1.Basketball-Herren

Basketball. „Abheben, reinstopfen, jubeln“ – nach diesem Motto haben nicht nur Ante Mioc und Maurice Rayshawn Williams ihre spektakulären Dunks ins Ziel gebracht. Die Saisonpremiere des SC Langenhagen in der 2. Regionalliga West ist nicht nur deshalb eine rundum gelungene Veranstaltung gewesen. Vor voll besetzten Rängen und rund 200 Zuschauern, die in den Pausen zu lauter Musik mit akrobatischen Tanzeinlagen des Hannoverschen Cheerleader-Vereins verwöhnt wurden, besiegten die SCL-Männer die BG/MTV Wolfenbüttel nach grandioser Leistung mit 86:65 (50:43).

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Auftakt“, sagte Langenhagens Headcoach Björn Becker. „Wir haben nahtlos an die gute zweite Hälfte der vergangenen Saison angeknüpft.“ Mit dem Rückenwind von sieben Siegen in Serie, einer gelungenen Vorbereitung und zahlreichen Neuzugängen hatten die Gastgeber einen ausgezeichneten Start erwischt: Nach 230 Sekunden lag der SCL schon mit 12:0 vorn, musste sich dann aber erneut schütteln. „Wir sind nach einseitigen Schiedsrichterentscheidungen und einer 9:1-Foulbelastung gegen uns etwas aus dem Rhythmus gekommen“, ärgerte sich Becker über die Unparteiischen, die die Partie aufgrund eines falsch angezeigten Punktes zudem für acht Minuten unterbrachen. Das brachte den SCL zusätzlich aus der Spur.

Beckers Umstellungen greifen

Die Folge: Die Gäste aus Wolfenbüttel kamen Ende des ersten Viertels auf 17:23 heran und hielten das packende Duell nach dem 18:28 im ersten Abschnitt bis zur Halbzeit (43:50) relativ offen. In der Pause war Becker aufgrund der Foulbelastung gezwungen, seine Taktik zu ändern. „Ich habe auf Zonendeckung umgestellt, und die funktionierte bis zum Schluss“, erklärte der Langenhagener Coach. Dessen Gegenüber, BG-Coach Thorsten Weinhold, analysierte: „Wir sind mit dem veränderten Abwehrsystem der Gastgeber nicht mehr zurecht-gekommen, es war schwierig, unsere Angriffe zu koordinieren. Vor allem von außen haben wir nicht gut getroffen.“

Zielsicher präsentierten sich dagegen die MTB-Lion Kings, die im dritten Viertel wieder die Initiative übernahmen und auch wegen des erfolgreichen Centers Ante Mioc, der es am Ende der Partie auf
22 Punkte brachte, auf 69:51 davonzogen. Gut in Szene aufseiten des Gastgebers setzten sich zudem die Neuzugänge Bart Zents (16), der viele Rebounds holte, Lasse Schikowski (11), der kurzfristig aus der ersten niederländischen Liga von DPG Dragons Nimwegen verpflichtete Aleks Semedo, Center Francesco Yanduka und Point Guard Faniel Hintza. „Die Mannschaft hat ein gutes Teamplay gezeigt und bis zum Schluss sehr konzentriert agiert“, unterstrich Becker. Der souveräne Auftaktsieg war der Lohn.

SC Langenhagen: Mioc (22), Zents (16), Schikowski (11), Williams, Semedo
(je 10), Geldmacher (8), Yanduka (5), Hintza (4), Anagnostou, Backhaus,
Doesvili, Taherian

SCL-Frauen weiter spitze

Auf einem Höhenflug befindet sich auch das Frauen-Team des SC Langenhagen, das zuvor an gleicher Stelle den TK Hannover IV mit 87:43 (52:17) in die Schranken gewiesen hatte und damit die Tabellenführung in der Bezirksoberliga verteidigte.

Zunächst hatten die Langenhagenerinnen jedoch Mühe mit dem U-18-Team des TKH, das das erste Viertel mit 15:12 für sich verbuchte und bis zur Pause (21:23) erheblichen Widerstand leistete. „In den ersten beiden Vierteln haben wir uns schwergetan und einfach nicht getroffen. Erst in der zweiten Hälfte wurde es besser. Die Schnellangriffe klappten“, resümierte Pressesprecherin Barbara Kunze, die zwölf Punkte erzielt hatte. Julika Behrens war mit 18 Zählern, davon 16 nach der Pause, erfolgreichste Werferin. Sylwia Stefan erzielte 16 Körbe.

Reserve bekommt die Kurve

Last but not least gewann auch die Männer-Reserve des SCL, die den TK Hannover II mit 87:43 (52:17) distanzierte – und in eigener Halle einen perfekten Basketball-Abend des Vereins abschloss. „Wir waren dem Gegner, der seine komplette U 18 aufbot, körperlich klar überlegen. Das Team hat die Auftaktniederlage gegen den TuS Bothfeld gut verarbeitet“, sagte Trainer Christian Schneider. Maximilian Döring (24), Hauke Backhaus (21), Patrick Wientzek und Jannik Semlitsch
(je 12) trafen für die Zweitvertretung zweistellig

„Aufstieg nehmen wir gerne mit“
SC Langenhagen startet gegen SG/MTV Wolfenbüttel in die Saison / Aleks Semedo letzter Neuzugang
Aus der HAZ Langenhagen vom 21.9.17 / Von Dirk Drews

Basketball. Cheerleaders werden in der Halbzeitpause für Kurzweil sorgen, ein eigens verpflichteter Discjockey ist für die musikalische Unterhaltung verantwortlich und ein Hallensprecher wird die Zuschauer mit den nötigen Informationen versorgen – für das passende Ambiente ist gesorgt, wenn für die Basketballer des SC Langenhagen am Sonnabend (18 Uhr) in der SCL-Halle der Startschuss fällt. Im ersten Saisonspiel in der 2. Regionalliga West trifft die neu formierte Fünf von Trainer Björn Becker auf die BG/MTV Wolfenbüttel.

Hohe Auftakthürde

„Wir hoffen auf eine gute Kulisse und natürlich einen erfolgreichen Saisonstart“, sagt Becker. Er und sein Team gehen mit hohen Ambitionen in die dritte Spielzeit in der
2. Regionalliga. Nach Platz fünf und Rang acht in der abgelaufenen Zittersaison, die nach sieben Siegen in Serie doch noch ein glückliches Ende gefunden hatte, gehören die auf mehreren Positionen verstärkten Flughafenstädter dieses Mal zu den Aufstiegskandidaten. „Wir wollen ganz oben mitspielen“, sagt Becker. „Wenn es möglich ist, dann nehmen wir einen Aufstieg gerne mit. Die Voraussetzungen sind gegeben.“ Als Konkurrenten um den Aufstieg nennt der Headcoach Vizemeister TuS Bramsche und den starken Aufsteiger SG Braunschweig. Aber auch der Auftaktgegner, der als Vierter der abgelaufenen Spielzeit nur knapp am Aufstieg gescheitert war, gehört zum erweiterten Kreis der Titelkandidaten.

„Das junge, dynamische Team mit Zweitliga-Erfahrung bei den Herzögen Wolfenbüttel ist sehr schwierig zu bespielen“, weiß Becker. Das bislang letzte Heimspiel gegen die BG/MTV hatte seine Fünf mit 63:78 verloren. Im zweiten Aufeinandertreffen feierte der SCL dafür einen von sieben Siegen am Stück (72:68), und an diese Partie soll nun angeknüpft werden. „Das Teamplay muss klappen. Es gilt, eine gute Defensive auf die Beine zu stellen. In der Verteidigung müssen wir kommunikativ arbeiten“, fordert Langenhagens Trainer.

Williams Einsatz ist fraglich

Den erhofften Auftaktsieg wird der SCL eventuell ohne seinen erfolgreichsten Scorer der vergangenen Jahre einfahren müssen: Hinter dem Einsatz von Maurice Rayshawn Williams steht aufgrund von Leistenproblemen ein Fragezeichen. Zudem wird der privat verhinderte Power Forward Kevin Weber nicht zum Brett hochsteigen können. Zum Einsatz kommt dafür ein kurzfristig verpflichteter Neuzugang: Der 22-jährige Point Guard Aleks Semedo, der zuletzt in den Niederlanden bei DPG Dragons Nimwegen aktiv war, wird sein Debüt im Langenhagener Dress geben.

Weinhold: „SCL ist Topfavorit“

Die Generalprobe ist trotz des 61:71 gegen den TSV Neustadt, immerhin Vertreter aus der 1. Regionalliga, nicht misslungen. Davor setzte sich der SCL beim Turnier in Pinneberg gegen fünf Teams der 2. Regionalliga durch und gewann auch das Finale gegen den ETV Hamburg. Dass das Team mit erfahrenen Neuzugängen wie Lasse Schikowski, Solomon Sheard (beide TSV Neustadt), Bart Zents, Francesco Yanduka (beide Hannover Korbjäger), Faniel Hintza (TK Hannover) und nun noch mit Semedo verstärkt wurde, ist auch der Konkurrenz nicht entgangen. „Für mich sind die Langenhagener ein Topfavorit auf die Meisterschaft. Ein Sieg für uns wäre schon eine große Überraschung. Und da stapele ich bestimmt nicht tief“, erklärte Wolfenbüttels Coach Thorsten Weinhold. Na dann.

Das Team des SC Langenhagen: Maurice Rayshawn Williams (33 Jahre/Small Forward), Ole Geldmacher (26/Shooting Guard/Kapitän), Lasse Schikowki (27/Small Forward), Ante Mioc (25/Center), Bart Zents (24/Power Forward), Faniel Hintza (26/Point Guard), Georgios Ouzounis (28/Small Forward), Ilja Dojeschwili (27/Point Guard), Kevin Weber (26/Power Forward), Francesco Yanduka (24/Center), Michailis Anagnostou (19/Shooting Guard), Armin Taherian (21/Shooting Guard), Solomon Sheard (38/Shooting Guard/Co-Trainer), Aleks Semedo (22/Point Guard)

Die Könige der Löwen beim SCL

Langenhagener Basketballer mit neuem Namen / Erster Test am 20. August

Aus der HAZ Langenhagen vom 10.8.17 / Von Dirk Drews

Basketball. In der letzten Saison konnte der Aufsteiger SC Langenhagen nach misslungener Hinserie – bis zwei Runden vor Schluss steckte das Team in Abstiegsgefahr – den Klassenerhalt in der 2. Regionalliga erst durch eine vorzügliche Rückrunde sichern. für die zweite Saison in der fünften Liga legt der Headcoach die Messlatte höher: „Mit dem Aufwind der Rückrunde planen wir, oben mitzuspielen“, nennt Becker die Zielsetzung für die nunmehr zehn Teams umfassende Staffel West, in der der SCL ab sofort als „MTB Lion Kings“ an den Start gehen wird.

Beim Trainingsstart konnte der Headcoach ein Dutzend Akteure begrüßen, in seinem Aufgebot stehen vielversprechende Neuzugänge. Der 27-jährige Flügelspieler Lasse Schikowski kam vom TSV Neustadt zum SCL. In der 1. Regionalliga war Bart Zents bei den Hannover Korbjägern zuletzt am Ball. Zuvor hatte der 24-Jährige Power Forward bei den UBC Tiger Hannover in der 2. Liga Erfahrung gesammelt.

