhaften Wetters war die Stimmung im Camp wieder unbeschreiblich. Hierzu trugen natürlich die Aktionen, die die ehrenamtliche Betreuercrew bereits seit Januar ausgearbeitet hatte, bei – aber vor allem die Gruppenerlebnisse. Sowohl das Zusammenwohnen mit acht Kindern in einem Zelt wie auch Großgruppenaktionen mit der ganzen Meute, bei der die älteren Teilnehmer mal auf die Jüngeren aufpassen müssen, sind heutzutage für die Kinder etwas Neues. Auch die Tatsache, dass Mama nicht da ist, um sich jeden Tag um wirklich alles zu kümmern, war für einige eine wertvolle Erfahrung.

Ferienfreizeit ist Handy-frei

Hilfreich ist auch, dass die SCL-Ferienfreizeit seit einigen Jahren Handy-frei ist. Endlich mal nicht 24 Stunden am Tag mit dem Smartphone rumspielen, sondern auch mal seine Umwelt wahrnehmen. Natürlich stand aber Spiel, Spaß und Spannung in dem Camp im Vordergrund. Bei tollen Aktionen wie der Stadtrally, den Bastelaktionen rund um Batiken, Schleuderbildern, Tassen bemalen, Tampenbänder und Perlentiere knüpfen, der Gameshow „Groß gegen Klein“, dem Sandburgenwettbewerb mit Königen und ihren Völkern, dem Chaosspiel, der Beachparty, dem Geländespiel und dem bunten Nachmittag hatten alle viel zu lachen. Es gab auch viel zu erleben, wenn mal kein Programm anstand – das „reine“ Lagerleben. Zeltpartys, also das komplette Aus- und Aufräumen der Zelte, machten erstaunlicherweise wohl so viel Spaß, dass diese zeitweise ohne Wissen der Betreuer begonnen wurden. Aber auch Spiele wie Tauziehen, Völkerball und Ähnliches wurde wieder entdeckt – dafür scheint es noch keine guten Apps zu geben.

Von Unfällen und ernsten Erkrankungen blieben die Lagerinsassen, wie eigentlich immer, verschont. Lediglich ein umgeknickter Fuß und eine Bremsung mit dem Kinn schlugen hier zu Buche.

Keine Unfälle und Erkrankungen

Obwohl in den Vorjahren immer alles in Ordnung war, war eines der Hauptprobleme in diesem Jahr die Leistung der Küche des Gastgebers. Bei drei Mittagsmahlzeiten gab es nicht ausreichend zu essen, und die anderen warmen Mahlzeiten waren alle recht geschmacksneutral. Aber auch hier zeigte sich, wie wohl die Kinder sich trotzdem fühlen. Essen wurde geteilt, und als Olli nach der dritten verbockten Mahlzeit ziemlich niedergeschlagen war, munterten ihn einige der Mädels auf: „Mach Dir nichts draus, wir wissen doch, dass ihr nichts dafür könnt.“ Dennoch wird es nach dem Camp einige ernste Gespräche geben um solche Erlebnisse für die Zukunft zu vermeiden.

Aber selbst wenn das Essen mal nicht so toll war, gab es eigentlich nur tolle Abende. Ob Lagertänze – mittlerweile von anderen Gruppen kopiert – getanzt wurden, ob Burger gegrillt wurden und völlig begeistert festgestellt wurde, dass die viel besser sind als die der Fastfood-Giganten, oder das allabendliche Ritual bestehend aus dem Lied „Wer hat an der Uhr gedreht“ gefolgt vom Zapfenstreich live dargeboten von drei Betreuern an ihren Blasinstrumenten – hierauf waren die anderen Gruppen besonders neidisch.

Die Highlights der Freizeit waren sicher der Besuch im HansaPark mit tollen Fahrgeschäften und kreischenden Kindern, die teilweise den ersten Looping ihres Lebens fahren durften, sowie der Besuch der Karl-May-Festspiele am Kalkberg in Bad Segeberg, der nur durch eine tolle Spendenaktion zustande kam. Der Tenor der Kinder war, obwohl niemand mehr die Geschichten von Winnetou und Old Shatterhand kennt, so positiv, dass die Betreuer das für die Zukunft gern wieder fest in das Programm aufnehmen würden – alles eine Frage des Geldes.

SCL-Ferien-Camp 2016 in Lenste an der Ostsee