In der NBBL-Liga bei der SG Braunschweig Löwen zuletzt als Flügel im Einsatz, schloss sich das 19-jährige Talent Manuel Kessen dem SCL an. Für die Hannover Korbjäger war Yan Duca zum Korb hoch gegangen. Der 2,03 Meter große Center soll den Verlust des Topscorers der Rückrunde, Ante Mioc, kompensieren. „Wir sind uns mit Mioc nicht einig geworden“, erklärt Becker. Darüber hinaus sind auch Johannes Rittinger (Mannheim), Ostoja Cvijanovic (berufliche Gründe), David Dauda Tcham (Schweden) und Kevin Maciaszczyk (2. Mannschaft) nicht mehr dabei.

Am 20. August stehen beim Turnier des ASC Göttingen die ersten Tests auf dem Plan. Beckers Favoriten der 2. Regionalliga kommen aus Bramsche und Braunschweig.

Die Spiele der Hinrunde – 23. September: MTV/BG Wolfenbüttel (Heimspiel); 1 4. Oktober: TK Hannover (Auswärtsspiel); 28. Oktober: TSV Quakenbrück (H); 5. November: SG Braunschweig, (A); 11. November: BG 74 Göttingen (H); 18. November: BasketsAkademie WE/Oldenburger TB II (A); 2. Dezember: Osnabrücker TB (H); 10. Dezember: S.O.-Medien Baskets Fortuna Logabirum, (A); 16. Dezember: TuS Red Devils Bramsche (H)

Die SCL LIONS haben in einem spannenden Auswärtsspiel gegen ASC Göttingen mit 89:83 verloren. Die Langenhagener Basketballer konnten zum Spiel nur mit 8 Spielern antreten. Trotzdem sind die LIONS stark ins Spiel gestartet und konnten sogar mit 15 Punkten in Führung gehen. Zum Ende der 1. Halbzeit hat man die Führung mit 9 Punkten halten können. Leider konnte man die gute Leistung aus der 1. Halbzeit nicht mehr in der 2. Halbzeit aufbringen und verlor das Spiel gegen einen starken Gegner aus Göttingen. Trotzdem konnte das Team auf eine starke Rückrunde dieser Saison zurückblicken und konnte somit den Klassenerhalt nach dem Spiel feiern. Gemeinsam hat man das unmögliche noch möglich gemacht und das war das Ziel für die Rückrunde.

Die SCL LIONS bedanken sich für die tolle Unterstützung in der schwierigen Tabellensituation dieser Saison bei den Zuschauern, Fans, Sponsoren, SCL Basketball Abteilung, Familien und Freunde der Spieler und des SC Langenhagen, SC Langenhagen e.V. , Christian Schneider , Habibi Brüder , Hannover Korbjäger e.V. , Aleksandar Tu , Honest Hoops , Matthias Krug , Aladdin Al , Tristan Salzmann , Michael Plümer, Dirk Drews, Christoph Hage - Nordhannoversche Zeitung.

Die SCL LIONS freuen sich auf die neue Saison und hoffen, dass ihr dann wieder dabei seid und uns genauso wie diese Saison weiterhin tatkräftig unterstützt.

Eure SCL LIONS 

Nur noch ein Sieg !
Basketballer des SC Langenhagen stehen nach dem 87:82 in Osnabrück kurz vor dem Klassenerhalt
Aus der HAZ Langenhagen vom 27.3.17 / Von Dirk Drews
 

Als sich die Basketballer des SC Langenhagen gegen 23 Uhr zusammen mit rund 40 Fans auf die 140 Kilometer lange Rückfahrt aus Osnabrück begaben, herrschte eine tolle Stimmung im Fanbus, der extra für das wichtige Abstiegsduell gechartert worden war. Der verständliche Grund: Das Team von Trainer Björn Becker hat nach einem packenden und hochklassigen Match einen ganz wichtigen 87:82 (46:46)-Erfolg über den Osnabrücker TB mit auf die Heimreise genommen. Das vor fünf Wochen noch für schier unmögliche Gehaltene, der Klassenerhalt in der 2. Regionalliga West, ist nur noch einen Sieg entfernt.

„Auch dank der Unterstützung unserer Fans haben wir das nächste eminent wichtige Endspiel gewonnen“, sagte Becker, dessen überragendes Ensemble nach dem sechsten Erfolg in Serie jetzt sogar den achten Tabellenplatz eroberte. Und was besonders wichtig war: Der SCL entschied nach dem 89:92 im Hinspiel nun den direkten Vergleich für sich, sodass der punktgleiche OTB auf den neunten Platz zurückfiel.

Obwohl die Langenhagener mit dem kurzfristigen Ausfall von Center Ole Smollich, der am Tag zuvor im Training umgeknickt war, eine Hiobsbotschaft zu verdauen hatten, starteten die Gäste gut in die Partie: In der 9. Minute konnten die Gäste mit sieben Punkten Vorsprung in Führung gehen, verbuchten das erste Viertel mit 20:19 für sich.

Im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, kein Team konnte sich absetzen, sodass es mit einem 46:46 in die Halbzeitpause ging. In der nahm Becker eine Defensivumstellung vor und setzte Maurice Rayshawn Williams auf OTB-Topscorer Jandell Hersisia an. Die Taktik zahlte sich aus. Der SCL erwischte den besseren Start und baute die Führung im dritten Durchgang kontinuierlich bis auf zehn Punkte Vorsprung aus. Besonders in Szene setzten sich neben dem Kapitän vor allem Ante Mioc, mit 27 Punkten erneut erfolgreichster Werfer, und Ole Geldmacher (18), der sein bestes Saisonspiel ablieferte. Dass es im letzten Abschnitt in Hinblick auf den direkten Vergleich noch einmal eng wurde, lag laut Becker „an nicht nachvollziehbaren Entscheidungen der Schiedsrichter, die trotz Schrittfehler einen Dreier anerkannten“. Der verdiente Sieg seiner gut harmonierenden und kampfstarken Mannschaft geriet aber nicht mehr in Gefahr – die Party auf dem Heimweg konnte beginnen.

SC Langenhagen: Mioc (27), Geldmacher, Williams (je 18), Taherian (11), Tham (7), Anagnostou, Ouzounis, Doesvili (je 2), Cvijanovic, Smollich, Masiasczyck

Die Mannschaft der Stunde siegt auch in Neustadt
SC Langenhagen schlägt den nächsten Tabellenführer und ist nach dem 82:69 in Neustadt
nur noch zwei Punkte vom rettenden Ufer entfernt
Aus der HAZ Langenhagen vom 13.3.17 / Von Dirk Drews

Den Basketballern des SC Langenhagen ist in der 2. Regionalliga West der nächste Coup gelungen: Nachdem vor zwei Wochen der Tabellenführer MTV/BG Wolfenbüttel gestürzt werden konnte, landete das abstiegsbedrohte Team mit dem 82:69 (38:39) im Derby bei Spitzenreiter TSV Neustadt Shooters der zweite Paukenschlag. Es war zugleich der vierte Sieg in Serie für den Tabellenvorletzten, den vier Spieltage vor Saisonende nur noch zwei Punkte vom rettenden Ufer, dem neunten Platz, trennen.

„Wir haben eine herausragende Teamleistung geboten. Der zweite Triumph über einen Tabellenersten wurde in der Kabine ausgiebig gefeiert“, berichtete Headcoach Björn Becker, der Glückwünsche des MTV/BG Wolfenbüttel in Empfang nehmen konnte. Weniger erfreut waren die Gastgeber, die sich laut Becker schon während der Partie „zu unschönen Szenen wie technischen Fouls und Meckereien“ hinreißen ließen. Trainer Allen Ray Smith wurde disqualifiziert und musste die Halle verlassen. Und: „Alkoholisierte Fans haben gegen uns gepöbelt“, monierte der SCL-Trainer.

Vor 231 Zuschauern lieferten sich die Kontrahenten ein intensives und über weite Strecken ausgeglichenes Duell. Den besseren Auftakt erwischten die Gäste, die das erste Viertel mit 22:18 für sich verbuchten, aber nach fünf Minuten den Ausfall des bis dahin überragenden Kevin Weber wegstecken mussten. Für Weber, der mit dem Fuß umgeknickt war, kümmerte sich nun Georgios Ouzounis erfolgreich um TSV-Center Solomon Sheard, der im gesamten Spiel nur neun Punkte erzielte. Auf der anderen Seite setzte SCL-Center Ante Mioc seine überragenden Leistungen fort. Immer wieder gekonnt von Maurice Rayshawn Williams in Szene gesetzt, markierte der Kroate mit 27 Zählern die meisten Körbe alle Akteure.

Dass die Gäste zur Halbzeit dennoch mit 38:39 in Rückstand gerieten, habe „an den zu hektischen Abschlüssen und Nachlässigkeiten in der Reboundarbeit“ gelegen. In der Pause lobte der Coach seine Riege dennoch für eine starke Leistung – und die Vorstellung wurde ab dem dritten Viertel noch imposanter. Die Langenhagener harmonierten ausgezeichnet, gingen mit 57:50 in Front und distanzierten den hohen Favoriten am Ende mit 13 Punkten. Neben Williams und Mioc ragte David Dauda Tham besonders heraus, der sein bestes Spiel zeigte und überaus cool bei den Freiwürfen agierte.

SC Langenhagen: Mioc (27), Williams (21), Tham (19), Weber, Taherinan (je 4), Ouzounis (3), Smollich, Geldmacher (je 2), Anagnostou, Cvijanovic und Doesvili

Wie Phönix aus der Asche
SCL siegt überraschend beim Spitzenreiter / Williams mit starker Leistung
Aus der HAZ Langenhagen vom 27.2.17 / Von Dirk Drews

Als Neuzugang Kevin Weber nach einem super Anspiel von Kapitän Maurice Rayshawn Williams drei Sekunden vor Schluss mit einem Korbleger zum entscheidenden 70:68 einnetzte, war die Sensation perfekt: Der vor zwei Wochen noch schier hoffnungslos am Tabellenende liegende SC Langenhagen sorgte mit einem 70:68 (51:53)-Erfolg beim bisher in eigener Halle stets siegreichen Spitzenreiter MTV/BG Wolfenbüttel für einen Paukenschlag und setzte ein Zeichen im Abstiegskampf.

„Beim Tabellenführer zu gewinnen, war nicht unbedingt eingeplant. Ich bin hoch zufrieden mit meinem Team, das Johannes Rittinger bei seinem Abschiedsspiel zum Sieg geführt hat“, erklärte Headcoach Björn Becker. Dessen Riege rangiert zwar weiterhin auf dem vorletzten Platz der 2. Basketball-Regionalliga, profitierte aber von den Niederlagen der drei Abstiegskonkurrenten SC Weende-Göttingen, Osnabrücker TB und Bürgerfelder TB, sodass bei nur noch vier Punkten Rückstand wieder Hoffnung auf den Ligaerhalt aufkeimt. Zumal sich die neuformierte SCL-Fünf in bestechender Form befindet.

In Wolfenbüttel setzte der SCL die gute Leistung vom Spiel gegen den SC Weende-Göttingen (122:71) fort, lag schon nach dem ersten Viertel mit 17:8 in Front und baute die Führung auch wegen der gelungenen Distanzwürfe von Rittinger (drei Dreier) und Armin Taherian (deren zwei) über 22:8 bis zur 18. Minute auf 32:18 aus. Nach einem 10:0-Run kamen die Gastgeber bis zum Ende des zweiten Abschnitts aber wieder ins Spiel.

„Wir haben uns auf dem Polster ausgeruht, waren unkonzentriert und haben viele Fehlpässe produziert“, konstatierte Becker, der in der Pausenansprache zu mehr Konzentration aufrief. Vor allem Williams erhörte seinen Trainer, nahm laut Becker „seine Rolle als Leader an und drehte richtig auf“. Der ehemalige Zweitligaakteur war bei der packenden Partie, die sich bei ständig wechselnden Führungen zu einem offenen Schlagabtausch entwickelte, mit 17 Punkten erfolgreichster Werfer. Während der vom MTV/BG neutralisierte SCL-Center Ante Mioc nur einen Punkt erzielte, aber dafür viele Rebounds holte, setzte sich mit Kevin Weber ein anderer Neuzugang in der Schlussphase in Szene: Mit sieben Punkten in Folge, die beiden letzten Körbe unmittelbar vor dem Schlusspfiff, führte der Point Guard seine Fünf zum Sieg.

SC Langenhagen: Williams (17), Weber (16), Rittinger (12), Ouzounis (8), Taherian (7), Geldmacher (5), Smollich, Tham (je 2), Mioc (1), Cvijanovic, Doesvili, Berndtmeyer

Überragend, nicht nur aufgrund der Körpergröße
121:71 gegen den SC Weende-Göttingen: Basketballer des SC Langenhagen schöpfen nach dem ersten Heimsieg neue Hoffnung im Abstiegskampf
Von Dirk Drews / Aus der Haz Langenhagen vom 13.2.17
Der eine kann unter dem Korb schalten und walten, wie er will, der andere ist flink auf den Beinen: Die beiden Langenhagener Neuzugänge Ante Mioc (linkes Foto, Mitte) und David Dauda Tcham (rechtes Foto, rechts) entpuppen sich immer mehr als echte Verstärkungen.Fotos: Plümer
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Verwundert rieben sich die 32 Zuschauer in der Halle der IGS-Süd in Langenhagen die Augen: Point Guard Johannes Rittinger hatte mit einem Distanzwurf einen Dreier erzielt und sein Team damit die vor Kurzem noch für unmöglich gehaltene 100-Punkte-Marke erreicht. Zu diesem Zeitpunkt waren gerade einmal 28 Minuten und 15 Sekunden absolviert, und die kleine Anzeigentafel auf dem Pult des Kampfgerichts präsentierte im dritten Viertel folgendes Zwischenergebnis: Mit 100:53 lag der SC Langenhagen gegen den SC Weende-Göttingen in Front.

Am Ende feierte der bisher so arg gebeutelte Tabellenletzte einen überzeugenden 121:71 (68:34)- Erfolg – es war der höchste Sieg seit dem Aufstieg in die 2. Regionalliga West. Und zugleich gibt das erste Erfolgserlebnis in eigener Halle neue Hoffnung, dass der SCL vielleicht doch noch eine dritte Saison in der 5. Liga verbleiben kann.

„Die Mannschaft hat das Spiel klar dominiert und mit dem Sieg ein Zeichen gesetzt, auch mental. Es gibt aber keinen Grund zum Feiern, denn das große Ziel ist es, das Unmögliche, den Klassenerhalt, doch noch zu schaffen“, erklärte SCL-Headcoach Björn Becker. Immerhin konnte seine Fünf mit dem zweiten Saisonerfolg die rote Laterne an den VfL Hameln weiterreichen.

In der richtungsweisenden Partie gegen die auf dem ersten Nichtabstiegsrang platzierten Gäste nahm der SCL auch ohne den verletzten Neuzugang Kevin Weber (rutschte bei einem Waldlauf aus und erlitt Prellungen und eine Gehirnerschütterung) sowie Georgios Ouzounis (beruflich verhindert) von Beginn an die Initiative. Schon nach dem ersten Viertel lag der gut kombinierende Gastgeber, bei dem der neue Center Ante Mioc (insgesamt 35 Punkte) nicht nur wegen seiner 2,08 Meter Körpergröße überragte, mit 33:15 in Führung.

Der ersatzgeschwächte Kontrahent, der seinen Topscorer Marcello Schröder nicht dabei hatte, wurde bis zur Pause in souveräner Manier auf Distanz gehalten. „Wir dürfen nicht nachlassen, müssen weiter konzentriert bleiben“, mahnte Becker bei seiner Halbzeitansprache. Nicht zu Unrecht, denn es zählt ja auch der direkte Vergleich. Das 74:84 aus dem Hinspiel in Weende machten die Langenhagener dann aber eindeutig wett.

Die Wende im Kampf um den Klassenerhalt ist eingeleitet, den muss der SCL jedoch ohne Johannes Rittinger in die Tat umsetzen, der seinen Abschied gab und sich Ende Februar beruflich bedingt nach Süddeutschland verändern wird.

SC Langenhagen: Mioc (35), Berndtmeyer (16), Tham (14), Taherian (13), Smollich (9), Williams (9), Rittinger, Geldmacher (je 8), Anagnostou (4), Macsiasczcyk (3), Cvijanovic (2)

 
 
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Der eine kann unter dem Korb schalten und walten, wie er will, der andere ist flink auf den Beinen: Die beiden Langenhagener Neuzugänge Ante Mioc (linkes Foto, Mitte) und David Dauda Tcham (rechtes Foto, rechts) entpuppen sich immer mehr als echte Verstärkungen.Fotos: Plümer
Weg da: Der Langenhagener Moritz Berndmeyer sucht auf dem Weg zum Korb die Lücke zwischen den Göttingern Danny Borchers (links) und Marco Grimaldi.Foto: Bork
Die Hoffnungen des SC Langenhagen schwinden
Das 52:93 gegen den ASC 46 Göttingen ist die mit Abstand höchste Saisonniederlage / Beckers Fünf gibt sich zum Ende hin auf

Von Dirk Drews / Aus der HAZ vom 9.1.17

Völlig verpatzt haben die Basketballer des SC Langenhagen den Punktspielauftakt in das neue Jahr: In eigener Halle geriet der Tabellenletzte der 2. Regionalliga West gegen den ASC 46 Göttingen mit 52:93 (25:42) unter die Räder.

Es war die höchste Saisonniederlage für die Mannschaft von Headcoach Björn Becker, dessen Riege mit dem ersten Match im neuen Jahr zugleich eine überaus dürftige erste Halbserie abgeschlossen hat: Mit nur einem Sieg und zehn Pleiten stehen die Langenhagener seit dem 3. Spieltag auf dem zwölften Platz. In der vorherigen Spielzeit erstmals in die 2. Regionalliga aufgestiegen, spitzt sich die Situation in Hinblick auf den Klassenerhalt für die Flughafenstädter immer weiter zu. Zumal Mitkonkurrenten wie der Osnabrücker TB wieder in die Erfolgsspur gekommen sind.

„Gerade gegen Gegner auf Augenhöhe haben wir viel liegen lassen. Die Hinrunde war sehr enttäuschend. Jetzt kann es nur noch heißen, sich mit aller Macht gegen den Abstieg zu stemmen“, erklärte Becker. Weitere personelle Konsequenzen werde er nicht ziehen. Die personelle Situation ist ohnehin nicht ideal, wie das Aufgebot gegen den ASC zeigt: Nach dem Ausfall von Robin Conklin (Rückenprobleme), Michailis Anagnostou (Grippe), Ole Smollich (Magen-Darm-Infekt) und Ole Geldmacher, der sich beim Abschlusstraining eine Verletzung am Sprunggelenk zugezogen hatte, standen nur acht Akteure zur Verfügung.

Und die verkauften sich gegen den favorisierten Kontrahenten vor nur wenigen Zuschauern in der SCL-Halle zunächst ganz gut: Noch im ersten Viertel war die Begegnung gänzlich ausgeglichen. Zwar hatte der ASC nach den ersten zehn Minuten mit 19:16 knapp die Nase vorn, nach einem Debakel sah es zu diesem Zeitpunkt aber nicht aus. Das kündigte sich indes im zweiten Abschnitt schon an: Der Absteiger aus der 1. Regionalliga übernahm stetig die Initiative und setzte sich nach einem 13:2-Lauf immer mehr ab.

Mit 23:9 verbuchten die Göttinger das zweite Viertel für sich, sodass die Partie zur Halbzeit (42:25) quasi schon entschieden war. Neben Jorge Schmidt, der sehr erfolgreich über die Außenposition getroffen hat, ragte beim Tabellensechsten besonders Marco Grimaldi heraus. Der vom Bundesligisten BG Göttingen gekommene Aufbauer war vom SCL nicht zu neutralisieren. Erst recht nicht, als die Langenhagener konditionell nach und nach einbrachen. Zwar gab es mit dem 20:25 im dritten Abschnitt noch einmal ein kleines Aufbäumen, doch im Schlussabschnitt drehte der Aufstiegskandidat noch einmal richtig auf (7:26). „Da haben wir uns aufgegeben und die Köpfe hängen lassen“, monierte der SCL-Coach.

SC Langenhagen: Zaletskiy, Williams (je 14), Rittinger (12), Backhaus, Berndtmeyer (je 4), Narjes (3), Taherian (1), Cvijanovic

Viel Moral, keine Punkte
Basketballer des SC Langenhagen ziehen nach Verlängerung den Kürzeren
Von Dirk Drews aus der HAZ vom 12.12.16
 

Zwischenzeitlich hatte es schon nach einem Debakel ausgesehen, am Ende stand eine unglückliche Niederlage nach Verlängerung: Die Basketballer des SC Langenhagen haben im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Regionalliga West einen weiteren Rückschlag hinnehmen müssen. Eine Woche nachdem die Fünf von Trainer Björn Becker mit dem 81:73 beim Bürgerfelder TB ihre beinahe zehn Monate andauernde Durststrecke beendet hatte, zog sie vor 21 Zuschauern in der Halle der Brinker Schule gegen den Osnabrücker TB mit 89:92 (81:81/40:41) nach Verlängerung den Kürzeren – es war die achte Pleite im neunten Spiel für das Schlusslicht.

Jandell nicht zu stoppen

„Wir haben die Anfangsphase komplett verschlafen, und nach der Aufholjagd war das Glück nicht mehr auf unserer Seite“, sagte Langenhagens Sprecher Ostoja Cvijanovic. Ein Akteur, der zu Saisonbeginn noch im Dress des TuS Bramsche 21 Punkte gegen den SCL geworfen hatte, ärgerte die Gastgeber vor allem im ersten Viertel erneut: Osnabrücks Neuzugang Hersisia Jandell war von der Defense beinahe nicht zu stoppen, unter dem Strich brachte es der Center auf 29 Punkte.

Die Langenhagener führten nach den ersten Minuten noch mit 5:2, vor allem in der Defense war zunächst aber kein Feuer drin, in der Offense fehlte der Zug zum Korb – und darunter hatte Jandell das Sagen. Ein 13:29- nach dem ersten und ein 13:33-Rückstand zu Beginn des zweiten Viertels waren die Folge. Nach einer Umstellung in der Abwehr, jetzt kümmerte sich Maurice Williams um Jandell, wurde es im zweiten Abschnitt besser – und der SCL startete nach der zweiten Auszeit eine Aufholjagd, die in einen 23:2-Lauf mündete. Zur Pause war der Anschluss wieder hergestellt (40:41).

Ein mit drei Punkten belohnter Distanzwurf des starken Arthur Zaletskiy, dem 40 Punkte – darunter acht Dreier – gelangen, brachte das Schlusslicht im dritten Abschnitt mit 46:44 in Front. Die Führung baute der SCL bis auf 60:48 aus. Der erste Heimsieg seit April dieses Jahres war in Reichweite, doch die Aufholjagd hatte Kraft gekostet. „Wir konnten die Führung im letzten Viertel nicht mehr über die Zeit bringen“, bedauerte Cvijanovic. Die Gastgeber hatten beim Stand von 81:81 noch Glück, dass ein erfolgreicher Distanzwurf von Sasa Ilic aus unmöglichem Winkel nicht mehr zählte. So ging es in die Verlängerung, und der drückte Ilic seinen Stempel auf.

SC Langenhagen: Zaletskiy (40), Williams (23), Rittinger (12), Berndmeyer (5), Narjes (4), Taherian (3), Geldmacher (2), Conklin, Cvijanovic, Anagnostou, Maciaszczyk

Erfolgreich war dagegen die Reserve des SC Langenhagen, die die Linden Dudes in der Bezirksober- liga mit 66:57 (28:25) in die Knie zwang. „Mein Team hat eine starke Leistung geboten, vor allem in der Defense überzeugt“, sagte Trainer Christian Schneider, der mit Kevin Maciaszczyk und Michailis Anagnostou Verstärkung von oben bekommen hatte. Überragend war Hauke Backhaus (11 Punkte), der Lindens Topscorer Christian Bothe neutralisierte. Die meisten Zähler für den Aufsteiger markierte Maximilian Doering (16), Anagnostou und Dennis Niemann steuerten jeweils neun Körbe hinzu.

Ole Geldmacher / Foto: Zehrfeld
Der Bann ist gebrochen
Langenhagener Basketballer fahren beim 81:73-Erfolg über den Bürgerfelder TB die ersten Punkte ein
Von Dirk Drews / Aus der HAZ vom 5.12.16
 

Jetzt haben sie den Bock tatsächlich umgestoßen: Nach sieben Niederlagen in Serie konnten die Basketballer des SC Langenhagen im achten Anlauf mit einem 81:73 (38:30) beim Bürgerfelder TB endlich den ersten Sieg in der 2. Regionalliga West einfahren – und das ausgerechnet bei einem Gegner, der bis dato alle seine Heimspiele gewonnen hatte.

„Wir sind megahappy. Die Mannschaft hat endlich einmal Spaß bei der Rückfahrt gehabt. Das war schon ein ganz anderes Gefühl, als immer mit hängenden Köpfen im Bus zu sitzen“, sagte Trainer Björn Becker, dessen Fünf aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs gegenüber dem punktgleichen VfL Hameln aber immer noch die rote Laterne des Letzten trägt. Allerdings sind es nur noch zwei Punkte Rückstand zum rettenden Ufer. Das könnte mit dem anvisierten nächsten Erfolg gegen den Drittletzten Osnabrücker TB schon am nächsten Wochenende erreicht werden.

In Bürgerfelde legte der sehr konzentriert agierende SCL mit einem 6:0-Run einen perfekten Start hin. Und das war zugleich die Basis für den unerwarteten Triumph. Denn die Führung aus der zweiten Minute gaben die konzentriert spielenden Langenhagener bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand. Im Gegenteil: Angetrieben vom überragenden Maurice Rayshaw Williams, der mit 19 Punkten erfolgreichster Werfer war, baute der SCL den Vorsprung kontinuierlich aus, lag gegen Ende des ersten Viertels gar mit 20:7 in Front und ging dann mit 38:30 in die Halbzeit. Im dritten Durchgang und zu Beginn des Schlussabschnitts war die sowohl in der Defense und Offense überzeugende SCL-Riege zunächst nicht zu stoppen. Nach dem 68:55 in der 34. Minute schlichen sich aber Nachlässigkeiten in der Verteidigung ein, sodass es noch einmal spannend wurde. Doch der SCL hielt den Sieg fest.

SC Langenhagen: Williams (19), Arthur Zaletskiy (18/davon vier Dreier), Smollich (10), Armin Taherian, Moritz Berndmeyer, Johannes Rittinger (je 8), Marko Narjes, Ole Geldmacher (je 4), Ostoja Cvijanovic (2)

Allein gegen drei Hamelner: Marko Narjes kann sich hier noch durchsetzten, aber am Ende ist der VfL obenauf. Foto: Abromeit
Wieder jubelt nur der Gegner
Basketball: 2. Regionalliga West – 69:75 in Hameln
– Kein Licht nach Nacht-und-Nebel-Aktion -
Von Dirk Drews und Matthias Abromeit /
Aus der Nordhannoverschen Zeitung vom 21.11.16
Auch eine Nacht-und-Nebel-Aktion hat keine Wende herbeigeführt: Obwohl Trainer Björn Becker mit dem zweitligaerfahrenen Neuzugang Arthur Zaletskiy einen spektakulären Neuzugang aus dem Hut gezaubert hat, unterlag der SC Langenhagen im Kellerduell der 2. Regionalliga West beim VfL Hameln mit 69:75 (38:34) und übernahm nach der sechsten Niederlage im sechsten Spiel die rote Laterne – von den Gastgebern.

Die kurzfristige Verpflichtung des 22-Jährigen, der schon für die Korbjäger Hannover in der 1. Regionalliga und zuletzt für die Baskets Akademie Weser-Ems und die Baskets Elchingen in der 2. Liga Pro B aktiv war, schien sich zunächst positiv auszuwirken. „Er will sich nach einer Verletzungspause bei uns wieder in Form bringen“, erklärte der Trainer den Coup. Als Point Guard setzte Zaleskiy Akzente im Aufbau und sorgte auch mit guter Reboundarbeit dafür, dass der SCL kurz vor dem Ende des ersten Viertels mit 20:11 in Führung lag. „Da haben wir es versäumt, noch weiter davonzuziehen. Die Chance dazu hatten wir“, klagte Becker. Das rächte sich umgehend. Der Vorsprung schmolz immer weiter, zur Halbzeit lagen die Langenhagener nur noch mit 38:34 vorn.

Und damit begann die nervenaufreibendste Phase des Spiels. Die Hamelner brauchten mehrere Anläufe, doch nach drei Dreiern in Folge hatten sie es geschafft. Beim 51:49 führte wieder der Gastgeber. Die Partie blieb eng, die Führungen wechselten mehrfach. Mehr als drei Punkte Abstand waren es zu keinem Zeitpunkt.

Mit fünf Zählern in Folge brachten Johannes Rittinger (2) und Ole Smollich (3) den SCL beim 65:63 in Front – es sollte vier Minuten vor dem Ende die letzte Führung sein. Egal, ob Becker in Auszeiten neue Vorgaben machte, oder ob die Hamelner mit Fouls gestoppt wurden, es nützte nichts. Maurice Rayshwan Williams Freiwürfe zum 69:70 waren wenige Sekunden vor dem Ende der Langenhagener Schlusspunkt, nicht aber der des Spiels.

SCL in Hameln – wenn nicht jetzt, wann dann?
Basketball: 2. Regionalliga West – Letzter beim Vorletzten
Von Dirk Drews /Aus der Nordhannoverschen Zeitung vom 19.11.16

Die bisherigen Bilanzen beider Mannschaften lassen nicht unbedingt darauf hoffen, dass morgen in der Halle am Einsiedlerbach ein Feuerwerk abgebrannt werden wird. Fünf Spiele, fünf Niederlagen, Gastgeber VfL Hameln hat ein Korbverhältnis von 308:412, der SC Langenhagen eines von 354:410 – wenn heute (19 Uhr) der Vorletzte beim Letzten zu Gast ist, geht es für beide in erster Linie um die ersten Punkte. Und vielleicht ein bisschen Hoffnung.

Mit einem derart deprimierenden Saisonstart hätte Björn Becker sicherlich nicht gerechnet. Während die Hamelner zuletzt mit 58:107 bei der BG 74 Göttingen unter die Räder gekommen sind, war der Headcoach des SCL nach der enttäuschenden Vorstellung seiner Fünf in eigener Halle gegen die BG/MTV Wolfenbüttel (63:78) „niedergeschlagen. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt“, meint Becker in Hinblick auf den Klassenerhalt – und wohl auch auf die Entwicklung bei seinem Team. Eine Entwicklung zum Positiven ist besser gestern als morgen vonnöten.

Dass der VfL um den Klassenerhalt bangen muss, hängt auch mit den Abgängen von einigen Leistungsträgern zusammen. So ist Topscorer Timo Thomas als Spielertrainer zum Oberligisten TSV Barsinghausen gewechselt. Erfolgreichster Korbwerfer in dieser Saison ist mit Sascha Leck ein ehemaliger SCL-Akteur, der es bisher auf 64 Punkte gebracht hat – und als Center die Achillesferse seines früheren Teams kennen dürfte: „Die Reboundarbeit war zuletzt unser Schwachpunkt. Unter den Körben müssen wir viel aggressiver agieren“, sagt Becker, der das Trainingspensum jüngst auf drei Einheiten wöchentlich erhöht hat. Vielleicht ist ja die Fitness ausschlaggebend, um im sechsten Anlauf endlich für ein bisschen Hoffnung sorgen zu können.

Es wartet viel Arbeit auf den SCL Basketball

Aus der Nordhannoverschen Zeitung vom 26.9.16 / Text von Dirk Drews

Einen solchen Fehlstart in die neue Spielzeit haben sich die Basketballer des SC Langenhagen sicher nicht träumen lassen: Mit 79:93 (35:56) verlor das Team von Trainer Björn Becker im Heimspiel der 2. Regionalliga West gegen den TSV Quakenbrück – gegen einen Kontrahenten, der in der vergangenen Saison zu Hause noch mit 40 Punkten Unterschied aus der Halle gefegt worden war.

„Keiner bei uns hat Normalform abgerufen. Der Sieg des Gegners ist hoch verdient, er war im Angriff und in der Verteidigung einfach besser“, erklärte der SCL-Trainer, auf den nun viel Arbeit warten dürfte. „Es hat sich erwiesen, dass unsere Vorbereitung nicht optimal verlaufen ist. Wir konnten aus Krankheitsgründen und wegen einiger Urlauber nicht vernünftig trainieren. Und das hat man an der fehlenden Abstimmung vor allem in der Defense gesehen“, monierte Becker.

In der Halle der Brinker Schule sah es zunächst nicht danach aus, dass die Langenhagener das Feld als Verlierer verlassen würden. Mit 8:2 startete der Tabellenfünfte der abgelaufenen Spielzeit vielversprechend. Nach ausgeglichenem ersten Viertel (20:24) brach der Gastgeber im zweiten Abschnitt regelrecht ein, er erlaubte sich eine hohe Fehlpass-Quote und bekam vor allem den gefährlichen Distanzschützen der Quakenbrücker, Alexander Nesslage brachte es auf 22 Punkte, nicht in den Griff.

Nach dem 35:56 zur Pause habe Becker „eine richtige Ansprache“ gehalten, die zunächst sogar fruchtete: Der SCL gewann das dritte Viertel mit 21:20 und hatte auch im Schlussabschnitt mit 22:17 die Nase vorn. Indes, die Hausherren kamen nur auf 75:82 heran und verloren am Ende trotz eines überragenden Maurice Rayshawn Williams (35). Marko Narjes (11) sowie Michail Anagnostou und Ole Smollich (je 7) steuerten weitere Körbe hinzu.

Mühevoller Derby-Sieg zum Abschluss !

Lions beenden erste Saison in der 2. Regionalliga mit ausgeglichener Bilanz

Am Samstag luden die Lions zum letzten Spieltag in der laufenden Spielzeit ein. Eine kurze Anreise hatten die Gäste vom Turn Klubb Hannover, die als zehnter der Tabelle bereits vor dem letzten Spieltag als Absteiger feststanden. Die Lions hatten sich vorgenommen, sich mit einer abschließenden guten Leistung bei ihren treuen Fans für die Unterstützung während der gesamten Saison zu bedanken, hatten aber weiterhin mit einer ausgedünnten Personaldecke zu kämpfen. Für Döring, der wegen seiner gegen Neustadt erlittenen Platzwunde noch kein grünes Licht für einen erneuten Einsatz bekommen hatte, stand Wiederrückkehrer Narjes als einziger großer Mann im Kader. Niemann, Oppermann und Winterhoff rückten wie gegen Neustadt aus der zweiten Mannschaft nach.
Die Lions kamen zu Beginn gut in die Partie und konnten sich durch eine aggressive Verteidigung und daraus resultierende Ballgewinne bis auf 8:1 absetzen. In der zweiten Hälfte des ersten Viertels kam der Spielfluss der Lions aber ins Stocken, während die Gäste vom TKH erfolgreich zum Abschluss kamen oder nur durch ein Foul zu stoppen waren. Ein Buzzer Beater von Hintza zum Viertelende führte zum knappen Stand von 19:17 für die Lions. Einen ähnlichen Verlauf nahm das zweite Viertel: bis zur 15. Minute konnten sich die Becker-Männer ein kleines Punktepolster erarbeiten (29:21), welches bis zur Halbzeitpause wieder auf 34:29 zusammenschmolz.
Wer auf eine bessere Leistung der Lions in der zweiten Halbzeit gehofft hatte, wurde enttäuscht. Die fahrige Spielweise der Lions in der Offensive und schwache Reboundarbeit in der Defensive ermöglichten den trotz Abstieg mit hoher Einsatzbereitschaft spielenden Turnbrüdern in der 30. Spielminute zum ersten Mal in diesem Spiel in Führung zu gehen. Mit 46:47 ging es in die Viertelpause. Das vierte Viertel bot weiterhin wenig für Freunde eines gepflegten Offensiv-Basketballs. Beide Mannschaften punkteten selten, aber im Wechsel, ohne sich somit mit mehr als zwei Punkten absetzen zu können. In der 40. Spielminute konnte Williams durch einen Freiwurf ausgleichen (58:58). Die verbleibende Spielzeit war durch taktische Fouls, die zu Freiwürfen auf beiden Seiten führte, geprägt. Beim Stand von 60:60 hatten die Lions die Chance zum letzten erfolgreichen Abschluss, vergaben diese aber. Folglich ging es in die Verlängerung.
In dieser erwischten die Lions durch einen Dreier von Anagnostou und vier Punkte von Williams einen starken Start und konnten sich vermeintlich vorentscheidend auf 67:60 absetzen. Doch die Turnbrüder hielten nach wie vor dagegen und konnten bis zur 44. Minute zum Stand von 70:70 ausgleichen. In der letzten Minute waren die Lions jedoch nur durch Fouls zu stoppen und wurden an die Freiwurflinie geschickt, Oppermann und Williams verwandelten sicher (74:70). Dieser Vier-Punkte-Vorsprung war den Lions nicht mehr zu nehmen, der Endstand lautete 76:73.
Mit diesem hart erkämpften Sieg geht eine wechselhafte und ereignisreiche erste Saison in der 2. Regionalliga für die Lions zu Ende. Erfreulich ist, dass trotz vieler Abgänge und Verletzungen eine ausgeglichene Bilanz und ein Platz im gesicherten Mittelfeld der Tabelle erreicht werden konnte.

Scoreboard:

Williams 26
Geldmacher 14
Anagnostou 12
Rittinger 10
Narjes 7
Oppermann 5
Collignon 2
Niemann
Döring
Winterhoff

Viertelstände:
SC Langenhagen - TK Hannover

1. Viertel 19:17
2. Viertel 15:12
3. Viertel 12:18
4. Viertel 14:13

Ergebnis vor der Verlängerung 60:60
Verlängerung 16:13

Endergebnis: 76:73

Lions erkämpfen Sieg in Neustadt !

Ohne ihre Center Ostoja Cvijanovic und Marko Narjes mussten die Lions allein mit Maximilian Döring als großem Mann unter dem Korb am letzten Wochenende bei den auf den tiefen Positionen stark aufgestellten Shooters aus Neustadt antreten. Zusätzliche Unterstützung konnten sich die Shooters von einer beeindruckenden Anzahl von Zuschauern (230 laut Neustadt Shooters) erhoffen. Trotz dieser schweren Aufgabe hatten sich die Lions vorgenommen, Wiedergutmachung für das enttäuschende Spiel gegen Wolfenbüttel zu leisten und sich möglichst teuer zu verkaufen.
Im ersten Viertel der Partie entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei der sich keine der beiden Mannschaften absetzen konnte. Die Shooters nutzen wie erwartet ihre körperliche Überlegenheit aus und kamen durch Sheard immer wieder erfolgreich zu Abschluss. Bei den Lions verteilte sich das Scoring im Angriff, so konnten in diesem Viertel alle Viertel eingesetzten Spieler erfolgreich einnetzen. Mit 24:23 für Neustadt ging es in die erste Viertelpause.
Im zweiten Viertel hatten die Lions zunächst Mühe Anschluss an den Shooters zu halten, da diese zu diesem Zeitpunkt mehrmals erfolgreich durch Grevesmühl von der Dreierlinie abschließen konnten. Erst in der zweiten Hälfte des Viertels schafften die SCL Lions die Wende und konnten durch Punkte von Kapitän Williams mit einer knappen Führung von 39:43 die erste Halbzeit zu Ende bringen.
Nach der Halbzeitpause bot sich ein ähnliches Bild mit ausgeglichenem Scoring auf beiden Seiten. Döring kam stark aus der Pause und konnte die ersten 4 Lions-Punkte der Halbzeit beitragen, musste dann aber verletzt auf Grund einer Platzwunde behandelt werden. Der aus der zweiten Mannschaft wegen der dünnen Personaldecke aufgerückte Oppermann musste in diesen Minuten die schwere Aufgabe übernehmen, den starken Centerspielern der Shooters Paroli zu bieten. Davon unbeeindruckt konnte Oppermann drei Punkte beisteuern und leitete gemeinsam mit Williams die in diesem Spiel stärkste Phase der Lions ein, die sich vor allem durch Schnellangriffe bis zum Ende des dritten Viertels auf 53:66 absetzen konnten.

Diesen Vorsprung konnten die Lions bis zur Mitte des vierten Viertels halten, doch unter dem zunehmenden Druck der Shooters machte sich die kleine Rotation der Lions in Form von schwindenden Kräften und sinkender Konzentration bemerkbar. Ballverluste und eine schlechte Trefferquote in der Offensive und ein Abfall der Intensität in der Defensive der SCL Lions ermöglichten den in dieser Phase überlegenen Shooters in Minute 39 bis auf 81:83 heranzurücken. Ein Dreier von Johannes Rittinger der SCL Lions in Minute 40 konnte nur kurzzeitig für Entlastung sorgen, da die Shooters ebenfalls mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf abschließen konnten. Da zu diesem Zeitpunkt nur noch wenige Sekunden Spielzeit verblieben, schickten die Shooters die SCL Lions im Anschluss per Foul an die Freiwurflinie. Diese konnten durch Rittinger lediglich einen der beiden Freiwürfe verwandeln, was durch den Stand von 84:87 den Shooters die Hoffnung auf die Verlängerung am Leben hielt. Ihren letzten Wurfversuch konnten die Shooters allerdings nicht verwandeln, wodurch die letzten dramatischen Minuten des Spiels das für die Lions glücklichere Ende nahmen.
Glücklich über diesen überraschenden, aber als geschlossenes Team erkämpften Sieg freuen sich die Lions jetzt auf ihr letztes Heimspiel am Samstag und möchten sich im Derby gegen den TKH erfolgreich von ihrem treuen Publikum aus der Saison verabschieden.

Scoring:
Williams 26 Punkte
Döring 21
Rittinger 13
Anagnostou 11
Geldmacher 10
Oppermann 4
Collignon 2
Niemann
Winterhoff

Lions rücken zusammen, verlieren trotzdem

 

Am letzten Wochenende empfingen die Lions nach der Osterpause die Mannschaft aus Wolfenbüttel. Das Hinspiel musste in der Hinrunde deutlich an die Gäste abgegeben werden. Zudem gab es zuvor 3 Abgänge im Team von Coach Becker. Georgios Ouzounis, Ilja Dojesvili und Nikolaos Malafekas mussten das Team vor den Osterferien verlassen. Wir wünschen auf diesem Wege alles Gute sowohl sportlich als auch persönlich auf ihren weiteren Wegen.

Unterstützt wurden die Langenhagener dafür von Marvin Oppermann, Steffen Winterhoff und Dennis Niemann. Für alle war es also eine neue Situation und es galt sich darauf einzustellen.

 

Erstes Viertel, guter Start für die Lions. Über 9 Minuten konnte durch einen Mix aus Fast-Break-Punkten und 3er ein Vorsprung von 14:6 herausgeholt werden. Die letzte Minute dann der Beginn einer dürftigen ersten Hälfte der Gastgeber. Fabian Vermum übernahm hierbei das Zepter für die Gäste und konnte durch 6 schnelle Punkte auf 14:12 verkürzen.

 

Im zweiten Viertel dann ausgeglichene Punkte auf beiden Seiten. Kein Team konnte sich absetzen, oder brach ein. Ärgerlich, da die Lions durch einfache Ballverluste und eins-gegen-null-Korbleger viele wichtige Punkte auf der Strecke ließen. So ging es mit einer zu knappen Führung in diesem Low-Scoring-Game mit 30:26 zugunsten der Gastgeber in die Halbzeit.

 

Auch in der zweiten Hälfte keine sichtliche Verbesserung in punkto Ballverluste und Konzentration im Abschluss bei beiden Teams. Ohne wirkliches Team-Play und mit vielen 1:1 Situationen nahm man sich selbst die Dynamik des Spiels und versuchte es oft mit dem Kopf durch die Wand. Jedoch konnte durch einfache Körbe hier und da ein Vorsprung von 47:40 herausgespielt werden.

 

Das letzte Viertel dann geprägt von vielen Fouls auf Seiten der Lions, während in der Offense wiedermal wenig Kreativität und kaum diszipliniertes Set-Play zu sehen war. Dies führte dazu, dass die Gäste aus Wolfenbüttel gleich 16 Freiwürfe zogen. 11 davon erfolgreich. Viele Fehlwürfe auf eigener Seite, kein Korberfolg in den letzten zwei Minuten und immer einen Schritt zu spät in der Defense waren letztendlich ausschlaggebend, dass die Gäste in der letzten Minute mit einem Punkt in Führung gingen. Auch die letzte Aktion des Spiels, die das Ergebnis hätte umdrehen können, wollte nicht gelingen.

 

Nächstes Wochenende geht’s nach Neustadt. Da muss auf jeder Position wieder Basketball gespielt werden und mit deutlich mehr Konzentration angetreten werden.

Wurfschwäche bremst Lions aus

Nach dem erfolgreichen Wochenende gegen den VfL Hameln empfingen die Lions am letzten die TSG Westerstede. Der Tabellenführer konnte bereits das Hinspiel für sich entscheiden, doch die Lions waren mit 2 Siegen und erneutem Heimvorteil guter Dinge dem Spitzenkandidat für den Aufstieg die Stirn zu bieten.

Coach Becker konnte jedoch nur auf 7 Spieler in den eigenen Reihen zurückgreifen. Nicht am Spiel teilnehmen konnten Rittinger, Ouzounis, Döring und Dojeschwili.

Nichts desto trotz waren alle anderen Spieler heiß aufs Spiel und traten den Eagles kampfeslustig entgegen.

 

Dies spiegelte auch den Beginn der Partie wieder, in der die Lions in der ersten Hälfte des Viertels durch völlig desorientierte einen 15:8 Vorsprung herausspielen konnten. So kam es, dass die Gäste erst nach 4 Minuten die ersten Punkte erzielten. Doch die früh erzwungene Auszeit von Spielertrainer Stankovic wirkte dann wie ein Weckruf. Die Gäste nun mit deutlich konzentrierterem Offenseplay konnten schließlich den Anschluss und mehr noch - die Führung mit einem Zähler zum Ende des ersten Viertels herausspielen.

 

Im zweiten Viertel die Gäste weiterhin mit intensivem Spiel auf beiden Seiten, während die Defense der Lions eher verschlafen wirkte. 25 Zähler der TSG waren in diesem Viertel einfach zu viel. Zudem kamen zwar gut herausgespielte Würfe, die jedoch an diesem Abend leider einfach nicht sitzen wollten. Diese zwei Komponenten führten vor der Hälfte folglich zu einer Führung von 42:30.

 

Neue Hälfte, altes Bild. Die Lions konnten einfach keinen Rhythmus in der Offense finden und kamen in der Defense immer ein halben Schritt zu spät. Die Gäste konstant aus dem Feld, ob hinter dem Bogen oder auch der Freiwurflinie, wieder mit 20 Punkten. Die 8 Zähler von Malafekas wirkten herbei wie ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Gastgeber einfach mit zu wenig Variation und kaum Lowpost-Spiel in diesem Viertel.

 

Im letzten Viertel dann endlich ein Aufbäumen des dezimierten Teams aus Langenhagen. In den ersten 3 Minuten konnte der Rückstand von 17 auf 11 Zählern verkürzt werden. In dem Viertel meldete sich auch Williams wieder, der mit 10 Punkten bester Werfer in der Schlussphase war, nachdem auch er sich von der Wurfschwäche, welche sich durch das gesamte Team zog, etwas erholte. Doch leider zu spät. Die Gäste ließen sich vom dem Lauf nicht beeindrucken und spielten ihr Spiel. Auch die durch Stop-The-Clock verursachten Freiwürfe wurden sicher verwandelt. So stand es am Ende von 40 Minuten 79:66.

 

Schade, hätten die Lions an die Leistung des 1. Viertels anknüpfen können, so wären die Punkte vielleicht in Langenhagen geblieben. Nichts desto trotz haben die Zuschauer gesehen, dass selbst der Tabellenführer gegen nur 7 Leute kein einfaches Spiel hatte und das mit mehr Konzentration in der Defense und Wurferfolg in der Offense sogar mehr drin gewesen wäre.

 

Nächsten Samstag dann gleich der Nächste Brocken für die Lions. Es geht nach Bramsche. Die Red Devils sind ebenso Favorit um die Meisterschaft in der Liga. Es wird ein schweres Spiel, jedoch hat man im Hinspiel gesehen, dass beide Teams spielerisch auf einem Level sind.

 

Topscorer für Langenhagen

Williams, Maurice Rayshawn

19

Malafekas, Nikolaos

16

Narjes, Marko

11

Anagnostou, Michail

7

Geldmacher, Ole

9

Collignon, Mathieu

4

Cvijanovic, Ostoja

0

 

 

 

Viertelstände: Langenhagen (A), Westerstede (B)

1) A:16 B:17

2) A:14 B:25

3) A:15 B:20

4) A:21 B:17

 

Lions revanchieren sich

Nach der erfolgreichen Auswärtsfahrt nach Oldenburg empfingen die Lions am letzten Samstag den VfL Hameln in der Heimhalle des SCL. Unter Begleitung von zahlreichen Fans und die Unterstützung der Gäste durch eigens mitgebrachte Laienmusiker hieß es um 20h Tip-Off Tabellen-Sechster gegen Tabellen-Fünfter.

Coach Becker konnte bis auf die Ausnahme von Johannes Rittinger (Verletzung) auf einen vollen Kader zurückgreifen. Dieser ging nach dem vorangegangenen Sieg mit viel Selbstvertrauen und Motivation in das Spiel, um sich für das missglückte Hinspiel zu revangieren.

Beide Teams starteten mit hohem Tempo und Druck in die Partie, so kam es in den ersten Minuten immer wieder zu schnellen Punkten bedingt durch Fast-Breaks und Early Offense. Auf Langenhagener Seite lief das Spiel meist über Malafekas mit 9 P. und Geldmacher mit 6 P. in der Offense. Doch wollte es den Guards auf defensiver Seite nicht gelingen, die schnellen Aufbau- und Flügelspieler der Hamelner am Ziehen zum Korb zu hindern. So sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Viertel, mit teilweise zu einfachen schnellen Punkten für die Gäste, die mit 3 Punkten letztlich in die erste Viertelpause gingen.

Das zweite Viertel, dann deutlich konzentrierter in der Defense, gehörte den Lions. Die Gäste konnten gerade einmal 6 Punkte (4 davon durch Freiwürfe) erzielen. Doch dies war auch bedingt durch die schwache Freiwurfleistung der Hamelner (4/11 36,3%), die in den letzten 3 Minuten des Viertels immer wieder an die Linie geschickt wurden. In der Offense eine gute Mischung aus Inside-Game, Mitteldistanzwürfen und Zug zum Korb. Folglich konnten die Gastgeber die 2. zehn Minuten deutlich 19:6 für sich entscheiden und es ging mit einer 10 P.-Führung (36:26) in die Halbzeit.

Nach der Pause dann ein guter Start von beiden Mannschaften. Die Hamelner immer wieder mit gewohnt aggressivem Zug zum Korb, die Gastgeber mit insgesamt sehr guter Quote hinter dem Bogen. Allein Collignon konnte mit 3 Dreipunktewürfen die Punktetafel für die Gastgeber füllen, Williams unterstützte mit 2 Treffern hinter der Dreierlinie. Die Zuschauer sahen ein sehr ausgeglichenes 3. Viertel und die Lions konnten letztlich ihre Führung auf 11 Punkte ausbauen (61:50).

Das vierte Viertel, geprägt von wenig Kreativität in der Offense und einer foullastigen Defenseleistung auf eigener Seite, ließen die Lions die Gäste noch einmal des Ausgleich erzielen. So konnte knapp 4 Minuten kein Korb erzielt werden und die Sicherheit, die sich bisher durch das Spiel zog, drohte zu weichen. Doch die letzten drei Minuten rissen sich die Lions noch einmal zusammen und konnten durch einen wichtigen Dreier von Geldmacher, einem stark aufspielenden Malafekas und einer sehr guten Defenseleistung des gesamten Teams doch noch den Sack zu machen.

Durch den Sieg verändert sich zwar nichts am Tabellenplatz, jedoch haben die Lions wieder einmal gezeigt, dass die Heimstärke in Langenhagen ein wesentlicher Faktor für die Spiele ist und dass der Titel „Aufsteiger“ längst nicht mehr mit einem müden Lächeln abgetan wird. Nächste Woche geht es gegen den Tabellenführer aus Westerstede, was das Team noch einmal extra motivieren wird. Mit 2 Siegen im Rücken und einem weiteren Heimspiel stehen die Chancen sehr gut, die Ligaspitze zu ärgern und das Rennen um die Meisterschaft mit Bramsche ein bisschen spannender zu machen ;)

 

Topscorer Langenhagen

Malafekas, Nikolaos

19

Geldmacher, Ole

18

Williams, Maurice Rayshawn

10

Collignon, Mathieu

10

Cvijanovic, Ostoja

7

Döring, Maximilian

6

Narjes, Marko

4

Dojesvili, Ilja

2

Ouzounis, Georgios

0

Anagnostou, Michail

0

 

Viertelstände: Langenhagen (A), Hameln (B)

1) A:17 B:20

2) A:19 B:6

3) A:25 B:24

4) A:15 B:18

Lions durchbrechen Auswärtspleite

 

Nach zwei bitteren Niederlagen ging es am Wochenende nach Oldenburg zur BasketsAkademie WE/Oldenburg.

Coach Becker konnte nach langer Verletzungspause wieder auf Malafekas und den auskurierten Rittinger zählen, musste jedoch zugleich auf Ouzounis und Döring verzichten. So trat das Team aus Langenhagen mit nur 2 Big’s dem Gastgeber entgegen.

Nach dem verschlafenen Heimspiel gegen Bürgerfelde galt es nun einen besseren Start zu erwischen und von Anfang an wach zu agieren.

 

Doch schon zu Beginn des ersten Viertels brauchte das Team wieder einmal 3 Minuten Warmlaufzeit um die ersten Punkte durch Williams zu erzielen. Die Gastgeber fanden zunächst besser ins Spiel, konnten jedoch das Tempo der Lions nicht herunterfahren und so kam es, speziell durch Geldmacher (6P. in diesem Viertel), immer wieder zu schnellen Punkten durch fast breaks. Doch auch Oldenburg verwandelten ihre Würfe konstant, taten sich jedoch mit 3 aufeinanderfolgenden Offensefouls beim Blockstellen schwer, die Führung an sich zu nehmen. So gingen die Langenhagener mit knappen 2 Punkten abstand in das 2. Viertel.

Ganz bitter für den gerade wieder fit gewordenen Rittinger in den ersten Minuten des Viertels, der sich bei einem Rebound einen Nasenbruch zuzog, als Resultat eines Ellenbogens der Oldenburger. Wir wünschen schnelle Genesung!

 

Das zweite Viertel die Lions mit konzentrierter Leistung auf beiden Seiten des Feldes. Die Gastgeber ohne wirklichen Spielplan und vielen Würfen aus der Not heraus. Ausschlaggebend in der Offense die Führung ausbauen zu können war Neuling Collignon, der mit 12 Zählern stärkster Werfer auf Seiten der Lions war.

So konnte das Viertel mit 15:28 für sich entschieden werden und das Team konnte mit einer komfortablen Führung von 29:44 in die Halbzeit gehen.

 

Nach der Pause dann ein ausgeglichenes Viertel mit erst gutem Start der Lions, die aber scheinbar ab der 5. Minute anfingen sich auf der Führung auszuruhen. So dominierten die Oldenburger in der 2. Hälfte des Viertels das Spiel und sorgten für Unmut in der Mannschaft der Langenhagener und beim Coach. Nichts desto trotz konnte die Führung von 15 Punkten gehalten werden und zuversichtlich in das letzte Viertel gegangen werden. Doch es galt wach zu bleiben und alle Ausdauerreserven zu mobilisieren gegen die junge Mannschaft aus Oldenburg.

 

Doch auch das letzte Viertel keine Überraschungen mehr. Auf beiden Seiten wurde konstant gescored, keiner der beiden Teams dominierte. Die Langenhagener schafften es das Spiel ruhig zu machen und die Zeit für sich arbeiten zu lassen. Doch auch die Oldenburger nutzen weiterhin ihre Chancen, attackierten weiterhin den Korb, sodass das Viertel am Ende knapp 25:23 zugunsten der Gastgeber ging.

 

Gutes Teamplay und Konzentration bis in die Schlussminute sicherten den Lions letztlich den verdienten Sieg.

Mit viel Selbstvertrauen wird die Mannschaft am kommenden Samstag den Vfl Hameln empfangen, gegen die es gilt, auf allen Positionen nochmal eine Schippe drauf zu legen!

 

Punkte für Langenhagen:

Collignon, Mathieu

20

Geldmacher, Ole

13

Malafekas, Nikolaos

11

Narjes, Marko

10

Williams, Maurice Rayshawn

8

Cvijanovic, Ostoja

7

Anagnostou, Michail

5

Rittinger, Johannes

5

Dojesvili, Ilja

4

 

 

Viertelstände: Oldenburg (A), Langenhagen (B)

1) A:14 B:16

2) A:15 B:28

3) A:17 B:16

4) A:25 B:23

Lions nutzen Chance nicht

 

Am Samstag empfingen die Lions die BTB Royals aus Bürgerfelde. Nach 3 Wochen Spielpause ging es endlich weiter für die Mannschaft aus Langenhagen gegen den Tabellen 3.

 

Doch irgendwie hatte man das Gefühl, dass die Mannschaft aus Langenhagen eher verschlafen als ausgeruht in die Partie startete. So konnte das Team erst nach 5 Minuten die ersten Punkte durch Ouzounis , der zunächst mit einem And-one und einem darauffolgenden 3er, erzielen. Lange jedoch kein Weckruf. Geplagt von groben Turnover auf beiden Seiten plätscherte das Spiel vor sich hin, während die Gäste aus Bürgerfelde besser ins Spiel kamen und ihre Chancen erfolgreicher nutzten. So konnten die Royals einen Vorsprung von 7 Punkten zum Ende des 1. Viertels ausbauen und mit 11:18 etwas entspannter in das 2. Viertel gehen.

 

Nach der Viertelansprache waren nun erste Spieler wieder wacher auf den Beinen auf Seiten der Lions, zumindest in der Offense. Beide Teams nutzten ihre Chancen, Langenhagen mit 4 verwandelten 3ern, Royals konstant aus dem Feld und die Zuschauer sahen ein ausgeglichenes Viertel von 24:24. So blieb die Führung zur Halbzeit auf Seiten der Gäste mit 7 Punkten bestehen.

 

Nach der Halbzeitpause dann endlich ein Zeichen der Lions. Innerhalb von 5 Minuten konnte der Rückstand aufgeholt werden und sogar die Führung mit 3 Punkten erlangt werden. Speziell Maurice Williams 11 Zähler in diesen Minuten waren ausschlaggebend für die Aufholjagt. Jedoch brachen die Royals nicht ein und erkämpften sich zum Viertelende die Führung zurück (54:55). Leider auch durch die doch einseitige Foulverteilung (ganzes Spiel 24 zu 12 Fouls). Zu erwähnen hierbei auch, dass der Schiedsrichter nach dem Spiel selber eine „nicht zufriedene“ Leistung feststellte.

 

Die letzten 10 Minuten dann ein intensives Spiel mit 9 Führungswechseln. Beide Mannschaften spürten, dass kein Gewinner für die Partie abzusehen war. Die wichtigste Aktion des Viertels galt den Lions. So konnte Williams 13 Sekunden vor Schluss alles klar machen durch einen Bonuswurf von der Freiwurflinie, bei einem Spielstand von 67:67. Doch der Amerikaner kämpfte mit den Kräften bei bereits 40 gespielten Minuten und vergab. Auch die Royals konnten den letzten Wurf nicht im Korb versenken und es ging in die Verlängerung.

 

In der Verlängerung dann plötzlich der totale Zusammenbruch der Gastgeber. Während die Royals nach und nach eine Führung entwickelten, brach die Offense der Lions komplett zusammen. Nicht einen Punkt konnte erzielt werden! Kein Teamplay, keine Defense, kein Wurferfolg. Diese Komponenten führten letztlich dazu, die Chance auf den Sieg nicht zu ergreifen.

 

Trotz der Niederlage war zu erkennen, dass der Aufsteiger aus Hannover nicht um den Abstieg spielt, sondern auf einer Ebene mit den Top-Teams der Liga mitmischt.

Für die nächsten Spiele gilt es auf jeder Position von Anfang an wach zu sein, konzentriert in das Spiel hineinzugehen und vor allem als Team knappe Spielsituationen zu meistern.

 

Topscorer für Langenhagen:

Williams 28P., Collignon 10P., Ouzounis 7P.

Lions auswärts weiter enttäuschend

89:87 Niederlage in letzter Sekunde nach engagierter Aufholjagd

Zum ersten Rückrundenspiel hatten die Lions die weite Reise nach Quakenbrück anzutreten. Zum Saisonauftakt hatte man sich zuhause noch deutlich mit 88:48 von den Jung-Drachen distanzieren können. Die Lions konnten mit dem vollen Kader, darunter erstmals in dieser Saison Rückkehrer Marko Narjes, ins Spiel gehen. In seiner Ansprache vor dem Anpfiff warnte Coach Becker jedoch in weiser Voraussicht das Team davor den Gegner zu unterschätzen. Allerdings verpufften die Warnungen des Trainers wohl in den Weiten der Artland Arena, in die sich nur eine Handvoll Drachenfreunde eingefunden hatten.

Denn schon zu Beginn des Spiels ließen die Lions zu viele einfache Punkte aus dem Spiel zu oder foulten den Gegner trotz Teamfoulbelastung, so dass dieser zu noch leichteren Punkten von der Linie kam. Nur die körperliche Überlegenheit unter den Brettern erlaubte den Lions den Anschluss nicht ganz zu verlieren, so dass es beim Stand von 26:20 in die erste Viertelpause ging.

Wer jedoch nach der Viertelpause auf Besserung bei den Lions gehofft hatte, wurde abermals enttäuscht. Die Quakenbrücker starteten mit 5:0 Punkten in das zweite Viertel und konnten sich somit auf elf Punkte absetzen. Erst ein spektakulärer Abschluss per Dunking von Marko Narjes weckte bei den Lions die Lebensgeister. Mit vereinten Kräften konnte bis zur Halbzeitpause eine 41:43-Führung erkämpft werden.

Weiter konzentriert starteten die Lions in die zweite Hälfte und konnten die Führung bis Mitte des dritten Viertels behaupten (46:49). In der zweiten Hälfte des dritten Viertels rächte sich die nachlässige Verteidigung der Lions – die Young Dragons konnten innerhalb weniger Minuten mit einem 11:0-Run auf 57:49 enteilen. Maurice Williams konnte zwar im Anschluss auf Seiten der Lions ebenfalls einnetzen, die erstaunlich hohe Trefferquote der Quakenbrücker in dieser Phase (sechs Dreier allein in diesem Viertel) sicherte aber eine komfortable 74:61-Führung für die Gastgeber zu Beginn des letzten Spielabschnitts.

Noch wollten die Lions sich aber nicht geschlagen geben: angetrieben vom offensiv starken Nikolaos Malafekas (13 Punkte allein im letzten Viertel) versuchten sich die Lions zurück ins Spiel zu kämpfen. Da die Quakenbrücker aber immer wieder erfolgreich zum Abschluss kamen, betrug der Abstand bis zur 36. Minute immer noch neun Punkte. In den anschließenden Minuten konnten die Lions einen 8:0-Run verbuchen und in der 38. Minute auf 84:83 verkürzen. Ein Dreier von Quakenbrück und jeweils zwei Punkte von Maurice Williams und Nikoloas Malafekas bedeutenden Gleichstand (87:87) in der letzten Spielminute. Die letzte Aktion des Spiels gehörte den Gastgebern: der wenige Sekunden vor dem Abpfiff genommene Dreierversuche entwickelte sich zu einem Airball, unglücklicherweise konnte dieser aber mit dem Schlusspfiff vom Quakenbrücker Center zum für die Lions enttäuschenden Endergebnis von 89:87 per Tip-In im Korb untergebracht werden.

Auf Grund der abgesagten Spiele gegen Magdeburg und Braunschweig haben die Lions die restlichen Wochenenden im Januar spielfrei und müssen erst wieder am 06.02. zuhause gegen den Bürgerfelder TB antreten. Diese lange Pause werden die Lions für intensive Trainingseinheiten nutzen.

Malafekas 26, Williams 20, Döring 10, Geldmacher 9, Rittinger 9, Cvijanovic 6, Ouzounis 5, Narjes 2, Doesvili

SCL LIONS gewinnen beide Derbyspiele !

Lions belohnen sich selbst mit vorgezogener Bescherung.

Maurice Williams beim Spiel gegen den TKH

Wenig feierlich war die Stimmung im Lions-Lager vor dem Wochenende zum 4. Advent. Denn die Vorzeichen waren denkbar schlecht für das Doppel-Derby-Wochenende: Nach der enttäuschenden 80:59 Niederlage beim MTV/BG Wolfenbüttel Anfang Dezember hatte Lions-Coach Björn Becker durch die Abgänge von Topscorer Sascha Leck zum Ligakonkurrenten VfL Hameln und Flügelspieler Peter Weidner (Garbsener SC), sowie die Ausfälle von Nikolaos Malafekas (Rückenprobleme) und Maurice Williams (Heimaturlaub), Probleme ausreichend Spieler für ernstzunehmende Trainingseinheiten zu versammeln.
 Mit der Hypothek einer durchwachsenen Vorbereitung im Gepäck sollten die bisher auswärts sieglosen Lions am Samstag zunächst beim TK Hannover antreten. Die Turnbrüder standen mit erst zwei Siegen aus acht Spielen auf dem vorletzten Tabellenplatz, aus den Ergebnissen der letzten Wochen war aber ein Aufwärtstrend bei der noch jungen Mannschaft abzulesen. Zudem drohte den Lions im Falle einer Niederlage das Abrutschen in die hinteren Ränge der Tabelle.
 Der TKH startete dann auch furios mit zwei Dreiern von Faniel Hintza ins Spiel. Zudem hatten die Lions zunächst Probleme mit der aggressiven Mann-Mann-Verteidigung der Hausherren, so dass man erst in der 5. Spielminute zum ersten Mal durch einen Dreier von Maurice Williams in Führung gehen konnte.
 In der Offensive profitierten die Lions im ersten Viertel von einer hohen Trefferquote, allerdings fand man in der Defensive keinen Zugriff, sodass es mit 22:27 in die Viertelpause ging. Im zweiten Viertel fand Maximilian Döring dann immer besser ins Spiel und machte sich seine körperliche Überlegenheit unter dem Korb zu nutze. Bis zur 13. Spielminute konnten so die Lions bis auf elf Punkte enteilen, die zweite Hälfte des Viertels gehörte jedoch wieder den Gastgebern, die durch einen Buzzer Beater zum Pausenpfiff den Spielstand auf 41:44 setzten.
 Langenhagener Unmutsbekundungen ahndeten die Schiedsrichter mit einem technischen Foul, was zu einem Spielstand von 42:44 vor dem 3. Viertel führte. Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit gehörte abermals dem TKH, der durch Punkte von Faniel Hintza wieder in Führung ging. In den folgenden Spielminuten reagierten die Lions mit eine Steigerung ihrer Defensivleistung und ließen bis kurz vor der Viertelpause keine Feldkörbe der Turnbrüder zu, so dass zwischenzeitlich eine 10-Punkte-Führung wiederhergestellt werden konnte.
 Bis zum Viertelende ließ die Langenhagener Konzentration wieder nach, was zu leichten Korberfolgen auf Seiten des TKH führte. Mit 56:63 ging es in den letzten Spielabschnitt. Die Lions erwischten hier den besseren Start und konnten durch Punkte von Maximilian Döring und Maurice Williams einen 10:0-Punkte-Lauf absolvieren. Die junge Mannschaft des TKH zeigte sich im Anschluss kämpferisch, während beim SCL überhastete Aktionen im Angriff und Unkonzentriertheiten in der Verteidigung überwogen. Etwas unsouverän verwalteten die Lions die 17-Punkte-Führung aus der 35. Spielminute bis zum Schlusspfiff, wodurch das Spiel mit 73:85 zu Ende ging. Glücklich über den Sieg, aber mit dem Bewusstsein schon 24 Stunden später eine bessere Leistung gegen die Neustadt Shooters abrufen zu müssen, trat man die kurze Heimreise an.
 Williams 24, Döring 20, Geldmacher 11, Ouzounis 11,
 Cvijanovic 9, Rittinger 7, Malafekas 3, Doesvili

Nikoloas Malafekas beim Heimspiel gegen Neustadt

Am Sonntag, den 4. Advent gastierten dann die Shooters aus Neustadt bei den SCL Lions. Die Shooters, die bis dato erst zwei Niederlagen aus acht Spielen zu verzeichnen hatten, konnten nicht nur mit einem vollen 12-Mann-Kader antreten, sondern hatten auch noch einen beeindruckenden Fantrupp von ca. 60 Basketballbegeisterten im Anhang. Dem gegenüber standen die acht Lions, die bereits am Vortag gegen den TKH angetreten waren.
 Das erste Viertel des Spiels gestaltete sich ausgeglichen, auf Seiten der Lions kamen Williams und Cvijanovic gut ins Spiel und konnten punkten, auf der Gegenseite antworteten zunächst Sheard und Holsten. Mit 22:18 für die Lions ging es in die erste Viertelpause.
 Im zweiten Viertel kamen die Lions besser ins Spiel und konnten sich durch weitere Punkte von Williams und Doesvili auf bis zu 32:20 in der 15. Spielminute absetzen.
 Doch die letzten fünf Minuten vor der Halbzeitpause gehörten den Gästen, die in diesen Minuten eine hohe Trefferquote aus dem Feld erzielten und durch eine Pressverteidigung Ballverluste bei den in dieser Phase unkonzentrierten Lions provozierten. In der 19. Spielminute konnten die Shooters auf 32:32 ausgleichen, bis Geldmacher und Ouzounis einen kleinen Vorsprung von 36:32 zur Halbzeitpause sicherstellten.
 Das dritte Viertel war geprägt von einer engagierten und konzentrierten Verteidigungsleistung des gesamten Lions-Teams. Während sich bei den Lions in der Offensive Döring und immer wieder Williams durchsetzen konnten, wirkte das Spiel der Gäste aus Neustadt ohne die gewohnt hohe Trefferquote aus der Distanz ideenlos.
 Symptomatisch hierfür konnten diese im dritten Viertel nur vier Punkte aus dem Spiel heraus erzielen. Somit ging das Viertel verdientermaßen mit 19:10 an die Lions. Im letzten Spielabschnitt versuchten die Shooters durch eine Zonenpresse eine Wende im Spielverlauf zu erzwingen, die Lions agierten dagegen konzentriert, kontrollierten das Spieltempo und kamen immer wieder zu leichten Punkten.
 Der Vorsprung konnte trotz schwacher Quote aus der Distanz zur Mitte des Viertels auf bis zu 22 Punkte ausgebaut werden. In den abschießenden Minuten gab es wenig Gegenwehr von den Shooters, auch die ausgewählten Langenhagener Fans konnten sich zu diesem Zeitpunkt akustisch gegen den zahlenmäßig überlegenen Neustadt-Anhang durchsetzen. Letztendlich war nach dem Schlusspfiff ein deutlicher 74:56 Erfolg der als Außenseiter gehandelten Lions zu verbuchen.
 Williams 32, Döring 12, Malafekas 10 , Geldmacher 6, Rittinger 5, Cvijanovic 4, Doesvili 3, Ouzounis 2
 Durch dieses überaus erfolgreiche Wochenende schaffen die Lions einen versöhnlichen Abschluss einer sehr bewegten Hinrunde in der ersten Saison der 2. Regionalliga.
 Mit einer ausgeglichenen Bilanz von fünf Siegen bei fünf Niederlagen befindet man sich im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. Für das Team gilt es nun den Schwung aus den beiden Siegen mitzunehmen und sich mit Rückkehrer Marko Narjes auf eine hoffentlich erfolgreiche Rückrunde vorzubereiten.
 Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle den 2. Herren der SCL Lions, für die großartige Unterstützung bei den Heimspielen und für ein großer Dank natürlich an unseren super Fans, die uns wieder toll unterstützt haben.
 Die SCL Lions wünschen allen SCL-Fans und Basketballfreunden in Hannover und Umgebung frohe Weihnachten und erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Lions fahren ungefährdeten ersten Saisonsieg ein!

Foto:NordhannoverscheZeitung(Plümer)

Mit erleichterter Miene konnte Coach Björn Becker am letzten Samstag um kurz vor 23 Uhr die SCL-Halle verlassen.
Seine Jungs hatten an diesem Abend eine mehr als überzeugende Vorstellung vor gut 150 Zuschauern geboten. So stand am Ende ein 88:48 Sieg gegen den TSV Quakenbrück zu Buche.

Mit Nikoloas Malafekas konnte man noch letzen Freitag einen weiteren Neuzugang im SCL LIONS Team willkommen heißen.

Verzichten mussten die Löwen auf Dojeschwili (Sehnenriss im Finger) und Doering (private Gründe).

Das Spiel begann ganz nach dem Gusto der Langenhagener. Mit einem ersten 12:0 Run konnte man den Quakenbrückern das Momentum gleich nehmen. In der Folge kamen die Gäste aber besser ins Spiel und erzielten die ersten Punkte (20:9).
Im Gleichschritt ging es dann auf das Ende des ersten Viertels zu, bis zum 25:15.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts nutzte der SCL seine Vorteile unter den Brettern und ging immer wieder über Leck und Neu-Löwe Cvijanovic. (34:22)
Die Gäste steckten jedoch nicht auf und ließen den Vorsprung nicht weiter anwachsen. Gerade von der Freiwurflinie waren die TSVler enorm treffsicher und verloren so bis zur Halbzeit nicht den Anschluss. (38:29)

Trotz der bisher guten Vorstellung der Löwen konnte von einem sicheren Sieg nicht die Rede sein zu diesem Zeitpunkt. In der Kabine mahnte Coach Becker seine Jungs zum geordneten Spiel und zur besseren Defense.

"Ich habe den Jungs in der Halbzeit gesagt, dass wir in der Defense noch einen Zahn zulegen müssen und in der Offense die einfachen Körbe versenken müssen. Auch die Ballverluste waren bis zu diesem Zeitpunkt zu viel", so Becker.

Nach dem Seitenwechsel beherzigten die Langenhagener die Worte ihres Trainers und schalteten einen Gang hoch. Aus einer nun besser organisierten Verteidigung wurden einfache Fast-Break Punkte erzielt. Allen voran in dieser Phase, Maurice Williams.

Der Texaner steuerte im dritten Viertel 14 seiner insgesamt 20 Punkte bei und ließ den Vorsprung auf 63:36 anwachsen.
Somit war Ende des dritten Viertels eine mehr als gute Ausgangslage für einen Sieg geschaffen. In der Defense wurden im dritten Viertel lediglich 7 Punkte der Quakenbrücker zugelassen, was auch der bärenstarken Verteidigung von Ouzounis zu verdanken war. Neben ihm sorgte auch Center Cvijanovic für die nötige Sicherheit unter den Brettern. Allerdings muss an diesem Abend die Dominanz von Center Sascha Leck erwähnt werden, der den Abend mit 30 Punkten beendete.
Im letzten Viertel zeigten die Gäste keinerlei Gegenwehr mehr und kamen nur noch vereinzelt zu Chancen.
Die Lions spielten das Spiel souverän mit Fast Breaks zu Ende und konnten durch Weidner, Malafekas und Rittinger weitere einfache Punkte erzielen.

Das Resultat von 88:48 ist an diesem Abend der harten Arbeit nach der Halbzeit geschuldet und macht Lust auf mehr.

Björn Becker zum Spiel:,,Ich bin sehr zufrieden mit dem ersten Spiel in der Liga und hatte nicht mit so einem hohen Sieg gerechnet. Jedoch dürfen wir uns davon nicht irritieren lassen. Wir haben das in der ersten Halbzeit nicht immer optimal gelöst und zu umständlich agiert. Nach der Halbzeit war das genau das, was ich sehen wollte."

.......zum nächsten Spiel:,,Gegen Hameln am Samstag wird es eine verflixt schwere Aufgabe. Gerade auswärts ist es in Hameln für jedes Team in der Liga eine Herausforderung. Die Jungs erwartet eine tolle Kulisse. Wir müssen 101% geben, um sie zu schlagen."

Peter Weidner zum Spiel:,,Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel. Die Jungs haben eine tolle Teamleistung gezeigt. Die Abstimmung müssen wir noch verbessern. Wir dürfen uns am nächsten Samstag keine Fehler erlauben, da Hameln das knallhart bestrafen wird."

Wir möchten uns ganz besonders bei SC Langenhagen 2. Herren Basketball bedanken, für die Unterstützung neben dem Feld.

Außerdem geht ein großer Dank an unseren Präsidenten Christian Schneider und an die Hannover Korbjäger e.V.. Viel Glück für die Saison!

Und unseren zahlreich erschienen Zuschauern, die eine tolle Stimmung gemacht haben!

Danke!

Dankeschön an die fünf Spieler, die die Lions verlassen :

Vor vollbesetzter SCL-Halle machte die 1.Basketball-Herren ihr Meisterstück ! Mit 69:57 besiegten die Langenhagener im letzten Saisonspiel den bisherigen Tabellenführer SV Stöckheim und zogen an ihm vorbei auf den direkten Aufstiegsplatz zur Regionalliga.   Mehr lesen...